Argentinien
im Parteibuch Lexikon, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Wesen
Argentinien ist mit 2,7 Mio qkm der zweitgrößte Staat in Südamerika und der achtgrößte Staat der Welt. Argentinien hat etwa 40 Mio Einwohner, wovon etwa 2,7 Millionen Menschen in der Hauptstadt Buenos Aires leben.
[bearbeiten] Lage
Argentinien grenzt an Paraguay und Bolivien im Norden, an Brasilien und Uruguay im Nord-Osten. Es grenzt an Chile im Westen und Süden. Offiziell nennt sich das Land Argentinische Republik.
[bearbeiten] Weltpolitische Rolle
Argentinien war der einzige lateinamerikanische Staat, der 1991 am Golfkrieg unter dem Mandat der Vereinten Nationen teilnahm. Argentinien hat an zahlreichen friedenserhaltenden Operationen teilgenommen. US-Präsident Bill Clinton ernannte Argentinien als einen größeren Nicht-NATO Alliierten im Januar 1998. Im Jahr 2005 wurde Argentinien zu einem vorübergehenden Mitglied des UN-Sicherheitsrats gewählt.
[bearbeiten] Einwanderung
Die meisten europäischen Einwanderer in Argentinien, die insbesondere in der Zeit um den Ersten Weltkrieg und den Zweiten Weltkrieg herum kam, siedelte sich in den Städten an, in denen es Arbeit, Ausbildung und andere Möglichkeiten gab, um zur Mittelklasse zu gehören. Seit den 1930er Jahren sind zahlreiche Arbeiter in die großen Städte gezogen.
[bearbeiten] Rohstoffe
Der Name Argentinien leitet sich von dem lateinischen Wort argentum ab, das Silber bedeutet.
Argentinien hat zahlreiche Rohstoffe.
[bearbeiten] Wirtschaft
Argentinien ist einer der am meisten entwickelten Staaten in Lateinamerika.
Ein erheblicher Anteil der Bevölkerung ist finanziell gut situiert. Jedoch steht das in einem großen Kontrast zu Millionen, die in Armut leben. Seit Ende der 1970er Jahre hat es der Staat die öffentliche Staatsverschuldung stark ansteigen lassen. 1991 hat die Regierung den Peso an den US-Dollar gebunden und das Wachstum der Geldmenge begrenzt. Die Regierung schlug einen Weg der Liberalisierung des Handels, Deregulierung und Privatisierung ein. 2001 kam es dann zum Kollaps in Argentinien.
2002 betrug die Arbeitslosenrate mehr als 25 %.
Im Jahr 2005 hat sich vieles verbessert, jedoch leitet eine große Zahl von Arbeitslosen unter Geldarmut, insbesondere in den Außenbezirken von Buenos Aires. Einige von ihnen sind obdachlos.
[bearbeiten] Argentinien-Krise
Mit Argentinien-Krise bezeichnet man die Wirtschaftskrise zwischen 1998 und 2002. Um von Erpressungsversuchen des IWF zur Rückzahlung der durch eine durch und durch korrupte und von den USA unterstützten Regierung von Fernando De la Rua gemachten Schulden unabhängig zu werden, hat Argentinien den IWF im Jahr 2006 ausgezahlt.
[bearbeiten] Weblinks
Daniel Hopsicker am 30.09.2008: Suitcase-Gate, CIA Drug Plane Scandals Meet in Miami courtroom
FAZ am 16.12.2005: Argentinien zahlt den IWF aus
Martin Ling bei Lateinamerikanachrichten im April 2004: Kirchner bringt Lula auf Trab - Gemeinsames Drängen auf Politikwechsel beim IWF
Wikipedia: Argentinien (engl)