Bascha Mika
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[bearbeiten] Person
Bascha Mika war Chefredakteurin der taz. Am 25.06.2009 wurde bekannt, dass Bascha Mika die taz verlässt und Ines Pohl von der Ippen Mediengruppe ihre Nachfolgerin wird.
[bearbeiten] Krieg gegen freie Informationen
Bascha Mika gehörte Anfang 2009 zu den Erstunterzeichnern des Heidelberger Appells[1], einem propagandistischen Versuch von Vertretern des Kulturmonopolismus[2], mit dem die Ausbreitung frei zugänglichen Wissens nach dem Modell Open Access verhindert und so steuerfinanzierte Monopolrenditen milliardenschwerer Verleger sowie die Finanzierung des Kulturmonopols der Geheimdienste - siehe z.B. Congress for Cultural Freedom und Operation Pocketbook - gesichert werden sollen.
[bearbeiten] Zitate
In einem Interview mit dem Straßenfeger erklärte Bascha Mika Anfang 2009 auf die Frage, wie sie es schafft, "tagesaktuell zu bleiben und dabei gleichzeitig urteilssicher in den vielen politischen Themen von heute zu sein", dass sie sich dazu jeden morgen eine volle Dröhnung Systempropaganda reinzieht. Wörtlich sagte sie:[3]
"Ich muss auf dem neuesten Nachrichtenstand sein. Das beginnt morgens nach dem Aufstehen, indem die Radios eingeschaltet werden. Damit meine ich mehrere: In der Küche läuft "Inforadio", im Bad "Deutschlandfunk" und im Schlafzimmer sehe ich dann ab und an noch das Morgenmagazin von ARD und ZDF, um zu bestimmten Ereignissen auch die Bilder mitzunehmen"
[bearbeiten] Quellen
- ↑ www.textkritik.de: Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte
- ↑ Matthias Spielkamp via Mein Parteibuch am 14.04.2009: Open Excess: Der Heidelberger Appell
- ↑ Straßenfeger 11/2009: Interview von Marcel Nakoinz mit Bascha Mika, Teil II
[bearbeiten] Weblinks
Mein Parteibuch am 14.06.2009: Die taz, Bascha Mika und die Propaganda der Systemmedien