Die Hetzpresse in Deutschland schreibt über Mahmud Ahmadinejad vor der UN-Vollversammlung mal wieder in den grellsten Tönen. Lena Bodewein, die schon während des israelischen Massakers in Gaza mit einer ganz besonderen Art des Journalismus aufgefallen ist, nennt die Rede des iranischen Präsidenten bei der deutschen Märchenschau “anti-semitische Tiraden”. Das ehemalige deutsche Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” schreibt, Irans Präsident habe in seiner Rede gegen Israel gehetzt und eine ‘Sprecherin der deutschen Uno-Botschaft sagte, man habe die Israel-Passage als “inakzeptabel antisemitisch” empfunden’ und der Sprecher der Vertretung des Mafiastaates USA bei den Vereinten Nationen, Mark Kornblau, habe von hasserfüllter, beleidigender und antisemitischer Rhetorik gesprochen.
Wie üblich sollen sich die Leser der “Leuchttürme der freien Presse” kein eigenes Bild davon machen, was der beliebte iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad wirklich über den rassistischen Apartheidsstaat Israel und den mörderischen US-Imperialismus gesagt hat. Seinen beim letzten US-gesteuerten Versuch des Staatsstreiches im Iran benuzten Banner mit dem Stürmer-ähnlichen Titel “Der Mann vor dem die Welt sich fürchtet, hat der Spiegel inzwischen allerdings vergessen. Das ist natürlich verständlich, denn dann könnte ja auffallen, dass die “freie Presse” im “freien Westen” ihre Leser dreist belügt, aber mit Journalismus hat das nichts zu tun.
Damit auch Einwohner der “freien Welt” sich ein eigenes Bild davon machen können, was Mahmud Ahmadinejad eigentlich gesagt hat, veröffentlicht Mein Parteibuch die Rede nachfolgend im Wortlaut:
Die von ihm selbst angesetzte Neuwahl in Schleswig-Holstein droht für Peter Harry Carstensen zu einem Fiasko zu werden. Die im Sog der einschlafenden Bundestagswahl sicher geglaubte schwarz-gelbe Umfragemehrheit ist trotz der massiven Wahlkampfunterstützung durch den schleswig-holsteinischen Zeitungsverlag so gut wie dahin. So langsam spricht es sich herum, dass Peter Harry Carstensen den Landtag und die Wähler dreist belogen hat, um seinem Kumpel Dirk Jens Nonnenmacher bei der bankrott gewirtschafteten Landesbank HSH Nordbank Millionen an Extrazahlungen zuschieben zu können. Da war guter Rat teuer. Doch zum Glück gibt es da das transatlantische CDU-Wahlkampfblättchen aus Hamburg, dass sich als “Nachrichtenmagazin” tarnt.
Eine Katastrophe ist passiert: der Sänger Michael Jackson ist tot. Bei solch einem Großereignis der Menschheitsgeschichte haben die Organisatoren der von israelischen Frontorganisationen unterstützten grünen Milliardärsrevolte in Teheran keine Chance, die von ihnen inszenierte Kampagne gegen den beliebten iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad als Topthema in den Medien zu halten ohne dass es allzusehr auffällt. Selbst die deutschen Propagandainstitutionen, die stets fest an der Seite von USA und Israel für die Amerikanisierung der Welt kämpfen, konnten die Berichterstattung aus Teheran mangels theatralischen Medien-Rohmaterials nicht länger als Top-Thema halten. So tun die deutschen Medien wieder das, was ihre wichtigste Aufgabe ist: von wichtigen Themen ablenken und Klassenkampf gegen links zu betreiben.
Die Wahlkommission zu den am 10.02.2009 in Israel stattfindenden Wahlen zur Knesset haben die vor allem bei Arabern beliebte Antikriegspartei Balad sowie die sich ebenfalls energisch gegen die Massaker in Gaza positionierende Vereinigte Arabische Liste von der Wahl ausgeschlossen. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, Grund des Wahlausschlusses der sozialdemokratischen Partei Balad, die Demokratie für alle Bürger gleich welcher Nationalität und Herkunft fordert und derzeit drei der hundertzwanzig Sitze der Knesset hält, sei unter anderem, dass Balad Israel nicht als “jüdischen Staat” anerkenne. Die United Arab List, die derzeit vier Sitze hält, sei ausgeschlossen worden, da die bei mitkandidierende arabische Erneuerungspartei Ta’al ebenso wie Balad im übrigen auch den Terrorismus “unterstützen” würde.
Wenn Claus Christian Malzahn sich im Rechts-außen-Propagandablatt “Der Spiegel” über die Politik so richtig ärgert, dann kann man gemeinhin davon ausgehen, dass irgendein Politiker ausnahmsweise mal eine vernünftige Entscheidung getroffen oder was richtiges gesagt hat. Den Artikel “Cem Özdemir: Die Rache des Pietcong” hat Claus Christian Malzahn so hetzerisch geschrieben, dass man auf eine Glanzleistung der grünen Basis schließen kann.
Als Herbert Wehner seine aus Pietät und Vietcong gebildete Wortkreation Pietcong einst erschuf, klang das durchaus nach einem Kompliment. Auch wenn er die Frömmigeit seines Parteifreundes Erhard Eppler nicht besonders mochte, so konnte er dennoch seine Kampfeskraft als Guerilla-Kämpfer für die gerechte Sache bewundern. Schließlich hat der vietnamesische Widerstand einem fürchterlichen Angriffskrieg der USA getrotzt.
Aus dem Munde des bekannten Grünen-Bashers und Amerika-Freundes Claus Christian Malzahn ist die Bezeichnung der grünen Basis von Baden-Württemberg als pietistische Version der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams nichts weiter wie eine platte Beleidigung.
Und darum geht’s: Die grüne Basis von Baden-Würtemberg hat dem grünen Politiker Cem Özdemir keinen sicheren Listenplatz für die Bundestagswahl 2009 gegeben.
Bekanntlich ist der Spiegel eines der wichtigsten Propaganda-Outlets der Jünger der transatlantischen Freundschaft in Deutschland. Um sich die schönen Erfolge bei der Gehirnwäsche der Bevölkerung nicht kaputtmachen zu lassen, löscht der Spiegel bekanntlich in seinem Internet-Forum alle Beiträge, die ein auch nur annähernd realistisches Bild der USA und ihrer Freunde zeichnen. Im Forum Spontanum haben sich einige Forumsteilnehmer zusammengeschlossen und entwickeln Strategien gegen die beim Spigel übliche Zensur. Nachdem bisherige Briefe leider nur unbefriedigende Ergebnisse brachten, hat das Action Board des Forum SPONtanum nun dem gerade frisch eingesetzten Spiegel-Geschäftsführer Ove Saffe geschrieben. Auch Mein Parteibuch veröffentlicht das schon bei Spiegelkritik online gestellte Schreiben gern.
![]() |
| “Nähe der US-amerikanischen Küste” |
| Quelle: Tagesschau.de |
Bedrohliches passiert offenbar gerade in der Karibik. Die Tagesschau weiß über das geplante Flottenmanöver von Venezuela und Russland in den Hoheitsgewässern von Venezuela genau Bescheid und informiert heute ihre Leser über die Bedrohung der USA durch die russische Marine wie folgt:
“Das Flottenmanöver in der Nähe der US-amerikanischen Küste könnte die angespannten Beziehungen zwischen Russland und den USA weiter verschlechtern.”
Die Hoheitsgewässer von Venezuela liegen also - die transatlantische Märchenschau informiert - in der Nähe der US-amerikanischen Küste.
Zweifelhaft ist dabei, welche Landkarte die Redaktion des journalistischen Leuchtturmes im deutschsprachigen Internet für ihre gewohnt gründliche Recherche verwendet.
Mein Parteibuch hat vor etwa zwei Monaten mitgeteilt, dass sich im Forum SPONtanum Nutzer der Plattform Spiegel Online organisieren, die Verantwortliche des Spiegel dazu bringen wollen, anstelle der willkürlichen Zensur im Forum des Spiegel in eine vernünftige Moderation ihrer Threads durchzuführen.
Nach anfänglich signalisierter Dialogbereitschaft hält es der Spiegel nun wohl nicht mehr für nötig, mit seinen Nutzern über die Art der Moderation zu diskutieren. Mein Parteibuch hat ein unbeantworteter Brief des ActionBoard von ForumSPONtanum erreicht, den Mein Parteibuch der interessierten Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden will.
| Hinter dem Spiegel |
Der Spiegel hat sich diesmal Mühe gegeben und gleich drei Autoren an den dreiseitigen Artikel über politische Blogs in Deutschland gesetzt. Das war auch bitter nötig, denn hätte der Spiegel die “Generation Doof” oder einen Blindgänger wie Bernd Graff von der Süddeutschen an das heikle Thema gesetzt, dann hätte er nichts anderes bewirkt, als ausgelacht zu werden und die politische Blogosphäre zu stärken.
Im Forum von Spiegel Online werden manche Kommentare von der Moderation gelöscht. Daran, dass Kommentare moderiert und gelöscht werden, ist im Prinzip auch nichts auszusetzen. Der Spiegel ist schließlich rechtlich dazu verpflichtet, gesetzeswidrige Inhalte von seinen Webseiten zu entfernen und die Redaktion des Spiegel ist natürlich auch sonst frei in ihrer Entscheidung, zu bestimmen, welche Texte sie verbreiten möchte und welche nicht.
Allerdings ist im Forum von Spiegel Online völlig unklar, welche Kriterien bei der Moderation angelegt werden. Spiegel-Forumsteilnehmer protestieren dagegen, dass im Forum von Spiegel Online nicht nur gesetzeswidrige Inhalte, sondern auch völlig legale missliebige Meinungen - wie die hier dokumentierte Kritik an der Redaktion - willkürlich gelöscht werden. Hier hat sich bereits ein geschlossenes Forum, Forum SPONtanum, von protestierenden Nutzern organisiert. Angesichts dessen, dass Spiegel Online ein reichweitenstarkes und für die demokratische Meinungsbildung wichtiges politisches Online-Medium ist, hält Mein Parteibuch es für wichtig, dass die Öffentlichkeit erkennen kann, was bei Spiegel-Online zensiert wird. In der Praxis Meinungsfreiheit nur, wenn die Meinung tatsächlich und nicht nur theoretisch geäußert werden kann.
Für etwas Transparenz mag da sorgen, sich gelöschte Kommentare mal näher anzuschauen. Nachfolgend dokumentiert Mein Parteibuch deshalb eine Auswahl von Kommentaren, die bei spiegel Online gelöscht wurden.
![]() |
| Berlin - Hamburg |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
[64 queries. 3.402 seconds. Top ]