| O-Töne fixen |
| (Quelle: Internetvictims) |
Geschichten vom bösen Internet werden gerade gern von den Massenmedien gebracht. Angesichts der Offensive gegen die “Fernuniversität des Terrors” von Wolfgang Schäuble könnte man da schon auf den Gedanken kommen, dass eine solche Medienberichte dem Willen der Regierung entsprechen, um mehr Akzeptanz für eine geplante umfassende Zensur des Internets in Deutschland zu erreichen.
Von Fernsehmachern werden Drehbücher für thematisch passende “Reportagen” ohne jeden Bezug zu tatsächlichen Geschehnissen am grünen Tisch geschrieben und die passenden O-Töne dann von den Redaktionen der Massenmedien im Nachhinein gefixt. Im bekannten Stalker-Forum Internetvictims, das sich fälschlicherweise als Forum für die Opfer von Verleumdung im Internet ausgibt, geben sich die Redaktionen bei der Suche nach ihnen ins Konzept passenden O-Tönen die Klinke in die Hand.
Wenn Kriminellen Internetseiten nicht gefallen, weil sie ihre Geschäfte stören, dann müssen Webseitenbetreiber in Deutschland regelmäßig damit rechnen, dass Kriminelle eine willfährige Justiz für das Ziel einspannen, kritische Webseiten unter irgendwelchen fadenscheinigen Vorwänden zu zerstören und die Betreiber der Seiten zu ruinieren. Beim Beschwerdezentrum wurde nun ein anonymer Drohbrief veröffentlicht, mit dem Kriminelle versuchen über die Bedrohung von Verwandten und Bekannten Druck auf Peter Niehenke auszuüben. Gefordert wird in dem Erpresserschreiben von Peter Niehenke, “die Internetseiten “adressbuchbetrug” , “gegenjustizunrecht” und “richterdatenbank” umgehend abzuschalten”.
Auf der von einer einschlägig bekannten MR Branchen und Telefon Verlagsgesellschaft mbH betriebenen Abzockerwebseite mit dem vielsagenden Namen meinbranchenbuch.de findet sich im Impressum die Angabe, dass ein gewisser Herbert Rossa, der genau wie Katja Mummert mit der im Parteibuch schon mal thematisierten Firma Branchenklick GmbH auch irgendwas zu tun zu haben scheint, dort Geschäftsführer sei.
Nachdem Mein Parteibuch zur Abofalle Movie-Tester der Avansyst AG und Verwaltungsrat Jürg Kramer schon mal ein bisschen googelt hat, wies ein Kommentator inzwischen darauf hin, dass auch in einer neuen dubiosen Geschichte mal wieder ein Jürg Kramer mitmischt. Bei Presseanzeiger.de wird erklärt, dass ein Jürg Kramer als Vorstandsvorsitzender einer Schweizer Firma “Ask AG” eine Webseite unter umfragenscout.com betreibt. Mit den in Deutschland berüchtigten Scout-Marken hat die da vorgestellte Masche vermutlich aber nichts zu tun.
Mein Parteibuch fragt sich, wie jemand dazu kommt, eine “Setup-Gebühr” von 99 Euro für die Aufnahme in ein Adressengrab zu verlangen oder freiwillig zu bezahlen.
Der Axel-Springer-Verlag zählt die Zeitung “Die Welt” im Gegensatz zur Bild-Zeitung zu seinen “Qualitätszeitungen”. Hartmut Pilch hat unter dem Stichwort “Welt-Artikel fuer Mimosenschutz” auf einen Artikel von André Bense in der Welt aufmerksam gemacht, der Anlass gibt, sich mal ein paar Gedanken über Qualität der “Qualitätszeitung” zu machen.
Dem Schweizer Tagesanzeiger zufolge hat die Schweizer Kripo beim Internet-Adressbuchverlag Intercable Verlag AG Akten sichergestellt.
Nachdem die Branchenklick GmbH Rechtsanwalt Hans Theisen aus Dresden abmahnen ließ, weil der das Keyword Branchenklick für Adsense Anzeigen verwendet hat, um zu bewerben, dass er Opfern von Adressbuchbetrug kompetent hilft, ist zwischenzeitlich die Antwort von RA Hans Theisen auf die Abmahnung (pdf) zur Zuordnungsverwirrung aufgetaucht. Wer Venire contra factum proprium nicht versteht, wird sicherlich die Worte “Betrug … als Geschäftszweck” und “wertlose Leistungen für teures Geld” verstehen. (more…)
Die “DAD Deutscher Adressdienst GmbH” verschickt Trickformulare, die nach einem Korrekturabzug aussehen, in Polen. Von denen, die den vermeintlichen Korrukturabzug unterschreiben, werden 858 Euro pro Jahr für einen Vertrag über einen wert- und nutzlosen Eintrag in einem Online-Adressenbuch oder besser gesagt, Adressengrab, verlangt.
Gibt es keine Informationen zu “Meinolf Lüdenbach”?
Wie aus gut informierten Kreisen verlautete, muß der Berliner Journalist Michael Plümpe nun nach Bestätigung einer einstweiligen Verfügung 6.000 Euro zahlen. Es geht da wohl um Firmen wie die Branchenklick GmbH, die European Businessguide GmbH und den Sympathieträger Oliver Heller. Ob es bei der gerichtlichen Verfügung darum geht, dass wer bei Berichten über organisierte Wirtschaftskriminalität in Nuancen falsche Tasachenbehauptungen aufstellt, sich finanziell runiert, ob es einfach um Law Hunting, um Rufmord oder um Rechtsmißbrauch als Geschäftsidee geht oder ob es um etwas anderes geht, ist nun vermutlich nicht mehr festzustellen, da Berichte zum Streitgegenstand wohl verfügungsgerecht gelöscht wurden. (more…)
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| Gerichtsprostituierte. |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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