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Andrea Ypsilanti

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Person

Andrea Ypsilanti ist eine Politikerin der Partei SPD und SPD-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl 2008 in Hessen.

[bearbeiten] Familie

Andrea Ypsilanti stammt aus Rüsselsheim, ihr Vater war Werkzeugmacher bei Opel, die Mutter Hausfrau. Sie hat zwei Schwestern[1].

Andrea Ypsilanti geborene Dill ist geschieden und lebt mit Klaus-Dieter Stork und ihrem 12-jährigen Sohn Konstantin zusammen[2]. Im hessischen Landtagswahlkampf 2008 wurde vom rechten Hetzblog Politically Incorrect und der Springerpresse - allen voran der 2005 von Roland Koch mit dem hessischen Verdienstorden ausgezeichnete Hugo Müller-Vogg - ausgiebig thematisiert, dass ihr Sohn Konstantin auf das nur wenige Minuten entfernte private Ganztags-Gymnasium Anna-Schmidt-Schule in Frankfurt geht und nicht auf eine politisch von der SPD bevorzugte 10 km entfernte Ganztags-Gesamtschule[3].

[bearbeiten] Biografie

[bearbeiten] Sekretärin und Stewardess

Nach dem Abitur trat Andrea Ypsilanti zuerst eine Stelle als Sekretärin und Stewardess bei der Lufthansa an.

[bearbeiten] Studium

Andrea Ypsilanti studierte von 1986 bis 1992 in Frankfurt Soziologie, Politikwissenschaft und Pädagogik, 1992 schloss sie das Studium als Diplom-Soziologin ab.

[bearbeiten] Jusos bis Eichel

Von 1991 bis 1993 war Andrea Ypsilanti Vorsitzende der hessischen Jusos, bis sie 1994 für den damaligen Ministerpräsidenten Hans Eichel als Referatsleiterin in der Staatskanzlei tätig wurde. 1999 zog sie zum ersten Mal für die SPD über die Landesliste in den Landtag ein, sie betreut den Wahlkreis Frankfurt am Main (Nord/Ost). 2001 wurde Andrea Ypsilanti stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im hessischen Landtag und im März 2003 mit 74 Prozent der Stimmen als Vorsitzende des hessischen SPD-Landesverbandes gewählt.

[bearbeiten] Spitzenkandidatur zur Landtagswahl 2008

Im August 2006 erklärte Andrea Ypsilanti, sich beim Nominierungsparteitag der SPD als Spitzenkandidatin für die hessische Landtagswahl 2008 bewerben zu wollen. Zuvor hatte der ehemalige Offenbacher Oberbürgermeister Gerhard Grandke, der bis dahin parteiintern als Herausforderer des amtierenden Ministerpräsidenten Roland Koch favorisiert wurde, eine Kandidatur ausgeschlossen.

Andrea Ypsilanti setzte sich am 2. Dezember 2006 auf dem Landesparteitag der SPD Hessen gegen den damals amtierenden SPD-Fraktionsvorsitzenden im Wiesbadener Landtag, Jürgen Walter, bei der Wahl um die Spitzenkandidatur zur Landtagswahl 2008 mit knapper Mehrheit (175 gegen 165 Stimmen [1]) im 2. Wahlgang durch. Am 16. Januar 2007 übernahm Andrea Ypsilanti auch den Fraktionsvorsitz.

[bearbeiten] Politische Positionen

Andrea Ypsilanti hat es gewagt, Josef Ackermann wegen seiner Entlassungspolitik zur Renditesteigerung zu kritisieren. Die von der CDU in Hessen eingeführten Studiengebühren will sie wieder abschaffen. Weiterhin ist Andrea Ypsilanti in der Gesundheitspolitik Befürworterin einer „solidarischen Bürgerversicherung“ und möchte in der Energiepolitik einen flächendeckenden Einstieg in erneuerbare Energien in Hessen.

[bearbeiten] Kritik an Josef Ackermann

Andrea Ypsilanti erreichte im Februar 2005 Aufmerksamkeit mit der Forderung, die Deutsche Bank zu boykottieren. Hintergrund war die Ankündigung von Vorstandssprecher Josef Ackermann, 30.000 Mitarbeiter entlassen zu wollen, um die Rendite weiter zu steigern.

[bearbeiten] Abschaffung von Studiengebühren

Andrea Ypsilanti steht für ein gesamtschulähnliches Bildungskonzept. Die von der Landesregierung unter Roland Koch (CDU) eingeführten Studiengebühren hat sie wie im Wahlkampf für die Landtagswahlen 2008 versprochen mit Wirkung ab dem 1. Juli 2008 abgeschafft.

[bearbeiten] Rückendeckung in der SPD

In der hessichen SPD hat Andrea Ypsilanti, auch nachdem sie von den Kanalarbeitern des Seeheimer Kreises sabotiert wurde, eine große Mehrheit für den von ihr befürworteten Kurs einer möglichen Zusammenarbeit mit der Linken[4].

[bearbeiten] Quellen

  1. Annett Meiritz am 27.01.2008 bei Spiegel Online: Der Erfolg der Unterschätzten
  2. Pilar May am 23.01.2008 in Bild: Andrea Ypsilanti - Der Mann an ihrer Seite
  3. Hugo Müller-Vogg am 22.01.2008 bei Bild: Ypsilanti schickt Sohn auf Privat-Schule – warum?
  4. HR am 29.03.2008: SPD-Parteitag in Hanau - Große Mehrheit für Ypsilantis Kurs

[bearbeiten] Weblinks

Mein Parteibuch am 28.01.2008: Andrea Ypsilanti kann nun Farbe zeigen

Frankfurter Neue Presse am 10.07.2007: Der Angriff auf Kochs Macht

Wikipedia: Andrea Ypsilanti

Von „http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Andrea_Ypsilanti

Diese Seite wurde bisher 5.717-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 19. August 2009 um 12:10 Uhr geändert.


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