![]() |
| Gravenreuth 2007: “Ziehe mit!” |
| Quelle: Gulli |
Wenn Rechtsanwälte ihre Mitmenschen mit Klägerismus zur Rotglut treiben und in Ausübung ihrer anwaltlichen Tätigkeit auch vor Straftaten nicht zurückschrecken, verhält sich die Staatsanwaltschaft oft so wie der sprichwörtliche Jagdhund, den man zum Jagen tragen muss. Oberstaatsanwalt Bernhard Jahntz, der gestern die Anklage in der Berufung gegen den bekannten Münchner Anwalt und Dipl.-Ing. (FH) Günter Freiherr von Gravenreuth vertrat, hat seine Arbeit hingegen vorbildlich erledigt und sich weder von langatmigem Geschwafel der Verteidigung in die Irre führen noch sich durch zufällig nicht erschienene Zeugen - der vorbestrafte ehemalige Kanzleikollege des Angeklagten, Bernhard Syndikus, ließ sich per Fax wegen eines verpassten Flugzeuges entschuldigen und der ehemalige Mitarbeiter der Kanzlei Gravenreuth & Syndikus, Alexander Kleinjung, erschien einfach nicht - übertölpeln lassen.
So überrascht es dann auch nicht, dass Günter Freiherr von Gravenreuth gestern aus der von ihm angestrengten und von Richter Ralf Vogl geleiteten Berufungsverhandlung mit einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung herauskam.
Bei der Abzockwelle wurde heute über einen Strafprozess gegen einen Rechtsanwalt und Dipl.-Ing. (FH) berichtet, wo es zu einem Heiterkeitsausbruch im Zuschauerraum gekommen sein soll. Das ist schwer verständlich, denn warum bitte schön soll der Rat des Richters, der Angeklagte möge sich künftig straffrei halten, Heiterkeit auslösen?
Die taz berichtete gestern, siehe http://tinyurl.com/yqys6w , davon, dass der bekannte Münchener Anwalt und Dipl.-Ing. (FH) Günter Freiherr von Gravenreuth vom Amtsgericht Tiergarten wegen versuchtem Betrug zu sechs Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt wurde.
Für morgen, Montag, den 16.07.2007, ist,wie bereits angekündigt, um 09:30h eine mündliche Verhandlung im AG München, Pacellistr. 5, Sitzungssaal B 106 zu einer Klage von Rechtsanwalt Günther Freiherr von Gravenreuth gegen den Betreiber von Mein Parteibuch, Marcel Bartels, angesetzt. Da es sich um eine öffentliche Verhandlung handelt, ist die Öffentlichkeit selbstredend zugelassen.
Für den 16.07.2007 um 09:30h ist eine mündliche Verhandlung im AG München, Pacellistr. 5, Sitzungssaal B 106 zu einer Klage von Rechtsanwalt Günther Freiherr von Gravenreuth gegen den Betreiber von Mein Parteibuch, Marcel Bartels, angesetzt. Da es sich um eine öffentliche Verhandlung handelt, ist die Öffentlichkeit selbstredend zugelassen. Sollten sich Änderungen im Termin ergeben, wird Mein Parteibuch die Öffentlichkeit darüber unter dem Tag (FH) informieren.
Im Nachgang zum Verfahren 27 O 1044/06 Rechtsanwalt Freiherr v. G. gegen mich wegen Veröffentlichung eines anonymisierten Abmahnschreibens in pdf-Form, in dem ich einen Vergleich geschlossen hatte, gibt es nun auch eine Kostenrechnung von der Justizkasse Berlin.
In dem Blog http://www.mein-parteibuch.com/blog/2006/12/01/fortsetzung-fh/ wird unter der Überschrift “Fortsetzung (FH) behauptet:
Eigentlich hatte ich gedacht, dass mit dem vor Gericht geschlossenen Vergleich die Geschichte um die Veröffentlichung seiner anonymisierten Abmahnung an den Betreiber von Forenabmahnungen.de auf Mein Parteibuch nun zu Ende sei. Aber Pustekuchen, zwar liegt mir das Protokoll des LG Berlin noch nicht vor, aber Rechtsanwalt und Dipl.-Ing. (FH) Günter Freiherr von Gravenreuth hat meinem Rechtsanwalt Sebastian Wolff-Marting von Sewoma schon ein weiteres Schreiben geschickt.
Freiherr von Gravenreuth begehrt mit Schreiben vom 28.11.2006 eine Geldzahlung dafür, dass er mich einige Tage vor der Verhandlung zur Abgabe einer Abschlusserklärung aufgefordert hat.
Hierzu stelle ich fest:
Ausweislich des Protokolls der Gerichtsverhandlung vor dem LG Berlin Az.: 27 O 1044/06 gab Herr Marcel Bartels folgende Erklärung ab:
Der Antragsgegner (Anm: Herr Bartels) verpflichtet sich bei Meidung einer für jeden Fall der Zuwiderhandlung an den Antragsteller (Anm: Günter Frhr. v. Gravenreuth ) zu zahlenden Vertragsstrafe, deren Höhe in das Ermessen des Antragstellers gestellt wird und im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfen ist, zu unterlassen, im Internet Abmahnschrieben des Antragstellers zu veröffentlichen.
Der Antragsteller nahm diese Unterlassungserklärung an und die Parteinvertreter erklärten sich mit der Aufhebung der Kosten einverstanden. Das Gericht hat dann durch Beschluss die Kosten gegeneinander aufgehoben.
Eine Regelung/Vergleich über die Kosten des Abschlussschreibens wurden nicht getroffen.
Günter Frhr. v. Gravenreuth
Rechtsanwalt, Dipl. Ing. (FH)
Die Bezieher meines Newsletters wissen es bereits. Eigentlich hatte ich gedacht, dass mit dem vor Gericht geschlossenen Vergleich die Geschichte um die Veröffentlichung seiner anonymisierten Abmahnung an den Betreiber von Forenabmahnungen.de auf Mein Parteibuch nun zu Ende sei. Aber Pustekuchen, zwar liegt mir das Protokoll des LG Berlin noch nicht vor, aber Rechtsanwalt und Dipl.-Ing. (FH) Günter Freiherr von Gravenreuth hat meinem Rechtsanwalt Sebastian Wolff-Marting von Sewoma schon ein weiteres Schreiben geschickt.
Nachdem ich die Bezieher meines Newsletters bereits gestern über meine Sicht zur gestrigen mündlichen Verhandlung in der Geschichte Rechtsanwalt und Dipl-Ing (FH) Günter Freiherr von G. gegen Mein Parteibuch, also mich informiert habe, wo mir in einer ohne Anhörung erlassenen einstweiligen Verfügung verboten worden war, Abmahnschreiben des Antragstellers wie das gegen den Betreiber von forenabmahnungen.de gerichtete zu veröffentlichen, habe ich nun endlich Zeit gefunden, auch den Bericht hier fertig zu schreiben.
Anwesend bei der Verhandlung waren neben mir das Gericht in der Besetzung, die auch die Einstweilige Verfügung erlassen hat und mir bereits aus der Verhandlung der letztjährigen Klage von Wilhelm Entenmann gegen mich bekannt war, mein Rechtsanwalt, der Berlin Blawger Sebastian Wolff-Marting von Sewoma, ein Rechtsanwalt, den der Verfügungskläger geschickt hat, Rolf von Buskeismus, Princo sowie eine Fernsehteam vom Deutsche Welle TV. Der Verfügungskläger selbst war, wie es sein Vertreter ausdrückte, aufgrund “wichtiger Termine in München” leider daran gehindert, nach Berlin zu kommen.
Da Princo bereits kurz nach Verhandlungsende einen groben Bericht zur Verhandlung veröffentlicht hat und sich bei Rolf ein sehr ausführlicher Bericht zu der Verhandlung findet, möchte ich meine Leser nun nicht langweilen, in dem ich meinen Bericht zur Verhandlung hier auch noch einfüge. Besonders hinweisen möchte ich noch auf ein Schmankerl zur angekündigten Hauptsacheklage im Berlin Blawg.
![]() |
| Frau mit Ag |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
[26 queries. 1.635 seconds. 8 level2 caches. Top ]