Die Jobcenter nehmen sich das Militär zum Vorbild und outsourcen die dreckigen Jobs. Was für die Armee Blackwater, das ist für die Jobcenter die Context WAE GmbH. Kinder-Alarm berichtet:
… Nicht die Angebote des Jobcenters, auch nicht die Angebote der Firma Context WAE GmbH stehen im Vordergrund – NEIN – das Einzige was zählt sind die Ergebnisse der Eigenbemühungen des einzelnen Kunden!!! … Jeder Kunde trägt selbst die Verantwortung für einen eventuellen Erfolg dieser neunmonatigen, ominösen Maßnahme und kann der Kunde dies nicht, so besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Firma sich an das Jobcenter wendet, welches dann wiederum über „geeignete Motivationsmöglichkeiten, also Sanktionen“ entscheiden kann …
Von Heiko Wruck Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wird am 28. August dieses Jahres 60 Jahre alt. Damit nährt sich das einstige Provisorium auch schon dem Rentenalter. Der Deutschlandfunk brachte ein paar Beiträge dazu. In einem dieser Beiträge war im Originalton zu hören, dass man ernsthaft erwog, jeder männliche Deutsche zwischen 20 und 60 Jahren sollte staatlich anerkannt bis zu drei Frauen heiraten dürfen. Der Frauenüberschuss gäbe dies her. Mit dieser Erwägung werden drei Dinge deutlich: Erstens, schon damals muss es etliche geistig verwirrte Politiker gegeben haben. Zweitens, die Loser konnten sich nicht durchsetzen, vielleicht wegen der Frauen? Drittens, die heutige Finanz- und Wirtschaftskrise konnte nach der oben genannten Überlegung bereits damals schon vorhergesehen werden, denn die besten deutschen Männer sind vermutlich im Felde geblieben und dem Rest fiel die Aufgabe zu, ein neues Wirtschaftssystem aufzubauen. Das konnte ja nicht gut gehen.
Wenn Ende der siebziger Jahre so eine Anzeige in dem damaligen westdeutschen Blätterwald aufgetaucht wär, das große Gelächter wäre ausgebrochen und die bundesdeutschen Politker hätten eine Protestnote nach der anderen, an den Herrn Honecker geschrieben. Wahrscheinlich wäre es nie zu dem großen Kredit durch den bayrischen Ministerpräsidenten Strauss gekommen. Alle in der BRD hätten an einen ganz großen Scherz der Medien gedacht.
Mittlerweile erscheinen solchen Anzeigen in jeder Tageszeitung, doch unsere Handtaschenräuber Politker nehmen noch nicht einmal Notiz davon, nein im Gegenteil, sie faseln jeden Tag vom Aufschwung. Über die offiziellen Arbeitslosenzahlen kann man heute nur noch lachen, ist doch jedem bewusst, das diese offizielle Stastiktik, jedem guten DDR-Statistiker gut zu Gesicht gestanden hätte. HARZ IV und 1-EURO-Jobs sind in Deutschland die moderne Form der Sklaverei. Die Auswanderungszahlen der Deutschen haben wieder den Stand erreicht, wie er mal im Wendejahr der damaligen DDR war. Und sollte der EU-Vertrag wirklich 2009 in Kraft treten, dann hilft innerhalb der EU noch nicht einmal mehr auswandern!
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Da haben sich unsere Medien ja wieder schön einspannen lassen. Unter dem Motto “Lasst uns hoch rangehen, ablassen können wir immer noch” haben unsere Volksparteien die Medien wieder einmal sehr wirksam eingesetzt. Erst eine Meldung lancieren und somit ordentlich hoch rangehen. Danach abwarten, wie verhält sich den nun der deutsche Michel. Ahhhh er beschwert sich, wie erwartet. Dann wollen wir doch mal schnell wieder ablassen. Also dann wird erneut eine zweite Meldung lanciert und wieder abgelassen. Und schon sind wieder alle zufrieden. Maximalziel erreicht = 7,8 Millionen Euro Erhöhung
Angenehmer Nebeneffekt, wir haben unserem Volk wieder einmal bewiesen wie gut doch eine unabhängige Presse ist.
Der berühmteste Sohn der Stadt Guben, Wilhelm Pieck, alter sozialdemokratischer Haudegen, später Kommunist und einziger Präsident der DDR, dürfte im Grabe rotieren, wenn er von den Plänen des heutigen Bürgermeisters seiner Heimatstadt erführe. Dort leben dreißig Familien als Empfänger von Hartz IV in einem unsanierten Plattenbau. Aufgrund von Mietschulden wurden sie vor einigen Jahren dort einquartiert. Seitdem zahlen die meisten regelmäßig ihre Schulden ab; drohende Obdachlosigkeit wurde vermieden. Nun will der Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner (FDP) die Mietverträge für den Plattenbau nicht verlängern. Die Alternative hat der Freidemokrat jedoch längst im Auge: eine seit Jahren leerstehende Baracke am Ortsrand, einst Gastquartier für Asylbewerber. Gemeinschaftsküche, Massentoiletten. Die Berliner Zeitung berichtete bis Freitag als bisher einzige Tageszeitung von den Plänen des Bürgermeisters. Heute hat sich auch die junge Welt des Themas angenommen und schreibt:
Anstelle eines Wortes zum Sonntag möchte Mein Parteibuch heute Anregen zum Nachdenken über das politische Ziel der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Mein Parteibuch hält, wie bereits in diesem Artikel angedeutet wurde, das politische Ziel, Arbeitslosigkeit bekämpfen zu wollen, für einen schwerwiegenden politischen Fehler. Mein Parteibuch ist der Auffassung, dass das, wie die zahlreichen täglichen Berichte in den Medien beweisen, von den Massenmedien dankbar angenomme politische Ziel der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im Ergebnis zu einer Bekämpfung der Arbeitlosen führt, die mit der Würde des Menschen unvereinbar ist.
Dass Politiker aller Parteien sich und dem Stimmvieh bei den Arbeitslosenzahlen munter in die Tasche lügen, sollte seit der Regierung Kohl, die mit immer neuen Tricks die Arbeitslosenzahlen geschönt hat, eigentlich zur Allgemeinbildung zählen. Wenn nun Politiker tole Erfolge beider Bekämpfung der Arbeitslosigkeit verkünden, dann sagt dies kaum etwas über die tatsächliche Situation aus. Von Naomi-Pia Witte gibt es nun eine Petition zum Ausweis der Zahl der Arbeitslosen durch das statistische Bundesamt, die derzeit auf den Seiten des Petitionsausschusses des Bundestages zur Mitzeichnung steht:
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei

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