Diskussion:Hessen
im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache
Roland Koch und Karin Wolff sind mit dem Anspruch angetreten, aus Hessen das Bildungsland Nummer 1 zu machen. Nach der letzten OECD und PISA Studie lag Hessen deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. Einige Beispiele für die bilungspolitschen Rohrkrepierer.
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[bearbeiten] 1) G8
Ohne Konzept hat man in den Gymnasien eine Klasse gestrichen. Überfrachtete Lehrpläne, überforderte Kinder und eine Vielzahl von Schulabbrechnern sind die Ergebnisse der ersten 3 Jahre von G8.
[bearbeiten] 2) Unterrichtgarantie plus
Es sollte kein Unterricht mehr ausfallen. Fakt ist, die Kinder bleiben zwar in der Schule, lernen aber meistens nichts, da häufig fachfremde und unerfahrene Personen die Stunden absitzen. So erreicht man keine Qualität - auch nichts.
[bearbeiten] 3) LUSD
Laut Landesregierung muss eine landeseinheitliche Software (zur Kontrolle der Schule her). Frau Wolff spricht von Autonomie und setzt die totale Kontrolle um. Die Software kostet bereits jetzt 20 Millionen statt der ursprünglich angegebenen 6 Millionen Euro. Die Software kostet Zeit und Nerven und blockiert in den Schulen die Verwaltung und das Drucken der Zeugnisse. Wieder nichts.
[bearbeiten] 4)Lehrereinstellungen
Koch verspricht, in den nächsten Lehrern 2500 Lehrer einzustellen. Wer die Situation kennt weiß, dass das nicht geht, denn diese Lehrer gibt es nicht. Schon jetzt gelten, zumindest im Gymnasium, alle Fächer als Mangelfächer; selbst in früheren Überhangfächer wie Geschichte und Deutsch findet man in Hessen keine Lehrer mehr. In Mangelfächern, wie z.B. Naturwissenschaften und Sprachen geht schon lange nichts mehr. Allerdings ist dem Duo Koch/Wolff auch zuzutrauen, dass Grundschullehrer in Abiturklassen unterrichten sollen. Also, das wird auch nichts.
[bearbeiten] 5) Lehrerausbildung
Absolventen der Hochschulen werden in einem völlig überfrachtendem Referendariat nicht auf die Praxis vorbereitet, wenn sie vorbereitet werden. Zurzeit gibt es Wartelisten für das Referendariat von bis zu zwei Jahren. Statt die dringend benötigten Lehrer auszubilden, müssen sie auf das Referendariat warten. Also - wieder nichts.
[bearbeiten] 6) Finnland
Frau Wolff fährt regelmäßig nach Finnland, um zu sehen wie´s geht. Frau Wolff, nicht ansehen - machen. Ein Schüler, der dem Englischlehrer zuhört und dem Mathelehrer zusieht, wird nichts lernen. Auch wieder nichts.
Wie sagte die CDU-Opppsition immer zum Kanzler Gerhard Schröder: Sie können es nicht. Lassen Sie es andere machen.
[bearbeiten] 7) Statistik
Ein gewichtiger Grund, warum das Kultusministerium - im Gegensatz zu anderen Bundesländern - auf einem zentralen System bestand war und ist die Statistik. Die statistischen Daten, die in diesem Jahr gewonnen werden sind völlig unbrauchbar. Viele Schulen sind trotz aller Zusicherungen des Kumi noch immer nicht am zentralen System. Und die Schulen, die zentral dabei sind, geben irgendwelche Daten ein und hoffen, dass es keiner merkt. So schlechte Daten gab es selbst zu Zeiten der Papiererfassung nicht.
[bearbeiten] 8) Das Rad muss nicht mehr erfunden werden und man kann auch von Anderen lernen
Warum Hessen in Sachen zentrale Schuldatenverwaltung der große Vorreiter in Deutschland sein will, versteht vermutlich nicht einmal die Kultusministerin. Die PISA-Gewinner inner- und außerhalb Deutschlands haben kein zentrales System und beabsichtigen das nicht. Nein, man hat sich anderenorts jeweils an bewährte Softwarehersteller im Bereich der Schulverwaltungssoftware gewandt und sich ein landesspezifisches Statistikmodul erstellen lassen. Hat man schon mal aus anderen Bundesländern gehört, dass die Schulverwaltung flächendeckend durch fehlerhafte Software blockiert wurde oder in ganzen Regionen keine Zeugnisse erstellt werden konnten. Nein, hier ist Hessen einsame Spitze.
Ein gewichtiger Grund, warum das Kultusministerium - im Gegensatz zu anderen Bundesländern -