Mein Parteibuch hat einen zur Publikation freigegebenen Text von Hans Tornow zum Schulsystem heute erhalten, der auch auf ein paar andere heutzutage augenfällige Begebenheiten in der Gesellschaft eingeht. Auch wenn der Text nicht die Meinung der Redaktion wiedergibt, soll der couragierte Text von Hans Tornow der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden.
Selten kommt es vor, dass Mein Parteibuch mal ein Mitglied der Bundesregierung lobt. Aber nun muss Mein Parteibuch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen mal ein dickes Kompliment machen.
Mit dem Indizierungsantrag ihres Ministeriums gegen das Kinderbuch “Wo bitte geht’s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel. Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen” sorgt Ursula von der Leyen nun dafür, dass das wichtige Kinderbuch wider dem religiösen Wahn von Michael Schmidt-Salomon vermutlich schon recht bald vom bisherigen Platz 3 ganz an die Spitze der deutschen Büchercharts stürmt.
Die Bundeszentrale für politische Bildung, kurz bpb, schreibt auf ihrer Webseite:
Mit seiner Äußerung, Israel von der Landkarte tilgen zu wollen, sorgte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Oktober 2005 weltweit für Empörung.
Die deutsche Presselandschaft stellt gerade verwundert fest, dass vermutlich Universitätsnoten und juristische Doktortitel in Deutschland gegen Geld und Sex verkauft wurden. So berichtet der NDR gerade, dass ein Juraprofessor der Leibniz-Universität Hannover am Donnerstag wegen des Verdachts der Bestechlichkeit verhaftet worden sei.
Unter www.ich-bin-im-bilde.de läuft gerade eine Superstar-Suche für Hobbyfilmer. Wem es gelungen ist, Geister Geisteswissenschaft im bewegten Bild festzuhalten, kann sein Video, falls es in eine der vorgegebenen Kategorien passt, auf die Seite hochladen und dann vom Publikum bewerten und von einer Gerontokratenjury begutachten lassen.
Was Sabine Todt, bis vor kurzem Dozentin am Fachbereich Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Uni Hamburg getan hat, ist ebenso unerhört wie unglaublich. Sie hat es tatsächlich gewagt, von ihrem grundgesetzlich verbrieften Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen und dem Fernsehmagazin Monitor ein Interview zu ihren unsicheren Arbeitsbedingungen und ihrer miserablen Entlohnung zu geben.
Wie Folkert Lenz beim Deutschlandfunk berichtet, wurde bei einem in das Amt des Rektors der Hochschule Bremen gewählten Rechtswissenschaftler eine bei seiner Bewerbung verschwiegene, aber inzwischen verjährte Vorstrafe wegen Rechtsbeugung “entdeckt” und er vom Akademischen Senat, der ihn in einer Kampfabstimmung gewählt hatte, wieder abgewählt. Radio Bremen meldete sodann, dass Wissenschaftssenator Willi Lemke den eigentlich als Rektor vorgesehenen Kandidaten der Hochschule Bremen endgültig nicht bestellen will. Obwohl sich die Abwahl und Nichtbestellung erstmal vernünftig anhört, sieht sie auf den zweiten Blick nach einer grandiosen Fehlentscheidung aus.
Dass Studieren in den USA ein riesiges Geschäft ist, versteht jeder, der mal einen kurzen Blick auf die Werbeanzeigen zum Thema bei Google und auf die Preislisten von US-Unis wirft. In Deutschland wird das Riesengeschäft vor allem von CDU-Politikern schöngeredet und dabei meist vergessen, dass das Geschäft mit dem Bildungstourismus in die USA auch viele Schattenseiten hat. Steve, der selbst zum Studium in die USA gegangen ist, versucht mit dem Bildungsflüchtlings-Blog ein wenig Licht in das für Ausländer nahezu undurchschaubare Dickicht amerikanischer Bildungseinrichtungen zu bringen. Und nach nicht mal einer Woche bloggen hat er schon die erste Aufforderung, einen Beitrag über “College Contact” aus Münster zu löschen.
Rechtzeitig vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2006 am nächsten Sonntag ist ein Bericht der OECD (Zusammenfassung 116kb, pdf) veröffentlicht worden, der sich wie eine schallende Ohrfeige für die Bildungspolitik in Deutschland liest. Deutschland strengt sich zwar an, fällt aber weiter zurück, ist wohl der Tenor des Berichts. (more…)
Kaum hat das studentische Unternehmensberatungsteam cct das Projekt MeinProf zur Bewertung von Professoren und Lehrveranstaltungen richtig zum laufen gebracht, schon meckert der Berliner Datenschutzbeauftragte. Alexander Dix macht sich mit seiner Kritik an MeinProf.de zum Anwalt grottenschlechter Profs und fordert einem Bericht von Ralf Müller auf the inquirer zufolge vom cct, Professoren müssten vorab gefragt werden, ob ihre Lehrveranstaltungen bei MeinProf aufgenommen werden dürfen, Bewertungen müßten unterlassen werden, da sie gegen das Persönlichkeitsrecht verstießen und insgesamt müsste die Öffentlichkeit vom Zugang zur Seite ausgeschlossen werden. (more…)
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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