Björn Böhning
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[bearbeiten] Person
Björn Böhning, geboren am 02.06.1978 in Geldern, ist ein deutscher Politiker der Partei SPD, Mitglied des Parteivorstandes. Björn Böhning leitet das Grundsatz- und Planungsreferat in der Senatskanzlei von Klaus Wowereit und Sprecher des Forum Demokratische Linke 21.
[bearbeiten] Familie
Björn Böhning ist verheiratet.
[bearbeiten] Politische Karriere
Böhning begann seine politische Laufbahn 1994, als er der SPD beitrat und bei den Jusos in Lübeck politisch aktiv war. 1995-1997 wurde er zum Sprecher der Lübecker Jusos gewählt, bis er 1997 zum stellvertretenden Juso-Landesvorsitzenden in Schleswig-Holstein gewählt wurde. Ein Jahr später vertrat er die schleswig-holsteinischen Jusos im Bundesausschuss. Zum Studium der Politikwissenschaft, das er inzwischen als Diplom-Politologe abschloss, wechselte er an die FU Berlin.
Auf dem Juso-Bundeskongress 2001 in Köln wurde Böhning zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Nachwuchsorganisation gewählt, ehe er am 17. Juni 2004 auf einem Bundeskongress der Jusos in München mit 192 gegen 65 Stimmen zum Nachfolger von Niels Annen gewählt wurde. Am 10. Juni 2005 wurde Björn Böhning mit 65,7% in seinem Amt als Juso-Bundesvorsitzender bestätigt. Am 27. September 2007 erklärte er, dass er beim Bundeskongress 2007 in Wolfsburg nicht mehr für das Amt des Juso-Bundesvorsitzeden kandidieren werde, er bleibt aber gewähltes Mitglied im SPD-Parteivorstand. Er arbeitet bei der Zeitschrift spw mit. Seit 2007 leitet er beim Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, in der Senatskanzlei das Grundsatz- und Planungsreferat. Am 15. Februar 2008 wurde er als Nachfolger von Andrea Nahles zum Sprecher der SPD-Linken (Forum Demokratische Linke 21) gewählt.
[bearbeiten] Bundestagswahl 2009
Björn Böhning versucht, bei der Bundestagswahl 2009 SPD-Bundestagskandidat im Wahlkreis Kreuzberg-Friedrichshain-Prenzlauer Berg Ost zu werden. Noch bis zum 12.11.2008 läuft dazu eine innerparteiliche Mitgliederbefragung[1].
[bearbeiten] Veröffentlichung
- Björn Böhning, Kai Burmeister: Generationen & Gerechtigkeit. VSA-Verlag, Hamburg 2004, ISBN 3899650670.
[bearbeiten] Leistungen
[bearbeiten] Große Koalition
Als Vorsitzender der Jusos stellte Björn Böhning 2005 den Jusos die Zustimmung oder Ablehnung zur großen Koalition beim Karlsruher Parteitag explizit frei. Er sagte dazu, es sei nicht vermittelbar, im Wahlkampf gegen zwei Prozent Mehrwertsteuer zu wettern, um anschließend eine Erhöhung von drei Prozent zu beschließen[2].
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Joachim Fahrun am 16.09.2008 in der Berliner Morgenpost: SPD-Prominente treten in Berlin an
- ↑ Mein Parteibuch am 13.11.2005: Björn Böhning stellt Jusos das Abstimmungsverhalten über den Koalitionsvertrag frei
Deser Artikel basiert auf Wikipedia Björn Böhning und steht insoweit unter GNU-FDL.