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| Obamas wichtigstes Ziel |
| CC 2008 Urs1798 |
Die Washington Post berichtete gestern unter Berufung auf namentlich nicht näher benannte “Obama National Security Advisers”, dass Barack Obama als US-Präsident mehr Soldaten nach Afghanistan schicken will, um dort “die Interessen der USA” militärisch durchzusetzen und gleichzeitig Jagd auf Osama Bin Laden machen will.
Sollte Barack Obama wirklich zur Durchsetzung der “Interessen der USA” - man beachte, das ist etwas ganz anderes als die Verteidigung der USA - zusätzliche Mörderbanden nach Afghanistan schicken, dann lässt das alle Träume derjenigen platzen, die Barack Obama für einen Friedensbringer halten.
Mit dem jüngsten Bombenanschlag auf das Marriott Hotel in Islamabad, der Hauptstadt von Pakistan, wurden eine Reihe von Menschen umgebracht. Schon drei Tage nach der Tat ist der Anschlag von den Titelseiten der Medien verschwunden. Dabei haben die Medien zu dem Anschlag bisher nur ziemlich wirres Zeug berichtet. Hintergrund, Täter und Tatmotiv liegen völlig im Dunkeln.
Sicherlich macht sich das in den Medien schlecht, wenn berichtet werden muss: “Wir haben von nichts eine Ahnung”. Vielleicht haben die Medien den Anschlag allerdings auch bloß so schnell vergessen, weil dabei zwangsläufig Details ans Tageslicht kommen, von denen die Leute lieber nichts wissen sollen.
Mein Parteibuch stellt deshalb nachfolgend einige Links zusammen. Leser mögen zum Bombenanschlag dann selbst weiterrecherchieren und sich ihre eigenen Gedanken machen.
Christoph R. Hörstel, der mehr als 20 Jahre in Afghanistan gearbeitet hat und sich dort bestens auskennt, hat 2006 einen sorgfältig ausgearbeiteten Plan für den Rückzug der NATO vorgelegt, den sowohl die Kabuler Regierung als auch die aufständischen Bergvölker in Afghanistan begrüßt haben. Die NATO aber hatte jedoch keine Lust, den nach dem angeblich afghanischen Angriff vom 09. September 2001 begonnenen Krieg zur Verteidigung der USA rasch zu beenden.
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| McCain bombs the whole world |
Die “demokratische” US-Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi nannte US-Präsident George W. Bush in der letzten Woche einen totalen Versager. Aus wenn das aus der Reihen der US-amerikanischen Machtelite vermutlich die bisher schärfste Kritik an George W. Bush ist, so führt diese Kritik völlig in die Irre.
Dass der Sohn des blutrünstigen Ex-CIA-Chefs George HW Bush ein noch schlechterer Schauspieler ist als der ehemalige FBI-Spitzel Ronald Reagan, verharmlost das, was George W. Bush wirklich vorzuwerfen ist und bereitet den Boden für die Fortsetzung dessen. George W. Bush ist nämlich nicht nur ein völliger Versager, der im Inland die Wirtschaft gegen die Wand gefahren hat und als Feldherr im Ausland bisher nicht in der Lage war, die von ihm angezettelten Kriege zu gewinnen, sondern vor allem ein Verbrecher, der durch seine illegalen Angriffskriege unzählige Menschen ermordet hat.
Irgendwo sitzen nun irgendwelche Mörder rum und freuen sich, dass ihr Plan, die aussichtsreiche pakistanische Politikerin Benazir Bhutto zu ermorden, funktioniert hat. Eine Spur zu den Mördern von Benazir Bhutto könnte die Frage danach sein, wem der Tod von Benazir Bhutto nützt. Obwohl Pakistan ein hochkompliziertes Land ist und es sicher die verschiedensten Profiteure gibt, ist eines augenfällig: der Diktator Pervez Musharaf muss nach dem Mord an Benazir Bhutto seine Macht erstmal nicht teilen. Wegen dieses ungemein starken Motives gilt Pervez Musharaf bei großen Teilen des pakistanischen Volkes als Hauptverdächtiger für den Mord an Benazir Bhutto.
Russland und China demonstrieren Stärke und Verbundenheit. Im Westen dagegen wächst die Sorge, die Shanghai Cooperation Organization (SCO) könnte zu einem Gegenpol der NATO ausgebaut werden. Tatsächlich geht es um die Sicherung des russischen und chinesischen Einflusses in Zentralasiens, um Rohstoffe, Transitrechte und Militärbündnisse. Ein Angriff der USA gegen den Iran könnte das filigrane Staatengefüge zum Einsturz bringen - oder einen überregionalen Krieg entfesseln. (more…)
Pakistan: Im Süden der östlichen Provinz Waziristan sind laut Pressemeldungen 16 pakistanische Soldaten verschwunden (1). Andere Quellen sprechen von einer “Entführung” durch “Taliban” (2). Die Armee habe ein grossangelegte Suchaktion gestartet.
Der pakistanische Premierminister Shaukat Aziz sprach derweil bei einem Treffen mit dem “Präsidenten” von Afghanistan, Hamid Karzai, von “gemeinsamen Bemühungen”, die Bedrohung durch eine “Talibanisierung” in der Region zu zügeln.
Gestern hatte US-Präsident Bush vom pakistanischen Präsidenten Pervez Musharraf eine “volle Kooperation” der Geheimdienste und “zügiges Handeln” verlangt, wenn solide Geheimdienstinformationen über “Al Qaeada”-Stützpunkte vorlägen, hiess es.
Die Regierung von Pakistan hatte sich in den letzten Wochen über die “unverantwortlichen und gefährlichen” Drohungen der US-Regierung beklagt, die einen Militäreinsatz in Pakistan angekündigt hatte (3).
Es wird ja öfter mal gesagt, Außenpolitik sei schwierig zu verstehen. Dabei ist das eigentlich ganz einfach. Mal angenommen, man weiß beispielsweise, dass der Präsident des gut 165 Millionen Einwohner zählenden Landes Pakistan, General Pervez Musharraf, ein bedauernswerter Mann ist.
Die Bloggerkonferenz re:publica ist eine gelungene Veranstaltung. Die Veranstaltungen machten zwar einen eher etwas flachen und ziemlich handzahmen Eindruck, spannend waren aber - wie meistens auf Konferenzen - die Diskussionen abseits des Podiums. Aus der Perspektive von Mein Parteibuch besonders interessant ist die Fragestellung, inwieweit Bloggen und Bloglesen die politische Meinungsbildung nicht nur zu netzaffinen Themen, sondern auch zu klassischen politischen Themen verändert. Schaffen es Blogs, Informationen an den Gate-Keepern der traditionellen deutschen Medien vorbei zu verbreiten?
Auf den Tod der Zeichner der Mohammed-Karikaturen, die Jyllands-Posten abgedruckt hatte, um zu zeigen, dass man in Dänemark keine Angst vor radikalen Moslems haben bräuchte, wurden Kopfgelder in Millionenhöhe ausgesetzt. Demonstranten fordern unterdessen in Pakistan, Franz Müntefering aufzuhängen. (more…)
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| Abgründe |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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