Doris Janicki
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[bearbeiten] Person
Doris Janicki ist eine Politikerin der Partei Die Grünen aus Duisburg. Von Beruf ist Doris Janicki Lehrerin.
Als erste (grüne) Bürgermeisterin einer Großstadt in der BRD ist sie Stellvertreterin von Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU). Janicki wird zur Gruppe der Duisburger IndustriePragmalos wie der Stadtdirektor Peter Greulich gerechnet.
[bearbeiten] Daten
Beruf: Lehrerin
Geburtstag: 09.02.1953
[bearbeiten] Weitere Informationen
Mitgliedschaft in den Gremien:
Landschaftsversammlung: ordentliches Mitglied
Krankenhausausschuss 3: ordentliches Mitglied
Ausschuss für das Heilpädagogische Netzwerk:ordentliches Mitglied
Sozialausschuss:stellvertretendes Mitglied
Krankenhausausschuss 4:stellvertretendes Mitglied
Schulausschuss:stellvertretendes Mitglied
Funktion in den Gremien:
Krankenhausausschuss 3:Sprecher/-in der Fraktion
Rat der Stadt: Bürgermeisterin
Arbeitsgruppe "Organisation der Kulturverwaltung": Mitglied
Aufsichtsrat Duisburger Marketing GmbH (DMG): Mitglied
Aufsichtsrat Duisburger Werkstatt für Behinderte gGmbH (WfB): Mitglied
Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit: Mitglied
Beirat für Menschen mit Behinderungen: stv. Mitglied
Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion Rat der Stadt: Mitglied
Delegierte in der Trägerversammlung der Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung für Arbeitssuchende in Duisburg (ARGE): Mitglied
Haupt- und Finanzausschuss: Mitglied
Kulturausschuss: Mitglied
Kulturbeirat: Mitglied
Landschaftsversammlung Rheinland: Mitglied
Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes der Städte Duisburg und Kamp-Lintfort: Mitglied
Verwaltungsrat der Sparkasse Duisburg: Mitglied
[bearbeiten] Peinlichkeiten
Wie Frank Jansen am 07.09.2005 im Tagesspiegel berichtet, ist Doris Janicki ihrer eigenen Parteiführung peinlich. So hat sie unter anderem der rechtsextremen Zeitung Junge Freiheit ein Telefoninterview gegeben und sich in Duisburg mit der CDU verbündet. Zitat:
„Wir sind alle entsetzt“, sagt Omid Nouripour, Mitglied des Bundesvorstands. Claudia Roth wirft Janicki „ein erschreckendes politisches Fehlverhalten“ vor, welches
„angesichts unserer klaren Positionen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sprachlos macht“.
Frank Jansen am 07.09.2005 im Tagesspiegel: PORTRÄT DORIS JANICKI GRÜNE BÜRGERMEISTERIN: „Wir sind mit Problemen zu lax umgegangen“
[bearbeiten] Noch mehr Peinlichkeit
Moderniesierung der Regattabahn - ein wichtiger Schritt für Mensch, Umwelt und Natur Eine „netter" Aufsatz der Grünen Ratsfraktion über die Ansichten zum Kahlschlag des Wedauer Waldes der ach so umweltkompetenten Grünen Ratsfrau Janicki. Die folgenden umweltpolitischen Highlights lassen doch sehr an der Grünen Wahrnehmung Frau Janickis zweifeln. Ob Grüne Wähler dies noch mitmachen werden, wird die nächste Kommunalwahl zeigen. Das Totenglöcklein läutet zumindest den Untergang von Bündnis 90/Die Grünen in Duisburg schon ein. Macht korrumpiert, bewahrheitet sich auch in Duisburg am Beispiel der Grünen Mandatsträger.
„Und diese Funktion wird dem Wald allen anders lautenden und falschen Behauptungen zum Trotz durch die Anlage eines Parallelkanals nicht genommen. Im Gegenteil! Ich lege
insbesondere Wert auf die Feststellung, dass der auch unter ökologischen Gesichtspunkte geplante Parallelkanal die Nutzungsmöglichkeiten der Erholungssuchenden und Sporttreibenden eher erweitert als einschränkt. Schließlich wird im Zuge der Modernisierung auch neue Wege mit allen Möglichkeiten zum Radfahren, Walken und Laufen gebaut und diese Wege führen an den naturnah gestalteten Ufern des neuen Gewässers entlang, was den Erlebnisgrad des Aufenthalts mit Blick auf eine abwechslungsreiche Ufer- und Wasserlandschaft ohne Zweifel deutlich erhöht. Auch damit wird deutlich, dass es mit der technischen Optimierung einer Sportstätte um erheblich mehr geht, als die Wunschvorstellungen des Spitzensports zu befriedigen.“
Dies muss nicht mehr kommentiert werden, weil es die Grüne Bürgermeisterin in Ihrer Ahnungslosigkeit entlarvt.
„Es macht sicher keinem Freude einen Wald einfach abzuholzen. Aber das wird ja nun auch in Duisburg nicht geschehen. An den Stellen, wo es im Zuge der Umgestaltungsmaßnahmen
notwendig ist, geschieht das nur noch sehr sorgfältiger Überlegung. De facto handelt es sich um einen Waldverlust von 6,35 Hektar. Und dafür werden mindestens 19 Hektar Ausgleichswald gepflanzt. Natürlich ist es bedauernswert, dass es sich bei ungefähr sechs bis acht Bäumen um Höhlenbäume handelt, die für das Überleben für einige Fledermausarten sehr wichtig sind. Allerdings haben wir uns rückversichert, dass trotz der Abholzung dieser Bäume weiterhin ein ausreichender Bestand von Höhlenbäumen vorhanden ist, so dass es zu keiner Reduzierung der Fledermausarten kommen wird. Im Gegenteil: Auch für die Fledermäuse ist die Modernisierung eher von Vorteil. Da sich mit dem Bau des Parallelkanals neue Wasserflächen ergeben und Uferbereiche entwickeln werden, wird sich das auch positiv für die geschützten Fledermausarten auswirken."
Es ist schon nicht leicht eine Fledermaus in Duisburg zu sein, wenn solche Dilletantinnen wie die Grüne Ratsfrau Janicki ihr Readers Digest-Wissen zum Besten geben. Den kompletten Aufsatz können sie unter http://www.gruene-ratsfraktionduisburg.de/regatta.1.html nachlesen. Grüne Bürgermeisterin verteidigt Waldrodung
Janicki: Erlebnisgrad des Aufenthalts wird durch den Parallelkanal deutlich erhöht. Naturschutzverbände fürchten jedoch um das Landschaftsschutzgebiet. Bürgermeisterin Doris
Janicke, Fraktionssprecherin der Grünen im Rat, verteidigt den Bau des Parallelkanals an der Regattabahn und die damit zusammenhängende Waldrodung. Die breite Mehrheit im Rat habe gezeigt, "dass die Modernisierung ein guter und wichtiger Schritt für Duisburg ist." Der Vorwurf der "Modernisierungsgegner", der Rat würde nur für eine kleine Minderheit massive Eingriffe in den Wedauer Wald vornehmen, sei u.a. deshalb "irrelevant", weil Duisburg eine Sportinfrastruktur voweise, die "sowohl für den Breiten- wie für den Leistungssport Vorzeigecharakter" habe. Der Wald, so Jannicki, würde seine Funktion als Erholungswald nicht verlieren. Sie lege Wert auf die Feststellung, dass der Parallelkanal die Nutzungsmöglichkeiten der Erholungssuchenden eher erweitere als einschränke. Neue Wege entlang des Parallelkanals würden den Erlebnisgrad des Aufenthalts mit Blick auf eine abwechslungsreiche Ufer- und Wasserlandschaft deutlich erhöhen. Die Modernisierung der Regattabahn verteidigt sie auch damit, dass dies ein wesentlicher Teil des Entwicklunskonzepts "Sportpark Wedau" sei (die WAZ berichtete). Für die 6,35 Hektar große Fläche, die abgeholzt werden muss, würde - verteilt über mehrere Stellen im Stadtgebiet - im Verhältnis 1:3 aufgeforstet. Den Vorwurf mangelnder Öffentlichkeitsarbeit will sie ebenfalls nicht gelten lassen, weil der Grundsatzbeschluss bereits im April 2005 gefasst worden sei. Derweil unterstreichen Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Naturschutzbund (NABU) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), dass es bei ihrer angedrohten Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss nicht um "Spielchen" mit der Stadt gehe: Der Erhalt des Waldes innerhalb des Landschaftsschutzgebietes sowie die erheblichen Eingriffe in den Wasserhaushalt der Sechs-Seen-Platte hätten Priorität. Der Wald erfülle eine wichtige Funktion beim Emmissionsschutz, die Aufforstung bauche Jahrzehnte, um den Verlust auszugleichen. wi 27.07.2006 WAZ
Inzwischen haben die Vorstände der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Naturschutzbund (NABU) und des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) beschlossen gemeinsam gegen den Planfeststellungsbeschluss zu klagen. Peinlich, wenn Frau Janicki als Grüne Bürgermeisterin den Naturschutzverbänden in den Rücken fällt und sich gegen die Stellungnahme des Forstamtes Wesel , das den Wedauer Wald als ein unersetzbares Gut sieht, stellt.