Bertelsmann AG
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[bearbeiten] Unternehmensprofil
Die Bertelsmann AG ist ein Medienkonzern mit Sitz in Gütersloh.
[bearbeiten] CIA
Mein Parteibuch nahm am 07.04.2008 auf einem von "Sterling Seagrave" abgebenen Forenbeitrag[1] wie folgt bezug[2]:
"Im Parteibuch war im Artikel “Zur Geschichte der Mediensteuerung” gestern zu lesen, dass ein “Sterling Seagrave” in einem Forumsbeitrag schrieb, der spätere CIA-Chef Bill Casey sei (im US-Geheimdienst) eine der Schlüsselfiguren bei der Akquisition von Medien nach dem zweiten Weltkrieg gewesen und ein junger Deutscher, der nach dem Krieg nach Deutschland geschickt wurde und Bertelsmann übernommen habe, sei einer seiner Schützlinge gewesen. Ein Schelm, wer nun denkt, Bertelsmann sei eine Tarnfirma der CIA und Reinhard Mohn ein CIA-Agent."
[bearbeiten] Größe
Der Bertelsmann Konzern machte 2006 mit fast 100.000 Mitarbeitern nahezu 20 Mrd Euro Umsatz und ist damit einer der größten Medienkonzerne der Welt.
[bearbeiten] Führungsstruktur
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert; Aktionäre sind die Bertelsmann Stiftung (76,9 %) und die Familie Mohn (23,1 %). Die Stimmrechte der Bertelsmann Stiftung und der Familie Mohn übt die Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft (BVG) aus. Sie verfügt nach dem Aktienrückkauf nun wieder über 100 % der Stimmrechte. Die drei für jeweils zwei Jahre gewählten Gesellschafter der BVG sind der Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Vogel, der aktuelle Vorstandsvorsitzende Gunter Thielen sowie der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Strube. Die Familie Mohn ist derzeit durch Reinhard Mohn, Liz Mohn und Dr. Brigitte Mohn vertreten. Reinhard Mohn verfügt über ein Mehrfachstimmrecht und ein Veto bei allen Beschlüssen. Das Gremium wurde im Januar 2007 um zwei Gesellschafter verkleinert: Christoph Mohn und der Konzernbetriebsrat Erich Ruppik mussten ihre Sitze in der BVG abgeben.
[bearbeiten] Geschichte
[bearbeiten] Vor 1945
1932 veröffentlichte Bertelsmann die ersten Romane als Volksausgaben. In den folgenden Jahren wuchs der Verlag ständig und hatte 1939 bereits 400 Mitarbeiter. Bertelsmann wurde im Zweiten Weltkrieg mit den sogenannten „Feldausgaben“ zum wichtigsten Buchlieferanten der Soldaten an der Front. Es wurden unter anderem Bücher von nationalsozialistischen Autoren wie Will Vesper oder Hans Grimm verlegt. Mit Titeln wie „Mit Bomben und MGs über Polen“ und „Wir funken für Franco“ erzielte man Millionenauflagen. 1944 verfügten die Nationalsozialisten die Schließung des Bertelsmanns Verlages, wobei nicht, wie noch bis weit in die 1990er Jahre vorgegeben, eine oppositionelle Haltung zum NS-Regime, sondern Wirtschaftskriminalität ausschlaggebend waren.
[bearbeiten] 1945-1990
1946 bekam Bertelsmann in der britischen Besatzungszone eine Verlagslizenz erteilt. Der technische Betrieb, die Mohn & Co. GmbH, heute Mohn Media - Mohndruck GmbH, wurde eine selbständige Firma. 1947 übernahm Reinhard Mohn, nachdem er sich bei einem Aufenthalt in einem Offizierslager in Kansas/USA neben Englisch auch "Management-Kenntnisse" angeeignet hatte und sein Vater Heinrich Mohn, wie in der Biografie von Fritz Wixforth nachzulesen ist, wegen fraglicher Angaben zur NS-Zeit Probleme mit der englischen Lizenz hatte, das Familienunternehmen in fünfter Generation. 1950 gründeten Reinhard Mohn und Fritz Wixforth zusammen mit dem Buchhandel den Bertelsmann Lesering, der mit seinen Drückerkolonnen Bertelsmann zu einer beherrschenden medialen Größe in Deutschland machte.
[bearbeiten] 1990-heute
Im United Motzblog wird die Mission mit den zwei Herzen am 07.02.2007 in einem Artikel, der urspünglich von der linkezeitung stammt, wie folgt beschrieben:
"Da ist auf der einen Seite der fünftgrößte Medienkonzern der Welt: die Bertelsmann AG mit insgesamt 600 Einzelfirmen, zusammengefaßt in den Säulen: Arvato AG, Gruner und Jahr, dem Fernsehkonzern RTL, dem Druckhaus Bertelsmann und dem Buchclub (der Musik-Konzern BMG wurde gerade veräußert). Und auf der anderen Seite die Bertelsmann-Stiftung. Die Bertelsmann-Stiftung hat wiederum zwei Aufgaben. Zum einen will der noch lebende Alleinherrscher Reinhard Mohn mit der Stiftung die Bertelsmann AG langfristig zusammenhalten. Deshalb hält die Stiftung ca. 60% des Aktienpakets des Medienkonzerns. Über eine weitere Verwaltungsgesellschaft garantiert Mohn, daß auch wirklich alle Fäden bei ihm weiterhin zusammenlaufen. Die andere Funktion der Stiftung besteht in der marktradikalen Umwandlung der Bundesrepublik Deutschland, aber auch anderer Länder."
Mit Random House ist Bertelsmann außerdem Eigentümer der größten Publikumsverlagsgruppe der Welt.
[bearbeiten] Weblinks
- Mein Parteibuch am 06.04.2008: *Zur Geschichte der Mediensteuerung
- United Motzblog am 07.02.2007: Die Macher hinter den Kulissen - Wie INSM, Atlantik-Brücke, Aspen-Institute und ähnliche Netzwerke Deutschland heimlich regieren
- Datenbank Schrift und Bild: Biographie von Fritz Wixforth
- Anti-B: Overcome Bertelsmann
- Schattenkabinett aus Gütersloh - lesenswert!