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Deutsche Kinderhilfe

im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Wesen

Die Deutsche Kinderhilfe, kurz DKH, früher "Deutsche Kinderhilfe Direkt" ist ein Club für Lobbyismus und Spendensammlungen mit Sitz in Berlin.

[bearbeiten] Management

Chef der Bude ist Rechtsanwalt Georg Ehrmann, der Spendenexperten als Geschäftsführer kommerzieller Unternehmen, mit denen die deutsche Kinderhilfe Geschäfte macht, aufgefallen ist. Insbesondere gab es dabei die Vermutung von Interessenkollisionen. Die Welt berichtete, dass die "Geschäftsleute" Frank Hippen und Holger Klinz ihrer Finger im Spiel hatten[1]:

"Nach Recherchen von WELT ONLINE wurde die Deutsche Kinderhilfe auf Bestreben der beiden Geschäftsleute Frank Hippen und Holger Klinz gegründet. Die beiden führen heute das Unternehmen „3 W Membership Marketing GmbH“ in Bielefeld, kurz „3 W GmbH“ genannt, das „Mehrwertprogramme“ und Mitgliedervorteilsclubs mit Kundenkarten anbietet und Mitgliederdaten verwaltet. Das Unternehmen wirbt mit über einer Million Kunden in 17 Mehrwertprogrammen und Kundenvorteilsclubs. Auf ihrer Homepage ist unter dem Link „Referenzen“ auch ein Hinweis auf die Deutsche Kinderhilfe zu finden."

[bearbeiten] Finanzierung

Nach eigenen Angaben erhält die Deutsche Kinderhilfe keine öffentlichen Gelder[2]. Allerdings erhält die Kinderhilfe politische Unterstützung von Politikern wie Ulla Schmidt und Ursula von der Leyen[3].

[bearbeiten] Spendenverschwendung

Idea berichtete davon, dass von dem Geld, was die Deutsche Kinderhilfe sammelt, fast nichts bei Kindern ankommt[4]:

"So soll der Landesverband Nordrhein-Westfalen 2006 aus dem Erlös von 2,66 Millionen Euro fast 1,6 Millionen für Löhne, Gehälter und Altersversorgung ausgegeben haben. Nur 287.000 Euro seien gespendet worden – an die eigene Bundeszentrale."

[bearbeiten] Gemeinnützigkeit aufgegeben

2006 geriet einer der Landesverbände in die Kritik und gab seine Gemeinnützigkeit auf[5].

[bearbeiten] Ausschluss durch den Deutschen Spendenrat

Der Deutsche Spendenrat (DSR) hat die Deutsche Kinderhilfe im Juni 2008 aus seiner Mitte ausgeschlossen.

[bearbeiten] Massenabmahnungen

In einer Presseerklärung dazu berichtete der deutsche Spendenrat von Massenabmahnungen nach verdeckten Massenabfragen[6]:

"Der Vorstand bedauert das Verhalten, das die Kinderhilfe in den letzten Wochen gezeigt hat. Die verdeckte Massenabfrage unter den Mitgliedsverbänden mit nachfolgenden Massenabmahnungen hatte eindeutig politischen Charakter. „Hier hat ein Verband versucht, das System für sich zu instrumentalisieren und dabei billigend in Kauf genommen, dass alle Spenden sammelnden Organisationen in schlechten Ruf geraten und gemeinnützige Mittel für unnötige Rechtsstreitigkeiten verschwenden. Das kann man nicht akzeptieren“."

Die Interessengemeinschaft Hämophiler e.V. berichtete dazu von einer Kostennote über 1641,96 Euro: [4]:

"Gleichzeitig sollte die IGH verpflichtet werden, eine beigefügte Kostennote in Höhe von Euro 1.641,96 innerhalb eines Zeitraumes von acht Tagen nach Erstellung des Abmahnschreibens an das Anwaltsbüros der Deutschen Kinderhilfe Direkt e.V. zu überweisen. Ganz offensichtlich handelt es sich hierbei um eine Massenabmahnung einer durch unsaubere Praktiken in Verruf geratenen Selbsthilfeorganisation, die vermutlich von eigenen Problemen mit ihrer ruhenden Mitgliedschaft beim Deutschen Spendenrat ablenken will und anderen Selbsthilfeorganisationen unrechtmäßiges Verhalten vorwirft."

[bearbeiten] Kommerzielle Interessen – versteckt ...

Zuvor war der Umgang der Kinderhilfe mit Spenden kritisiert worden. Die Welt schrieb dazu am [5]:

"Nach dem Skandal um die deutsche Sektion des Kinderhilfswerks Unicef gerät eine weitere Organisation unter Druck: Die Deutsche Kinderhilfe hat nach Recherchen von WELT ONLINE enge Verbindungen zu einem Unternehmen. Experten sehen kommerzielle Interessen – versteckt hinter dem Image der Wohltätigkeit."

[bearbeiten] Unterstützung von Internetzensur

Im Jahr 2009 fiel die Deutsche Kinderhilfe negtiv durch ihre peinliche Unterstützung von von der Leyens Uschi-Filter auf[7]. Dabei kündigte die Deutsche Kinderhilfe an, bei ahnungslosen Menschen vor Fussballstadien um Unterschriften zu werben. Arminia Bielefeld reagierte auf den Versuch der Vereinnahmung ahnungsloser Fussballfans mit einer trockenen Pressemitteilung[8]:

"Entgegen anderslautender Medienberichte findet eine geplante Unterschriftenaktion der Deutschen Kinderhilfe heute Abend beim Spiel gegen Hoffenheim nicht in der SchücoArena statt."

[bearbeiten] Quellen

  1. Kristian Frigelj am 06.04.2008 in der Welt: Deutsche Kinderhilfe Teil 2 - Jetzt werden auch die Datenschützer misstrauisch
  2. http://www.kinderhilfe.de/lobbyarbeit.php
  3. Kristian Frigelj am 06.04.2008 in der Welt: Unterstützung von Ulla Schmidt und vielen Promis
  4. 4,0 4,1 Massive Beschuldigungen durch Deutsche Kinderhilfe Direkt e.V.
  5. 5,0 5,1 Kristian Frigelj am 06.04.2008 in der Welt: Geschäfte unter dem Mantel der guten Taten?
  6. Deutscher Spendenrat: 03.06.2008 Deutscher Spendenrat schließt Kinderhilfe aus
  7. Netzpolitik am 12.05.2009: Deutsche Kinderhilfe für Zensursula
  8. F!xmbr am 13.05.2009: Deutsche Kinderhilfe - Jetzt wird’s schmutzig #zensursula

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Deutsche_Kinderhilfe

Diese Seite wurde bisher 531-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 22. Mai 2009 um 18:02 Uhr geändert.


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