Commerzbank
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[bearbeiten] Wesen
Die Commerzbank AG ist mit einer Konzernbilanzsumme von 616 Mrd. Euro eine der größten Banken von Deutschland.
[bearbeiten] Eigentümer
Nach Angaben der Commerzbank befinden sich fast 75% ihrer Aktien als Streubesitz in den Händen Unbekannter.
[bearbeiten] Management
Vorstandssprecher der Commerzbank ist Martin Blessing.
[bearbeiten] Beteiligungen
Wikipedia listet im Jahr 2008 folgende wesentliche Beteiligungen der Commerzbank[1]:
- 100 % - Essen Hyp - Hypothekenbank in Essen AG (auf Eurohypo zum 1. Januar 2008 verschmolzen)
- 98,04 % - Eurohypo AG Konzern
- 79,8 % - comdirect Bank AG Konzern, Quickborn
- 72,0 % - BRE Bank SA Konzern (Polen)
- 60,0 % + 1 Aktie - Forum Bank (Ukraine)
- 15,32 % - Promsvyazbank (Russland)
- 1,6 % - MedioBanco (Spanien)
- 1,1 % - AMB Generali
- 100 % - COMINVEST Asset Management S.A., Luxemburg
- 75 % - Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank AG, Luxemburg
- 100 % - Commerz Business Consulting GmbH
- 100 % - pdv.com Beratungs-GmbH in Bremen
- 100 % - EBASE, München
- 40 % - Deutsche Schiffsbank AG Hamburg
- Bank Dhofar, Oman
- Prokredit Bank Albania
- Prokredit Bank Bulgaria
- Prokredit Bank Bosnia-Herzegovina
- Prokredit Bank Romania
- Prokredit Bank Serbia
- Prokredit Bank Kosovo
- Commerzbank Sao Paulo Servicos Ltda.
- Afina Pentor, Spanien
daneben bestehen Industriebeteiligungen unter anderen an:
- JAXX AG 4,78 %
- HOCHTIEF AG 2,52 %
- Roth & Rau AG 0,94 %
- Linde AG 9,78 %
- Norddeutsche Affinerie 9,76 %
- Ares Energie AG 13,30 %
[bearbeiten] Übernahme der Dresdner Bank
Im Jahr 2008 wurde bekanntgegeben, dass die Commerzbank die Dresdner Bank für 9,8 Mrd Euro der Allianz abkauft[2]. Die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti zitierte dazu am 30.09.2008 aus einem Artikel der Newskoje Wremja aus Sankt Petersburg vom 19.09.2008, in dem gemutmaßt wird, die Commerzbank sei vor allem an der auf dem russischen Markt aktiven Dresdner-Bank-Tochter Dresdner Kleinwort und den Kontakten von Matthias Warnig interessiert gewesen[3]:
"In diesem Zusammenhang wird Dresdner Kleinwort erwähnt, das Investmenthaus der Dresdner Bank, die führende Positionen auf dem russischen Börsenmarkt einnimmt und in Russland oft profitable Aufträge, darunter auch zur Platzierung von Obligationen, bekommen hat. Im Endeffekt habe der Käufer fast zehn Milliarden nicht für sechs Millionen neue Kunden, sondern eher für das Russland-Geschäft der Dresdner hingeblättert, heißt es aus informierten Quellen. Genauer geht es um die guten Beziehungen mit Wladimir Putin, die Matthias Warnig, früher Russland-Chef der Dresdner Bank und heute Geschäftsführer von Nord Stream, pflegt."
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Wikipedia: Commerzbank
- ↑ Allianz: Pressemitteilung vom 31.08.2008
- ↑ Newskoje Wremja am 19.09.2008: Allianz verkauft Dresdner Bank zum Spottpreis (übersetzt von RIA Novosti)