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Cord Meyer

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Person

Cord Meyer, Jr., geboren am 10.11.1920, gestorben am 13.03.2001, war ein leitender Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA.

[bearbeiten] Familie

Cord Meyer war ein Sohn des US-Diplomaten Cord Meyer, Sr. und Enkel eines ebenfalls Cord Meyer heißenden Vermögensverwalters. Die Familie Meyer hatte es mit Zucker aus Kuba sowie mit Immobilien in Long Island zu erheblichem Wohlstand gebracht. Cord Meyers Bruder Quintin starb als Soldat im zweiten Weltkrieg.

Am 19.04.1945 heiratete Cord Meyer die Tochter des einflussreichen politischen Strippenziehers Amos Pinchot, Mary Pinchot. 1956 starb ihr gemeinsamer Sohn Michael bei einem Autounfall. Über Marys Schwester Antoinette Pinchot wurde Cord Meyer Schwager des einflussreichen Journalisten Benjamin C. Bradlee. 1958 reichte Mary Pinchot Meyer die Scheidung ein. Mary Pinchot Meyer wurde am 12.10.1964 von einem Unbekannten erschossen. Später wurde bekannt, dass Mary Pinchot Meyer 1961 eine Affäre mit John F. Kennedy hatte.

[bearbeiten] Karriere

[bearbeiten] Yale

Cord Meyer besuchte die Yale University und war dort Mitglied der Scroll and Key Society.

[bearbeiten] Marines

Nach seinem Abschluss 1942 ging er zur US-Marine und war im zweiten Weltkrieg, bis er durch eine Granate ein Auge verlor, vornehmlich im Südpazifik eingesetzt.

[bearbeiten] CIA

1947 wurde Cord Meyer Präsident der von ihm gegründeten und von Albert Einstein unterstützten Organisation United World Federalists, die sich für eine Weltregierung einsetzte. Obwohl er erst 1951 offiziell von Allen Dulles eingeladen wurde, CIA-Mitarbeiter zu werden, gilt als gesichert, dass Cord Meyer spätestens seit 1949 für die CIA arbeitete.

[bearbeiten] Operation Mockingbird

Cord Meyer wurde dort dem Direktor des Office of Policy Coordination, Frank Wisner, unterstellt und mit der Leitung der auf illegale verdeckte Propaganda in Massenmedien angelegten Operation Mockingbird beauftragt. Als Kommunistenjäger Joseph McCarthy ihn für FBI-Chef J. Edgar Hoover mit einer falschen Beschuldigung, Kommunist zu sein, brandmarken wollte, ließ Cord Meyer mit Rückendeckung von Allen Dulles und Frank Wisner Joseph McCarthy von den im Rahmen der Operation Mockingbrid bestochenen Journalisten attackieren und erreichte so den Rücktritt von Joseph McCarthy.

[bearbeiten] IOD

Unter dem Leiter der International Organizations Division (IOD), Thomas Braden, war Cord Meyer außerdem für die Etablierung von antikommunistischen Frontgruppen sowie die Infiltrierung und rechte Umpolung von akademischen, gewerkschaftlichen und politischen linken Gruppen in Westeuropa zuständig. Cord Meyer finanzierte für die CIA unter anderem antikommunistische Strukturen bei der National Student Association, dem Congress of Cultural Freedom, die Communications Workers of America, die American Newspaper Guild, der National Educational Association, dem Magazin Encounter und über George Meany vom Congress for Industrial Organization auch bei der American Federation of Labor. 1954 wurde Cord Meyer Chef des IOD und war das bis etwa 1962.

[bearbeiten] Karamessines

Von 1967 bis 1973 war Cord Meyer "Assistant Deputy Director of Plans" unter Thomas Karamessines.

[bearbeiten] London

Nach einer Station als Chief of Station in London verließ Cord Meyer die CIA 1977.

[bearbeiten] Medienschaffender

Nach 1977 betätigte sich Cord Meyer als Kommentator in Medien und Autor zahlreicher Bücher.

[bearbeiten] Ermordung von John F. Kennedy

Cord Meyer gilt, unter anderem belastet durch seinen CIA-Kumpel E. Howard Hunt[1], im Mordfall John F. Kennedy als möglicher Drahtzieher, der den Mord im Auftrag des damaligen Vizepräsidenten Lyndon B. Johnson organisiert hat. Cord Meyer soll C. David Heymann zufolge kurz vor seinem Tod gesagt haben, den Mord an seiner Ex-Frau Mary Pinchot Meyer hätten die gleichen Hurensöhne begangen, die auch John F. Kennedy umgebracht hätten.

[bearbeiten] Seilschaften

Cord Meyer und seine Frau gehörten Anfang der 50er Jahre zum einflussreichen Washingtoner Netzwerk Georgetown Set.

[bearbeiten] Quellen

  1. Erik Hedegaard am 05.04.2007 im Rolling Stone: The Last Confessions of E. Howard Hunt

Wikipedia: Cord Meyer (engl.)

Spartacus Educational: Cord Meyer

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Cord_Meyer

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