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Mein Parteibuch BlogNo Copyright - Kopieren erlaubt

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19. August 2007

Mitmachen

von @ 14:01. abgelegt unter Über dieses Blog

Mein Parteibuch möchte eine Keimzelle für eine demokratische und pluralistische Medienlandschaft werden. Dabei kann jeder mitmachen. Im Nachfolgenden werden dazu einige Anregungen gegeben, wie jeder mitmachen kann.

Die Bedeutung
Wer Kontrolle über die Nachrichten hat, kann damit, wenn er halbwegs geschickt anstellt, über die Gedanken in den Köpfen der Menschen bestimmen. Die Gedanken in den Köpfen der Menschen sind entscheidend für die Stimmabgabe bei politischen Wahlen. Wer Macht über Medien hat, bestimmt die politische Willensbildung und kann nach belieben Politiker aufbauen oder fallenlassen. Bei der Produktion von Nachrichten geht es um so viel Macht, dass die Mächtigen mit allen Mitteln versuchen, die Verbreitung von Nachrichten unter ihre Kontrolle zu bekommen.

Die Lage
Die Medienmacht ist in einigen wenigen Medienkonzernen gebündelt, die von einigen wenigen Personen kontrolliert werden. Von Unrecht Betroffene machen oft die Erfahrung, dass die Medien viele Skandale verschweigen. Journalisten lernen, dass für ihre heimliche Jobbeschreibung lautet “Wes Brot ich ess, des Lied ich Sing”. Verleger und Herausgeber missliebiger Fakten erleben, dass sie bis hin zur Existenzvernichtung schikaniert werden, wenn sie sich der Zensur nicht beugen. Es existieren unzählige kleine kritische Vereine und Internetforen unverbunden nebeneinander, die, sobald sie so erfolgreich sind, dass sie den Machthabern gefährlich werden, damit rechnen müssen, von interessierter Seite unterwandert und übernommen oder durch ein Zusammenspiel von Provokateuren und Juristen kaputt gemacht zu werden.

Die Idee
Das unglaubliche Macht mächtiger Software-Konzerne ist durch die Idee von Open-Souce-Software aufgebrochen worden. Mein Parteibuch möchte die Idee verbreiten, Nachrichten in einem ähnlichen partizipatorischen Community-Prozess zu verbreiten, der aufgrund seiner Offenheit für Machthaber unkontrollierbar, unzensierbar und unumkehrbar ist. Entscheidend ist dabei die beliebigen anderen unwiderruflich eingeräumte Freiheit, Nachrichten weiterzuverarbeiten und weiterzuverbreiten.

Kampf dem Copyright
Entscheidend für das Gelingen der Verbreitung von Nachrichten im offenen Prozess ist das unwiderrufliche Einräumen großzügigster Freiheitsrechte an den erstellten Nachrichten, die die Weiterverarbeitung und Weiterverbreitung nicht behindern und es jedermann ermöglichen, daraus im weiteren Prozess der Nachrichtenverbreitung und Nachrichtenaufbereitung auch unter Einbindung von Werken, die unter einer anderen Lizenz stehen, neue Werke zu erschaffen. Wer an dem offenen Prozess der Nachrichtenverbreitung teilnehmen möchte, der zeigt dies durch die Freigabe seiner Nachrichten als Public Domain oder die Vergabe einer No-Copyright-Lizenz wie der Piratenlizenz. Es wird dabei als wünschenswert angesehen, dem Autor der Primärnachricht Anerkennung durch Namensnennung und Traffic durch Verlinkung zu geben, aber, damit sich das nicht als rechtlicher Bummerang bei der Verbreitung erweisen kann, nicht im rechtlichen Sinne gefordert.

Kommerzielle Verwendung erlaubt
Eine kommerzielle Verwendung freier Nachrichten ist erlaubt und erwünscht, denn das eröffnet Finanzquellen für die an der Erzeugung partizipatorisch erstellter Nachrichten beteiligten Menschen. Aus der Erfahrung heraus, dass die großen Nachrichtenkonzerne alles daran setzen, um die Verbreitung missliebiger Nachrichten zu verhindern, wird die Sorge für unbegründet erachtet, große Medien könnten sich an freien Nachrichten bereichern und die freien Nachrichten könnten so anständigen Journalisten die Butter vom Brot nehmen. Vielmehr wird die Überzeugung vertreten, dass anständige Journalisten, die ihre ehrliche kritsche Meinung schreiben, in den Nachrichtenkonzernen schon längst rausgeflogen sind und als freie von der Auftragsvergabe ausgeschlossen sind.

Technik
Der offene Prozess der Nachrichtenerzeugung setzt technisch auf XML-Feeds. Wer an dem offenen Prozess der Nachrichtenverbreitung teilnehmen möchte, sollte seine mit freizügigen Nutzungsrechten versehenen Nachrichten deshalb per RSS 2.0 oder Atom verbreiten. Freie Nachrichten von Webseiten, die das Feature der Bereitstellung von Inhalten in XML-Feeds nicht bieten, können durch eine Zweitveröffentlichung in einem kostenlosen Blog, beispielsweise bei Wordpress.org, auf einfache Weise in dieses Format gebracht werden. Jeder ist aufgefordert, Feeds oder einzelne Beiträge daraus, in neuen Feeds zu aggregieren und durch eine umsichtige Auswahl der so aggregierten Nachrichten den Wert der Nachrichten zu erhöhen.

Rollen
Formell qualitativ hochwertige Nachrichten durchlaufen in den klassischen Medien eine Reihe von Prozessstufen begonnen beim Hinweis eines Tipgebers bis zur Präsentation der Nachricht in der Öffentlichkeit. Das Ziel von Mein Parteibuch ist es, in der Endaufbereitung der im offenen Prozess erzeugten Nachrichten eine ähnlich hohe formelle Qualität zu erreichen wie dies in den Vollredaktionen der seriös angestrichenen klassischen Nachrichtenmedien der Fall ist. Dazu werden im nachfolgenden einige Rollen beschrieben, die als grobe Beschreibung einzelner Prozessstufen vielleicht hilfreich sind. Wer konstruktive Ideen hat für eine bessere Beschreibung oder Aufteilung der Rollen oder andere Rollen hinzufügen möchte, mag hier kommentieren. Jeder ist eingeladen, mitzumachen und eine oder mehrere Rollen im Prozess der Nachrichtenerstellung auszufüllen.

Mitmachen in der Rolle des Berichters
Wer einmalig eine Nachricht, also beispielsweise erlebtes Geschehen oder eine investigativ recherchiertes Geschichte berichten möchte, die er in den Nachrichtenprozess eingebracht werden soll, der kann den Beitrag in einem Forum mit freier Lizenz wie dem Parteibuch Forum veröffentlichen. Wenn die Nachricht von jemandem für interessant gehalten wird, wird sie dann möglicherweise in einem Blog veröffentlicht, der von Aggregatoren weiterverbreitet wird und so den Weg der Verbreitung finden.

Mitmachen in der Rolle des Bürgerjournalisten
Wer häufger Nachrichten oder Kommentare zu Nachrichten in den offenen Nachrichtenprozess einbringen möchte, der kann dies, indem er die Nachrichten mit einer Software, die die Erzeugung von RSS-Feeds im Volltext beherrscht, also zum Beispiel mit Wordpress oder Blogspot, veröffentlicht und sie dort unter eine freie Lizenz stellt und dann öffentlich, beispielsweise hier in einem Kommentar, darauf hinweist, dass die Inhalte des Blogs unter einer freien Lizenz verfügbar sind. Das Blog wird dann angeschaut werden und wenn die Inhalte gefallen finden, von Aggregatoren aufgenommen.

Mitmachen in der Rolle des Bibliothekars
Wenn Nachrichten dezentral in Dutzenden von über die ganze Welt verteilten öffentlich über das Internet zugängliche Archiven dauerhaft im Voltext gespeichert werden, sind jegliche Zensurbemühungen zum Scheitern verurteilt. Spiegel und Archive sind ein willkommener Schutz für diejenigen, die kritische Nachrichten verbreiten. Zensurwütigen Juristen nimmt eine vielfache Spiegelung von Inhalten vielfach von vornherein die Lust, mit Zensurbegehren weitere Aufmerksamkeit für die ihnen oder ihren Mandanten für unangenehm gehaltenen Inhalte zu erzeugen. Ganz wichtig ist es deshalb, dass kritische Nachrichten von Bibliothekaren gesammelt und öffentlich zugänglich archiviert werden. Jeder Spiegel und jedes Archiv ist willommen.

Mitmachen in der Rolle der Nachrichtenagentur
Kleinere Redaktionen, die das ganze Spektrum von Nachrichten aus der ganzen Welt abdecken wollen, benötigen als Grundstoff für ihre Nachrichtenprodukte formell qualitativ hochwertige und glaubwürdige Tickermeldungen von Nachrichtenagenturen. Das Geschäft der Nachrichtenagenturen ist in der Hand von wenigen Konzernen, denen aus der Möglichkeit, auszuwählen, was in den Ticker kommt, und was nicht, große Macht erwächst. Einerseits findet, was nicht in den Agenturmeldungen ist, kaum den Weg zum Endkonsumenten und andererseits haben diejenigen, die Kontrolle über Nachrichtenagenturen haben, die Möglichkeit, Propaganda durch falsche oder halbwahre Agenturmeldungen in unzähligen Medien zu verbreiten. Die Idee von freien Nachrichten ist es, durch Aggregation von frei verfügbaren Nachrichtenquellen für die Entstehung frei verwendbarer alternativer Agenturmeldungen zu sorgen. Mit dem als RSS-Feed verfügbaren Parteibuch Ticker wurde ein solcher Ticker gestartet. Jeder ist eingeladen, seine Nachrichten in den Parteibuch Ticker einzuspeisen oder die Feeds anders abzumischen und so für die Entstehung einer pluralistischen Landschaft von Nachrichtenagenturen mit frei verfügbare Tickermeldungen zu sorgen.

Mitmachen in der Rolle des Chefredakteurs
Ein breites Publikum legt Wert darauf, dass die Nachrichten, mit deren Wahrnehmung es die Zeit verbringt, ansprechend und vernünftig vorselektiert und aufbereitet sind. So kann sich der Nachrichtenkonsument nach wenigen Minuten wieder mit anderen Dingen beschäftigen, die persönlich wichtiger sind, beispielsweise arbeiten, mit Kindern spielen oder sich mit Freunden treffen. Die Position des Chefredakteurs bringt aufgrund der Beeinflussung der Rezipienten durch die Verantwortung für Auswahl und Spin der publizierten Nachrichten eine enorme Macht mit sich. Deshalb ist Einflussnahme auf diesen Posten das primäre Ziel der Machthaber, deren Macht auf Nachrichtenkontrolle und Nachrichtenunterdürckung basiert. Die Idee der freien Nachrichten ist es, diese Macht und die Möglichkeiten der Kontrolle durch Unterwanderung dadurch zu begrenzen, das jeder, dem die Arbeit eines Chefredakteurs nicht gefällt, die frei verfügbaren Nachrichtenquellen verwenden und auf dieser Basis mit nur geringem Aufwand selbst Chefredakteur besserer Nachrichten werden kann.

Mitmachen in der Rolle des Verlegers und Produzenten
Das Ziel der freien Nachrichten ist es, eine möglichst große Verbreitung zu erzielen. Jeder ist eingeladen, freie Nachrichten nicht nur im Internet zu verwenden, sondern auch außerhalb des Internets für ihre Verbreitung zu sorgen. Jeder ist eingeladen, freie Nachrichten in Zeitungen zu drucken, sie im Radio oder in Podcasts zu verlesen oder sie als Nachrichtensprecher im TV zu verlesen.

Mitmachen in der Rolle des Technikers
Um freie Nachrichten in einem dezentralen Prozess, an dem sich jeder beteiligen kann, zu produzieren, erfordert das computertechnisch begabte Menschen, die freie Software entwickeln oder freie Software zur Nutzung durch andere einsetzen. Jeder ist eingeladen, die bisher vorhandene freie Software zur Erzeugung und Verarbeitung von RSS-Feeds weiterzuentwickeln und besser auf den Prozess der Produktion formell qualitativ hochwertiger freier Nachrichten hin zu optimieren.

Verbesserungsvorschläge
Die Strukturen zur partizipatorischen Erzeugung pluralistischer Nachrichten befindet sich gerade erst im Aufbau. Kommentare mit weiteren Ideen und Verbesserungsvorschlägen sind ausdrücklich erwünscht. Selbstverständlich ist auch die Verbreitung dieses Textes erwünscht.

In den Kommentaren zu dieser Seite bitten wir darum, vorrangig über Verbesserungen der Idee pluralistischer Medien zu diskutieren. Einzelthemen lassen sich im Forum besser diskutieren.

16 Kommentare zum Beitrag “Mitmachen”

  1. Steph Abramowskij sprach

    Hallo erst mal. Bin beim
    Stöbern auf Eure Seite ge-
    langt und erkenne mich hier
    irgendwo wieder. Trotz meines
    moldawischen Namens kann ich
    mich ziemlich sicher auf dem
    deutschen Parkett bewegen.
    Würde mich gern einbringen.

  2. Jörge sprach

    Ich finde die Geschichte sehr unterstützendswert. Ein Hinweis sei mir erlaubt: Es tauchen Fachbegriffe auf, Formate, Programme etc. was mir alles neu ist und was mich befürchten läßt, daß daraus keine größere Bewegung wird. Es gibt einfache Nachrichtensysteme, warum ständig was neues? So würde die Macht wieder und vorallem bei wenigen Fachleuten bleiben????

  3. Redaktion sprach

    Hallo Jörge,

    herzlich willkommen. Unser Gedanke ist, ein in jeder Hinsicht möglichst offenes und freies Nachrichtennetzwerk aufzubauen. Was die Systeme angeht, so sollten die Nennungen von Programmen wie Wordpress und Blogspot nur Beispiele sein. Selbstverständlich kannst du ein anderes Nachrichtensystem, das dir lieber ist, verwenden. Nimm einfach per Email Kontakt mit uns auf und sag uns, in welcher Form du gern mitmachen möchtest.

    Mit besten Gruß
    Ein Katzenfreund

  4. Antiimp Media sprach

    Hi, Danke für die liebe Nachricht. Ich freue mich über ihre Idee und bin vollkommen einverstanden. Ich werde sie in unsere Linkliste aufnehmen und freue mich über ihre gute Website.

    liebe Grüße
    Antiimp Media

  5. steph abramowskij sprach

    Es ist gut zu wissen, viele kluge Leute zu kennen, die sich nicht in Schablonen pressen lassen. Es geschieht täglich viel Unrecht hier und anderswo, es ist nur eine Frage der Zeit, bis die kritische Masse erreicht ist.
    Die Tastatur ist besser als der Kugelschreiber, man erreicht viel mehr Leute. Ich bin froh, hier gelandet zu sein. Venceremos - wir werden siegen.

  6. Wolfgang Buschfort sprach

    Sehr geehrte Damen und Herren,m
    vielen Dank für die Erwähnung meiner Person in Ihrer wiki-Seitenimitation. Ich bitte allerdings um einige Änderungen.
    1. Ich bin nicht geberen oder gebroren sondern geboren.
    2. Linke Zeitung würde ich, da es sich um einen Eigennamen handelt, durchgehend groß schreiben.
    3. Stop the Bomb wurde ja auch von weltbekannten Kriegshetzern wie Petra Pau und Ralph Giordano unterschrieben. Wäre es nicht möglich, mich mit diesen imperialistischen, faschistischen, militaristischen, anti-antifaschistischen Personen in einem Namenszug zu nennen? So in etwa: Gemeinsam mit den Faschisten und Militaristen Petra Pau und Ralph Giordano bereitet Buschfort dank seiner medialen Kompetenz einen Angriffskrieg gegen das demokratische Persien vor. Oder so ähnlich.

    W. Buschfort

  7. Gerhard Jeske sprach

    Gerhard Jeske 22547 Hamburg im Oktober 2007
    Mal links und mal rechts gestrickt.
    Günther Grass : umstritten, verehrt und mißverstanden .
    Was Herr Grass mit der linken Hand aufstellt, dass stößt er mit der
    rechten wieder um. Das passierte ihm wieder in seinem Buch „ vom Häuten der Zwiebel.“
    Wieso hatten seine Ratgeber, denen er dankt, ihn nicht darauf aufmerksam gemacht, dass Verallgemeinerungen nicht stimmen können, und deshalb unglaubsinnig sind.
    Und so lese ich auf Seite 426 „ Sonst ist mir von Bayreuth und dem widerlichen Getue des neureichen Pöbels im Umfeld der monströsen Kulturscheune nur den Lachnerv reizender Ekel geblieben.“
    Ja, gab es keinen altereichen Pöbel, ebenso in Danzig. ?
    Es wundert mich seit langem, dass Herr Grass die bürgerliche Elite in Danzig ausklammert, sie einfach ignoriert. Abgesehen davon, dass altreiche oder neureiche Bürger nicht allgemein Monster sind, sollte Herr Grass besser bei Wagner nachgelesen haben. Zu diesem Thema hatte Wagner ausführlich seine Ansichten niedergeschrieben. Zum Beispiel in seinen Schriften über Kunst und Politik. In seiner Kritik über das Gewaltmonopol des Staates findet sich die Erkenntnis, dass „ Deutschland ein bewaffneter Bettler ist „ Richard Wagner meinte, dass sich dieser Zustand nur beseitigen lässt, wenn die Eigentums-
    Verhältnisse geändert werden. Herr Grass hatte das Pulver nass werden lassen.
    Er hatte übersehen, dass Wagner den Ring der Nibelungen gegen die besitzende Klasse und deren Elite geschrieben hatte, gegen Konzernherren und Banker in deren Hirnen nur noch Börsendaten gespeichert werden. Mit Beschimpfungen und Verachtung wird Herr Grass diese Gesellschaftsschicht nicht einschüchtern.
    Wenn es der Gutmensch Jesus von Nazareth, in über zweitausend Jahre nicht geschafft hatte, sehr viele, zur Vermögensaskese bereite Nachfolger, zu finden, bleibt zu hoffen, dass es womöglich der Herr Dalai Lama weiß, wie dieses Problem zu lösen ist. Oder wissen sie es?

    Ist Günther Grass ein Kaschube ?
    Die meisten Kritiker in der Bildenden Kunst oder Literatur schreiben, was die Leser oder Betrachter wahrnehmen sollen.
    Bei der Beurteilung der Person des Herrn Günter Grass kann ich das sehr deutlich erkennen. so fragte ich mich:
    ist Herr Grass ist Kaschube? wie das?. Nur eine polnisch -kaschubische Großmutter kommt darin vor, alle weiteren Namen, so auch der seiner Mutter - Knoff- sind deutsche oder ehemalige jüdische Namen. Da wird aus einem viertel Kaschuben ein ganzer gemacht. (Der größte Kaschube den es gab) so schreien sie herum. Nicht einmal der Rassist Globke hatte es fertig gebracht aus einem viertel Juden einen ganzen zumachen. Aber diese Sippen-Rassische Ideologie sitzt in den Köpfen fest, bei Deutschen ebenso wie bei den Polen. Unentwegt wird auf beiden Seiten von Mischfamilien usw. gesprochen und Minderheiten als rassische Sippen verstanden. Das sind alles alte Schläuche, in die man sogar alten Wein rein gießt. Bleibt noch nachzutragen, dass mein Freund in Gdansk, Gerard Knoff, ein Verwandter von der Mutter des Herrn Grass war, der als Mitglied der polnischen Minderheit 1939 nicht die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt, staatenlos wurde, dann ab 1943 ins KZ- Stutthof eingeliefert wurde und mühsam überlebt hatte. Knoff erklärte mir, daß ihre Familie aus Skandinavien eingewandert ist. Zu dieser Familie, also seinen Verwandten, hatte der Schriftsteller Günter Grass nie Kontakte auf genommen, obwohl das Schicksal des Antifaschisten Gerard Knoff in Gdansk bekannt ist und in verschiedenen Veröffentlichungen dokumentiert wurde.
    Autor .Gerhard Jeske Hamburg copyright

  8. Stefan sprach

    Echt gute anregungen !!!!!!
    Werde versuchen in der kommenden zeit einige durchzuführen da ich ziehmlich einer meinung mit dir bin !!
    Echt supa blog !!!!!!!!!

  9. regionale flyeraktionen sprach

    wer ist interessiert an einer flyer-AKTION ?
    man könnte viele leute erreichen und ihnen denkanstöße durch darbietung von verschiedenen informationsmöglichkeiten geben !

    auf einem A4 Papier passen mindestens 4 flyer, eine kopie kostet 4cent.

    BITTE MELDEN !
    movings@gmx.net

  10. landbewohner sprach

    hallo - fand es immer gut, daß hier relativ deutlich zur sache gegangen wurde. für mich persönlich ist es nun auf grund gesundheitlicher gründe mit dem - wenn auch nur schriftlichen - widerstand vorbei. darum euch noc einenletzten link zu meinem blog - nur so gehts, bloß sagen darfst das nicht. also bye und mach weiter

  11. docscalari sprach

    hallo männer, was heißt hier widerstand? ist doch schon mal begrifflich falsch. seine meinung zu sagen, sollte keine pein bewirken. wer da schmerzen empfindet, sollte seine haltung verbessern. auf dem falschen fuß zu verharren, zumeist dem linken, kann schon schmerzen bereiten. haben wir nicht noch ein bein? dann stehen sie doch bequem, die zeit des stillgestanden sollte für alle zeiten vorbei sein.

  12. Einhard sprach

    Das kleine Nachtbüchlein bringt unter der Creative Commons Lizenz i.d.R. täglich 5 vor und 5 nach 12 kritische Anmerkungen zum aktuellen Politik- und Wirtschaftsgeschehen:

    RSS 0.92 - Einträge: http://das-klei...feed/rss/posts/
    RSS 0.92 - Kommentare: http://das-klei...d/rss/comments/

    RSS 1.00 - Einträge: http://das-klei...feed/rdf/posts/
    RSS 1.00 - Kommentare: http://das-klei...d/rdf/comments/

    RSS 2.00 - Einträge: http://das-klei...eed/rss2/posts/
    RSS 2.00 - Kommentare: http://das-klei.../rss2/comments/
    RSS 2.00 - Podcast http://das-klei.../podcast/posts/

    Atom - Einträge: http://das-klei...eed/atom/posts/
    Atom - Kommentare: http://das-klei.../atom/comments/

  13. John Nada sprach

    Danke für die Aufnahme in Euren Ticker LG John Nada

  14. Michael sprach

    Hallo,

    ich habe seinerzeit mit großem Interesse die Nachrichten zum “Weißen Schaf” bei MEG gelesen. Heute kam nun die Meldung, dass es MEG nicht mehr ganz so gut mit seinem Geschäftsmodell geht: Mehmet E. Göker ist zurückgetreten und ausgerechnet der Finanzvorstand wird zum Vorsitzenden erkoren. Der müsste doch eigentlich mit verantwortlich sein für die horrenden Ausgaben dieses “Vorzeigeunternehmens”.

    http://www.vers...p?Nummer=101356

    Viele Grüße
    Michael

  15. gast sprach

    Kleiner Hinweis:

    Das Querdenker-Forum und die Verfassungswerkstatt die hier verlinkt wird, von einem Rechtsanwalt betrieben der u.a. Seminare gibt wie man z.B. das Arbeitnehmerrecht aushebelt.
    Der Satz “so beenden sie jedes Arbeitsverhältnis” qualifiziert ihn keinesfalls als Schriftführer einer neuen Verfassung.

    http://www.semi...befristung.html

    Hier erklärt sich jemand zum Gärtner der professionell im Garten wildert.

    Deshalb wird dieses Forum auch nicht von jenen unterstützt, auf die sie sich berufen. Auch die Zensur hat dort schon Tradition. Querdenker sind da nicht wirklich willkommen.

    Auch die Nachdenkseiten sind erst nachdenklich geworden, als sie nicht mehr in Schröders Agenda 2010-Team waren.

    Mich jedenfalls macht das sehr nachdenklich.

    Zu guter Letzt sei noch erwähnt das das Veröffentlichen von IP´s auch nicht das Persönlichkeitsrecht schützt, insbesondere wenn sie frei einsehbar sind.

    Wenn du das noch in den Griff bekommst, füll doch den Platz mit einem Link zu
    http://www.die-...ale-bewegung.de

    Ich denke es ist sicherlich auch dein Wunsch das man dich nicht vor dem Karren jener spannt, denen du, ich und viele andere so gern mal in den Hintern treten würden.

    Ansonsten viel Erfolg, mach so weiter, lass dich nicht einschüchtern, einspannen oder den Mund verbieten lassen. Gegenwind ist erfrischend und notwendig.

  16. Redaktion sprach

    @gast
    Gern würden wir die Nachrichten der Webseite “Die soziale Bewegung” in unseren Ticker aufnehmen. Bisher hat die Seite bloß keinen rss-Feed, den wir aufnehmen könnten.

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