Bashar al-Assad
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[bearbeiten] Person
Bashar Hafiz al-Assad, geboren am 11.09.1965 in Aleppo, ist ein Politiker und seit 2000 Präsident von Syrien. Bashar al-Assad gehört der islamischen Religionsgemeinschaft der Alawiten (siehe Nusairier) an. Er ist ein begeisterter Computernutzer und versucht, die Verbreitung des Internets in Syrien voranzutreiben.
[bearbeiten] Biografie
Der Sohn des ehemaligen Präsidenten Hafiz al-Assad studierte in Damaskus und London Medizin, spezialisierte sich auf Augenheilkunde. Eigentlich war sein älterer Bruder Basil al-Assad als Nachfolger vorgesehen, aber dieser verstarb 1994 bei einem Autounfall. Bashar al-Assad kehrte daraufhin nach Syrien zurück, absolvierte eine Militärlaufbahn und war diplomatisch tätig. Sein Onkel, Rifa'at al-Assad, der bis 1998 Vizepräsident war, ging ins Exil.
Kurz nach dem Tod seines Vaters am 10. Juni 2000 wurde die Verfassung geändert und das Mindestalter für den Präsidenten von 40 auf 34 Jahre herabgesetzt, um seine Wahl zu ermöglichen. Am 18. Juni wurde er von der Baath-Partei zum Generalsekretär und Präsidentschaftskandidaten gewählt. Am 10. Juli 2000 wurde er durch ein Referendum mit 97,29 % der Stimmen zum Präsidenten gewählt. Er wurde am 17. Juli vereidigt.
[bearbeiten] Mord oder Rufmord?
Bashar al-Assad wurde von George W. Bush Ende 2005 und von Detlev Mehlis im Jahr 2006 verdächtigt, in die Ermordung des libanesischen Ex-Ministerpräsidenten Rafik Hariri verwickelt zu sein. Spuren, die auf eine israelische Täterschaft deuten, wurden bei der Untersuchung des Mordes nur sehr oberflächlich untersucht.
[bearbeiten] Sympathie für Hisbollah
In einer Rede am 15. August 2006 sprach Bashar al-Assad von einem „siegreichen Widerstand“ der Hisbollah im Libanon und bezeichnete Israel als einen "Feind", mit dem es keinen Frieden gebe[1]. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der im Nahost-Konflikt vermitteln wollte, sagte daraufhin kurzfristig einen Besuch in Syrien ab.
[bearbeiten] Weblinks
Mein Parteibuch am 09.01.2007: Gerhard Schröder zu Gesprächen in Damaskus