Allianz
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[bearbeiten] Profil
Die Allianz, genauer die Allianz AG, ist eine Versicherung, genauer gesagt eine Holding verschiedener Versicherungsgesellschaften, mit Sitz in München. International tritt die Allianz als Allianz Group auf.
Im Kerngeschäft macht die Allianz ihren Reibach der Versicherungen damit, dass Heerscharen von Versicherungsagenten ihren Opfern meist unnötige oder stark überteuerte Versicherungsverträge aufschwatzen. Mit Fachkompetenz sieht es bei der Allianz dagegen eher mau aus. So bot die Allienz im Februar 2006 an, Lebensversicherungsverträge unproblematisch zu verlängern, übersah dabei aber, dass die Steuerfreiheit bei Altverträgen dann wegfällt.
Die Allianz gilt aufgrund ihrer zahlreichen Verflechtungen mit anderen deutschen Unternehmen als einer der Verwalter der Schlüssel zur Deutschland AG.
[bearbeiten] Leistungszahlen
Mit ihrer Strategie hat es die Allianz zur größten deutschen Versicherung gebracht und erwirtschaftete 2004 mit gut 162.000 Mitarbeitern bei einem Umsatz von ca. 96 Mrd Euro einen Vorsteurgewinn von ca. 5,2 Mrd Euro. Die Allianz verwaltet nach eigenen Angaben ein Vermögen von etwas mehr als 1,078 Billionen Euro.
[bearbeiten] Eigentumsverhältnisse
Die Allianz befindet sich zu 100% als Streubesitz in den Händen unbekannter.
[bearbeiten] Management
Am 29. April 2003 wechselte der bisherige Vorstandchef Henning Schulte-Noelle in den Aufsichtsrat und machte damit Michael Diekmann Platz, der seitdem Vorstandsvorsitzender der Allianz ist.
[bearbeiten] Vorzüge
Dadurch, dass die Allianz nun auch noch die Dresdner Bank geschluckt hat, hat die Allianz den unschätzbaren vertrieblichen Vorteil, dass se genau weiß, wieviel Geld die Kunden haben, und so versuchen kann, ihnen exakt so viel Geld aus der Tasche zu ziehen, wie drin ist.
[bearbeiten] Tochterunternehmen
Außer den Unternehmen, die die Allianz im Namen tragen, gehören der Allianz eine Reihe von Unternehmen der Finanzbranche im Inland wie:
- Bayrische Versicherungsbank AG (München - 90%),
- dit Deutscher Investment-Trust Gesellschaft für Wertpapieranlagen mbH (Frankfurt am Main),
- Dresdner Bank AG (Frankfurt am Main),
- Frankfurter Versicherungs-AG (Frankfurt am Main),
- Euler Hermes Kreditversicherungs-AG (Hamburg),
- Oldenburgische Landesbank AG (Oldenburg - 89,3%)
und im Ausland wie:
- Assurances Générales de France (Paris/Frankreich)
- Elvia Reiseversicherungs-Gesellschaft (Zürich/Schweiz),
- Lloyd Adriatico S.p.A. (Triest/Italien),
- Riunione Adriatica di Sicurta S.p.A. (Milano/Italien),
- Fireman's Fund Insurance Company (Novato/USA)
[bearbeiten] Beteiligungen
Weitere Beteiligungen sind beispielsweise:
- BASF AG (Ludwigshafen - 2,6%),
- Bayer AG (Leverkusen 4,8%),
- Beiersdorf AG (Hamburg 7,3%),
- BMW AG (München <5%),
- Continental AG (Hannover <5%),
- E.ON AG (Düsseldorf 3,5%)
- GEA AG (Bochum 10,1%)
- Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg 12%)
- KarstadtQuelle AG (Essen 7,56%)
- Linde AG (Wiesbaden 12,3%)
- Münchener Rück versicherungs-Gesellschaft AG (München 9,8%)
- RWE AG (Essen 4,4%)
- Schering AG (Berlin 11,8%)
- Siemens AG (München 1,3%)
- Total S.A. (Paris/Frankreich 1,2%)
- UniCredito Italiano S.p.A: (Mailand/Italien 4,9%)
- Worms et Cie (Paris/Frankreich 14,8%)
- Credit Agricole S.A. (Paris/Frankreich 2,3%)
[bearbeiten] Empfehlungen
Wer als Kunde schlechte Versicherungsverträge wie beispielsweise Lebensversicherungen der Allianz hat, sollte darauf achten, keinesfalls auch noch das einzige und möglicherweise überzogene Girokonto bei der Dresdner Bank zu haben, da er sonst völlig abhängig von der Versicherung wird. Wer dann beispielsweise zum Kosten senken Versicherungsverträge kündigen will oder kündigt, läuft Gefahr, dass die Bank ihm als Revanche oder aufgrund der angenommenen geringeren Sicherheit das Girokonto androht zu kündigen oder kündigt und ihn damit in die Privatinsolvenz treibt, wenn er den Dispo nicht aus dem Stand ausgleichen kann.
[bearbeiten] Links
Finblog 20.02.2006: Die Allianz und die Novation