Ban Ki-moon
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[bearbeiten] Person
Ban Ki-moon (der Nachname ist Ban), geboren am 13.06.1944 in Eumseong, Südkorea, ist ein südkoreanischer Diplomat und Politiker. Er war von 2004 bis 2006 südkoreanischer Außenminister und ist seit dem 1. Januar 2007 Generalsekretär der Vereinten Nationen.
[bearbeiten] Antrieb
Nach Bans eigener Aussage fiel die Entscheidung, Diplomat zu werden, bereits 1962, als er auf der High School bei einem Englisch-Wettbewerb eine Reise nach Washington, D. C. samt einem Treffen mit John F. Kennedy gewann.
[bearbeiten] Positionen
Kurz nach Dienstantritt als Generalsekretär der Vereinten Nationen erklärte Ban in einer Stellungnahme zur Hinrichtung von Saddam Hussein, es stehe einem Land frei, über Exekutionen zu entscheiden. Damit tangierte er die bereits 1948 von seiner Organisation verabschiedete Deklaration der Menschenrechte, welche das Recht jedes Menschen auf Leben verbrieft. Ban wurde daraufhin kritisiert. Bei ihrer ersten Pressekonferenz erklärte seine Sprecherin jedoch, dass die Todesstrafe von den Vereinten Nationen weiterhin abgelehnt würde. Bans Heimat Südkorea zählt zu den Mitgliedern der Vereinten Nationen, in denen auch heute noch Todesurteile ausgesprochen werden, jedoch gilt seit 1998 ein Hinrichtungsmoratorium, d. h. es werden seitdem keine Todesurteile mehr vollstreckt