AMB Generali
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[bearbeiten] Wesen
Die AMB Generali Holding AG aus Aachen, kurz AMB Generali genannt, ist als Holding von etwa 20 deutschen Versicherungsunternehmen nach der Allianz AG und der Münchener Rück der drittgrößte Erstversicherer in Deutschland. Für das Gros des Geschäfts sorgen bei der AMB Generali die Drückerkolonnen von Reinfried Pohl's Deutscher Vermögensberatung AG, denen es mmer wieder gelingt, Kunden überteuerte und überflüssige Verträge der AMB Generali nach Art der AachenerMünchener aufzuschwatzen.
[bearbeiten] Eigentümer
Die AMB Generali befindet sich in mehrheitlichem Besitz der italienischen Assicurazioni Generali S.p.A. in Triest.
[bearbeiten] Kennzahlen
Die Konzern-Lagebericht zum 30. September 2005 weist unter anderem folgende Eckzahlen aus:
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Am 30. September 2005 beschäftigte AMB Generali 17.461 Mitarbeiter, 811 weniger als zu Jahresbeginn. Hierfür entstand ein Personalaufwand von 807 Mio. €. Die Aktien des an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelten Unternehmens stiegen von einem Kurswert von 60 € zum Jahresbeginn 2005 fast kontinuierlich auf 100 € im Februar 2006. Damit liegt der Börsenwert bei 5,4 Milliarden Euro. Die Aktie ist unter anderem im MDAX enthalten. Der Mutterkonzern hält knapp 71% der Aktien.
[bearbeiten] Gremien
Den Vorstand der AMB Generali bilden Dr. Walter Thießen (seit 1996, seit 2002 Vorsitzender) und Dietmar Meister (seit 2002). Der Aufsichtsrat besteht aus Wolfgang Kaske (Vorsitzender), Michael Kalka (stellvertretender Vorsitzender), Sergio Balbinot (Geschäftsführer des Mutterkonzerns), Antoine Bernheim, Helmut Kohl, Martin Blessing, Gerardo Broggini, Reinfried Pohl, Alfredo Gysi und Wilhelm Winterstein sowie, als Arbeitnehmervertreter, Brigitte Jakob, Monika Hendricks, Thomas Körber, Michael Kuß, Martin Lemcke, Shirley Drewing-Jeitner, Roland Schwarz, Karl-Rupert Hasenkopf, Rudolf Winkelmann und Susanne Hille (Stand Februar 2006).
[bearbeiten] Beteiligungen
Zu 100 Prozent unter dem Dach der AMB Generali arbeiten unter anderem folgende Versicherer und Finanzdienstleister:
AachenMünchener Lebensversicherung AG und AachenMünchenerVersicherung AG in Aachen
Advocard Rechtsschutzversicherung AG in Hamburg
AMB Generali Asset Managers Kapitalanlagegesellschaft mbH in Köln
AMB Beteiligungs-GmbH
AMB Generali Informatik Services GmbH
AMB Generali Pensionsfonds AG
AMB Generali Pensionskasse AG
Central Krankenversicherung AG in Köln
Cosmos Lebensversicherungs-AG und Cosmos Versicherung AG in Saarbrücken
Deutsche Bausparkasse Badenia AG in Karlsruhe
Dialog Lebensversicherungs-AG in Augsburg
Envivas Krankenversicherung AG
Generali Lebensversicherung AG
Generali Versicherung AG in München
Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG
Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG in Hamburg
Volksfürsorge Holding AG
Volksfürsorge Krankenversicherung AG
Volksfürsorge Pensionsfonds AG
Hinzu kommen die AMB Generali Immobilien GmbH und die Generali Employee Benefits GmbH als nicht konsolidierte Gesellschaften und Mehrheitsbeteiligungen an der AMB Generali Lloyd GmbH und der Generali Lloyd AG. Mit der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) besteht bei einer Beteiligung von 49,9% eine Kooperationsvereinbarung. Mit der Commerzbank besteht eine enge und langfristig ausgelegte gegenseitige Vertriebskooperation. 1998 hielt AMB Generali 9,9% der Commerzbank-Aktien. Zu weiteren Minderheitsbeteiligungen gehört die Allgemeine Wohnungsvermögens-Aktiengesellschaft (ALLWO).
[bearbeiten] Geschichte
1998 erwarb die italienische Assicurazioni Generali eine Mehrheitsbeteiligung von gut 65% an der AMB Aachener und Münchener Beteiligungs-AG (frühere Geschichte siehe dort). In den Folgejahren wurden weitere deutsche Versicherungsunternehmen erworben und zusammen mit bereits bestehenden Beteiligungen des Mutterkonzerns in die Holding eingegliedert. Das seit 2001 unter AMB Generali Holding AG firmierende Unternehmen hat die Aufgabe, die deutschen Beteiligungen des Konzerns zu bündeln und produktübergreifend zu steuern. Im November 2002 wurde der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl in den Aufsichtsrat berufen.
[bearbeiten] Skandale
Von dem Skandal um durch die Tochter Badenia Bausparkasse finanzierte Schrottimmobilien, mit denen Tausende von Anlegern ruiniert wurden, blieb die AMB Generali bisher weitgehend unberührt. Im Januar 2004 verkaufte die Allianz AG ihren 9,5-prozentigen Aktienanteil. Über ihre Töchter hat die AMB Generali insgesamt 13,5 Millionen Kunden.