Ein Leser hat Mein Parteibuch einen Kommentar zum gestrigen taz-Artikel “Teheran reichert Atomkonflikt an” von Ulrike Winkelmann zugeschickt, der von der taz nicht freigeschaltet wurde. Mein Parteibuch veröffentlicht diesen Kommentar nachfolgend.
Die Hauspostille des grünen Bataillons der NATO hat gerade einen Aufruf von 140 internationalen Personen des öffentlichen Lebens veröffentlicht, die sich für die Meinungsfreiheit einsetzen. Diese Leute sorgen sich nicht etwa darum, dass in Deutschland die Zensurjustiz jeden sich zu kritisch über Kriminelle Wirtschaftskapitäne, Politiker und Juristen, den US-Imperialismus und das Kolonialregime von Tel-Aviv äußernden Mitmenschen an die Wand klatscht, sondern um die Meinungsfreiheit in einem ölreichen Land des nahen Ostens. Diese Leute sorgen sich dabei auch nicht etwa um die Meinungsfreiheit in Saudi-Arabien, der seit Jahrzehnten praktisch ohne Widerspruch der “freien” westlichen Medien wütenden Diktatur von Gnaden der USA, die seit Monaten fast täglich Bombenangriffe auf die Bevölkerung des Jemen fliegen lässt und dabei täglich Menschen massakrieren, sondern helfen dem Mossad, der CIA und dem MI6 bei ihrer blutigen psychologischen Kriegsführung gegen die antiimperialistische Revolutionsregierung des beliebten iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad, der sich standhaft weigert, der US-Mafia und ihren Vasallen die Stiefel zu lecken.
Einst waren die USA und die NATO der Schrecken der Welt. Wo auch immer in der Welt eine der US-Mafia nicht genehme Regierung an die Macht kam, die es wagte, die US-Mafia und ihr Kolonialregime Israel zu kritisieren oder eine nicht auf der Ausplünderung der Armen basierende Wirtschaftspolitik einzuführen, haben die USA und die ihr in der NATO angeschlossenen Vasallenstaaten sie erpresst, bedroht, sabotiert, sanktioniert, terrorisiert, bombardiert und schließlich erobert. Die Liste der vom Mafiastaat USA in den letzten Jahrzehnten zum Zwecke des Regime Changes mit subtilem hinterhältigem Terror und brachialer militärischer Gewalt überzogenen Länder ist schier endlos. Das funktioniert nun nicht mehr. Die USA haben den Bogen mit ihrer Arroganz überspannt. Nirgendwo wurde das bisher so deutlich wie auf der Münchener Kriegsverbrecherkonferenz 2010.
Warum berichtet die deutsche Propaganda eigentlich nicht, worum mit dem Iran in der Nuklearfrage des Teheraner Forschungsreaktors im Detail so heftig gestritten wird, dass Hillary Clinton und die Lobby israelischer Rechtsextremisten unbedingt Sanktionen gegen den Iran verhängen wollen und auch immer wieder von Krieg geredet wird?
Über weite Strecken der letzten 100 Jahren bestanden in Europa und anderen Teilen der Welt - China sei hier nur als eines unter vielen Beispielen genannt - die vorherrschenden Ideologien zur Befreiung der Menschen von Diktatur, Ausbeutung und Unterdrückung aus verschiedenen Spielarten von Sozialismus und Kommunismus. Typische Merkmale der sozialistischen Befreiungsideologie sind Klassenkampf gegen das Kapital und als Teil dessen der Kampf gegen Religion. In Lateinamerika gelang mit dieser Ideologie die Revolution in Kuba, doch weitere nachhaltige Erfolge wurden durch brutale militärische und geheimdienstliche Interventionen der USA lange Zeit, praktisch bis zum Wahlsieg von Hugo Chavez in Venezuela, verhindert. Trotz aller Jahrzehnte währenden Bemühungen von Marxisten, Religion durch Aufklärung zu eleminieren, blieben jedoch die Religiosität und der Glaube vieler Menschen an Gott auch in strikt sozialistisch regierten Staaten eine nicht zu leugnende Tatsache.
Anlässlich des Deutschland-Besuches des rechtsextremen Regimes von Tel-Aviv war bei der Tagesschau gestern Tag der Wahrheit. In einem Beitrag zum “Atomstreit” schrieb die Tagesschau:
Israel wird verdächtigt, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung Nuklearwaffen gebaut zu haben. Israel bestreitet das, hat aber auch internationale Kontrollen seiner atomaren Anlagen nicht zugelassen.
Und dann hat die Tagesschau anlässlich der zahlreichen mörderischen Bombenattentate, derer der israelische Geheimdienst Mossad nicht von ungefähr verdächtigt wird, auch noch einen Ex-Diplomaten interviewt und ihre Konsumenten wie folgt informiert:
Sollte Israel im Besitz von nuklearen Waffen sein, stellt das Land eine Bedrohung dar. Wennsich Deutschland und andere Länder in dieser Analyse einig sind, müssen auch Taten folgen, denn Israel beharrt auf seiner Position. Sollte eine neue UN-Resolution genau so aussehen, wie die vorangegangenen, die ja bisher null Wirkung hatten, dann haben wir gar nichts erreicht. Jetzt kommt die Zeit, die Sanktionen zu verschärfen. Diplomatie soll ihre Chance haben, aber mit Muskeln.
Oops, da sehe ich gerade, das war nur eine Fata Morgana. Aber man wird ja noch mal träumen dürfen, dass der Tag kommt, an dem die Tagesschau die Wahrheit über Israel erzählt.
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Die westliche Presse versucht sich mal wieder in einer blutigen Propaganda-Kampagne gegen den Iran und seinen beliebten Präsidenten Mahmud Ahmadinejad, mit der in Iran ein Blutbad nach dem Vorbild von Ruanda angestiftet werden soll.
Im Gegensatz zur PsyOp gegen den Iran anlässlich der Wahlen des Präsidenten hat die von UK, USA, Israel und ein paar Hand voll MKO-Provokateuren angeführte Operation der psychologischen Kriegsführung, für die Kriegspräsident Barack Obama kürzlich 50 Mio US-Dollar locker machte, diesmal so wenig Kraft und Glaubwürdigkeit, dass Mahmud Ahmadinejad nur noch angewidert von einem “ekligen Mummenschanz” sprach.
Ihr werdet alle sterben! Nachdem CIA-Mann Ruport Murdoch vor kurzem noch verbreiten ließ, er würde seine schlimmsten Propaganda-Buden dichtmachen, wenn ihm die Volksverblödung nicht ordentlich bezahlt würde, lässt er nun sein britisches Zentralorgan mal wieder kräftig Angst vor dem bösen, bösen Iran machen.
Wahr ist, dass die EU sich unter dem Vorwand fiktiver iranischer Massenvernichtungswaffen gerade für eine Verschärfung der Sanktionen gegen Iran ausgesprochen hat.
Wahr ist auch, dass dass die EU Israel wegen des Führens von Angriffskriegen, Kriegsverbrechen und dem völlig unkontrollierten Bestand Hunderter von real existierenden Atomwaffen nicht mit Sanktionen droht und auch nichts dagegen einzuwenden hat, dass Deutschland Israel zum Abschuss von Atomwaffen gut zu gebrauchende U-Boote schenkt.
Wahr ist weiterhin, dass der gerade mit dem Kriegsverbrechernobelpreis ausgezeichnete Kriegsverbrecherpräsident Barack Obama Iran noch sieben Wochen gibt, um sich dem Diktat der Israel-Lobby zu unterwerfen.
Wahr ist des weiteren, dass die EU auch über Sanktionen gegen die Türkei berät, die gerade eine deutliche Warnung an Israel gerichtet hat.
Die Hetzpresse in Deutschland schreibt über Mahmud Ahmadinejad vor der UN-Vollversammlung mal wieder in den grellsten Tönen. Lena Bodewein, die schon während des israelischen Massakers in Gaza mit einer ganz besonderen Art des Journalismus aufgefallen ist, nennt die Rede des iranischen Präsidenten bei der deutschen Märchenschau “anti-semitische Tiraden”. Das ehemalige deutsche Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” schreibt, Irans Präsident habe in seiner Rede gegen Israel gehetzt und eine ‘Sprecherin der deutschen Uno-Botschaft sagte, man habe die Israel-Passage als “inakzeptabel antisemitisch” empfunden’ und der Sprecher der Vertretung des Mafiastaates USA bei den Vereinten Nationen, Mark Kornblau, habe von hasserfüllter, beleidigender und antisemitischer Rhetorik gesprochen.
Wie üblich sollen sich die Leser der “Leuchttürme der freien Presse” kein eigenes Bild davon machen, was der beliebte iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad wirklich über den rassistischen Apartheidsstaat Israel und den mörderischen US-Imperialismus gesagt hat. Seinen beim letzten US-gesteuerten Versuch des Staatsstreiches im Iran benuzten Banner mit dem Stürmer-ähnlichen Titel “Der Mann vor dem die Welt sich fürchtet, hat der Spiegel inzwischen allerdings vergessen. Das ist natürlich verständlich, denn dann könnte ja auffallen, dass die “freie Presse” im “freien Westen” ihre Leser dreist belügt, aber mit Journalismus hat das nichts zu tun.
Damit auch Einwohner der “freien Welt” sich ein eigenes Bild davon machen können, was Mahmud Ahmadinejad eigentlich gesagt hat, veröffentlicht Mein Parteibuch die Rede nachfolgend im Wortlaut:
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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