DaimlerChrysler
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[bearbeiten] Unternehmensprofil
Das Unternehmen DaimlerChrysler AG ist ein Automobilhersteller mit Hauptsitz in Stuttgart.
Die DaimlerChrysler AG entstand 1998 aus der Übernahme von des amerikanischen Automobilherstellers Chrysler durch den deutschen Automobilhersteller Daimler-Benz, die zwar als "Fusion unter Gleichen" bezeichnet wurde, letztlich jedoch doch den Deutschen die Kontrolle im fusionierten Konzern einräumt.
Im Jahre 2000 begann Bernhard "shit happens" ,http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/;art271,2030836, und Zetsche die Sanierungsaufgabe bei Chrysler. Die Trennung DaimlerChrysler- Trennung von Chrysler lässt den Schluss zu, dass die Sanierungsaufgabe nicht nachhaltig erledigt wurde.
[bearbeiten] Leistungszahlen
2006 erwirtschaftete DaimlerChrysler nach eigenen Angaben mit 360.385 [ Link http://www.flife.de/demo/profile/DE0007100000_growth.html ] Beschäftigten bei einem Umsatz von 151,589 Mrd Euro einen Jahresüberschuss von 3,227 Mrd Euro. [ Link http://www.flife.de/demo/profile/DE0007100000_guv.html ]
[bearbeiten] Management
Vorstandsvorsitzender ist seit dem 1. Januar 2006 Dieter Zetsche, Aufsichtsratsvorsitzender ist seit dem Jahr 1997 Hilmar Kopper.
[bearbeiten] Eigentümer
Größter Anteilseigner ist jetzt das Emirat Kuwait mit 7,5 %, die Deutsche Bank ist mit 4,4 % an DaimlerChrysler beteiligt, Dubai International Capital hält 2,2%. Der Rest (85,9 %) befindet sich als Streubesitz in den Händen Unbekannter.
[bearbeiten] Korruption
DaimlerChrysler ist derzeit in zahlreiche Korruptionsskandale verwickelt.
[bearbeiten] Insiderhandel
Am 28. Juli 2005 stieß die Deutsche Bank zeitgleich mit dem Rücktritt von Jürgen Schrempp innerhalb von einer halben Stunde 35 Millionen DaimlerChrysler-Aktien im Wert von 1,4 Mrd. Euro an institutionelle Anleger ab und reduzierte so den Anteil von 10,4 auf 6,9 %. Gegen Aufsichtsratschef Hilmar Kopper wird wegen des Verdachtes auf Insiderhandel ermittelt. Hilmar Kopper, der von 1989 bis 1997 selbst Sprecher des Vorstandes der Deutschen Bank war, wird vorgeworfen, er solle den Sprecher des Vorstandes der Deutschen Bank Josef Ackermann vor der offiziellen Bekanntgabe über den Führungswechsel unterrichtet haben.
[bearbeiten] Schwarze Konten
Im Zusammenhang mit Schmiergeldvorwürfen gegen DaimlerChrysler haben Ermittler der US-Börsenaufsicht SEC in der Stuttgarter Konzernzentrale offenbar zahlreiche schwarze Konten entdeckt. Insider des Stuttgarter Konzerns hätten der SEC Hinweise darauf gegeben, dass jahrelang Fahrzeuge überwiegend zum doppelten Listenpreis an die nigerianische Regierung verkauft worden seien, berichtet der SWR unter Berufung auf den Stern. Erst Mitte 2005 sollen diese Schmiergeldzahlungen eingestellt und die entsprechenden Konten aufgelöst worden sein.
[bearbeiten] Geschmierte Irakgeschäfte
DaimlerChrysler steht im Verdacht, Schmiergeld an an Irakischen Diktator Saddam Hussein gezahlt zu haben, um bei Aufträgen im Programm Food-for-Oil zum Zuge zu kommen.
[bearbeiten] Bücher
Jürgen Grässlin bei Droemer/Knaur 11/2005: Das Daimler-Desaster - Vom Vorzeigekonzern zum Sanierungsfall?
[bearbeiten] Links
SWR 19.01.2006: Ermittlungen gegen Daimler-Aufsichtsratschef Kopper
SWR 18.01.2006: DaimlerChrysler hatte offenbar Schmiergeldkonten
SZ 30.10.2005: Nach Schmiergeld-Vorwürfen gegen deutsche Firmen ermittelt Staatsanwaltschaft