Bolivien
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[bearbeiten] Merkmale
Bolivien ist ein Staat in Südamerika auf einer Fläche von gut 1 Mio qkm mit etwa 8 Millionen Einwohnern.
[bearbeiten] Wirtschaft
Bolivien ist eines der ärmsten Länder Südamerikas, dessen Bevölkerung im wesentlichen von Erdgas-Exporten und dem Koka-Anbau lebt.
[bearbeiten] Erdgas
Präsident Evo Morales ließ die 1994 privatisierte Erdgasindustrie gegen den erbitterten Widerstand von westlichen Energiekonzernen wie BP, Repsol und Shell wieder verstaatlichen, damit sie wieder dem Wohl der eigenen Bevölkerung dienen konnte.
[bearbeiten] Koka-Anbau
Im Juni 2006 beschloß der bolivianische Präsident Evo Morales, den Koka-Anbau in Bolivien zu legalisieren und den Aufbau einer Koka-Industrie durch Venezuela mit 1 Mio Dollar fördern zu lassen. Mit der Förderung des Koka-Anbaus beendete Evo Morales die internationale Drogenpolitik der USA, was die USA sehr erboste, da die US-Regierung große Mengen an Schwarzgeld üblicherweise aus von der CIA mit Kokain verdienten Drogengeldern bezog, wie die Geschichten um Barry and the Boys und die Iran-Contra-Affäre beweisen.
[bearbeiten] US-Interventionen
Die Regierung der USA versuchte die Wahl von Evo Morales zum Präsidenten von Bolivien zu verhindern. Dazu bediente sie sich ihrer Botschaft in Bolivien, der USAID und der NED[1].
Nachdem der von Evo Morales setzten die USA wegen der Verstaatlichung der Erdgasindustrie alles daran, Evo Morales zu stürzen. Dazu unterstützten sie insbesondere Bestrebungen von rassistischen Sezessionisten und Kapitalmagnaten zur Teilung Boliviens. Nachdem sich der neue US-Botschafter Philip Goldberg öffentlich mit Sezessionisten und Kriminellen gezeigt hat und die gewaltsame Spaltung Boliviens betrieb, verwies ihn Evo Morales des Landes[2]. Aus Rache für die Ausweisung ihres Botschafters setzte die Bush-Administration Bolivien auf ihre schwarze Liste von Staaten, die angeblich nicht mit den USA beim Kampf gegen die Drogen kooperierten[3]. Evo Morales wies anschließend die Agenten der DEA aus, da er Verstrickungen der US-Antidrogenbehörde bemerkt hat[4].
[bearbeiten] Medienmanipulation
USA-hörige deutsche Schmierblätter versuchen, wie beispielsweise ein Artikel von Jens Glüsing im Spiegel deutlich zeigt[5], die Bevölkerung über die imperialistische US-Politik zu belügen und Evo Morales niederzuschreiben. Die CIA-nahe deutsche Bertelsmann-Stiftung versucht sich derweil darin, die Gefahr der sozialistischen Revolution in Bolivien zu beschwören[6].
[bearbeiten] Quellen
- ↑ ABN am 12.10.2008 (übersetzt von Isolda Bohler, überprüft von Fausto Giudice bei tlaxcala) US-Journalist beweist vorsätzliche US-Intervention in Bolivien
- ↑ The Andean Information Network am 10.10.2008: Morales rejects U.S. Ambassador, Citing His Support for Lowland Protests
- ↑ Karl Weiss am 02.10.2008 in der Berliner Umschau: Bolivien auf ‘schwarzer Liste’
- ↑ The Raw Story am 06.11.2008: DEA complicit in drug trade, says Morales
- ↑ Pricipiis Obsta am 15.09.2008: Der neoliberale Sturmtruppen-Journalismus eines ehemaligen Nachrichtenmagazins
- ↑ German Foreign Policy am 08.10.2008: Harte Anpassung
[bearbeiten] Weblinks
Democracy Now am 22.09.2006: Interview mit Evo Morales (in englischer Sprache)
Tagesschau.de am 18.06.2006: Morales legt Grundstein für Koka-Industrie
Elmigranto: Weblog von Heike Trumpa
The Democracy Center: Blog from Bolivia von Jim Shultz (englischsprachig)