Wenn es um die Zerstörung der Linken geht, da sind die imperialen Geheimdienste nicht weit. Wo Gregor Gysi sich gerade mit einer Rede zur Unterstützung von Reaktionären in Israel als “Staatsräson” bei den herrschenden Verbrecherbanden angebiedert hat und dafür von Parteifreunden heftig kritisiert wurde, war der Zeitpunkt für die Geheimdienste des Imperiums optimal, Gregor Gysi und mit ihm die ganze Linke mit medialer Gülle zu überziehen.
Lustigerweise wurde für die Geheimdienstkampagne gegen die Linke ausgerechnet uraltes Stasi-Material ausgegraben. Die Tagesschau berichtet nun passgenau über die jüngsten Furze vom Beiratsmitglied in der INSM-Propagandafabrik Berlinpolis Marianne Birthler und vom Schwiegersohn des größten Innenministers aller Zeiten Thomas Strobl:
“Wir haben damit keinen Beschluss gefasst, in ein neues Stasi-Überprüfungsverfahren zu gehen”, machte Strobl deutlich. Vielmehr wolle sich das Gremium ein “unmittelbares Bild” der jetzt veröffentlichten Unterlagen machen und ein “unmittelbares Gespräch” mit Birthler führen.
Natürlich hat niemand vor, ein Stasi-Überprüfungsverfahren gegen Angela Merkel zu starten oder die Veröffentlichung der Stasi-Akte Helmut Kohl durchzusetzen.
Gerade erst hatte Linksfraktionschef Gregor Gysi sich mit einer denkwürdigen Rede zum Thema Israel bei den Transatlantikern als potentieller linker Außenminister angebiedert und Linke verprellt. Wie das proamerikanische Imperium ihm diese Unterwerfungsgeste dankt, kann Gregor Gysi nun im Topthema “Der IM kann nur Gysi gewesen sein” bei der Tagesschau nachlesen. Undank ist der Welt Lohn.
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