Ein paar Tage erst ist es her, dass Mein Parteibuch geschrieben hat, nur ein Krieg könne John McCain noch helfen. Und siehe da, schon gibt es einen Krieg, omnipräsent auf allen Fernsehschirmen dieser Welt, mit allem an menschlichen Leid, was zu einem richtigen Krieg dazugehört.
Und natürlich, wie es sich für einen richtigen Krieg gehört, sind die freien Medien in der freien Welt auch im Fall des Krieges im Kongo unfähig zu erkennen oder unwillig zu benennen, wer welche Verantwortung für diesen Krieg trägt. Die USA tauchen in den Medienberichten zufällig erst gar nicht auf. Mein Parteibuch hat ein paar Links zu den Hintergründen des Krieges rund um Goma zusammengesucht.
Vor einem halben Jahr hat Mein Parteibuch berichtet, wie im Sinne des von den USA betriebenen mörderischen Staatsstreiches in Ruanda systematisch Geschichtsfälschung betrieben wird. Mein Parteibuch hat nun aktuell ein Brandbrief von Helmut Strizek zur Auslieferung des ehemaligen Planungsministers Augustin Ngirabatware aus der Bundesrepublik Deutschland an umstrittenen Siegergericht in Form des Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda in Arusha/Tansania erreicht, den wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.
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| Mission Accomplished |
| (Quelle: White House) |
In Europa ist weithin bekannt, dass es in Ruanda 1994 zu einem grauenhaften Völkermord gekommen ist. Die genaueren Hintergründe dieses Völkermordes werden dabei von mit westlichen Regierungsgeldern aufgepumpten Menschenrechtsorganisationen und von Journalisten wie Dominic Johnson, der für die durch den BND-Anwalt Jony Eisenberg vertretene “alternative” taz schreibt, meist im Dunkeln gelassen.
Den alternativen Medienkonsumenten in der westlichen Welt, die an der jüngeren Geschichte Afrikas interessiert sind, wird von der Milliardärspresse genau wie von der alternativen Presse regelmäßig eine Geschichte von verfeindeten Hutu und Tutsi aufgetischt, die etwa so glaubwürdig ist wie es eine Geschichte von verfeindeten Evangelen im Osten Deutschlands und Katholiken im Westen Deutschlands wäre, die sich aus Gefühlen religiöser Volkszugehörigkeiten über Jahrzehnte verfeindet gegenüberstanden.
Wer tiefer recherchiert und die Hintergründe der einzelnen handelnden Personen genauer beleuchtet, wird von den für die “Generation Doof” schreibenden Lohnschreibern ebenso heftig wie platt attackiert. Dominic Johnson schreibt zum Beispiel, es sei eine zynische und verlogene These, wenn behauptet werde, die USA hätten 1994 als Pate der Tutsi-Rebellen die Beseitigung der damaligen Hutu-Regierung und die militärische Machtergreifung der RPF eingefädelt - unter billigender Inkaufnahme des Völkermords.
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| Wertsteigerung |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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