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5. Oktober 2008

Warum muss der Staat für den Hypo-Schrott blechen?

von @ 20:20. abgelegt unter Deutschland, Wirtschaft, Politik

Das 35 Mrd Euro Paket an Sozialhilfe für die bayerische Zockerbude Hypo Real Estate, von dem der Steuerzahler möglicherweise gut 26 Mrd Euro bezahlt hätte, ist geplatzt, weil die daran beteiligten Privatbanken ihren Anteil nun doch nicht dazu tun wollen. 26 Mrd Sozialhilfe aus der Staatskasse sind für die notleidenden Banker einfach zu wenig Peanuts. Die Deutsche Bank ist der Meinung, die Hypovereinsbank brauche um nicht pleite zu gehen dieses Jahr noch eben so 50 Mrd Euro und im nächsten Jahr womöglich nochmal so viel.

Angela Merkel will die Hypo Real Estate - Mein Parteibuch hat es im Beitrag zur Sozialkrise vorhergesagt - trotzdem unbedingt “sichern”. Den Wallstreet Milliardär Christopher Flowers wird das freuen, denn der hat vor ein paar Monaten für mehr als eine Milliarde Euro gut ein Viertel der Aktien der Hypo Real Estate gekauft. Wenn Milliardäre die Regierung um Hilfe bitten, dann sind für den deutschen Staat sicher auch 100 Milliarden Euro Sozialhilfe für einen notleidenden Milliardär kein Problem.

Als Gegenleistung für die 100 Milliarden darf der Steuerzahler auf jede Menge Schrottimmobilien hoffen. Die HypoVereinsbank, das ist der Saftladen, aus dem die Hypo Real Estate hervorgegangen ist, machte schließlich schon in den 90er Jahren groß in windigen Immobilienkrediten auf Schrottimmobilien.

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25. September 2008

Langfrist-Rating von A und Kurzfrist-Rating von A-1

von @ 15:32. abgelegt unter Wirtschaft

New York (aktiencheck.de AG) - Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die angeschlagene amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Holdings Inc. (ISIN US5249081002 / WKN 891041) auf ihre negative Beobachtungsliste gesetzt, belässt die Einschätzung zunächst aber unverändert.

Wie die Agentur am Dienstag mitteilte, sei jedoch das Risiko einer Abstufung gestiegen. Derzeit wird das Unternehmen mit einem Langfrist-Rating von A und einen Kurzfrist-Rating von A-1 bewertet.

So kann man es in einer Meldung vom 09.09.2008 nachlesen.

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24. September 2008

Hank Paulsen ganz nah am Jackpot

von @ 14:38. abgelegt unter Wirtschaft, USA

Als Henry “Hank” Paulsen vor zwei Jahren seinen mit vielen Millionen vergüteten Job als Chef der Investmentbank Goldman Sachs aufgab, um den Posten als US-Finanzminister einzunehmen, verstand so mancher die Welt nicht mehr. Wieso gibt jemand einen bestens bezahlten Job als Chef der vermutlich größten Zockerbude der Welt auf, um eine schlechtbezahlte Bollywood-Rolle als Papagei “Die Defizite sind tragbar! Der US-Wirtschaft geht es gut! US-Banken sind sicher!” anzunehmen?

Nachdem der Papagei Paulsen vor ein paar Tagen “Finaaaanzkrise!” gerufen hat, ist klar, was er vorhat. Hank Paulsen ist ausgezogen, um den Jackpot abzuräumen.

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22. August 2008

Soziales Wirtschaften mit der IKB

von @ 11:27. abgelegt unter Korruption, Deutschland, Wirtschaft, Politik

Man stelle sich mal folgende Situation vor:

Ein Manager fährt das Auto seiner Firma mit geschlossenen Augen vor die Wand, bringt mit seinen Aufsichtsräten danach die Firma dazu, eine Reparatur des Autos für 9,8 Tausend Euro zu bezahlen, der das Auto anschließend für gut Hundert Euro verscherbelt, wobei er dem Käufer obendrein noch eine Garantie gibt, dass er, wenn da zukünftig noch weitere Reparaturen für Tausend Euro anfallen, werde die Firma das selbstverständlich auch noch bezahlen.

Als Laie würde man da vermutlich nicht nur die wirtschaftliche Kompetenz in Frage stellen, sondern auch erwarten, dass da mal ein Staatsanwalt vorbeischaut. Ganz anders liegt der Fall natürlich bei der IKB.

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12. Juli 2008

Der militärisch-industrielle Komplex im Fernsehen

von @ 12:10. abgelegt unter Korruption, Gedankenkontrolle, Deutschland, Wirtschaft, USA, Krieg, Fernsehen

Ben hat den Film “Why we fight” ausgegraben, der zeigt, dass es auch einige Leute in den Medien gibt, die zur Geschichte der USA noch nicht ganz an Realitätsverlust leiden. Logisch, dass, wenn es im deutschen Fernsehen schon mal einen sehenswerten Film gibt, die Programmchefs peinlich genau darauf achten, dass nicht zu viele Leute in der von der CIA kontrollierten US-Kolonie Deutschland was davon mitbekommen.

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2. Juli 2008

Achtung vor Eitner Haus

von @ 16:52. abgelegt unter Berlin, Deutschland, Wirtschaft

Ich habe mich auf eine dubiose Hausbaufirma in Berlin eingelassen und habe jetzt versucht über Foren einen Ausweg zu finden - bisher aber ohne Erfolg - könnt Ihr mir weiterhelfen ?

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27. Juni 2008

Demokratie in Deutschland - Gefälscht von der CIA

von @ 20:39. abgelegt unter Gedankenkontrolle, Deutschland, Gewerkschaften, Demokratie

Manchmal schlummern in alten Kamellen des WDR richtige Schätze. Im Film “Germany - Made in USA: Wie US-Agenten Nachkriegsdeutschland steuerten” ist der zur Wisner Gang gehörende CIA Offizier Tom Braden etwas ins Plaudern geraten. Kostprobe gefällig? Über den US-Agenten Willy Brandt im Speziellen und dann auch über die deutsche Politik im Allgemeinen sagt Agentenführer Tom Braden da vor laufender Kamera zum Beispiel:

“Ich weiß, dass Willy Brandt Geld von der CIA erhalten hat. Und überhaupt war es so. Benötigte irgendein deutscher Politiker mit demokratischen Absichten Hilfe und Unterstützung gegen die Kommunisten, hätte ihm die CIA geholfen.”

Bemerkenswert ist zum Vorwurf, Willy Brandt habe Geld von der CIA bekommen, auch ein Spiegel-Artikel aus dem Jahr 1977 mit Titel “Lügenhafte Kampagne“. Darin warnte der Spiegel Unionspolitiker, zu versuchen, das Thema Finanzierung deutscher Politiker durch die CIA politisch ausschlachten zu wollen, mit den Worten:

Doch nichts spricht dafür, daß Brandt, wie immer er zur CIA stand, jemals zu den Geldempfängern des Mr. Braden gehört hat. Auch die ehristsozialen Brandt-Gegner, die Marchettis Story vor den Bundestag bringen wollen, werden bald merken, daß der Stoff für eine Anti-Brandt-Attacke ungeeignet ist.

Nicht einmal Victor Marchetti lädt zu solcher Polemik ein. “Die CIA”, warnte er unlängst, “hat das damals für viele Politiker in Westdeutschland getan, für Sozialdemokraten und Christliche Demokraten. Es war eben Kalter Krieg.”

Wo Willy Brandt mit dem Radikalenerlaß der nicht CIA-treuen Linken das Genick gebrochen hatte, durfte er soviel Dankbarkeit sicher auch erwarten. Inzwischen ist bekannt, dass Agentenführer Tom Braden auch in die Leitung der Operation Mockingbird, mit der die CIA im In- und Ausland Medien in großem Stil mittels Korruption von Journalisten gesteuert hat, eingebunden war.

Man könnte da folgendes Modell einer funkionierenden Demokratie entwickeln: Die CIA finanziert einfach alle Politiker, die ihr irgendwie in den Kram passen und sorgt über die Medien und die Höhe der Schmiergelder dafür, dass die ihr besonders genehmen Politiker in dem Theaterstück “Demokratie” Gewinner werden. Prima Demokratie.

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11. Juni 2008

Risikogruppe im Straßenverkehr: MLP-Kritiker

von @ 10:10. abgelegt unter Finanzen, Wirtschaft, Wirtschaftskriminalität, Versicherungen

Die „unabhängigen Finanzberater“ von MLP haben gerade ein existenzielles Problem: Die Krankenkassen und die BfA sind im Begriff, den scheinselbständigen Drückern ihre Selbständigkeit abzusprechen, was mit massiven Lohnnebenkosten verbunden ist. Das System der modernen Sklavenhaltung, welches aus moralisch handelnden Menschen skrupellose Provisionsjäger macht, wäre damit am Ende.

Eine maßgeblich diesen Verlust an überflüssigen Strukturen beschleunigende Rechtsanwältin, der MLP bereits mit absurden Äußerungsverboten Knüppel zwischen die Beine zu werfen versucht hatte, durfte heute nunmehr den dritten ominösen Zwischenfall mit ihrem Pkw innerhalb von 9 Monaten verzeichnen. (more…)

24. Mai 2008

So ändern sich die Zeiten

von @ 20:26. abgelegt unter Deutschland, Wirtschaft, Heuschrecken, Dänemark, Arbeitslosigkeit, Kapitalismus

Wenn Ende der siebziger Jahre so eine Anzeige in dem damaligen westdeutschen Blätterwald aufgetaucht wär, das große Gelächter wäre ausgebrochen und die bundesdeutschen Politker hätten eine Protestnote nach der anderen, an den Herrn Honecker geschrieben. Wahrscheinlich wäre es nie zu dem großen Kredit durch den bayrischen Ministerpräsidenten Strauss gekommen. Alle in der BRD hätten an einen ganz großen Scherz der Medien gedacht.

Mittlerweile erscheinen solchen Anzeigen in jeder Tageszeitung, doch unsere Handtaschenräuber Politker nehmen noch nicht einmal Notiz davon, nein im Gegenteil, sie faseln jeden Tag vom Aufschwung. Über die offiziellen Arbeitslosenzahlen kann man heute nur noch lachen, ist doch jedem bewusst, das diese offizielle Stastiktik, jedem guten DDR-Statistiker gut zu Gesicht gestanden hätte. HARZ IV und 1-EURO-Jobs sind in Deutschland die moderne Form der Sklaverei. Die Auswanderungszahlen der Deutschen haben wieder den Stand erreicht, wie er mal im Wendejahr der damaligen DDR war. Und sollte der EU-Vertrag wirklich 2009 in Kraft treten, dann hilft innerhalb der EU noch nicht einmal mehr auswandern!
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2. Mai 2008

Gunter Thielen will mit der Bertelsmann-Stiftung nach China

von @ 21:33. abgelegt unter Presseschau, China, Medienmanipulation, Lobbyismus

Der Medienkonzern Bertelsmann und die hinter ihr stehende Bertelsmann Stiftung sind in Deutschland bestens bekannt. Ob der Oberboss Reinhard Mohn wirklich ein guter Kumpel von Ronald Reagans CIA-Chef Bill Casey war und die ganze Bude eine Tarnfirma der CIA ist, sei mal dahingestellt, denn auch sonst ist die Bertelsmann-Stiftung für die Aushebelung der Demokratie durch intensiven Lobbyismus genauso berüchtigt wie die unter der Regie von Bertelsmann erscheinenden Medien seit vielen Jahrzenten für ihre plumpe Propaganda verspottet werden.

In der FAZ fand sich vor ein paar Tagen ein - nun, da es nicht als Werbung gekennzeichnet war, soll man wohl sagen - Artikel von Heike Goebel zur Bertelsmann Stiftung und ihren tollen Chef Gunter Thielen. Heike Goebel schreibt in ihrem tollen Artikel, dass die Stiftung in etwa eineinhalb Jahren in Peking einen Brückenkopf in Asien schaffen will. Das ist sicher eine gute Idee. Hoffentlich bleibt die Bertelsmann Stiftung dann gleich da, verschwindet aus Deutschland und nimmt ihre Propagandamaschine auch gleich mit.

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