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Andreas Voßkuhle

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Person

Andreas Voßkuhle, geboren am 21.12.1963 in Detmold, wohnend im gutbürgerlichen Freiburger Stadtteil Herdern[1], ist ein deutscher Rechtswissenschaftler, Rektor der Uni Freiburg und designierter Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts.

[bearbeiten] Familie

Nach eigenen Angaben war sein Vater Verwaltungsjurist[1]. Die Ehefrau von Andreas Voßkuhle, Eva Voßkuhle[2], ist Juristin und Direktorin des Amtsgerichts Lörrach[3]; Ende April 2008 lief durch den Ticker der Badischen Zeitung, sie werde Vizepräsidentin des AG Freiburg[4].

[bearbeiten] Freizeit

Amerikawoche berichtete am 18.04.2008, dass Andreas Voßkuhle sich privat Ausgleich durch den Besuch von Opern und Kunstausstellungen verschaffe[5].

[bearbeiten] Karriere

Andreas Voßkuhle wurde 1992 an der LMU München bei Peter Lerche mit einer Arbeit über „Rechtsschutz gegen den Richter“ promoviert. Im Anschluss daran war er bis 1994 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Wirtschaftsverwaltungsrecht und Umweltrecht von Reiner Schmidt an der Universität Augsburg. 1995 wurde Voßkuhle Referent im bayerischen Innenministerium. An der Universität Augsburg erfolgte 1998 seine Habilitation mit der Schrift „Das Kompensationsprinzip“; er erhielt die venia für die Fächer Öffentliches Recht, Verwaltungswissenschaften und Rechtstheorie. Seit 1999 ist Voßkuhle ordentlicher Professor an der Universität Freiburg. Vom Wintersemester 2001/2002 bis zum Sommersemester 2002 war er Studiendekan und vom Wintersemester 2004/2005 bis zum Sommersemester 2006 Dekan der juristischen Fakultät. Seit dem 1. Oktober 2006 gehört er dem Universitätsrat an. Einen Ruf nach Hamburg lehnte er 2004 ab. Am 18. Juli 2007 wurde Voßkuhle als Nachfolger von Wolfgang Jäger zum Rektor der Universität Freiburg gewählt. Er trat das Amt am 1. April 2008 an.[6]

Vor der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer berichtete Voßkuhle auf der Tagung 2002 in St. Gallen über das Thema Beteiligung Privater an der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben und staatlicher Verantwortung.[7]

Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschriften Der Staat und Juristische Schulung.

Seit 2007 ist er Ordentliches Mitglied der Sozialwissenschaftlichen Klasse der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Auf Vorschlag der SPD ist Voßkuhle am 25. April 2008 im Bundesrat als Nachfolger von Winfried Hassemer als Richter ans Bundesverfassungsgericht gewählt worden. Voßkuhle wird damit Vizepräsident des Gerichts und voraussichtlich turnusmäßig nach dem Ausscheiden des derzeitigen Präsidenten Hans-Jürgen Papier im Jahr 2010 auch dessen Präsident.

[bearbeiten] Zitate

Andreas Voßkuhle wurde zum 01.04.2008 gefragt: "Derzeit wird aber die Dopinggeschichte sehr stark personalisiert. Ist das nicht auch eine Frage des Systems?" und antwortete:

"Ich glaube nicht, dass das systemisch ist. Es gibt Doping sicherlich als Strukturphänomen im Sport, aber nicht in Hinblick auf Kliniken. Das Problem liegt doch darin, dass ein sehr, sehr kleiner Personenkreis eine riesige Organisation mit tausenden von Mitarbeitern de-savouiert."[8]

[bearbeiten] Nachweise

  1. 1,0 1,1 AP am 18.04.2008 (via PR-Inside): Jurist Voßkuhle auf dem Absprung von Freiburg nach Karlsruhe
  2. AG Lörrach: Impressum
  3. AFP am 18.04.2008 (via Focus): Bundesverfassungsgericht: Andreas Voßkuhle wird Nachfolger von Winfried Hassemer
  4. Google: Suche nach "eva voßkuhle" "Vizepräsidentin des Amtsgerichts Freiburg"
  5. Amerikawoche am 18.04.2008: Steiler Aufstieg: Andreas Voßkuhle soll Verfassungsrichter werden
  6. Pressemitteilung der Universität Freiburg über die Amtsübergabe
  7. Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer / Themen und Berichterstatter
  8. Badische Zeitung am 01.04.2008: Uni Freiburg: Voßkuhle im BZ-Interview

[bearbeiten] Weblinks

Im Interview mit Reinhard Müller in der FAZ vom 01.05.2008: Verfassungsrichter Voßkuhle - „Nicht alles zur Frage der Menschenwürde deklarieren“

Uni Freiburg: Biografie von ANdreas Voßkuhle

Uni Freiburg: Publikationsliste (Stand Oktober 2007)

Parteibuch Ticker: Suche nach Andreas Voßkuhle

Quelle des ursprünglichen Artikels: Wikipedia Andreas Voßkuhle unter GNU-FDL

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Andreas_Vo%C3%9Fkuhle

Diese Seite wurde bisher 523-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 9. Mai 2008 um 09:35 Uhr geändert.


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