Barack Obama
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[bearbeiten] Person
Barack Obama, geboren am 04.08.1961 in Honolulu im Bundesstaat Hawaii, USA, ist ein US-amerikanischer Politiker auf dem Ticket der Demokraten, der am 04.11.2008 zum Präsidenten der USA gewählt wurde und am 20.01.2009 als 44. US-Präsident vereidigt werden soll.
[bearbeiten] Familie
Barack Obama ist seit 1992 verheiratet mit Michelle Robinson Obama, die selbst in der öffentlichen Verwaltung von Chicago tätig ist, und wie er an der Harvard Law School studierte.
[bearbeiten] Präsidentschaftswahlen 2008
[bearbeiten] Wahlkampf 2008
Am 10.02.2007 gab Barack Obama offiziell seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2008 bekannt, hat sich in den demokratischen Vorwahlen gegen alternative Kandidaten der Kriegslobby wie Hillary Clinton und unabhängigere demokratische Präsidentschaftskandidaten wie Dennis Kucinich und Mike Gravel und bei den Präsidentschaftswahlen gegen John McCain durchgesetzt.
[bearbeiten] Erfolgsfaktoren
[bearbeiten] David Axelrod und Blue State Digital
Neben der katastrophalen Politik des Bush-Regimes, der Ausstrahung von Barack Obama selbst, der Glaubwürdigkeit und Klugheit seiner Frau Michelle und der unfähigen Sarah Palin gelten vor allem sein Wahlkampfmanager David Axelrod sowie das ursprünglich für die Kampagne von Howard Dean 2004 entwickelte Online-Kampagnensystem von Blue State Digital[1] als maßgeblich für den Wahlerfolg von Barack Obama.
[bearbeiten] George Soros
Finanziell soll angeblich George Soros sehr früh entscheidende Unterstützung von zahlungskräftigen Bankern wie den amerikanischen Chef der UBS, Robert Wolf, sowie Jim Torrey, Brian Mathis, Jamie Rubin, Edgar Bronfman jun. und Orin Kramer organisiert haben. Die öffentliche Unterstützung von Barack Obama für die AIPAC wird von Teilen der Presse als inszeniertes Scheingefecht mit seinem Finanzier George Soros berichtet[2].
[bearbeiten] Warren Buffet
F. William Engdahl berichtete im August 2008, dass der Milliardär Warren Buffet sich gleich mit zwei Spendengalas für Barack Obama einsetzte. Ein einer Podiumsdiskussion mit einem Eintrittpreis von 28.500 Dollar sollten Penny Pritzker, Finanzchefin von Obamas Kampagne, Obamas Berater Valerie Jarrett und Austan Goolsbee sowie der Fondmanager und Mitvorsitzende der Obama-Kampagne in Illinois, John Rogers jr., teilnehmen[3].
[bearbeiten] Oprah Winfrey
Zum eifrigsten Unterstützerkreis von Barack Obama zählte auch die milliardenschwere Talkmasterin Oprah Winfrey.
[bearbeiten] Wahl zum 44. US-Präsidenten
Kurz vor sechs Uhr MEZ wurde am 05.11.2008 überall bekannt gegeben, dass Barack Obama die Wahl haushoch gewonnen hat und 44. Präsident der USA wird.
[bearbeiten] Transiton Team
Gleich nach seiner Wahl zum Präsideten hat Barack Obama ein Transition Team zur Übernahme der Regierungsgeschäfte benannt. Mitglieder dieses Transition Teams sind befugt, in seinem Namen Erklärungen abzugeben.
[bearbeiten] Spitzenposten
Am 05. und 06.11.2008 hat der designierte US-Präsident Barack Obama seines Personalchefs und die Leitung seines Übergangsteams bis zu seiner Vereidigung am 20.01.2009 bekanntgegeben. Sein Chief of Staff wird demzufolge der Abgeordnete Rahm Emanuel[4]. Die Leitung seines Transition Team hat er John Podesta, Chief of staff unter Bill Clinton, seinem Personalchef im Senatsbüro Pete Rouse sowie seiner Beraterin Valerie Jarrett übertragen.
[bearbeiten] Advisory Board
Als Mitglieder des Advisory Board des Obama-Biden-Transition Teams wurden der ehemalige Energieminister Federico Pena, die ehemalige Leiterin der Umweltschutzbehörde Carol Browner, die außenpolitische Beraterin Susan Rice,der ehemalige Handelsminister William Daley[5], Christopher Edley, Michael Froman, Julius Genachowski, Donald Gips, Janet Napolitano und Sonal Shah benannt sowie Mark Gitenstein und Ted Kaufman als Beisitzer lediglich des Joe Biden-Transition-Teams benannt[6].
[bearbeiten] Office-Manager
Die von Barack Obama weiterhin öffentlich benannten Manager seines Transition Teams sind[6]: Chris Lu, Dan Pfeiffer, Stephanie Cutter, Cassandra Butts, Jim Messina, Patrick Gaspard, Christine Varney, Melody Barnes, Lisa Brown, Phil Schiliro, Michael Strautmanis, Katy Kale und Brad Kiley.
[bearbeiten] Pressesprecher
Die Internetzeitung Politico berichtete am 06.11.2008, dass Robert Gibbs Pressesprecher von Barack Obama werden wird[7].
[bearbeiten] Außenpolitik
Denis McDonough und Mark Lippert wurden von Tony Lake und der von Barack Obama ernannten Senior-Beraterin des Transition-Teams Susan Rice zu außenpolitischen Bevollmächtigten sowie Dan Pfeiffer zum außenpolitischen Pressesprecher erklärt[8].
[bearbeiten] Justiz
Justizminister soll offenbar Eric Holder werden, der zusammen mit James A. Johnson und Caroline Kennedy die Findungskommission zur Nominierung des Vizepräsidenten gebildet hat, die Joe Biden als Vizepräsident nominiert hat[9].
[bearbeiten] Leistungen
Während seiner Abgeordnetentätigkeit im Senat von Illinois war Barack Obama Mitverfasser einer Gesetzesinitiative, die Hilfen für arme Arbeiterfamilien vorsah, arbeitete an einer Vorlage zur Unterstützung von Menschen ohne Krankenversicherung, half schwulen und lesbischen Organisationen und setzte eine Erhöhung der Mittel zur AIDS-Prävention und -Behandlung durch.
[bearbeiten] Wandel zum PNAC-Militaristen
Im Jahr 2002 hatte Barack Obama den Krieg gegen den Irak in einer Rede als dumme Idee bezeichnet[10]. Aus der folgenlosen Rede versucht das Wahlkampfteam von Barack Obama nun eine von vornherein ablehnende Haltung zum Irakkrieg zu machen.
In einer Rede vor dem Chicago Council on Global Affairs forderte Barack Obama im Mai 2007 eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben und eine Verstärkung der Armee um 65.000 Soldaten und 27.000 Marines, um gegen den Terrorismus ‘in der Offensive zu bleiben’ und sicherzustellen, dass Amerika ‘die stärkste und bestausgerüstetste Armee der Welt’ hat.
Da Barack Obama mit dieser Rede indirekt ankündigte, die militaristische Politik von George W. Bush im Falle eines Wahlsieges fortsetzen zu wollen, erhält Barack Obama seitdem Unterstützung von der Rüstungsindustrie.
In einem Artikel in der Washington Post im Mai 2007 äußerte sich Robert Kagan, führender Neocon und Mitbegründer des PNAC zustimmend zu der Rede von Barack Obama vor dem Chicago Council on Global Affairs[11].
[bearbeiten] Kriegsvorbereitungen gegen Pakistan
Als eine seiner ersten Sach-Entscheidungen nach seiner Wahl hat Barack Obama den geheimdiensten fünf Mrd Dollar extra zugesagt und sein Team unter dem Vorwand einer Jagd auf Osama Bin Laden Kriegsvorbereitungen gegen Pakistan beginnen lassen[12].
[bearbeiten] Zitate
Barack Obama versprach der AIPAC in seinem Wahlkampf 2008 einen Krieg gegen den Iran:
"Die Gefahr aus Iran ist groß, sie ist realistisch und mein Ziel wird es sein, diese Bedrohung auszuschalten."[13]
[bearbeiten] Literatur
Webster Griffin Tarpley (übersetzt von Hartmut Cramer, Ortrun Cramer, bearbeitet von Gerhard Wisnewski) im Kopp-Verlag 2008: "Barack Obama: Wie ein US-Präsident gemacht wird" ( ISBN 3938516747 ) Videos dazu: Teil 1 Teil 2
[bearbeiten] Quellen
- ↑ Heise am 05.11.2008: Das Geheimnis seines Erfolges: Obamas Wahlkampf 2.0
- ↑ Büso am 13.06.2008: Wie Soros Obamas Wahlkampf finanzierte
- ↑ F. William Engdahl am 10.08.2008: Barack Obama: »Wes’ Brot ich ess’, des’ Lied ich sing’«
- ↑ John V. Whitbeck am 13.11.2008 in der NRhZ: Obama, Emanuel und Israel
- ↑ Politico am 06.11.2008: Emanuel likely to accept Obama job
- ↑ 6,0 6,1 U.S. News am 05.11.2008: Obama Names Transition Team
- ↑ Mike Allen am 06.11.2008 bei politico: Exclusive: Gibbs will be WH press secretary
- ↑ Politico am 08.11.2008: Obama's foreign policy team
- ↑ Michael Isikoff am 18.11.2008 bei Newsweek: Obama's Attorney General
- ↑ Brack Obama Kampagne via Youtube: Barack Obama on Iraq 2002
- ↑ Politblog am 08.05.2007 (via Parteibuch Ticker): PNAC wechselt zu Obama
- ↑ Mein Parteibuch am 12.11.2008: Obama Team bereitet Krieg gegen Pakistan vor
- ↑ F. William Engdahl am 10.06.2008: Obama verspricht AIPAC einen Krieg gegen den Iran
[bearbeiten] Weblinks
Naomi Klein (am 17.06.2008 übersetzt von Andrea Noll via znet.de): Obamas Chicago-Jungs (Englischsprachiges Original)
Hauke Ritz Mitte 2008 in den Blättern (nun via Hintergrund): Die Welt als Schachbrett - Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski
Sarah Baxter am 06.05.2007 in The Sunday Times: Republicans defect to the Obama camp