Charlotte Knobloch
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[bearbeiten] Person
Charlotte Knobloch, geborene Neuland am 29.10.1932 in München, ist eine deutsche Zionistin, Propagandistin und Lobbyistin für Israel und Präsidentin des ZDJ.
[bearbeiten] Familie
Charlotte Knobloch ist Tochter des deutschen Rechtsanwalts jüdischen Glaubens, späteren bayerischen Senators und Präsidenten der jüdischen Gemeinde Fritz Neuland und ihrer anlässlich der Heirat zum Judentum konvertierten Mutter Margarethe, Witwe des Kaufmanns Samuel Knobloch und hat drei Kinder, darunter der bekannte Bankmanager Bernd Knobloch[1], der derzeit ein Aufsichtsratsmandat bei der Skandalbank Hypo Real Estate innehat[2].
[bearbeiten] Pöstchen
Charlotte Knobloch ist seit 1985 Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, seit 2003 Vizepräsidentin des Europäischen Jüdischen Kongresses (EJC), seit 2005 Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses (WJC) und seit dem 7. Juni 2006 Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, nachdem sie zuvor seit 1997 als Vizepräsidentin des ZDJ tätig war.
[bearbeiten] Propaganda für Israel
[bearbeiten] Forderung von Sanktionen gegen Iran
Im Februar 2007 forderte Charlotte Knobloch die Bundesregierung zu einer deutlicheren Haltung gegen den Iran auf. Bundeskanzlerin Merkel müsse als ersten Schritt deutsche Wirtschaftssanktionen gegen die islamische Republik einleiten. Aufgrund der EU-Ratspräsidentschaft komme Deutschland hier eine besondere Rolle zu[3]. Im Mai 2007 lehnte sie die Beteiligung von deutschen Unternehmen am Bau einer geplanten Transrapid-Strecke im Iran als „fatales politisches Signal“ ab. Knobloch äußerte, „mit Blick auf die nuklearen Ambitionen und die menschenverachtenden Äußerungen des iranischen Machthabers ist es skandalös, Geschäfte mit diesem Regime zu machen“[4]. Damit lag sie voll auf der propagandistischen Linie der israelischen Regierung und entsprechenden späteren Lügenkampagnen[5] wie Stop the Bomb.
[bearbeiten] Unterstützung des Chanukka-Massakers
Anlässlich des Chanukka-Massakers fiel Charlotte Knobloch im Januar 2009 mit Propaganda zur Unterstützung Israels beim Massenmord in Gaza auf. Israelnetz berichtete, Charlotte Knoblich habe bei einer Solidaritätskundgebung für die israelische Mörderbande gesagt, die israelische Regierung habe sich endlich aufgerafft, ihre Bürger zu schützen[6]. Dass in Wahrheit Israel der Aggressor war, den Waffenstillstand brach[7] und reihenweise Kriegsverbrechen verübte, erwähnte Charlotte Knobloch nicht. Angesichts dessen, dass das Abschlachten der Palästinenser in Gaza ein höchst einseitiger Vorgang des Mordens war, fragte Charlotte Knobloch allen Ernstes öffentlich[8]:
"Jeden Tag sehen wir im Fernsehen die Bilder der Zerstörung auf palästinensischer Seite. Ich frage mich: Wo sind die Bilder, die das Elend und die Angst auf israelischer Seite zeigen?"
[bearbeiten] Auszeichnungen
Charlotte Knobloch wurde mit zahlreichen Auszeichnungen überhäuft, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz.
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Philipp Gessler am 06.06.2006 in der taz - (via haGalil): Charlotte Knobloch im Portrait
- ↑ Hypo Real Estate: CV Bernd Knobloch Dez. 2008
- ↑ Zentralrat der Juden fordert Wirtschafts-Sanktionen gegen Iran.; Radio Vatikan am 10. Februar 2007
- ↑ Klaus Ott: Transrapid bisher schöngerechnet; in: Süddeutsche Zeitung, Ausgabe vom 29. Mai 2007
- ↑ Mein Parteibuch am 04.11.2008: Lügenkampagne “Stop the Bomb”
- ↑ Israelnetz am 12.01.2009: Demonstrationen für und gegen Israel am vergangenen Wochenende
- ↑ Linke Zeitung am 07.01.2009: CNN bestätigt: Israel brach ursprünglich den Waffenstillstand
- ↑ Steinbergrecherche: Bilderverschwörung
Dieser Artikel basiert auf Wikipedia Charlotte Knobloch und steht insoweit unter GNU-FDL.