Ausgerechnet Gerhard Schröder soll nun Wolfgang Jüttner bei seinem Wahlkampf gegen Christian Wulff in Niedersachsen helfen. Der österreichische Standard meldet, dass Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder noch heute in seiner Heimatstadt Hannover zu einer Kundgebung erwartet werde. Hans-Joachim Selenz hat zu diesem feierlichen Anlass Gerhard Schröder einen ganz persoenlichen, öffentlicher Brief zur Landtagswahl in Niedersachsen mit Anlage*) geschrieben:
Selenz` Kommentar 16. November 2007 www.hans-joachim-selenz.de
Die SB-Republik
Wohin man auch schaut dieser Tage – überall der gleiche Befund. Die Republik wird geplündert. Die Einkommen derer, die die Fäden ziehen, gehen ab wie die Düsenjäger. Bei denen, die die Räder drehen, ist dagegen immer öfter Ebbe in der Kasse. Doch auch sie wollen am Aufschwung teilhaben. Angemessen – versteht sich. Das Leben wird von Tag zu Tag teurer. Die letzte Tankfüllung kostete mich erstmals mehr als mein erster Gebrauchtwagen. Für den musste ich im Jahre 1970 letztlich 198 DM berappen. 2 DM fand ich nämlich, als ich ihn sauber machte. Dass einmal ein voller Tank ebensoviel kosten würde, hätte ich damals nie für möglich gehalten.
Der Sachsen LB wurde gerade nach dem Verzocken von einigen Zig-Milliarden Euro am US-Immobilienmarkt mit einem Kredit von 17,3 Milliarden Euro durch andere Landesbanken und Sparkassen unter die Arme gegriffen, bevor sie kurz darauf für 300 Mio Euro in einem Notverkauf mit Rückgaberecht an die LBBW verscherbelt wurde. Mit der WestLB, der BayernLB und der IKB haben weitere mehr oder minder blonde Banker offenbar unter den Augen der deutschen Bankenaufsicht und der Aufsichtsgremien Zig Milliarden von deutschen Steuergeldern im globalen Casino verzockt.
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Zur aktuellen Entwicklung gibt es nun einen Kommentar von Hans-Joachim Selenz:
Gestern haben wir erfahren, dass es im Zuge von Ermittlungen der Bundesanwaltschaft gegen eine angebliche linksterroristische “militante gruppe (mg)“, der beispielsweise die politisch motivierte Zerstörung eines Mercedes-Fahrzeuges durch einen Brandsatz zur Last gelegt wird, zu groß angelegten Durchsuchungen gekommen ist.
Nachdem der niedersächsische Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Christian Wulff es nicht für nötig befunden hat, auf ein Schreiben vom 16. November 2006 angemessen zu reagieren, hat der Autor vom Schwarzbuch VW, Hans-Joachim Selenz, nun die Generalbundesanwältin sowie die Präsidenten des Bundesgerichtshofes, des Bundesverfassungsgerichtes und des Bundeskriminalamtes informiert. In einem neuerlichen Brief informiert Hans-Joachim Selenz Christian Wulff darüber und erläutert ihm: “Der auch Ihnen gesetzlich vorgegebene Rahmen wird in dem FAZ-Artikel des Kollegen Rüthers vom 19. Dezember 2006 noch einmal präzise abgesteckt.”
Hans-Joachim Selenz, der Autor vom Schwarzbuch VW, hat seine Webseite umgestaltet. Neu ist unter anderem ein eigener Bereich für Wirtschaftskriminalität in Deutschland, die möglicherweise mit “Regierungskriminalität in Deutschland” zutreffender überschrieben wäre. Gestern ist nun der erste Artikel aus der Rubrik “Wirtschaftskriminalität in Deutschland” eingetroffen. Der wirklich lesenswerte Artikel tägt den Titel: “Der Fall VW und die Staatsanwaltschaft Braunschweig” und soll auch den Lesern von Mein Parteibuch nicht voranthalten werden:
Mein Parteibuch hatte bereits im Beitrag Betrifft: Eidesstattliche Erklärung von Franz Müntefering auf eine bemerkenswerte Zeugenvernehmung in einem skurilen Prozess, der auf der von Rolf Schälike betriebenen Seite www.buskeismus.de im Detail hier, hier und hier beschrieben wurde, aufmerksam gemacht. Nun hat Hans-Joachim Selenz, der Autor vom Schwarzbuch VW, zu der historischen Frage, wie die Entscheidung für die Neuwahl des Bundestages getroffen wurde, unter dem Titel “Doris, Gerhard und die große Politik…” auch einen freundlichen Kommentar geschrieben:
Als Ferdinand Piëch Chef bei VW war, waren die Zahlen der Piëch eigenen Firma Porsche dank hervorragender Kooperationsverträge mit VW blendend, die von VW jedoch eher bescheiden. Ohne die Bestechung des Betriebsrates mit Bordellbesuchen und anderen Vergünstigungen hätte Ferdinand Piëch die für Porsche so segensreichen Kooperationsverträge mit VW meiner Meinung nach sicher nicht durchbekommen.
Nun kauft sich Ferdinand Piëch mit den Gewinnen, die dank der segensreichen Kooperationsverträge mit VW bei Porsche erwirtschaftet worden sind, bei VW ein.
In seinem aktuellen Kommentar zum Korruptionsskandal bei VW und zur weitestgehenden Übernahme von VW durch Porsche beschäftigt sich Hans-Joachim Selenz, der Autor des Schwarzbuches VW, mit geschichtlichen Aspekten und stellt laut und deutlich die ebenso simple wie entscheidende Frage: Cui Bono? Wem nützt das?
Mit dem Jahr 2006 geht nun mein erstes ganzes Jahr als Blogger zu Ende. Lustig war’s. Auch wenn ich zwischenzeitlich manchmal das Gefühl hatte, dass der Papierkram mir kaum noch Zeit zum Bloggen läßt, so hat das Bloggen dieses Jahr wirklich viel Spaß gemacht.
Nachdem meine zum letzten Jahresende geäußerten Wünsche im Großen und Ganzen in Erfüllung gegangen sind, wünsche ich mir nun für das nächste Jahr, dass sich Leute im Ausland finden, die unter eigener Verantwortung - und gern auch mit eigener Werbung zugekleistert - in nicht so intensiv zensierten Ländern Mirrors von Mein Parteibuch nach ausländischen Presserecht online stellen.
Anstelle mich wenige Stunden vor Jahresende einer eigenen Nabelschau oder der Betrachtung der im Jahr 2006 erfolgten Versuche, mich zum Schweigen zu bringen, zu widmen, möchte ich den Jahresrückblick 2006 des von Professor Hans-Joachim Selenz veröffentlichen:
Professor Alexander Schuller schrieb für die Welt vom vorletzten Mittwoch einen Beitrag mit Titel Der unaufhaltsame Siegeszug der Korruption. Freimütig bekennt Alexander Schuller da im Hausblättchen der Union: “Wir spielen immer öfter mit den kleinen, feinen Gesetzesbrüchen” und dass es ein gutes Zeichen sei, dass die Gesellschaft sich korrumpiere, weil “man” da wieder auf eine Entscheidung hoffen dürfe. Mir drängt sich die Frage auf, wen Alexander Schuller mit “Wir” meint.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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