Zur Abwechselung soll es hier im Parteibuch auch mal was nettes geben. Wie der humanistische Pressedienst vorgestern mitgeteilt hat, hat der Kinderbuchautor und Zeichner Janosch die Rechte an seinem Werk an die Giordano-Bruno-Stiftung übertragen.
Über die Frage, wer in der Nachfolge von Edmund Stoiber zur Wahl des Parteivorsitzenden der CSU antreten wird, ist derzeit viel Widersprüchliches zu lesen. Als Favoriten für den Parteivorsitz gelten dabei meist der als eher sozial eingestellt geltende Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer oder der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber aus der Stoiber-Seilschaft. Die beliebte Fürther Landrätin Gabriele Pauli hat mal wieder, wir erinnern uns daran, dass ihr Ende Dezember auch niemand zugetraut hat, Edmund Stoiber aus dem Amt zu entfernen, keiner auf der Rechnung.
In der Staatskanzlei hat sich’s nun endgültig ausgespitzelt und keiner weint seiner Politik eine Träne nach. Günther Beckstein wird Ministerpräsident von Bayern. Meine Glückwünsche gelten trotzdem in erster Linie der bloggenden Landrätin Gabriele Pauli, die einen mutigen politischen Husarenritt hingelegt und damit ein Meisterstück in Sachen politischer Kommunikation abgeliefert hat. Chapeau!
Oh, Gott! Da hat mich letzte Woche extra Axel Stehle, der Pressesprecher des bayerischen Landtagspräsidenten Alois Glück, angerufen, um mir zu verbieten, ein gefälschtes Interview von Radio Transparency mit Alois Glück zu veröffentlichen, und nun das.
Jetzt muss ich mit großem Entsetzen feststellen, dass das gefälschte Interview, wo es um Gabriele Pauli, Edmund Stoiber, Mobbing und Arschkriecherei geht, im Blog vom Mobbing-Gegner veröffentlicht wurde.
Heute können wir in einem Artikel von Verena Köttker auf der Startseite von Bild-Online lesen, dass Stoiber-Gegner Horst Seehofer, der trotz seines nicht wirklich überzeugend geglückten Dementis im ZDF als Nachfolger von Edmund Stoiber gehandelt wird, seine Frau seit Jahren mit einer Geliebten betrügt.
Der zeitliche Zusammenhang des Showdown zwischen Gabriele Pauli und Edmund Stoiber zu der Enthüllung aus dem Privatleben von Horst Seehofer ist mehr als auffällig. Der Verdacht liegt nahe, dass da jemand aus der Politik sein Schmutz-Dossier geöffnet hat und versucht, Horst Seehofer mit intimen Details aus dem Privatleben zu diskreditieren, so dass er den Job als Parteivorsitzender der CSU nicht bekommt. Welcher Politiker könnte das getan haben?
Mir ist mal wieder eine offene E-Mail von Radio Transparency zum Showdown zwischen Gabriele Pauli und Edmund Stoiber zugespielt worden.
Diesmal richtet sich die E-Mail an die Spitze der CSU und handelt außer von Edmund Stoiber und Bloggerin Gabriele Pauli, die sich gerade ein neues Gästebuch zugelegt hat, auch von Erwin Huber, Markus Söder und Kurt Faltlhauser.
Um zu dokumentieren, mit welchen Gemeinheiten und welchem Duckmäusertum sich Leute an der Spitze der CSU wie Alois Glück, dessen Pressesprecher mich letzten Mittwoch auf der Suche nach Radio Transparency angerufen hat, derzeit herumärgern, habe ich die E-Mail von Radio Transparency hier nachfolgend dokumentiert:
Nachdem die Parteispitze der CSU, wie der Anruf des Pressesprechers vom Landtagspräsidenten Alois Glück bei mir zeigt, sich ausgiebig mit Radio Transparency beschäftigt, möchte ich die neue Gemeinheit von Radio Transparency nicht verschweigen, die zeigt, mit was sich die CSU-Führungsspitze derzeit anscheinend vorrangig beschäftigt.
Die mir zugespielte offene E-Mail von Radio Transparency an CSU-Generalsekretär Markus Söder hatte folgenden Wortlaut:
Gerade eben hat mich Axel Stehle, der Pressesprecher des bayerischen Landtagspräsidenten Alois Glück, angerufen.
Alois Glück ist unglücklich darüber, dass Radio Transparency es heute gewagt hat, ein gefälschtes Interview mit Alois Glück in Umlauf zu bringen. Vor einigen Tagen wurde im Parteibuch Forum ein Artikel von Radio Transparency mit dem Titel Stoiber und die Frauen gepostet, der sich auf die Unterstützung von Edmund Stoiber durch die Liebfrauenunion bezog, und nun hat man sich beim Landtagspräsidenten so gedacht, dass ich ihm vielleicht sagen würde, wer das Radio Transparency zum Showdown von Gabriele Pauli und Edmund Stoiber macht. Na sowas!
Eigentlich mag ich ja die frauenpolitische Karte überhaupt nicht. Wenn Milliarden an Steuergeldern für “Genderforschung” ausgegeben werden, wo unter anderem einem Jungen versucht wird, einzureden, er hätte weibliche Geschlechtsorgane, dann empfinde ich das nicht nur als eine Verschwendung von Steuergeld, sondern geradezu pervers.
Mir gefallen hingegen Frauen, die so selbstbewusst sind, dass sie nicht glauben, Männer imitieren zu müssen. Gabriele Pauli erteilt Spitzel-Ede Edmund Stoiber und der Frauen-Union der CSU gerade eine Lektion darin, wie so etwas mit Charme und Verstand in der Praxis aussieht.
Etwas kommt es mir so vor, als ob Revolution sei und die deutsche Blogosphäre sie verpennt. Nachdem ich mit dem fiktiven Gespräch schon mal einen Beitrag geschrieben hatte, der ganz sicher nichts mit der schönen Fürther Landrätin Gabriele Pauli und Spitzel-Ede Edmund Stoiber zu tun hatte, möchte ich nun doch mal was zur bemerkenswerten demokratischen Revoulte von Gabriele Pauli und der damit einhergehenden Demontage von Edmund Stoiber in den letzten Tagen schreiben.
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| Gewaltmonopol |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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