Liebe Journalisten der “Generation Doof”,
wenn einer von euch zukünftg mal den Auftrag bekommt, ein fragwürdiges Projekt wie “Alive in Baghdad” hochzujubeln, ein bisschen Werbung für politisch erwünschte Propaganda wie Politically Incorrect zu machen und gleichzeitig den Lesern zu verklickern, dass es in Deutschland keine lesenswerten politischen Blogs gibt, dann möchte Mein Parteibuch euch wärmstens empfehlen, den vorgestrigen Artikel des “Medienjournalisten” Simon Feldmer bei der längst gestorbenen SZ Online abzukupfern.
Mein Parteibuch hat gerade mal wieder lustige Fanpost zur Weiterleitung erhalten. Gern veröffentlicht die Redaktion diesen freundlichen Leserbrief, der von “Webseite lahm zulegen” und „Auge um Auge- Zahn um Zahn“ handelt. Hier ist die E-Mail:
Jemand, der behauptet, er sei Christoph Bruder aus Augsburg, ehemals Inhaber der Firma Funktechnik24, hat Mein Parteibuch einen Leserbrief geschrieben.
Christoph Bruder erlaubt sich den lustigen Scherz, zu schreiben, dass eine Veröffentlichung, Weitergabe, Einsichtsnahme von Dritten oder Zitierung seiner E-Mail unter Verweis auf das Brief- und Telekommunikationsgeheimnis, die Vertraulichkeit des Worts und den Datenschutz ausdrücklich untersagt sei. Gern macht Mein Parteibuch den Spaß mit und veröffentlicht den freundlichen Leserbrief:
Mitglieder der Redaktion der Vogelsberger Online Zeitung haben sich beispielsweise in den Kommentaren zum Parteibuch-Artikel “Sekteninfo-Bayern geschlossen” und in den Kommentaren zum Petronius-Artikel “Die Katholische Nachrichtenagentur thematisierte bereits 1993 “Pater Don Demidoff”” verewigt.
In einem frisch angelegten Artikel im Parteibuch Wiki zu Don Demidoff wurde unter der Zwischenüberschrift “Reinwaschungen” dazu unter Verweis auf diese Artikel folgendes geschrieben: “In den Kommentaren zu kritischen Berichten über Don Demidoff tauchen ab und zu die Redaktion der Vogelsberger Online Zeitung, namentlich Anka Bastian, Jasminka Mujanic, Marijanka Kekic, Rozika Tomaic und Hartmut Chodura, sowie Wolfgang Bastian und sein Anwalt Roland Giebenrath auf und schreiben schön über Don Demidoff.”
Ein anonymer Editor mit der IP 195.93.60.39 versuchte dazu heute im Parteibuch Wiki einen Artikel “Wolfgang Bastian” mit folgendem Inhalt anzulegen:
Im für Regierungskriminalität und Mobbing weltweit bekannten deutschen Bundesland Niedersachsen gibt es eine Behörde, die nennt sich “Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen”, kurz LFD Niedersachsen.
Bei der Redaktion von Mein Parteibuch ist heute eine lustige E-Mail angekommen, die vorgibt, vom LFD Niedersachsen zu sein:
Hi, hier ist die Heuschrecke. Wenn Du das hier siehst, hat Dein Nameserver wohl schon die neue Adresse. Möglicherweise dauert nun das Laden etwas länger, aber dafür hält Mein Parteibuch nun hoffentlich auch Fahrenheit 451 stand. Hatte ich schon erwähnt, dass ich eine Heuschrecke bin, die Katzenbilder mag?
Beim Betreiber von Mein Parteibuch ist gestern mal wieder ein urheberrechtlich geschütztes Fax eingegangen, das dem Betreiber von Mein Parteibuch als juristischem Laien nur schwer verständlich ist.
Diesmal kam das urheberrechtlich geschützte Fax von einer Anwaltskanzlei aus Karlsruhe, deren Name zu nennen die Unterzeichnerin Dr. K. L. untersagt hat, weil das eine Persönlichkeitsrechtsverletzung ist. Einfach zu verstehen ist das für einen Laien wahrlich nicht, gerade wo es doch in einem späteren Absatz des Faxes, wo es um Einträge im Parteibuch Wiki geht, als nett bezeichnet wird. Selbstverständich hält sich Mein Parteibuch an das Urheberrecht und wahrt natürlich auch die Persönlichkeitsrechte von Anwaltskanzleien.
Oh, Gott! Da hat mich letzte Woche extra Axel Stehle, der Pressesprecher des bayerischen Landtagspräsidenten Alois Glück, angerufen, um mir zu verbieten, ein gefälschtes Interview von Radio Transparency mit Alois Glück zu veröffentlichen, und nun das.
Jetzt muss ich mit großem Entsetzen feststellen, dass das gefälschte Interview, wo es um Gabriele Pauli, Edmund Stoiber, Mobbing und Arschkriecherei geht, im Blog vom Mobbing-Gegner veröffentlicht wurde.
Es gibt Neuigkeiten zur Klage meines Genossen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gegen Mein Parteibuch, womit er die Zahlung der (äußerst moderaten) Honorarnote in Höhe von 756,09 Euro für eine Persönlichkeitsrechtsverletzung, die ein Bild im Parteibuch Wiki Artikel zu VW gewesen sein soll, von mir begehrt.
Nachdem ich Sigmar Gabriel gleichzeitig mit der Veröffentlichung der Abmahnung bereits in einer offenen E-Mail mitgeteilt habe, was ich von seiner Abmahnung halte, möchte ich hier den aus meiner Sicht interessanten Teil der vorzüglichen Klageerwiderung meines Rechtsanwaltes Sebastian Wolff-Marting von den Berlin Blawgern der Kanzlei Sewoma widergeben.
Interessant finde ich den hier veröffentlichten Teil vor allem deswegen, weil ich denke, dass dieser Teil des hier unter pop ./. www veröffentlichten Falles im Vergleich zur denkwürdigen Hamburger Auslegung der Forenhaftung vielversprechendere Möglichkeiten bietet, den Umgang der Interessenjurisprudenz mit der Meinungsfreiheit und Kunstfreiheit im Internet insgesamt dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorzulegen:
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| Nattern |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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