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Andreas Schockenhoff

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Andreas Schockenhoff fordert bei der Fortsetzung der mörderischen Besatzung Afghanistans die Ausweitung des Krieges auf Pakistan
Andreas Schockenhoff fordert[1] bei der Fortsetzung der mörderischen Besatzung Afghanistans[2] die Ausweitung des Krieges auf Pakistan

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Person

Andreas Schockenhoff, geboren am 23.02.1957 in Ludwigsburg, ist ein Politiker der Partei CDU.

Er ist seit 2005 Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und seit 2006 Koordinator für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit beim Bundesminister des Auswärtigen.

[bearbeiten] Familie

Andreas Schockenhoff ist verheiratet und hat fünf Kinder. Er ist der Bruder des "Professors für Moraltheologie" und Mitglied des "Nationalen Ethikrats" Eberhard Schockenhoff.

[bearbeiten] Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1976 am Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg absolvierte Schockenhoff ein Studium Romanistik, Germanistik und Geschichte in Tübingen und Grenoble. Anschließend war er von 1982 bis 1984 Referendar für das Lehramt an Gymnasien. 1985 erfolgte seine Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit „Henri Albert und das Deutschlandbild des Mercure de France 1890–1905“ an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Danach war er bis 1990 als Lehrer am Freien Katholischen Gymnasium im Bildungszentrum St. Konrad in Ravensburg tätig.

[bearbeiten] Partei

Nachdem er schon als Schüler 1973 in die Junge Union eingetreten war, wurde er 1982 auch Mitglied der CDU. Seit 2000 ist er Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Württemberg- Hohenzollern. Schockenhoff gehört dem Präsidium und dem Landesvorstand der CDU in Baden-Württemberg an.

[bearbeiten] Abgeordneter

Andreas Schockenhoff ist seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 1994 ist er hier Vorsitzender der deutsch-französischen Parlamentariergruppe. Von 1998 bis 2005 war er stellvertretender außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Am 29. November 2005 wurde er zum Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Bereiche Außen, Verteidigung und Europa gewählt. Zudem ist er Koordinator der Bundesregierung für Russlandpolitik.

Andreas Schockenhoff ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Ravensburg – Bodensee in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 49,6 % der Erststimmen.

Andreas Schockenhoff
Andreas Schockenhoff

[bearbeiten] Leistugen

Andreas Schockenhoff hat sich schon so einiges geleistet.

[bearbeiten] Einsatz für die Diktatur

Im Mai 2006 nahm der Grünen-Abgeordnete Volker Beck an einer nicht genehmigten Bürgerrechtsdemonstration von Lesben und Schwulen in Moskau teil. Dabei wurde er durch Steinwürfe und Schläge, die von Gegnern der Demonstration ausgingen, verletzt. Hierzu erklärte Schockenhoff: „Man muss sich auf die politische Ordnung eines Gastlandes einstellen“. Er mutmaßte: „Beck wollte eine Schlagzeile für sich“. Beck „könne sich nicht beklagen, dass ihm der notwendige Schutz“ durch die russische Polizei „nicht gewährleistet werde“. Für diese Äußerung wurde Schockenhoff von Vertretern aller im Bundestag vertretenen Parteien zum Teil heftig kritisiert. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel distanzierte sich Medienberichten zufolge von Schockenhoffs Äußerungen. Beck selbst hielt ihm entgegen: „Hätten sich die Bürger in Polen oder in der DDR an die politische Ordnung ihres Landes gehalten, dann hätten wir da heute noch kommunistische Diktaturen.“

Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, das Amt des Koordinators der Bundesregierung für deutsch-russische Zusammenarbeit neu zu besetzen (Drs. 16/1885), wurde mit 128:410:20 Stimmen abgelehnt. Neben der gesamten Fraktion der Grünen stimmten auch ein Großteil der FDP-Fraktion und der Fraktion Die Linke sowie drei Abgeordnete der SPD-Fraktion für den Antrag.

[bearbeiten] Für "Nationalen Sicherheitsrat"

Maßgeblich von Andreas Schockenhoff stammt das CDU-Konzept, Deutschland zukünftig von einem nationalen Sicherheitsrat mit Bundeswehreinsätzen im Inneren beherrschen[3] zu lassen[4].

[bearbeiten] Seilschaften

Während seines Studiums wurde Andreas Schockenhoff Mitglied der K.St.V. Alamannia Tübingen im KV.

[bearbeiten] Quellen

  1. Friedensratschlag: Dokumentation der Rede von Andreas Schockenhoff im Bundestag
  2. Mein Parteibuch am 29.08.2008: Mord
  3. Mein Parteibuch am 03.05.2008: Die bösen Chinesen sind schuld
  4. Politikforum am 04.05.2008: Union für mehr Auslandseinsätze, nationalen Sicherheitsrat und Raketenschild

[bearbeiten] Weblinks

Deutscher Bundestag: Biografie Andreas Schockenhoff

Quelle der ursprünglichen Artikels Wikipedia Andreas Schockenhoff unter GNU-FDL

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Andreas_Schockenhoff

Diese Seite wurde bisher 173-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 26. Oktober 2008 um 15:19 Uhr geändert.


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