Şemdinli
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[bearbeiten] Wesen
Şemdinli ist eine Stadt mit etwa 50.000 Einwohnern und ein Landkreis der Provinz Hakkari im Südosten der Türkei, der an den Irak und den Iran grenzt.
[bearbeiten] Bomben
[bearbeiten] 01.11.2005
Am 01.11.2005 explodierte in Şemdinli eine Bombe, die der PKK zugeschrieben wurde.
[bearbeiten] 09.11.2005
Am 09.11.2005 wurde in den Umut Buchladen von Seferi Yilmaz, einem bekannten Sympathisanten der PKK, eine Handgranate geworfen. Bei dem Anschlag kam Mehmet Zahir Korkmaz ums Leben und Metin Korkmaz wurde schwer verletzt.
Justus Leicht berichtete am 18.11.2005 auf der World Socialist Website[1]:
"Zeugen behaupten, sie hätten den Täter beobachtet. Der Mann sei am helllichten Tag aus einem Auto gesprungen, habe die Granate geworfen und sei dann schnell wieder zum Auto gelaufen. Als der Bombenwerfer gemeinsam mit zwei weiteren Personen im Auto verschwinden wollte, wurde das Fahrzeug von aufgebrachten Passanten umzingelt und die drei Insassen herausgezerrt. ... Die Männer wurden festgehalten, der Kofferraum des Wagens aufgebrochen. Darin lagen drei Kalaschnikows mit elf Magazinen, zwei Handgranaten der türkischen Armee und Identitätsdokumente: ein Ausweis des JITEM (Geheimdienst der Gendarmerie) auf den Namen Ali Kaya sowie Urlaubserlaubnisse des türkischen Militärs. Kaya und der zweite JITEM-Mann, Özkan Ildeniz, befanden sich, kurze Zeit nachdem sie die Polizei vor der aufgebrachten Menge gerettet hatte, wieder auf freiem Fuß. ... In Haft blieb lediglich der Bombenwerfer namens Veysel Ates, ein früheres PKK-Mitglied, das zu den Sicherheitskräften übergelaufen ist, sowie ein Soldat (Anm: Tanju Cavus [2]), der bei der staatsanwaltlichen Untersuchung von Kayas Wagen das Feuer eröffnet und einen weiteren Menschen getötet haben soll."
Im Jahre 2008 betreibt die türkische Militärgerichtsbarkeit immer noch die Verschleppung des Falles[3].
[bearbeiten] Weblinks
Amnesty International am 18.11.2005: Bombing in Semdinli: How high up does it go?
YEK-KOM 11/2005 via nadir.org: Die Täter der Bombenanschläge in Hakkari/Semdinli entpuppten sich als Mitglieder der Armee