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Cache-Eintrag #84336 im Parteibuch-Ticker

100 offene Fragen zum 11. September


Diese FAQ 9-11 basieren auf einem Fragenkatalog, den Nico Haupt auf seiner Website
pfeil.gif www.ourdna.org zusammengestellt hat. Mit den Fragen zum 11. September verhält es sich so wie mit der nach oben offenen Richterskala: Für Erdbeben gibt es keine Maximalgröße, und entsprechend zahllos sind die Widersprüche und Ungereimtheiten im Vorfeld, während und in der Folge der Anschläge. Ich begnüge mich hier mit den 100 gravierendsten Einwänden gegen die offizielle Version der Ereignisse, weil Sie sonst, wenn Sie kriminalistisch nicht weiter geschult sind, im Gewirr der Namen und Details leicht den Überblick verlieren könnten.

Diesen Fragen nachzugehen, wäre eigentlich die Aufgabe der Politik, von Polizei, Geheimdiensten und des Militärs. Bitte erwarten Sie daher die Antworten nicht von mir, sondern von diesen dafür zuständigen und durch Steuergelder finanzierten Institutionen.

Der Tag der Anschläge

Nachgeschichte

  • 1991-1997 Große US-Ölkonzerne wie Exxon Mobil, Texaco, Unocal, BP Amoco und Shell investieren drei Milliarden Dollar für die Bestechung der Staatsführung von Kasachstan, um sich die Nutzungsrechte der riesigen Ölreserven der Region zu sichern. Die Ölfirmen verpflichten sich, künftig 35 Milliarden Dollar direkt in Kasachstan zu investieren. Das Problem ist jedoch, dass die verfügbaren Pipelines in russischer Hand sind und Moskau exorbitante Preise für deren Nutzung verlangt. Daher beklagen die Ölkonzerne vor dem »International Relations Committee« des Parlaments, über keinen Weg zu verfügen, ihre Investments wieder hereinzuholen.
  • 4. Dezember 1997 Repräsentanten der Taliban sind im texanischen Hauptquartier von Unocal zu Gast, um über die geplante Pipeline durch Afghanistan zu verhandeln. Wie aus verschiedenen Berichten hervorgeht, scheitern die Verhandlungen, weil die Taliban zuviel Geld fordern.
  • 12. Februar 1998 Unocal-Vizepräsident John J. Maresca, der spätere Sondergesandte in Afghanistan, bekundet vor dem Repräsentantenhaus, dass ohne eine vereinigte und US-freundliche Regierung in Afghanistan eine Pipeline nicht gebaut werden kann.
  • April 1998 Die CIA ignoriert die Warnungen ihres eigenen Experten Robert Baer – für Seymour Hersh vom New Yorker der »vielleicht beste Frontagent der CIA im gesamten Nahen Osten« –, dass Saudi-Arabien einer Al Quaida-Zelle Unterschlupf gewährt, die von zwei bekannten Terroristen geleitet wird. Eine ausführliche Liste bekannter Terroristen wird dem saudischen Geheimdienst im August angeboten, von diesem aber abgelehnt.
  • Sommer 1998 und 2000 Ex-Präsident George [Daddy] Bush reist im Auftrag der Privatfirma Carlyle Group, des elftgrößten Rüstungsunternehmens der USA, nach Saudi-Arabien. Dort trifft er privat auch mit Mitgliedern des Königshauses und der Bin Laden-Familie zusammen.
  • Januar 2001 Die Regierung Bush beauftragt FBI und Geheimdienste, alle Nachforschungen, die die Bin Laden-Familie betreffen, »zurückzustellen«. Das gilt auch für zwei Verwandte Osamas (Abdullah und Omar), die in Falls Church, Virgina, lebten – in direkter Nähe des CIA-Hauptquartiers. Dieser Order waren seit 1996 andere Einschränkungen vorausgegangen, die die Ermittler in Sachen Bin Laden frustriert hatten.
  • 12. Februar 2001 In einem Bericht über ein Gerichtsverfahren gegen vermutliche Mitglieder der Al Quaida enthüllt der Terrorismus-Korrespondent der Agentur UPI die Neuigkeit, dass die National Security Agency (NSA) Bin Ladens Kommunikationssystem abgehört habe. Auch wenn man davon ausgeht, dass Bin Laden daraufhin, spätestens also im Februar, sein Telefonsystem wechselte, passt dies doch nicht mit der Tatsache zusammen, dass, wie die Regierung behauptet, dieser Anschlag von ihm seit Jahren vorausgeplant worden sei, ohne dass man davon erfahren hätte.
  • Mai 2001 Außenminister Colin Powell überweist 43 Millionen Dollar an das Taliban-Regime, als Ausgleichszahlung für die verarmten Bauern, die wegen der Vernichtung ihrer Opium-Ernte durch die Taliban Hunger leiden.
  • Mai 2001 Der stellvertretende Außenminister Richard Armitage, früher Karriere-Agent und Mitglied der Navy-Spezialeinheiten, und CIA-Direktor George Teuer reisen in offizieller Mission nach Indien. Teuer macht dabei auch einen diskreten Abstecher zu Pakistans Präsidenten Pervez Musharraf. Armitage hat lange und enge Verbindungen zum pakistanischen Geheimdienst ISI und wurde mit dem höchsten zivilen Orden des Landes geehrt. Man kann davon ausgehen, dass Teuer während des Besuchs in Islamabad auch seinen Amtskollegen Mahmud Ahmed getroffen hat.
  • Juni 2001 Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) warnt die CIA und Israel davor, dass Terroristen aus dem Nahen Osten planen, »ein Passagierflugzeug zu entführen und es als Waffe zu benutzen, um damit wichtige Symbole der amerikanischen und israelischen Kultur anzugreifen«. So steht es jedenfalls am 14.9. in der FAZ.
  • Sommer 2001 Drei US-amerikanische Verhandlungsführer – Tom Simons (ehemaliger US-Botschafter in Pakistan), Karl Inderfurth (ehemaliger Staatssekretär für Südasien im Außenministerium) und Lee Coldren (ehemaliger Abteilungsleiter und Asienexperte des State Department) – treffen zwischen Mai und August mit pakistanischen und russischen Gesandten und Geheimdienstleuten zusammen. In Berlin findet die letzte von mehreren geheimen Gesprächsrunden statt, die unter Federführung der UN und unter Beteiligung alter Nachbarstaaten in den Monaten zuvor eine Lösung der afghanischen Pipeline-Frage herbeiführen sollten. Vertreter der Taliban nahmen an mehreren dieser Sitzungen teil, lehnten jedoch die von den Amerikanern angebotene Beteiligung an den Pipeline-Gewinnen als zu niedrig ab. Bei der Berliner Abschlusssitzung kündigen die US-Vertreter eine militärische Operation gegen Afghanistan im Oktober an.
  • Sommer 2001 Einem Bericht des britischen Guardian zufolge trainieren US-Ranger Spezialtruppen in Tadschikistan. Außerdem sollen angeblich tadschikische und usbekische Spezialtruppen in Alaska und Montana ausgebildet werden, was das US-Verteidigungsministerium aber nicht bestätigt.
  • Sommer 2001 Die Times of India veröffentlicht am 26. Oktober die erste wirklich heiße Spur auf die Hintermänner des vermuteten Chefs der »Terrorpiloten« Mohammed Atta. Danach werden im Juli 2001 im Auftrag des pakistanischen Geheimdienstchefs General Mahmud Ahmed 100 000 Dollar an Mohammed Atta transferiert. Die Überweisung soll von Omar Sheikh, einem verdeckten ISI-Agenten und radikalen Islamisten britischer Herkunft, vorgenommen worden sein, dem später die Entführung des Wall Street Journal-Reporters Pearl vorgeworfen wird. Nach dem Erscheinen des Berichts der Times of India, der sich auf indische Geheimdienstquellen und eine Bestätigung des FBI beruft, tritt General Ahmed von seinem Posten als ISI-Direktor zurück.
  • 26. Juni 2001 Das Online-Magazin »Indiareacts.com«¹ schreibt, dass »Indien und Iran Pläne der USA und Russlands für eine begrenzte militärische Aktion, gegen die Taliban unterstützen«. Dem Artikel zufolge sollen die Kämpfe von russischen und amerikanischen Truppen mit Hilfe aus Usbekistan und Tadschikistan durchgeführt werden.
  • 4.-14. Juli 2001 Osama Bin Laden wird im American Hospital in Dubai wegen seines Nierenleidens behandelt. Dabei erhält er Besuch von seiner Familie und hochstehenden Persönlichkeiten aus Saudi-Arabien und den Emiraten – sowie von dem CIA-Mitarbeiter Larry Mitchell, der am 15. Juli, nach Bin Ladens Abreise, aus dem Büro in Dubai abgezogen wird.
  • 10. Juli 2001 Ein FBI-Report des Büros Phoenix (Arizona) – und ein weiterer im August folgender aus Minneapolis – lenken die Aufmerksamkeit auf den Verdacht, dass Al Quaida-Mitglieder US-Flugschulen benutzen, um sich auf Flugzeugentführungen vorzubereiten. Das Memo vom 10. Juli empfiehlt eine bundesweite Überprüfung von Flugschulen und zitiert mögliche Verbindungen zu Osama Bin Laden. Die FBI-Agenten aus Minneapolis berichten von der Festnahme von Zacharias Moussaoui, einem Franzosen marokkanischer Abstammung, der nur das Fliegen einer Boeing 747 lernen wollte, aber nicht das Starten und Landen. In einer E-Mail an die Zentrale beschreiben sie ihn als jemanden, der planen könne, einen Jumbo-Jjet ins World Trade Center zu fliegen. Beide Reports werden vom FBI-Hauptquartier ignoriert.
  • 20.-22. Juli 2001 Vor dem G-8-Treffen in Genua laufen in Italien Hinweise aus verschiedenen Ländern ein, u.a. vom ägyptischen Präsidenten Mubarak, in denen vor einem Anschlag auf das Konferenzgebäude durch entführte Flugzeuge gewarnt wird, die als fliegende Geschosse benutzt werden könnten. Daraufhin postiert die italienische Regierung Luftabwehrgeschütze und schränkt den lokalen Flugverkehr ein. George W. Bush übernachtet sicherheitshalber auf einem US-Kriegsschiff im Hafen.
  • 6. August 2001 In einem CIA-Briefing erfährt Präsident Bush von der drohenden Möglichkeit, dass mit Osama Bin Laden in Verbindung stehende Täter Flugzeuge als fliegende Bomben benutzen könnten. In diese Warnung des Geheimdienstes könnten die FBI-Memos aus Phoenix und Minneapolis eingeflossen sein. Doch weder die Flugüberwachung noch der militärische Luftschutz werden in Alarmbereitschaft versetzt.
  • 12. August 2001 Der US-Navy-Leutnant Delmart »Mike« Vreeland, der wegen Betrugs im Gefängnis von Toronto sitzt, behauptet, ein Offizier des Navy-Geheimdiensts zu sein und von bevorstehenden Anschlägen zu wissen. Da man ihm kein Gehör schenkt, schreibt er Details auf einen Notizzettel und übergibt ihn der Gefängnisverwaltung zur Verwahrung.
  • 20. August 2001 Der russische Präsident Putin beauftragt seinen Geheimdienst, den US-Diensten eine Warnung »mit den deutlichsten Worten« zukommen zu lassen, dass Angriffe auf Regierungsgebäude und Flughäfen drohen. In der russischen Zeitung Istvestia wird später spezifiziert, dass sich diese Warnung auf 25 Selbstmordpiloten bezog, die einen Anschlag auf exponierte Gebäude planten.
  • 20. August - 10. September 2001 Der Dow Jones Index an der New Yorker Börse fällt in den drei Wochen vor dem Anschlag um fast 900 Punkte. Ein großer Börsencrash droht. Zudem beraten Vizepräsident Cheney und andere hochrangige Regierungsmitglieder hinter verschlossenen Türen über die absehbare Enron-Pleite, den bis dato größten Konkurs (und Finanzbetrug) der US-Wirtschaftsgeschichte.
  • 1.-10. September 2001 In einer seit vier Jahren geplanten Übung werden 23000 britische Soldaten im Rahmen der Operation »Swift Sword« nach Oman verlegt. Zum selben Zeitpunkt treffen zwei US-Schlachtverbände vor der pakistanischen Küste ein, weitere 17000 US-Soldaten stoßen zu den 23000 Mann der Nato-Truppen, die in Ägypten für die Operation »Bright Star« zusammengekommen sind. Alle diese Kräfte sind an ihrem Standort, bevor das erste Flugzeug die WTC-Türme trifft.
  • 6.-10. September 2001 Extreme Steigerungen bei den Volumen von Put-Optionen auf United Airlines, American Airlines sowie andere von den Anschlägen betroffene Firmen wie Merrill Lynch, Morgan Stanley, AXA und Münchner Rück deuten auf einen kriminellen Insiderhandel an den Börsen hin.
  • 10. September 2001 Die Federal Emergency Management Agency (FEMA) wird offenbar schon vorab in Bereitschaft versetzt. In einem Interview mit dem CBS-Reporter Dan Rather jedenfalls macht Tom Kenney, leitender Mitarbeiter des »Urban Search and Rescue Team«, die folgende merkwürdige Bemerkung: »Wir waren sicher eines der ersten Teams, die eingesetzt wurden, um die Stadt New York bei diesem Desaster zu unterstützen. Wir kamen am späten Montag abend an und traten am Dienstagmorgen sofort in Aktion.«
  • 11. September 2001 General Ahmed, Chef des pakistanischen ISI (der wegen seiner Finanztransfers an Mohammed Atta einen Monat später »überraschend« zurücktreten muss), trifft in Washington zu Gesprächen über die Taliban ein.
  • 11. September 2001 Angestellte von Odigo Inc. in Israel, einer der weltgrößten Firmen für »Instant Messaging« mit Büros in New York, erhalten – knapp zwei Stunden, bevor das erste Flugzeug die Türme trifft – dringende Warnungen über eine bevorstehende Attacke auf das WTC. Die Polizei- und Untersuchungsbehörden schweigen sich aber über ihre Nachforschungen in dieser Sache aus. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Odigo in Israel ist in Herzliyya ansässig, einem vornehmen Vorort von Tel Aviv, wo auch das »Center for Counterterrorism« sitzt, das frühzeitig von den Insider-Börsengeschäften um den 11.9. berichtet.
  • 11. September 2001 Innerhalb von 45 Minuten werden vier Flugzeuge entführt und von ihrem Kurs abgebracht – um 8.15 Uhr das erste, im 9.05 Uhr das letzte. Doch es dauert bis 9.30 Uhr, bis Abfangjäger aufsteigen, zu spät. Das heißt, dass das nationale Oberkommando 75 Minuten wartet, bevor es präventive Gegenmaßnahmen einleitet – ein Versäumnis, das in der Geschichte seinesgleichen sucht.
  • 14. September 2001 Die Gefängnisleitung in Toronto öffnet den im August versiegelten Umschlag von Mike Vreeland und stellt fest, dass dort von »WTC« und »Pentagon« die Rede ist. Die US-Navy teilt daraufhin mit, dass Vreeland als Matrose 1986 wegen unbefriedigender Leistungen entlassen wurde und nie für ihren Geheimdienst gearbeitet hat.
  • 15. September 2001 Die New York Times berichtet, dass der Direktor der Alex Brown Bank, Mayo Shattuck III., fristlos zurückgetreten ist, obwohl er erst kurz zuvor einen Dreijahresvertrag (bei 30 Millionen Dollar Jahressalär) erhalten hatte. Viele der UAL-Putoptionen wurden über die Alex Brown eingekauft, die der Deutschen Bank gehört. Ihr ehemaliger Direktor »Buzzy« Krongard wechselte 1998 in die Dienste der CIA, deren dritthöchster Direktor er heute ist.
  • 29. September 2001 Der San Francisco Chronicle berichtet, dass ein 2,5 Millionen-Dollar-Gewinn aus Putoptionen auf American Airlines und United Airlines bei den Banken nicht eingefordert wurde. Nach der Aussetzung des Handels für vier Tage trauten sich die Besitzer offenbar nicht mehr an ihren »heißen« Gewinn.
  • 10. Oktober 2001 Die pakistanische Zeitung »The Frontier Post« berichtet, dass der Ölminister Pakistans einen Anruf der US-Botschafterin Wendy Chamberlain erhalten habe. Die zuvor ad acta gelegte Unocal-Pipeline durch Afghanistan steht »im Hinblick auf die jüngsten geopolitischen Entwicklungen« wieder auf der Agenda. (Im Februar 2002 kam es dann zu Verhandlungen darüber, Anfang Mai meldete BBC, dass das Zwei-Milliarden-Dollar-Projekt als »größte ausländische Investition in Afghanistan« unter Dach und Fach sei.)
  • Oktober 2001 Der Dow jones Index, schon vor den Schlägen auf dem absteigenden Ast, hat die meisten seiner Verluste wieder aufgeholt. Ein Börsencrash wurde durch die massiven Regierungsausgaben für Rüstungsprogramme, durch öffentliche Hilfen für die Luftfahrtindustrie und geplante Steuersenkungen für Unternehmen zunächst einmal abgewendet. Zu den am stärksten davon profitierenden Firmen zählen Rüstungsunternehmen und Militärversorger.

Von: Gedankenverbrecher
Geposted: Wed 27 Feb 19:40 CET 2008 (ca.)
RSS cached: Sat 1 Mar 3:15 CET 2008

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