Ellen Ehni hat in der Tagesschau heute darüber berichtet, dass es im öffentlichen Rundfunk Frankreichs zu Streiks gekommen ist:
“Alle öffentlich-rechtlichen Sender unter einem Dach und der Staatspräsident persönlich ernennt deren Chefs, dazu ein Werbeverbot. Das sind die Kernpunkte der geplanten Medienreform in Frankreich. Rundfunkmitarbeiter werfen Sarkozy vor, ihre Sender kontrollieren zu wollen - und reagierten mit Demonstrationen und Streik.”
Das ist äußerst bedenklich, denn der familiär der CIA nahestehende Jurist Nicolas Sarkozy hat inzwischen ohnehin schon beinahe so viel Medienmacht angehäuft wie sein Mandant und Freund Silvio Berlusconi.
Thierry Meyssan hat sich näher mit den Familienverhältnissen und der Biografie des Präsidenten von Frankreich, Nicolas Sarkozy, auseinandergesetzt. Das Ergebnis seiner Recherchen ist ein im Voltairenet erschienener Artikel mit Titel “Operation Sarkozy: Wie die CIA einen ihrer Agenten als Präsidenten der französischen Republik platzierte“.
Frankreichs Nicolas Sarkozy bringt sein Land als Vermittler und geopolitischen Architekten ins Gespräch. Als außenpolitische Ziele nennt er die Stärkung von UNO, EU und G8, langfristiges Engagement im Irak sowie eine Partnerschaft zwischen der EU und der Türkei. Der Präsident der „Grande Nation“ wirbt für sich als assistierenden Baumeister und willigen Vollstrecker der kommenden faschistischen Weltordnung.
Na endlich: in Frankreich werden die Verhältnisse wieder vom Kopf auf die Füße gestellt. In Paris gingen heute Zehntausende von Menschen auf die Straße - und zwar nicht wie in Deutschland gegen Karikaturen sondern, wie Tagesschau.de weiß, gegen Rassismus und Antisemitismus, der sich beim Mord an Ilan Halimi offenbar wurde.
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| Ja, Christian |
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