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	<title>mein-parteibuch.com</title>
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	<description>Ein Internet-Tagebuch mit Katzenbildern</description>
	<pubDate>Fri, 16 May 2008 10:34:39 +0000</pubDate>
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	<language>de</language>
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		<title>Attacke auf &#246;ffentlich-rechtliche Internet-Archive</title>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 10:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankenkontrolle]]></category>

		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<category><![CDATA[Rundfunkgebühren]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.&#8221;
In der ganzen Welt &#228;rgern sich Machthaber in Diktaturen dar&#252;ber, dass es im Internet f&#252;r jedermann frei zug&#228;nglich Informationen gibt. Besonders gef&#228;hrlich sind die Archive, denn wenn von Machthabern eine Version des Zeitgeschehens einmal als wahr ver&#246;ffentlicht wurde, kann die Geschichtsschreibung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www.google.de/search?q=%22Wer+die+Vergangenheit+kontrolliert%2C+kontrolliert+die+Zukunft.+Wer+die+Gegenwart+kontrolliert%2C+kontrolliert+die+Vergangenheit.%22">Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.</a>&#8221;</p>
<p>In der ganzen Welt &#228;rgern sich Machthaber in Diktaturen dar&#252;ber, dass es im Internet f&#252;r jedermann frei zug&#228;nglich Informationen gibt. Besonders gef&#228;hrlich sind die Archive, denn wenn von Machthabern eine Version des Zeitgeschehens einmal als wahr ver&#246;ffentlicht wurde, kann die Geschichtsschreibung von Diktaturen sp&#228;ter nur unter erheblichen Glaubw&#252;rdigkeitsverlusten korrigiert werden. </p>
<p><a id="more-2747"></a>Propagandisten der konzentrierten deutschen <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Milliard%C3%A4rspresse">Milliard&#228;rspresse</a> &#228;rgern sich seit geraumer Zeit &#252;ber die Konkurrenz der &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Internet. Panorama <a href="http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2008/panoramaonline2_poll-panoramade2.html"><strong>berichtete gestern</strong></a>, dass die deutschen Pressezaren nun einen Angriff auf die Archive des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks gestartet haben. Ein neuer Rundfunkstaatsvertrag wurde ausgearbeitet und soll am 12. Juni beraten werden. &#214;ffentlich-rechtlichen Sendern soll damit verboten werden, ihr gesendetes und <a href="http://www.r-archiv.de/article3177.html">von den Geb&#252;hrenzahlern finanziertes</a> Fernsehmaterial l&#228;nger als sieben Tage lang kostenlos im Internet zu ver&#246;ffentlichen.</p>
<p>Da die Widerspr&#252;che in der herrschenden Geschichtsschreibung auch in Deutschland <a href="http://www.freitag.de/2003/24/03240301.php">immer offensichtlicher</a> werden, konnte mit dem neuen Angriff auf das kollektive Ged&#228;chtnis der Bev&#246;lkerung seit L&#228;ngerem gerechnet werden. Dass sich dagegen nennenswerter Widerstand regt, ist nicht zu erwarten, denn der neue Versuch, die Geschichte unsichtbar zu machen, ist gut gemacht. </p>
<p>Die gerechte Ber&#252;cksichtigung von kommerziellen Interessen wirkt viel glaubw&#252;rdiger als das <a href="http://www.buskeismus.de/faelle/fall_archive.htm">Kaputtklagen von Archiven durch verurteilte M&#246;rder</a> und die Redaktionen der &#246;ffentlich-rechtlichen Sender k&#246;nnen darauf hoffen, dass die <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/schlagzeilen/kapitel/tagesschaude/">Propaganda der Tagesschau</a> und anderer <a href="http://www.steinbergrecherche.com/asbuelow.htm">grober Unfug</a> dann nicht mehr so oft im Internet auseinandergenommen und verspottet wird. Und die <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/GEZ">GEZ</a> kassiert sowieso <a href="http://kingbalance.blogspot.com/2007/06/mein-hot-button-halbe-wahrheit-halbes.html">die vollen Geb&#252;hren</a>.</p>
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		<title>Es ist nicht Faschismus &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 20:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankenkontrolle]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<category><![CDATA[EU]]></category>

		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer dar&#252;ber nachdenkt, wie es zum Tod von Deborah Jeane Palfrey, besser bekannt als DC Madam, gekommen ist, muss in den USA offenbar mit Repressalien rechnen. Der Journalist Wayne Madsen berichtete gerade davon, wie er an einem Flughafen in den USA schikaniert wurde. 
Im Namen der Sicherheit wurden bei Wayne Madsen zahlreiche unsinnige Fragen gestellt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/USA"><img width="180" height="272" style="background-color:white; position:relative; float:left; margin-top:0px; margin-right:10px; margin-bottom:5px;" src="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/images/thumb/f/f2/Fasc_notus_prima.jpg/180px-Fasc_notus_prima.jpg" alt="Es ist nicht Faschismus ..." /></a>Wer dar&#252;ber nachdenkt, wie es <a href="http://www.whatreallyhappened.com/cat_assassination.html">zum Tod von Deborah Jeane Palfrey</a>, besser bekannt als <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/07/11/telefonlisten-von-dc-madam-im-internet/">DC Madam</a>, gekommen ist, muss in den USA offenbar mit Repressalien rechnen. Der Journalist Wayne Madsen <a href="http://onlinejournal.com/artman/publish/article_3287.shtml"><strong>berichtete gerade</strong></a> davon, wie er an einem Flughafen in den USA schikaniert wurde. </p>
<p>Im Namen der Sicherheit wurden bei Wayne Madsen zahlreiche unsinnige Fragen gestellt, deren Antworten die Kontrolleure &#252;berhaupt nichts angehen und private Daten durchforstet, als ob mit Daten Terroranschl&#228;ge begangen werden k&#246;nnten. Im <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/04/22/neues-vom-krieg-gegen-den-journalismus/">Krieg gegen den Journalismus</a> ist westlichen Demokratien eben jedes Mittel recht.</p>
<p>Wayne Madsen kommt, nachdem er die Kontrollen mit seinen Erlebnissen in Paul Kagame&#8217;s Ruanda, in Yoweri Museveni&#8217;s Uganda, in Hun Sen&#8217;s Kambodia, in Thailand unter der fr&#252;heren Milit&#228;rjunta, in der &#220;berwachungsgesellschaft in Singapur und in der muslimischen Monarchie Brunei verglichen hat, zum Schluss, dass die USA ein faschistischer Staat sind.</p>
<p>Deutsche und andere Europ&#228;er tun allerdings gut daran, nicht hochm&#252;tig auf die USA herab zu blicken. <a id="more-2745"></a>In Europa wird gerade gegen den Willen der Bev&#246;lkerung eine <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/12/26/eu-reformvertrag-diktaturverfassung/">Diktaturverfassung</a> eingef&#252;hrt und in Deutschland wurde, wie <a href="http://www.forum.infokrieg.tv/viewtopic.php?p=37642#37642">Hermann Scheer</a> mitgeteilt hat, die Verfassung sogar vom Bundestag beschlossen, obwohl den Abgeordneten nicht einmal der Text vorlag. Der parlamentarische Protest im EU-Parlament gegen das durch die Hintert&#252;r eingef&#252;hrte <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/03/23/ermaechtigungsgesetz/">Erm&#228;chtigungsgesetz</a> von <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/02/22/eu-verfassung-von-ruestungsfirma-eads-diktiert/">Lobbyisten</a> wurde nat&#252;rlich <a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/05/revolte-im-europischen-parlament.html">mit dem Sicherheitspersonal niedergemacht</a>:</p>
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<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zSjt4JEOpPs&#038;hl=nl"></param>
<param name="wmode" value="transparent"></param>
<p><embed src="http://www.youtube.com/v/zSjt4JEOpPs&#038;hl=nl" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object>
<p>&nbsp;<br />
Die <a href="http://www.spezial-reporte.com/html/das_medienmonopol.php">gleichgeschalteten</a> Medien der westlichen Welt <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/04/06/zur-geschichte-der-mediensteuerung/">schweigen nat&#252;rlich dazu</a>. Es ist eben was anderes, wenn wir das machen.</p>
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		<item>
		<title>Di&#228;tenerh&#246;hung h&#246;her als Hartz IV Regelsatz</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 20:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Ritsche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich, in diversen Medien: Eine interessante Meldung kursiert - "Die Di&#228;ten der Abgeordneten im Bundestag sollen erh&#246;ht werden". Neulich? Das ist doch vom November letzten Jahres schon bekannt, denken jetzt die meisten. Leider nein, es ist auch keine Ente sondern eine Meldung vom 06.Mai 2008.

Die letzte Erh&#246;hung liegt rund 6 Monate zur&#252;ck, und schon wird der n&#228;chste Schluck aus der Steuerpulle eingeschenkt - diesmal "aufgrund des Tarifabschlusses im &#214;ffentlichen Dienst". Und diesmal auch kein "kleines glaserl", nein, nun wird ein ordentlicher Humpen voll eingeschenkt, Fassungsverm&#246;gen: schaumgekr&#246;nte 607,00 €.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich, in diversen Medien: Eine interessante Meldung kursiert - &#8220;Die Di&#228;ten der Abgeordneten im Bundestag sollen erh&#246;ht werden&#8221;. Neulich? Das ist doch vom November letzten Jahres schon bekannt, denken jetzt die meisten. Leider nein, es ist auch keine Ente sondern eine Meldung vom 06.Mai 2008.</p>
<p>Die letzte Erh&#246;hung liegt rund 6 Monate zur&#252;ck, und schon wird der n&#228;chste Schluck aus der Steuerpulle eingeschenkt - diesmal &#8220;aufgrund des Tarifabschlusses im &#214;ffentlichen Dienst&#8221;. Und diesmal auch kein &#8220;kleines glaserl&#8221;, nein, nun wird ein ordentlicher Humpen voll eingeschenkt, Fassungsverm&#246;gen: schaumgekr&#246;nte 607,00 €. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Hartz-IV Regelsatzempf&#228;nger, Arbeitswillig, Gen&#252;gsam, Ehrlich, Betriebsbedingt gek&#252;ndigt und in der Arbeitslosigkeit h&#228;ngengeblieben, erh&#228;lt 347,00 € als reinen Lebensunterhalt (zzgl. Miete). Sein Regelsatz wurde aber selbstredend auch k&#252;rzlich erst erh&#246;ht - am 01.07.2007 um volle 2,00 Euro (Bei Paaren sogar nur Ein Euro), was gleichzeitig die erste Regelsatzerh&#246;hung seit Einf&#252;hrung dieses Systems darstellte. Um bei dem Vergleich mit dem Bierhumpen mit Schaumkrone zu bleiben entspricht diese Erh&#246;hung in der Relation einem Viertel Fingerhut.</p>
<p><a id="more-2744"></a>In diesem Zusammenhang f&#228;llt dann auch noch eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey auf. Diese erz&#228;hlt uns, das bis zum Jahre 2020 kaum noch die H&#228;lfte unserer Bev&#246;lkerung der &#8220;Mittelschicht&#8221; zugeordnet werden kann, sondern darunter liegt. Unabh&#228;ngig davon, wie jetzt McKinsey &amp; Company die Begriffe &#8220;Mittelschicht&#8221; und &#8220;Unterschicht&#8221; definiert und ob das so seine Richtigkeit hat ist der zugegebene Trend eindeutig erkennbar: Mehr Armut f&#252;rs Volk, und davon jede Menge. Wie vergleicht sich das mit dem oben erw&#228;hnten Humpen mit Schaumkrone? Nun, wir rechnen mit jeder Menge neuer Leergutsammler&#8230;</p>
<p>Sieht so die Zukunft der Deutschen aus? Ja, aber nicht die der Parlamentarier, wenn die so weiter entscheiden wie in den letzten 12 Monaten dann beziehen diese Herrschaften ja im Jahre 2020 grob gesch&#228;tzte 15.000 € - pro Monat, versteht sich. Was &#252;brigens bis dahin einen monatlichen Rentenanspruch von &#252;ber 2.000 € bedeuten d&#252;rfte.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich distanzieren wir uns von solch b&#246;sen Behauptungen wie &#8220;ALG-2 Empf&#228;nger und Parlamentarier leisten das gleiche, aber einer von beiden bem&#252;ht sich wenigstens um Arbeit&#8221;, aber bei der Lekt&#252;re solcher Berichte wird zumindest uns verst&#228;ndlich, warum Deutsche B&#252;rger immer seltener w&#228;hlen gehen. Ein trauriger Trend, der auch durch die tapferen Worte unserer ersten Kanzlerin nicht gemildert werden kann: Alle B&#252;rger sollen am Aufschwung teilhaben (Sinngem&#228;sses Zitat). Und wie schon vor Jahrzehnten sind &#8220;Alle&#8221; wohl doch nicht so &#8220;wirklich alle&#8221;.<br />
Pressekontakt</p>
<p>Bund Soziales Zentrum Deutschland e.V.<br />
Peter Ritsche</p>
<p>Im Wieksfeld 11, 33378 Rheda-Wiedenbr&#252;ck<br />
Tel.: +49(0 52 42) 940157<br />
Fax: +49(0 52 42) 940158</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:redaktion@bsozd.com">redaktion@bsozd.com</a><br />
Internet: <a href="http://www.bsozd.com">http://www.bsozd.com</a></p>
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		</item>
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		<title>Hugo Chavez demaskiert Angela Merkel</title>
		<link>http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/12/hugo-chavez-demaskiert-angela-merkel/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 10:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>

		<category><![CDATA[CDU]]></category>

		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>

		<category><![CDATA[Tagesschau.de]]></category>

		<category><![CDATA[Venezuela]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagesschau.de echauffiert sich dar&#252;ber, dass der Pr&#228;sident von Venezuela, Hugo Chávez, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel als Nachfahrin Hitlers beschimpft habe. Das hat er jedoch nicht gesagt. Laut Schweizer Fernsehen hat Hugo Chavez w&#246;rtlich gesagt:
&#8220;Sie geh&#246;rt der deutschen Rechten an, der selben, die Hitler unterst&#252;tzt hat, die den Faschismus unterst&#252;tzt hat. Das ist die Kanzlerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tagesschau.de <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/chaevez2.html">echauffiert sich dar&#252;ber</a>, dass der Pr&#228;sident von <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Venezuela">Venezuela</a>, Hugo Chávez, die deutsche Bundeskanzlerin <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Angela_Merkel">Angela Merkel</a> als Nachfahrin Hitlers beschimpft habe. Das hat er jedoch nicht gesagt. <a href="http://tagesschau.sf.tv/content/view/full/227464">Laut Schweizer Fernsehen</a> hat Hugo Chavez w&#246;rtlich gesagt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Sie geh&#246;rt der deutschen Rechten an, der selben, die Hitler unterst&#252;tzt hat, die den Faschismus unterst&#252;tzt hat. Das ist die Kanzlerin des heutigen Deutschland.&#8221;</p></blockquote>
<p>H&#228;tte das jemand im freien Deutschland gesagt, so h&#228;tten <a href="http://www.braunbuch.de/3-00.shtml">freie und unabh&#228;ngige deutsche Richter</a> eine solche &#196;u&#223;erung sicherlich verboten. In Venezuela gelten die gro&#223;z&#252;gigen Regeln der real existierenden deutschen Demokratie zur Meinungsfreiheit jedoch nicht. So erkl&#228;rt es sich wohl, dass die Tagesschau nun aus der &#196;u&#223;erung von Hugo Chavez ihre ganz eigene Form von Wahrheit fabriziert. </p>
<p><a id="more-2741"></a>Zum Hintergrund, wie es im Vorfeld der Reise von Angela Merkel nach S&#252;damerika zu der &#196;u&#223;erung von Hugo Chavez gekommen sei, erkl&#228;rt der anonyme Autor bei Tagesschau.de:</p>
<blockquote><p>&#8220;Merkel hatte die s&#252;damerikanischen Staats- und Regierungschefs aufgefordert, sich von Chavez zu distanzieren und erkl&#228;rt, der venezolanische Pr&#228;sident sei nicht die Stimme Lateinamerikas.&#8221;</p></blockquote>
<p>So ein ganz klein wenig mehr war da aber doch. Harald Neuber erkl&#228;rte zu der Reise von Angela Merkel nach S&#252;damerika vor einer Woche <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27838/1.html">in einem Artikel bei Telepolis</a>:</p>
<blockquote><p>W&#228;hrend Pr&#228;sident Uribe selbst immer st&#228;rker mit Menschenrechtsverbrechen in Verbindung gebracht wird und die Opposition in Kolumbien immer lauter Neuwahlen fordert, wird die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel Mitte Mai zu einem Freundschaftsbesuch in Bogotá erwartet.</p></blockquote>
<p>Weiter ist dort zu erfahren, dass die CDU sich mal wieder - die im letzten Jahr von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierte <a href="http://www.kommunisten-online.de/International/mafia_terroristen.htm">Mafia- und Terroristenkonferenz in Berlin</a> ist noch nicht vergessen - offen mit der terroristischen Rechten von Lateinamerika solidarisiert:</p>
<blockquote><p>In einem aktuellen Newsletter der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung wird die Priorit&#228;tensetzung der regierenden Christdemokraten deutlich. Die &#8220;populistischen und autorit&#228;ren Str&#246;mungen auf dem Kontinent beurteilen wir als &#228;u&#223;erst besorgniserregend&#8221;, hei&#223;t es in dem elektronischen Schreiben vom Dienstag dieser Woche. F&#252;r die Stiftung gelte daher, &#8220;die demokratischen Regierungen zu unterst&#252;tzen und das Engagement zusammen mit unseren Partnern in dieser Region zu st&#228;rken&#8221;. Dass die kolumbianische Staatsf&#252;hrung zu diesen Partnern gez&#228;hlt wird, ist nicht nur fragw&#252;rdig. Es hat in den vergangenen Wochen auch f&#252;r Debatten im Regierungslager gesorgt; vor allem das sozialdemokratisch gef&#252;hrte Au&#223;enamt opponiert gegen die offene R&#252;ckendeckung f&#252;r die lateinamerikanische Rechte.</p></blockquote>
<p>Schonungslos offenbart Harald Neuber auch die Strategie der CDU, in ganz S&#252;damerika unter dem Vorwand der St&#228;rkung der Demokratie ein politisches Signal durch einen Aufwertungsbesuch bei rechten Wahlf&#228;lschern zu setzen:</p>
<blockquote><p>… dass wir als Demokraten in Europa eindeutig Position beziehen und uns auch eindeutig an die Seite derer stellen, die in Lateinamerika mit demokratischen Mitteln versuchen, die Situation ihrer L&#228;nder zu meistern und zu verbessern. (…) Deswegen wird die Bundeskanzlerin (…) eben auch Mexiko, Brasilien und Kolumbien besuchen. Das halten wir f&#252;r ein ausgesprochen wichtiges politisches Signal.</p></blockquote>
<p>Dass die Union damit nahtlos an das h&#228;ssliche Spiel des <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qMa3XDRE5SI">rechtsextremen Terrorpaten Franz-Josef Strau&#223;</a> ankn&#252;pft, wird in der Tagesschau nicht nat&#252;rlich berichtet. Da k&#246;nnte ja jemand einen falschen Eindruck von der Partei des <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Wirtschaftswunder">Wirtschaftswunders</a> bekommen. </p>
<p>Auch, dass der <a href="http://www.politik.de/forum/showthread.php?t=50127">Propaganda-Meister</a> <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Jeffrey_Gedmin">Jeffrey Gedmin</a> vom <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/George_W._Bush">Enkel</a> des gro&#223;en Hitler-F&#246;rderers <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Prescott_Bush">Prescott Bush</a> zur Unterst&#252;tzung von Angela Merkel <a href="http://www.voltairenet.org/article145118.html">nach Deutschland geschickt</a> wurde, geht niemanden etwas an. Nat&#252;rlich berichtet die Tagesschau auch nicht, dass eben diese gro&#223;en F&#246;rderer von Angela Merkel im Jahr 2002 in Venezuela einen faschistischen <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=5832390545689805144">Putschversuch</a> unternommen haben. Wen interessiert das schon, wo es nun um so wichtige Dinge wie das Ansehen der deutschen Bundeskanzlerin geht.</p>
<p>Darauf, dass die deutsche Rechte nach der <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/07/8-mai-tag-der-befreiung/">Befreiung Deutschlands</a> <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/02/03/mit-demselben-personal-weitergemacht/">mit demselben Personal weitergemacht</a> hat, geht die Tagesschau vorsichtshalber nicht ein. Das s&#228;he auch bl&#246;de aus, denn da k&#246;nnte man ja den Eindruck bekommen, dass Hugo Chavez mit seiner als beleidigend empfundenen &#196;u&#223;erung schlicht und einfach recht hat. </p>
<p>Hugo Chavez wagt es sich des &#246;fteren, das auszusprechen, was Menschen, die in Diktaturen leben, vielleicht denken d&#252;rfen, aber nicht aussprechen k&#246;nnen, weil sie sonst damit rechnen m&#252;ssten, daf&#252;r schwer bestraft zu werden. Bitte sch&#246;n, Angela Merkel mag, wenn sie Demokratin ist und Mut zur Debatte hat, auf die &#196;u&#223;erungen von Hugo Chavez nun antworten.</p>
<p>Abschlie&#223;end entbl&#246;det sich die Tagesschau nicht, dem erstaunten Publikum zu erkl&#228;ren, das der spanische K&#246;nig Juan Carlos auf einen Zwischenruf von Hugo Chevez mit den Worten &#8220;Warum h&#228;ltst du nicht den Mund?&#8221; reagierte. Das t&#228;te der Tagesschau wohl so passen. Die Antwort von Hugo Chavez darauf unterschl&#228;gt der rechte Medienmanipulator bei der Tagesschau seinen Lesern nat&#252;rlich, denn die gefiel dem K&#246;nig der untergehenden Monarchie gar nicht:</p>
<blockquote><p>“Der K&#246;nig mag K&#246;nig sein, aber er kann mich nicht zum Schweigen bringen. … Der, der hier schlecht aussieht, ist derjenige, der die Kontrolle verloren hat, der uns befohlen hat, den Mund zu halten, als ob wir immer noch Untertanen wie im 17. oder 18. Jahrhundert w&#228;ren. Auch der Indio Evo Morales ist Staatschef wie der K&#246;nig Juan Carlos von Bourbon. … Der K&#246;nig ist genauso Staatschef wie ich, mit dem Unterschied, dass ich dreimal gew&#228;hlt worden bin.”</p></blockquote>
<p>In anderen L&#228;ndern hat das Recht der freien Rede, auch wenn es dem anonymen Lohnschreiber bei der Tagesschau nicht passt, eben einen anderen Stellenwert als in Deutschland. Das Venezuela von Hugo Chavez steht f&#252;r das Menschenrecht auf freie Rede wie kaum ein anderer Land auf der Welt. </p>
<p>Die st&#228;ndigen <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/kapitel/tagesschaude/">Manipulationsversuche der Tagesschau</a> sind hingegen genauso l&#228;cherlich wie die billigen <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,552767,00.html">Peinlichkeiten</a> der &#8220;<a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Reinhard_Mohn">renommierten</a>&#8221; <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Transatlantiker">transatlantischen</a> <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Milliard%C3%A4rspresse">Milliard&#228;rspresse</a>.</p>
<p>Nachtrag - Auch die <a href="http://www.deutschland-debatte.de/2008/05/12/chavez-rueckt-merkel-in-die-naehe-von-hitler/">Deutschland-Debatte hat&#8217;s gemerkt</a> - Zitat:</p>
<blockquote><p>&#8220;Herr Chavez, das k&#246;nnen Sie doch nicht machen, <a href="http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2006/12/01.jhtml">Kiesingers</a>, <a href="http://www.vauban.de/pub/wette.pdf">Filbingers</a> und anderen zum Trotz, der CDU unterstellen, sie habe nichts dazugelernt!&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Feuerspr&#252;che</title>
		<link>http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/10/feuersprueche/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 17:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn B&#252;cherverbrennungen keineswegs eine Erfindung der Nazis waren, so sind sie f&#252;r ein Land von Dichtern und Denkern trotzdem eine besondere Schande. Vor 75 Jahren, also am 10. Mai 1933, wurden in deutschen Universit&#228;tsst&#228;dten unter dem Gejohle vieler Tausend auch akademischer Zuschauer die B&#252;cher zahlreicher kritischer Autoren von Weltruf verbrannt. W&#228;hrend die B&#252;cher ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung">B&#252;cherverbrennungen</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Buecherverbrennung_Wartburg.jpg">keineswegs eine Erfindung der Nazis</a> waren, so sind sie f&#252;r ein Land von Dichtern und Denkern trotzdem <a href="http://feuerhaken.wordpress.com/2008/05/10/und-noch-ein-gedenktag/">eine besondere Schande</a>. <a href="http://www.winterdaemmerung.de/wordpress/?p=469">Vor 75 Jahren</a>, also am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung_1933_in_Deutschland">10. Mai 1933</a>, wurden in deutschen Universit&#228;tsst&#228;dten <a href="http://www.tagesschau.de/inland/buecherverbrennung4.html">unter dem Gejohle</a> vieler Tausend <a href="http://www.kleinezeitung.at/steiermark/bruckandermur/1261581/index.do">auch akademischer</a> Zuschauer die B&#252;cher zahlreicher kritischer <a href="http://www.verbrannte-buecher.de/t3/index.php?id=55&#038;letter=*">Autoren von Weltruf</a> verbrannt. W&#228;hrend die B&#252;cher ins Feuer geworfen wurden, wurden dabei von den <a href="http://www.jungewelt.de/2008/05-10/061.php">Gedankenvernichtern</a> mit neun <a href="http://www.hdbg.de/buecher/media/dok/Dokument10.htm">Feuerspr&#252;chen</a> f&#252;r Stimmung gesorgt:</p>
<p><a id="more-2740"></a><br />
<blockquote>    1. Rufer: Gegen Klassenkampf und Materialismus, f&#252;r Volksgemeinschaft und idealistische Lebenshaltung!<br />
    Ich &#252;bergebe der Flamme die Schriften von Marx und Kautsky.</p>
<p>    2. Rufer: Gegen Dekadenz und moralischen Zerfall! F&#252;r Zucht und Sitte in Familie und Staat!<br />
    Ich &#252;bergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser und Erich K&#228;stner.</p>
<p>    3. Rufer: Gegen Gesinnungslumperei und politischen Verrat, f&#252;r Hingabe an Volk und Staat!<br />
    Ich &#252;bergebe der Flamme die Schriften von Friedrich Wilhelm F&#246;rster.</p>
<p>    4. Rufer: Gegen seelenzerfasernde &#220;bersch&#228;tzung des Trieblebens, f&#252;r den Adel der menschlichen Seele!<br />
    Ich &#252;bergebe der Flamme die Schriften von Sigmund Freud.</p>
<p>    5. Rufer: Gegen Verf&#228;lschung unserer Geschichte und Herabw&#252;rdigung ihrer gro&#223;en Gestalten, f&#252;r Ehrfurcht vor unserer Vergangenheit!<br />
    Ich &#252;bergebe der Flamme die Schriften von Emil Ludwig und Werner Hegemann.</p>
<p>    6. Rufer: Gegen volksfremden Journalismus demokratisch-j&#252;discher Pr&#228;gung, f&#252;r verantwortungsbewusste Mitarbeit am Werk des nationalen Aufbaus!<br />
    Ich &#252;bergebe der Flamme die Schriften von Theodor Wolff und Georg Bernhard.</p>
<p>    7. Rufer: Gegen literarischen Verrat am Soldaten des Weltkriegs, f&#252;r Erziehung des Volkes im Geist der Wehrhaftigkeit!<br />
    Ich &#252;bergebe der Flamme die Schriften von Erich Maria Remarque.</p>
<p>    8. Rufer: Gegen d&#252;nkelhafte Verhunzung der deutschen Sprache, f&#252;r Pflege des kostbarsten Gutes unseres Volkes!<br />
    Ich &#252;bergebe der Flamme die Schriften von Alfred Kerr.</p>
<p>    9. Rufer: Gegen Frechheit und Anma&#223;ung, f&#252;r Achtung und Ehrfurcht vor dem unsterblichen deutschen Volksgeist!<br />
    Verschlinge, Flamme, auch die Schriften von Tucholsky und Ossietzky!<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=B%C3%BCcherverbrennung&#038;stableid=45875608"><small>Quelle: Wikipedia</small></a></p></blockquote>
<p>Im Deutschland heute gibt es das nicht mehr. B&#252;cherverbrennungen wie bei <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Fahrenheit_451">Fahrenheit 451</a> machen im Internetzeitalter, wo es nichts zu verbrennen gibt, nat&#252;rlich auch nicht viel Sinn. Wer aber glaubt, mit der <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/07/8-mai-tag-der-befreiung/">Befreiung von der Nazi-Herrschaft</a> w&#252;rde in Deutschland nicht mehr zensiert, irrt nat&#252;rlich. Im Deutschland heute funktionieren <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Zensur">Zensur</a> und <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/04/06/zur-geschichte-der-mediensteuerung/">Mediensteuerung</a> jedoch anders. </p>
<p>Der schamvolle Vorgang der <a href="http://www.buskeismus.de/">Zensur findet meist im stillen K&#228;mmerlein</a> statt. Autoren verbotener Worte werden nat&#252;rlich nicht mehr dadurch ihrer Existienzgrundlage beraubt, dass ihre B&#252;cher verbrannt werden, sondern im Wege der Nachzensur <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Maxim_Biller">als St&#246;rer</a> und jeder <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,552301,00.html">Verbreiter als Mitst&#246;rer</a> finanziell gebeutelt. </p>
<p>Auch einen <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Index_Librorum_Prohibitorum">Index Librorum Prohibitorum</a> gibt es <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/12/23/listen-verbotener-buecher-in-deutschland/">nat&#252;rlich nicht mehr</a>.</p>
<p>Und die deutschen Rechtsanw&#228;lte und Zensurgerichte geben sich alle M&#252;he, dass die S&#228;tze, die in der real existierenden deutschen Demokratie in &#228;u&#223;erungsrechtlichen Abmahnungen, einstweiligen Verf&#252;gungen, Beschl&#252;ssen und Urteilen drinstehen, keinesfalls an die neun Feuerspr&#252;che vom 09. Mai 1933 erinnern. Diese Feuerspr&#252;che wirken heutzutage auch wirklich antiquiert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>60 Jahre Israel - kein Grund zu feiern</title>
		<link>http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/09/60-jahre-israel/</link>
		<comments>http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/09/60-jahre-israel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 22:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Tagesschau.de]]></category>

		<category><![CDATA[Medienmanipulation]]></category>

		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tagesschau feierte den 60. Jahrestag der Gr&#252;ndung des Staates Israel mit einer extralangen Ausgabe der Tagesthemen. Thomas Hinrichs erl&#228;uerte anschlie&#223;end im Tagesschau-Blog: &#8220;60 Jahre Israel war uns extrem wichtig heute.&#8221; Mit Nachrichten hatte das, was die Tagesschau da gesendet hat, wenig zu tun. Lobeshymnen und Hofberichterstattung von stolzen Milit&#228;rparaden verbindet man sonst mit Diktaturen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tagesschau feierte den 60. Jahrestag der Gr&#252;ndung des Staates <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Israel">Israel</a> mit einer extralangen <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt558.html">Ausgabe der Tagesthemen</a>. Thomas Hinrichs <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=1088">erl&#228;uerte anschlie&#223;end im Tagesschau-Blog</a>: &#8220;60 Jahre Israel war uns extrem wichtig heute.&#8221; Mit Nachrichten hatte das, was die Tagesschau da gesendet hat, wenig zu tun. Lobeshymnen und Hofberichterstattung von stolzen Milit&#228;rparaden verbindet man sonst mit Diktaturen. </p>
<p><a id="more-2739"></a>Das geschichtliche Verst&#228;ndnis aus der Sicht der staatstragenden Journallie in Deutschland erkl&#228;rte Thomas Hinrichs so:</p>
<blockquote><p>&#8220;Gegr&#252;ndet wurde das Land auch, weil der Holocaust eine Zuflucht notwendig gemacht hatte.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist eine gewagte These. 1948, als der Staat Israel gegr&#252;ndet wurde, waren Holocaust und Krieg in Deutschland bereits vorbei. Deutschland hatte bedingungslos kapituliert und musste jegliche Bedingung der Sieger akzeptieren. Wieso wurde der Staat Israel dann eigentlich nicht auf deutschem Boden, sondern im nahen Osten gegr&#252;ndet? Es w&#228;re doch logischer, wenn der zionistische Traum auf deutschem Boden verwirklicht worden w&#228;re. Schlie&#223;lich ist der Holocaust ein deutsches Verbrechen gewesen. </p>
<p>Nun existiert Israel jedoch seit 60 Jahren im nahen Osten. Eine ruhmreiche Geschichte der Achtung der Menschenw&#252;rde ist die Geschichte Israels leider nicht. Angefangen bei der <a href="http://www.google.com/search?q=%22Operation+Susannah%22">Operation Susannah</a> &#252;ber die Versenkung der <a href="http://www.google.com/search?q=%22USS+Liberty%22">USS Liberty</a> bis hin zu <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fadel_Shana">sinnlosen</a> <a href="http://scusi.twoday.net/stories/4898060/">Morden</a> und <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/05/02/gottes-grosses-wunder/">Angriffskriegen</a> wurden alle Prinzipien des menschlichen Miteinanders von der israelischen Regierung mit F&#252;&#223;en getreten.</p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnen B&#252;rger von Israel erwarten, in ihrer Heimat Israel ein selbstbestimmtes Leben f&#252;hren zu k&#246;nnen. Neue Vertreibungen w&#252;rden neues Leid bringen. Das kann niemand wollen. Trotzdem ist der staatstragende unkritische Journalismus in Deutschland zum Thema Israel schier unertr&#228;glich. Muss das Unrecht, was in Israel geschah und <a href="http://zmag.de/artikel/201eich-kam-ich-sah-ich-zerstorte201c">geschieht</a>, in der deutschen Propaganda auch noch bejubelt werden? Kann nicht stattdessen wenigstens mal ansatzweise darauf gedrungen werden, dass in dem geschundenen Flecken Land endlich Frieden einkehrt? Es muss ja nichtmal eine derart tiefgreifende Geschichte wie die Frage danach sein, &#8220;<a href="http://politblog.net/nachrichten/2008/05/08/2069-philip-weiss-warum-die-israellobby-so-erfolgreich-ist/">warum die Israellobby so erfolgreich ist</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://politblog.net/nachrichten/2008/05/09/2070-philip-weiss-warum-die-israellobby-schwacher-werden-wird/">warum die Israellobby schw&#228;cher werden wird</a>&#8220;. </p>
<p>Nicht &#252;berall wird die schreiende Ungerechtigkeit verschwiegen. Im Guardian haben 100 prominente britische Juden geschrieben, <a href="http://www.arbeiterfotografie.com/israel/israel-0026.shtml">dass sie die 60 Jahre Israel nicht feiern werden</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir werden feiern, wenn Araber und Juden als Gleiche in einem friedlichen Mittleren Osten leben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Solange <a href="http://www.bpb.de/publikationen/81JSNR,0,0,Von_der_zionistischen_Vision_zum_j%FCdischen_Staat.html">der zionistische Traum &#8220;Israel&#8221; ein j&#252;discher Gottesstaat</a> und <a href="http://www.freace.de/artikel/200403/israel060304.html">nicht</a> ein <a href="http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-329/i.html">Staat aller seiner Einwohner</a> ist, ist das sicher nicht zu erwarten. Schuldbewusste deutsche <a href="http://nemetico.myblog.de/nemetico/art/5521922">Treueschw&#252;re</a> und <a href="http://nemetico.myblog.de/nemetico/art/5524658">illegale Milit&#228;rhilfe</a> &#228;ndern daran nichts.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Udo Ulfkotte: Siegesmeldung und Kastration</title>
		<link>http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/08/udo-ulfkotte-siegesmeldung-und-kastration/</link>
		<comments>http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/08/udo-ulfkotte-siegesmeldung-und-kastration/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 20:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Recht und Unrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Gedankenkontrolle]]></category>

		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<guid isPermaLink="true">http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/08/udo-ulfkotte-siegesmeldung-und-kastration/</guid>
		<description><![CDATA[*Wie wir wissen, ist der Topjournalist Udo Ulfkotte ein gro&#223;er
Tierschutzfreund. So steht er wacker auf, wenn die &#8220;Moslems&#8221; die armen
Tiere leiden lassen. So zitiert ihn das Portal:
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/152-International/
36771-Neue_deutsche_Partei_-_gegen_die_schleichende_Islamisierung/
/Zum Beispiel die Gr&#252;nen. Sie sagen, sie seien f&#252;r Tierschutz. Aber
keiner steht auf, wenn t&#228;glich hunderte Tonnen gesch&#228;chtetes Fleisch in
Deutschland eingef&#252;hrt und an die D&#246;nerbuden geliefert wird. Weil
Moslems das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*Wie wir wissen, ist der Topjournalist Udo Ulfkotte ein gro&#223;er<br />
Tierschutzfreund. So steht er wacker auf, wenn die &#8220;Moslems&#8221; die armen<br />
Tiere leiden lassen. So zitiert ihn das Portal:<br />
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/152-International/<br />
36771-Neue_deutsche_Partei_-_gegen_die_schleichende_Islamisierung/<br />
/Zum Beispiel die Gr&#252;nen. Sie sagen, sie seien f&#252;r Tierschutz. Aber<br />
keiner steht auf, wenn t&#228;glich hunderte Tonnen gesch&#228;chtetes Fleisch in<br />
Deutschland eingef&#252;hrt und an die D&#246;nerbuden geliefert wird. Weil<br />
Moslems das tun, dr&#252;ckt man beide Augen zu, obschon die Tiere beim T&#246;ten<br />
nachweislich stark leiden.<br />
<a id="more-2738"></a>/Und auch die Juden m&#246;gen es bitte nicht &#252;bertreiben. So berichtet das<br />
j&#252;dische Internet-Portal haGalil in der Rubrik */Klick nach<br />
Rechts/Antisemitismus /*am 6. Juli:<br />
http://www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=1026<br />
/Auch auf akte-islam.de wird zuweilen heftig gegen die rituellen<br />
Schlachtungen Stimmung gemacht. Angefragt, ob er damit nicht Argumente<br />
aus antisemitischen Kreisen aufgreife, erkl&#228;rt Ulfkotte, dass er &#8220;aus<br />
Tierschutzgr&#252;nden&#8221; das Sch&#228;chten grunds&#228;tzlich ablehne. Jedoch<br />
unterscheide er zwischen dem Sch&#228;chten bei Juden und dem Sch&#228;chten bei<br />
Muslimen. Juden w&#252;rden &#8220;nicht tonnenweise gesch&#228;chtetes Fleisch<br />
einf&#252;hren&#8221; und auch nicht &#8220;undeklariert in D&#246;nerbuden verkaufen&#8221;.<br />
/und zieht daraus den Schluss:/<br />
Da stellt sich die Frage, wie Ulfkotte reagieren w&#252;rde, sollte die Zahl<br />
koscher essender Juden in Deutschland anwachsen und mehr koscheres<br />
Fleisch importiert werden.<br />
/Die Frage stellt man sich. Nun  haben wir f&#252;r den selbsternannten<br />
Tiersch&#252;tzer einen weiteren Auftrag: leider entspricht auch die<br />
Kastration von Ferkeln auch nicht den hehren Tierschutzzielen. Wie der<br />
Spiegel in seiner neuesten Ausgabe berichtet (S.22) hat der Deutsche<br />
Tierschutzbund die Bundesregierung aufgefordert, die &#8220;/bet&#228;ubungslose<br />
Kastartion von Ferkeln zu verbieten/&#8221;. Es m&#252;sse &#8220;/endlich Schluss sein<br />
mit der grauenhaften Praxis/&#8221;. Wie der Spiegel berichtet, hat dies nicht<br />
einmal relig&#246;se Gr&#252;nde wie bei den Musels, sondern, die Betriebe<br />
&#8220;/sperrten sich gegen den Einsatz, um Geld zu sparen/&#8221;. Und das schreibt<br />
&#8220;agrar heute&#8221;: http://www.agrarheute.com/?redid=212486 Da sind die<br />
Schweinefreunde doch eindeutig in der Pflicht.<br />
Hoffentlich steht diese bereits in den einschl&#228;gigen Blogs verbreitete<br />
Siegesmeldung auf sicheren F&#252;ssen. Auch  PI fragt bereits nach dem scan<br />
des  Urteils. Interessant ist auch, wer die erstrittenen 17.500 Euro in<br />
Empfang nehmen darf:<br />
/</p>
<p>*Deutschland: Pro-Islamischer Blogger muss sechs Monate ins Gef&#228;ngnis*</p>
<p>**</p>
<p>Ein deutscher Blogger, der dem Islam-Kritiker Udo Ulfkotte mehrfach<br />
unter anderem &#8220;Rechtsextremismus&#8221;, &#8220;Rassismus&#8221; und &#8220;Hetze gegen Muslime&#8221;<br />
vorgeworfen und ihn &#246;ffentlich ausschlie&#223;lich wegen seiner Islam-Kritik<br />
als &#8220;Nazi&#8221; bzeichnet hatte, muss nun f&#252;r sechs Monate ins Gef&#228;ngnis.<br />
Ulfkotte hatte Strafantrag gestellt, nachdem die Vorw&#252;rfe mehrfach<br />
&#246;ffentlich wiederholt und von Woche zu Woche massiver wurden. Das<br />
Gericht befand, die Grenzen der zul&#228;ssigen Schm&#228;hkritik seien im<br />
vorliegenden Fall bei weitem &#252;berschritten worden. Und die Schwere der<br />
Vorw&#252;rfe lasse - unter Ber&#252;cksichtigung der Vorstrafen des Angeklagten -<br />
keine andere Strafe zu. Die Strafe wurde nicht zur Bew&#228;hrung ausgesetzt.<br />
Zudem wird die Domain des Bloggers auf Anordnung des Gerichts gesperrt.</p>
<p>Dazu schreibt ein Kommentator auf PI:</p>
<p>#20 *IchDoch <http ://news-time.blog.de/>*   (04. Mai 2008 18:07)  </p>
<p>/</p>
<p>/mysteri&#246;s ist, das die Quelle leider keine Bezugsquellen nennt.<br />
Woher wei&#223; Akte-Islam das?/</p>
<p>Nach dieser Klarstellung:</p>
<p>/Da Akte-Islam der Blog von Herrn Dr. Ulfkotte ist und somit selber als<br />
Quelle fungiert. /;)</p>
<p>und:</p>
<p>#23 *IchDoch <http ://news-time.blog.de/>*   (04. Mai 2008 18:13)  </p>
<p>@ #17 Fentanyl</p>
<p>/Kann ja nicht Jeder auf Anhieb wissen, nicht?/</p>
<p>/Trotzdem: Dann kann er doch auch die Karten auf den Tisch legen:<br />
Urteile scannen, oder so.<br />
/</p>
<p>Ja, genau. Urteile scannen, oder so.</p>
<p>/</p>
<p>//</p>
<p>.</p>
<p>/</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>8. Mai - Tag der Befreiung</title>
		<link>http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/07/8-mai-tag-der-befreiung/</link>
		<comments>http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/07/8-mai-tag-der-befreiung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 22:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="true">http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/07/8-mai-tag-der-befreiung/</guid>
		<description><![CDATA[Die Welt ist nicht genug - Stauffenbergs Scheitern im Spiegel der angloamerikanischen Geopolitik
Die Regie der Sieger
Eine Bande von Verbrechern hat ein Attentat auf Hitler ver&#252;bt. Der zum Gl&#252;ck unversehrt gebliebene F&#252;hrer konnte den Putsch der heimt&#252;ckischen Verschw&#246;rer vereiteln, die versucht hatte, ihn umzubringen. Die Hinrichtung der verhafteten Vaterlandsverr&#228;ter wird bald stattfinden. So lauteten zeitgen&#246;ssische Berichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><big>Die Welt ist nicht genug - Stauffenbergs Scheitern im Spiegel der angloamerikanischen Geopolitik</big></strong></p>
<p><strong>Die Regie der Sieger</strong></p>
<p>Eine Bande von Verbrechern hat ein Attentat auf Hitler ver&#252;bt. Der zum Gl&#252;ck unversehrt gebliebene F&#252;hrer konnte den Putsch der heimt&#252;ckischen Verschw&#246;rer vereiteln, die versucht hatte, ihn umzubringen. Die Hinrichtung der verhafteten Vaterlandsverr&#228;ter wird bald stattfinden. So lauteten zeitgen&#246;ssische Berichte &#252;ber den am 20. Juli 1944 begangenen Versuch, den ber&#252;chtigten Nazif&#252;hrer zu beseitigen. Sie w&#252;rden kaum mehr Aufmerksamkeit verdienen – wenn da nicht der Umstand w&#228;re, da&#223; es nicht die Nazi-Propaganda war, die das legend&#228;re Attentat des deutschen Widerstands auf diese Weise abtat, sondern die angloamerikanische Presse. Sie gab damit die einhellige Meinung der alliierten Kriegsf&#252;hrung wieder: die Nazis, so lie&#223; etwa Churchill verlautbaren, h&#228;tten ihnen nur die Arbeit abgenommen; sie h&#228;tten mit den Verschw&#246;rern ebenfalls abrechnen m&#252;ssen, auch sie waren ihre Feinde.</p>
<p><a id="more-2737"></a>Tats&#228;chlich musste den Alliierten das Scheitern des 20. Juli 1944 mehr als gelegen kommen. Man stelle sich vor: Hitler stirbt mitten im Sommer 1944. Ein breitgef&#228;chertes B&#252;ndnis von Widerstandsk&#228;mpfern &#252;bernimmt die Regierung, auf deren Gehei&#223; hin die deutschen Truppen die Waffen niederlegen. Die Kampfhandlungen enden jenseits der Grenzen einer gro&#223;deutschen Nation, die das von Britannien so eifers&#252;chtig &#252;berwachte Gleichgewicht auf dem Kontinent aus der Waagschale geworfen hat. Doch Besatzung oder gar Teilungen sind unter den gegebenen Umst&#228;nden nicht in Sicht. Mehr noch, den gerade erst an den Str&#228;nden der Bretagne angelandeten Amerikanern bleibt es verwehrt, ihre milit&#228;rische Pr&#228;senz nach Westeuropa zu tragen. Und die Sowjets erhalten keinen Zugriff auf die L&#228;nder Osteuropas, die bald hinter einem „Eisernen Vorhang“ verschwinden werden: Polen, Ungarn, Bulgarien, die Tschechei, Rum&#228;nien, das Baltikum. Dieses Szenario konnte unm&#246;glich im Interesse der Alliierten liegen. Und so sollte der Krieg andauern, bis die siegreichen Armeen Stalins, Churchills und Roosevelts ihre l&#228;ngst untereinander abgesteckten „Claims“ besetzt hatten. Bis zum Handschlag von Torgau und der Besetzung Berlins musste fanatisch gek&#228;mpft werden. Die Regie der Sieger rief nach SS-Truppen, nach Volksst&#252;rmen, nach Parteibonzen, die Hitlerjungen mit Hakenkreuzfahnen im Arm ins letzte Gefecht schickten.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund diente der Nationalsozialismus London, Washington und Moskau auch als psychologisches weil plakatives Feindbild – ein Feigenblatt, das mit einer Macht&#252;bernahme von Nazigegnern, demokratischen zudem, fortgeweht worden w&#228;re. So mag sich vielleicht insgesamt besser verstehen lassen, wieso die Versuche der deutschen Widerst&#228;ndler, ausl&#228;ndische Verb&#252;ndete f&#252;r ihre Pl&#228;ne zum Umsturz und zur anschlie&#223;enden Neuordnung zu finden, st&#228;ndig frustriert wurden. Und zwar an alleroberster Stelle.</p>
<p><strong>Goerdeler - der „Verr&#228;ter“</strong></p>
<p>Tats&#228;chlich verf&#252;gte der „abenteuerliche Widerstand der Junker“ fernab alliierter Kriegspropaganda in Wirklichkeit &#252;ber ganz vorz&#252;gliche Referenzen. Vor allem im angloamerikanischen Raum, wohin die Verschw&#246;rer des 20. Juli und des Kreisauer Kreises ob ihrer konservativen Grundhaltung auch hin tendierten. Fabian von Schlabrendorff, dem wir das Buch &#8220;Offiziere gegen Hitler&#8221; verdanken, wurde bereits 1939 von Winston Churchill empfangen. Der Diplomat Adam von Trott zu Solz, Sohn einer englischen Mutter und ehemaliger Rhodes-Stipendiat in Oxford, hatte Zugang zur gesellschaftlichen und intellektuellen Elite der Insel. Er traf 1939 mit dem britischen Premier Chamberlain und Au&#223;enminister Lord Halifax zusammen. Trott war es auch, der gemeinsam mit Hans Bernd Gisevius den Leiter des amerikanischen Geheimdienstes in Bern Allen W. Dulles &#252;ber die Pl&#228;ne des Widerstandes informierte. Alexander Kirk, der amerikanische Gesch&#228;ftstr&#228;ger in Berlin, war mit dem Organisator des Kreisauer Kreises, Helmuth James Graf von Moltke, bekannt und vermittelte die Verbindung zu dem Diplomaten George F. Kennan, der sp&#228;ter als Historiker &#252;ber die Gespr&#228;che berichtete. Die Kontakte des deutschen Widerstandes ins Ausland waren also vielf&#228;ltig. Und ern&#252;chternd. Vor und nach Ausbruch des Krieges.</p>
<p>Als sich der zivile F&#252;hrer des 20. Juli, Carl Friedrich Goerdeler, im M&#228;rz 1938 mit den Alliierten in Kontakt setzte, bereiteten ihm diese einen mehr als k&#252;hlen Empfang. In London bezichtigte ihn der Erste Ratgeber des britischen Au&#223;enministers, Robert Vansittart, sogar des Verrats. Dasselbe galt auch f&#252;r den Oberleutnant Ulrich von Schwerin, der vor dem Einmarsch in Polen nach London entsandt wurde, um die Engl&#228;nder davon zu &#252;berzeugen, da&#223; die Invasion vereitelt werden k&#246;nnte, wenn die Engl&#228;nder Hitler zu verstehen geben w&#252;rden, da&#223; sie bereit waren, die slawische Nation zu verteidigen. „Nur die Gefahr eines Krieges an zwei Fronten kann Hitler bremsen,“ lautete seine Botschaft. Die auch dieses Mal auf taube Ohren fiel.</p>
<p>Nach Kriegsausbruch versuchte Trott zu Solz am Rande einer Konferenz in Washington Pr&#228;sident Roosevelt zur Unterst&#252;tzung einer Denkschrift zu bewegen. Diese sollte die sich formierende Opposition gegen Hitler ermutigen. Vergeblich. Ab 1942 wurden seitens Emiss&#228;ren des Kreisauer Kreises Versuche unternommen, den Alliierten klarzumachen, da&#223; es durchaus andersdenkende Kreise gab, die den Nazismus zutiefst verachteten und da&#223; die Alliierten den Nazismus keinesfalls mit dem deutschen Volk gleichsetzen d&#252;rften. Aber eine solche Unterscheidung wurde von den Alliierten nicht akzeptiert. Chamberlain zeigte eine „eisige“ Haltung, Roosevelt hielt Gespr&#228;che f&#252;r „untunlich“ und 1942 lie&#223; er einen Mittelsmann wissen, da&#223; seine Bitte um F&#252;hlungnahme die „offizielle Politik“ in „Gr&#246;&#223;te Verlegenheit“ bringe. Die Friedensangebote des deutschen Widerstands blockte Au&#223;enamtschef Eden mit der Bemerkung, da&#223; die Angelegenheit zu den Akten gelegt worden sei, w&#228;hrend Churchill mit der Erkl&#228;rung konterte, da&#223; die Atlantik-Charta nicht f&#252;r die Achsenm&#228;chte gelte. </p>
<p><strong>Bedingungslose Kapitulation als Garant des Totalen Krieges</strong><br />
Und als nach dem Kriegseintritt Amerikas die Friedensbem&#252;hungen von deutscher Seite (der nazistischen und der widerst&#228;ndlerischen gleicherma&#223;en) verst&#228;rkt wurden, da erhoben die Alliierten im Januar 1943 auf der Casablanca-Konfernez die Forderung der bedingungslosen deutschen Kapitulation. Um gleich darauf in aller &#214;ffentlichkeit vernichtende Kriegsziele zu diskutierten, die f&#252;r keine deutsche Regierung annehmbar sein konnten. </p>
<p>Damit setzte die bedingungslose Kapitulation, wenn sie durch eine verantwortungsbewu&#223;te Regierung in Berlin verk&#252;ndet werden sollte, eine totale Niederlage voraus. Im Umkehrschlu&#223; hie&#223; das, da&#223; jetzt aus deutscher Perspektive nur mehr ein schmaler T&#252;rausschnitt &#252;brig war, an dessen Pfosten die blutigen Parolen „Totaler Krieg“ und  „Endsieg“ angeschlagen standen. </p>
<p>Die Folgen waren f&#252;r die M&#228;nner des 20. Juli, die jetzt nur noch sehr schwer Unterst&#252;tzung f&#252;r Ihre Widerstandsarbeit finden konnten, fatal. Dies zumal die Alliierten in Casablanca einem „besseren Deutschland“ die kalte Schulter zeigten. Es w&#228;re leicht gewesen, die verh&#228;ngnisvolle Forderung nach „bedingungsloser Kapitulation“ mit dem zur Opposition ermutigenden Nebensatz zu verbinden: „&#8230;so lange Hitler und sein Naziregime an der Macht sind“. Unzweifelhaft h&#228;tten auf diesem Wege eine ganze Reihe f&#252;hrender Gener&#228;le – darauf hoffend, da&#223; eine Umsturzregierung in diesem aussichtlosen Kr&#228;ftemessen bessere Friedensbedingungen erhielte als die bestehende - den Weg zum Widerstand gefunden. Anstelle dessen wurde nun die bedingungslose Kapitulation vom deutschen Staat verlangt, was – ohne das direkt zu benennen - die M&#228;nner um Stauffenberg mit Hitlers Schergen auf ein und dieselbe Stufe stellte. W&#228;hrend das alliierte Lager den Widerstand in s&#228;mtlichen au&#223;erdeutschen L&#228;ndern unterst&#252;tzte, untergrub es zugleich in geradezu herausfordernder Art und Weise jenen im direkten Feindesland.</p>
<p><strong>Angloamerikanische Wassertr&#228;ger f&#252;r Hitler</strong></p>
<p>Dennoch darf nicht &#252;bersehen werden, da&#223; es unter den westlichen Alliierten Verantwortungstr&#228;ger gab, welche den Antisowjetismus in Deutschland nachhaltig unterst&#252;tzten. Zu diesen Kreisen unterhielt auch der konservative Widerstand bis kurz vor dem 20. Juli fortgesetzten Kontakt – und erfuhr f&#252;r seine Aufstandspl&#228;ne teils aufrichtige teils eher doppelz&#252;ngige Ermutigung.[1]  Die Verschw&#246;rer arbeiteten darauf ihren Aufstandsplan und ein akkurates Zeitfenster aus. Beides wurde den angloamerikanischen Geheimdiensten zugetragen, offenkundig, weil man deutscherseits hier von einer Zusammenarbeit ausging.<br />
Einer der Gespr&#228;chspartner: Der Kopf des US-Geheimdienstes „Office of Strategic Services“ in der Schweiz Allen Dulles, der die Sowjets mit aller Macht aus Europa heraushalten oder noch besser hinter den Ural zur&#252;ckdr&#228;ngen will. Gegen&#252;ber dem starken Widerstand des zivilen Teils der US-Administration betreibt der antikommunistische Geheimdienstler seit Monaten Lobbyarbeit f&#252;r eine prowestliche deutsche Putschregierung, die die Russen im Osten in Schach h&#228;lt. Den M&#228;nnern um Stauffenberg stellt Dulles eine diplomatische Anerkennung in Aussicht. Auf jeden Fall werde gegen&#252;ber einer Beck-Goerdeler-Regierung keine bedingungslose Kapitulation gefordert werden.[2]<br />
Anfang Juli 1944 meldet er nach Washington, da&#223; „die n&#228;chsten paar Wochen unsere letzte Chance sind, die Bereitschaft der Deutschen an den Tag zu legen, selbst ihr Land von Hitler und seiner Bande zu befreien und anstelle dessen eine ordentliche Regierung einzusetzen.“[3] </p>
<p>Dulles ahnt nicht im Entferntsten, da&#223; das b&#252;ndnisloyale Lager in England und Amerika seine geheimen Nachrichten dazu benutzt, gegen den Umsturz zu intrigieren: Bereits am 24. Mai setzte das US-State –Department in einer Denkschrift die sowjetische Botschaft &#252;ber seinen Schweizer Briefverkehr in Kenntnis.[4] Kurz darauf erhielt die Nazif&#252;hrung hochkar&#228;tige Warnungen, durch welche es ihr gelang, den zivilen Sektor der Verschw&#246;rung abzugreifen: </p>
<p>Am 4. Juli wurde der designierte Innenminister der geplanten &#220;bergangsregierung, der Sozialdemokrat (MdR) Julius Leber bei einem konspirativen Treffen von der Gestapo verhaftet. Nicht weniger als 200 weitere Verhaftungen schlossen sich an. Am 18. Juli 1944 kursierten bereits Steckbriefe, die auf die Ergreifung des neuen Reichskanzlers in spe, den ehemaligen Leipziger Oberb&#252;rgermeister Dr. Carl Goerdeler, eine Belohnung aussetzten. Als Goerdeler schlie&#223;lich nach Misslingen der Erhebung ergriffen wurde, f&#252;hrte er bittere Klage &#252;ber einen „Verrat der Briten“ an Deutschland. In seinem politischen Testament nannte er „Neville Chamberlain und seine Clique selbst eine Art Faschisten“, Faschisten, die „mit Hilfe des Nationalsozialismus“ ihr „Profitsystem“ retten wollten.[5] </p>
<p>Mit diesem von der Zeitgeschichtsforschung viel zu selten beachteten Fluch spielte Goerdeler auf den Umstand an, da&#223; die Nazis seit den 20er Jahren von konservativen Engl&#228;ndern zu einem Kreuzzug gegen das sowjetische Schreckgespenst regelrecht aufger&#252;stet wurden. Motiv: Die be&#228;ngstigend um sich greifende Weltrevolution des Kreml drohte von Irland bis Indien das gesamte britische Empire aus den Angeln zu heben. Da der Kommunismus ebenfalls die Pfr&#252;nde des gro&#223;en Kapitals bedrohte, wurde Hitler auch aus diesem Lager nach Leibeskr&#228;ften gef&#246;rdert: Die mit Abstand gr&#246;&#223;ten Geldzuwendungen vor der Machtergreifung – ohne die die NSDAP nicht einen ihrer aufw&#228;ndigen Wahlk&#228;mpfe h&#228;tte betreiben k&#246;nnen – stammten aus der Schatulle des britischen Shell-Chefs Sir Henry Deterding. Dessen Milliardenschwere &#214;lf&#246;rderindustrie war im nachzaristischen Ru&#223;land durch die Bolschewiki entsch&#228;digungslos verstaatlicht worden. Deterding sagte ganz offen, was er sich von den Braunhemden erwartete: Den gewaltsamen Sturz der Sowjetmacht. Zu diesem Zweck hatte er bereits vor Hitler den Ostkriegserfahrenen deutschen General Hoffmann und militante exilrussische Kreise finanziert.[6] </p>
<p><strong>Aufgekl&#228;rte Selbstsucht</strong></p>
<p>Doch auch jenseits des gro&#223;en Teichs gab es eine starke Lobby f&#252;r die Braun- und Schwarzhemden: „Eine Clique von US-Industriellen“, bekundete der US-Botschafter in Deutschland, William E. Dodd, 1937 gegen&#252;ber einem Reporter der New York Times, „arbeitet eng mit den Faschistenregimes in Deutschland und Italien zusammen. Ich hatte auf meinem Posten in Berlin oft Gelegenheit zu beobachten, wie nahe einige unserer amerikanischen regierenden Familien dem Naziregime sind. Sie trugen dazu bei, dem Faschismus an die Macht zu verhelfen und sind darum bem&#252;ht, ihn dort zu halten.“[7] Unter die regierenden Familien Amerikas ist nun zweifellos die Bush-Dynastie zu rechnen. Deren damaliges Oberhaupt Prescott – Vater von Pr&#228;sident George Bush sen. und Gro&#223;vater von George W. – amtierte als Direktor bzw. Aufsichtsratmitglied von vier Unternehmen, die im Oktober 1942 allesamt wegen „Nazi-Verbindungen“ staatlich konfisziert wurden.[8] Sein damaliger Syndikus war niemand geringerer als Allen W. Dulles, welcher ebenfalls auf Hitlers Barbarossafeldzug setzte, zugleich aber den Kriegseintritt seines Landes (wie er sagte, aus „aufgekl&#228;rter Selbstsucht“ heraus) vorangetrieben hatte. Was auf einen Plan schlie&#223;en l&#228;sst, die amerikanische Milit&#228;rmacht wie schon im ersten Weltkrieg als finalen Entscheidungstr&#228;ger in das abgek&#228;mpfte Europa zu werfen – frei nach der Empfehlung, die  sein enger Vertrauter, der sp&#228;tere US-Pr&#228;sident Harry S.Truman am 24. Juni 1941 in die New York Times stellte: „Wenn wir sehen, da&#223; Deutschland gewinnt, sollten wir Ru&#223;land helfen, wenn Ru&#223;land gewinnt, sollten wir Deutschland helfen, damit sich auf diese Art und Weise soviel als m&#246;glich gegenseitig t&#246;ten.“<br />
Jetzt, da der demokratische Pr&#228;sident Roosevelt entschlossen schien, die Nachkriegswelt mit den Sowjets zu teilen, setzte der Republikaner Dulles auf einen Separatfrieden mit dem konservativen Teil des Widerstands, dem es nach einer Machtergreifung erm&#246;glicht werden sollte, im Osten den Sozialismus zu „containen“. Gerade acht Tage, bevor Stauffenberg seine Bombe hochgehen lie&#223;, drahtete Dulles aus dem schweizerischen Bern, da&#223; ein „dramatisches Ereignis“ in K&#252;rze „im Norden“ &#252;ber die B&#252;hne gehen k&#246;nnte. Um werbend hinzuzuf&#252;gen, da&#223; eine Gruppe der Anti-Hitler-Verschw&#246;rung bestrebt sei, „zu verhindern, da&#223; Zentraleuropa &#8230;. unter die Kontrolle der Russen komme.“[9] Doch diese antisowjetische Vision war ihrer Zeit mindestens ein Jahr voraus und in den entscheidenden Etagen der Macht tickten die Uhren noch anders. Quasi als Warnschu&#223; lancierten interessierte Kreise &#252;ber die Presse die Nachricht, der sp&#228;tere CIA-Chef h&#228;tte Anfang 1933 im Hause eines engen Gesch&#228;ftspartners - des K&#246;lner Bankiers Schroeder - die Koalitionsregierung zwischen Hitler und Papen auf den Weg gebracht; an der Seite seines Bruders John Foster Dulles, der nach dem Krieg unter Truman zum US-Au&#223;enminister erhoben werden sollte. Das war lupenreines Insiderwissen: Auch in den nachgelassenen Tageb&#252;chern des ehemaligen amerikanischen Botschafters in Berlin, William E. Dodd, findet sich eine Notiz, derzufolge die von J.F. Dulles vertretenen Banken Ende 1933 Deutschland Anleihen im Wert von einer Milliarde (!) Dollar gew&#228;hrt hatten.[10] </p>
<p>Ebenfalls Indiskretionen waren es, die Stauffenberg w&#228;hrenddessen in Deutschland zwangen, den vorher so oft abgebrochenen Umsturzplan tats&#228;chlich am 20. Juli ablaufen zu lassen. Am 18. Juli 1944 wurde n&#228;mlich bereits in Diplomatenkreisen &#252;ber das erwarteten Gro&#223;ereignis getuschelt. Weiteres Zuwarten bedeutete, das Unternehmen der Gestapo in die H&#228;nde zu spielen. Als Stauffenberg in die Wolfsschanze beordert wurde, war der Beschlu&#223; unumst&#246;&#223;lich, diesmal auf alle F&#228;lle zu bomben. Heute wei&#223; jedes Kind, da&#223; der Anschlag fehlging. Kaum bekannt, bzw. nur ungen&#252;gend behandelt wurde dagegen der tieferliegende Grund: Die Sprengkraft jener Bombe, die Graf Stauffenberg zur Z&#252;ndung brachte, war f&#252;r eine sichere T&#246;tungsaktion weit zu schwach bemessen. Hitler wurde nicht einmal ernsthaft verletzt. Die offizielle Forschung m&#228;andert gern an der These, da&#223; die H&#246;llenmaschine vor ihrer Detonation „einige Fu&#223; weit“ von Hitler weggeschoben worden war. Auch habe ein Holztisch die Durchschlagskraft der Sprengladung entscheidend gebremst. Abgesehen davon, da&#223; die Unversehrtheit von Hitlers unteren Extremit&#228;ten dieser Behauptung den Boden entzieht, ist festzuhalten, da&#223; trotz langer Tradition kein Fall eines Bombenattentats bekannt w&#228;re, in dem ein Tisch einen derartigen Anschlag ins geradezu Wirkungslose h&#228;tte verpuffen lassen. Fakt dagegen ist, da&#223; die Sprengkraft der Bombe falsch bestimmt worden sein mu&#223;. Darf es da verwundern, da&#223; das Corpus Delikti englischer Herkunft war&#8230;? </p>
<p>Vermutlich h&#228;tten die M&#228;nner um Stauffenberg ihren Coup niemals ablaufen lassen, wenn ihnen die eigentlichen Kriegsziele und die daraus resultierenden Zusammenhalte im B&#252;ndnis der Alliierten bekannt gewesen w&#228;ren. Anders als gewi&#223; von Dulles oder Empirelastigen Briten erhofft, galten unter den „Gro&#223;en Drei“ n&#228;mlich nach wie vor die &#246;ffentlichen Treueschw&#252;re und – zwischen Stalin und Roosevelt – das bereits lange vor Kriegsausbruch datierende Einverst&#228;ndnis, den faschistischen Popanz zu nutzen, um die Welt unter sich aufzuteilen.[11] Die Forderung nach bedingungsloser Kapitulation und das Verbot gesonderter Friedensschl&#252;sse trug dem Rechnung. Dar&#252;ber hinaus wusste Roosevelt nur zu gut, da&#223; es ein Friedensgesuch einer neudemokratischen Regierung in Berlin ihm und Churchill unm&#246;glichen machen w&#252;rde, den alliierten Soldaten zu erkl&#228;ren, warum es zum Preis weiterer Millionen Menschenleben n&#246;tig sein sollte, weiterzuk&#228;mpfen. Diese nicht ganz leichte Aufgabe fiel nun der alliierten Presse zu, die sich zu dem Spagat gen&#246;tigt sah, eine Revolte gegen einen Despoten mit dessen Worten zu erkl&#228;ren. </p>
<p><strong>Die Atmosph&#228;re der finsteren Verbrecherwelt</strong></p>
<p>So textete denn die New York Times &#252;ber das Attentat, da&#223; dessen Einzelheiten mehr an „die Atmosph&#228;re der finsteren Verbrecherwelt“ erinnerten als an die, welche man „normalerweise in einem Offizierkorps eines Kulturstaates erwarten w&#252;rde.“ Das Renommierblatt zeigte sich entr&#252;stet dar&#252;ber, da&#223; h&#246;chste Offiziere ein Jahr lang an dem Komplott „gegen das Oberhaupt des Staates und den Oberbefehlshaber der Streitkr&#228;fte“ gearbeitet h&#228;tten. Ein Komplott, bei dem man sich noch dazu „einer Bombe, der typischen Waffe der Unterwelt“ bedient hatte.[12] </p>
<p>Eine andere wichtige US-Zeitung, The Herald Tribune, kommentierte: „Im allgemeinen bedauern es die Amerikaner keinesfalls, da&#223; Hitler von der Bombe verschont wurde und sich nun pers&#246;nlich seiner Gener&#228;le entledigt. Au&#223;erdem haben die Amerikaner mit Aristokraten nichts am Hut, ganz besonders nicht mit solchen, die Dolchst&#246;&#223;e ausf&#252;hren“.[13] </p>
<p>Und die London Times schlug nach, es w&#228;re wohl kaum n&#246;tig hervorzuheben, da&#223; Hitlers Gegner keine Freunde der Alliierten sind: „Die Gener&#228;le, die sich als Thronfolger aufspielten, handelten nicht als Verfechter der Freiheit, sondern als Verfechter der Militarismus.“[14]</p>
<p>Eine offenbar an zentraler Stelle ausgegebene Sprachregelung, die darauf abzielte, die Sympathien der eigenen Bev&#246;lkerung von den deutschen Vorg&#228;ngen abzuziehen, bewirkte, da&#223; die alliierte Presse ganz allgemein die breite Beteiligung von Zivilisten an den Umsturzpl&#228;nen bestritt und zugleich verschwieg, da&#223; bei einem Gelingen des Putsches zentrale Positionen der neuen Regierung christdemokratisch, liberal und sogar links (Leuschner/SPD-Vizekanzler, Leber/SPD-Innenminister) besetzt werde sollten. Allenthalben wurde stattdessen gebetsm&#252;hlenartig von der „Verschw&#246;rung der Generale“, von einer „Intrige des Adels&#8221; oder auch vom „Widerstand der Junker“ gesprochen, hinter dem sich nichts als der verzweifelte Versuch in ihrem Ehrgeiz verletzter Milit&#228;rs verberge, aus Interesse an der eigenen Karriere den Tyrannen zu ermorden. Eine rein soldatische Verzweiflungstat ohne jeden ethischen Hintergrund.</p>
<p><strong>Da&#223; wir besser dastehen</strong></p>
<p>In genau diesem Sinne wurde der antifaschistische Aufstand von Winston Churchill verh&#246;hnt. Der britische Staatschef, der von den Attentatspl&#228;nen im voraus unterrichtet war, sprach am 2. August 1944 vor dem Parlament von „Ausrottungsk&#228;mpfen unter den W&#252;rdentr&#228;gern des Dritten Reiches“. Die K&#246;pfe der deutschen F&#252;hrung versuchten lediglich, ihr vorgezeichnetes Schicksal, die absolute Niederlage, zu umgehen, indem die „sich gegenseitig ermordeten“.&#8221;[15] Da&#223; diese Worte in Wirklichkeit der Angst eines J&#228;gers entsprangen, dem um ein Haar noch die sicher geglaubten Felle davongeschwommen w&#228;ren, verdeutlicht die Auslassung seines engen Vertrauten John W. Wheeler-Bennett. Dieser sowohl beim Geheimdienst, als auch beim Au&#223;enministerium akkreditierte „Deutschlandexperte“, hatte eine Woche zuvor seinen Premier (Churchill) und Au&#223;enminister Eden &#252;ber die Vorg&#228;nge im Reich wie folgt gebrieft: </p>
<p>&#8220;Es kann jetzt mit einiger Sicherheit gesagt werden, da&#223; wir besser dastehen, so wie die Dinge heute stehen, als wenn die Verschw&#246;rung vom 20. Juli geklappt h&#228;tte und Hitler ermordet worden w&#228;re. In diesem Falle h&#228;tten die Gener&#228;le der ´Alten´ Armee die Macht &#252;bernommen und, wie sich aus dem letzten Statement des Vatikans hinsichtlich der Vermittlungsbereitschaft des Papstes herleiten l&#228;sst, dann h&#228;tten sie &#252;ber Baron von Weizs&#228;cker einen bereits ausgearbeiteten Friedensappell ver&#246;ffentlicht, laut welchem sich Deutschland geschlagen gibt und um Bedingungen nachsucht, die sich von der Forderung nach bedingungsloser Kapitulation unterscheiden.</p>
<p>Durch das Scheitern des Aufstands sind uns sowohl hier zu Hause wie in den Vereinigten Staaten Verlegenheiten erspart geblieben, die aus einem solchen Friedensgesuch m&#246;glicherweise resultiert h&#228;tten (etwa wenn sich die Putschregierung auf vorherige Versprechungen der Engl&#228;nder berufen h&#228;tte, W.E.) Dar&#252;ber hinaus entsorgen die gegenw&#228;rtigen S&#228;uberungsma&#223;nahmen Hitlers wahrscheinlich zahlreiche Individuen, die uns nicht nur im Falle eines gelungen Putsches, sondern auch nach der Niederringung eines nazistischen Deutschlands Schwierigkeiten bereitet h&#228;tten. </p>
<p>Wenn es stimmt, da&#223; eine Anzahl der bedeutenderen Gener&#228;le zusammen mit solchen Zivilisten wie Schacht, Neurath und Schulenburg erledigt worden sind, so haben uns die Gestapo und die SS einen gewichtigen Dienst erwiesen, indem sie eine Auslese jener Kr&#228;fte beseitigte, die zweifellos nach dem Krieg als „gute“ Deutsche posiert h&#228;tten&#8230; Es ist daher zu unserem Vorteil, da&#223; die gegenw&#228;rtigen Verfolgungen weiter andauern, denn das T&#246;ten von Deutschen durch Deutsche wird uns k&#252;nftig vor vielen Verlegenheiten bewahren&#8221;[16] </p>
<p>Soweit das Memorandum Wheeler-Bennetts, der vor dem Attentat die Oppositionsf&#252;hrer Adam von Trott und Goerdeler empfangen und ihnen suggeriert hatte, er st&#252;nde auf ihrer Seite. Das Dokument datiert auf den 25. Juli, als in Deutschland bereits die ersten Todesurteile gegen festgenommene Widerstandsk&#228;mpfer vollstreckt wurden. </p>
<p><strong>Wenn sich „die Revolte verschlimmern“ sollte</strong></p>
<p>W&#228;hrenddessen zeigte sich auch das Wei&#223;e Haus in Sorge um „seinen“ F&#252;hrer.<br />
So schrieb Franklin D. Roosevelt an seine Frau Eleanor aus Hawaii: „M&#246;glicherweise mu&#223; ich &#252;berst&#252;rzt zur&#252;ckkommen, wenn sich die deutsche Revolte verschlimmern sollte! Ich hoffe, da&#223; das nicht passiert.“ Erst eine Woche nach Hitlers Beinahe-Entmachtung gab der Pr&#228;sident seine erste &#246;ffentliche Erkl&#228;rung zu dem Staatsstreich ab. Gegen&#252;ber Reportern log er: „Ich denke nicht, da&#223; ich mehr &#252;ber die deutschen Vorg&#228;nge wei&#223;, als Sie&#8230; Wir m&#246;gen alle unsere eigene Anschauung dazu haben.“ Dann fuhr er fort, die alliierte Forderung nach einer totalen Kapitulation zu betonen: „Fast jeder Deutsche leugnet die Tatsache, da&#223; sie sich im letzten Krieg ergeben haben. Aber dieses mal, werden sie mit der Nase darauf gesto&#223;en werden!“[17] Aus Moskau stimmten Stalins Propagandisten ein: &#8220;Das hitleristische Deutschland wird nicht durch aufr&#252;hrerische Gener&#228;le auf die Knie gezwungen werden, sondern durch uns und unsere Verb&#252;ndeten!&#8221;[18]<br />
Nat&#252;rlich blieb diese extreme Sichtweise im Westen nicht ohne Widerspruch. Allen Dulles war &#252;ber die Trag&#246;die des 20. Juli &#252;ber alle Ma&#223;en best&#252;rzt. Und  George Anthony Bell, der Bischof von Chichester, verlangte - au&#223;er sich vor Wut &#252;ber die alliierte Reaktion – da&#223; alles Menschenm&#246;gliche getan werden sollte, um wenigstens jene Verschw&#246;rer, die noch nicht von der SS ergriffen worden waren, aus Deutschland herauszulotsen. Seinem Appell wurde nicht einmal eine Antwort zuteil.[19] Wohl, weil die Regierung gerade in die genau entgegengesetzte Richtung ruderte:</p>
<p><strong>England denunziert die deutsche Opposition</strong></p>
<p>Am 13. Juli 1996 druckte die London Times verschiedene Briefe, die das Blatt nach Platzierung eines Berichts erhalten hatte, der sich mit Englands Verrat am deutschen Widerstand besch&#228;ftigte. Eine Einsendung erinnerte an einen Fall direkter britischer Sabotage an der Anti-Hitleristischen Opposition. Der Verfasser, International Affairs Rezensent Nicky Bird, verweist darin auf<br />
“die verh&#228;ngnisvolle BBC-Radio&#252;bertragung vom 22. Juli 1944“ – zwei Tage nachdem Stauffenbergs Anschlag gescheitert war -, &#8220;in welcher bis dato noch nicht verhaftete Verschw&#246;rer genannt wurden.“ Der Beitrag „wurde von Maurice Latey vom Deutschlanddienst des BBC verfasst, auf Anforderung von dessen Schriftleiter Hugh Greene. Greene hatte ein Tonband erhalten, welches eine lange Liste von Personen namentlich erfa&#223;te, die man mit dem Coup in Verbindung brachte. Und von denen suchte sich Latey die wichtigsten heraus.&#8221; Bird weiter: &#8220;Eingesandt worden war das Band von der in Woburn Abbey eingerichteten Geheimdienstabteilung ´Political Warfare Executive, Foreign Office´/PWE, die f&#252;r den Inhalt der Nachrichtensendungen nach Deutschland verantwortlich zeichnete. Latey schrieb 1988 in einem privaten Brief, ´weder Hugh noch ich h&#228;tten ahnen k&#246;nnen, da&#223; die PWE uns mit einer Aufstellung beliefern w&#252;rde, welche die Verschw&#246;rer in Schwierigkeiten bringen k&#246;nnte.&#8217; Nichtsdestoweniger taten sie genau das, und die PWE mu&#223; sich der Folgen wohl bewu&#223;t gewesen sein, die aus der Ver&#246;ffentlichung einer solchen Liste resultierten.&#8221;[20]<br />
Die von den Briten betriebene Denunziationskampagne – sie wurde seinerzeit auch durch den PWE-eigenen „Soldatensender Calais“ verfolgt[21] - lag genau auf der Ratschlagsebene des Wheeler-Bennett-Memorandums, die Fraktion der „guten Deutschen“ noch vor Kriegsende auszud&#252;nnen. Was nicht verwundern darf, da der gefragte Chefberater John Wheeler-Bennett dem Chef der Political Warfare Executive Bruce Lockhart als Vize zur Seite stand. </p>
<p>Die Londoner Spionageb&#252;ros griffen bei ihrem Verrat auf erstklassige Informationen zur&#252;ck, die sie im Zuge ihrer engen Verhandlungen mit den deutschen Widerst&#228;ndlern erhalten hatten: Trott zu Solz traf sich in Stockholm mehrfach mit englischen Geheimdienstleuten, Abwehrchef Canaris informierte den britischen Abwehrchef Graham Menzies &#252;ber die Attentatsplan gegen Hitler h&#246;chstpers&#246;nlich.[22] Von der Gegenseite &#252;ber das Bestehen eines angeblichen Einvernehmens get&#228;uscht, &#252;bermittelte Stauffenberg zuletzt sogar eine Liste m&#246;glicher Ansprechpartnern aus seinem Widerstandskreis.[23] Eine Vertrauensgeste, die sich nun als Todesurteil entpuppte.</p>
<p>Dieser Machiavellismus ist umso befremdlicher, wenn man sich vor Augen h&#228;lt, da&#223; Churchill, Roosevelt und Stalin damals schon seit mehr als einem Jahr von der gegen das europ&#228;ische Judentum gerichteten „Endl&#246;sung“ wussten. Doch anstatt den Holocaust durch den Widerstand beenden zu lassen oder auch nur ein einziges Mal mit gezielten Luftschl&#228;gen gegen die Wach- und Vernichtungseinheiten von KZs auf das Geschehen einzuwirken, m&#252;hte man sich um seine propagandistische Instrumentalisierung. Etwa um den Kampfeswillen der eigenen Soldaten anzuspornen oder -  wie bei Churchills Zivilbombardements geschehen - um eigene Terrorkampagnen als Vergeltungsschl&#228;ge zu begr&#252;nden. Auch die Zwangsma&#223;nahmen gegen Deutschland wie Teilung, Besetzung und „Umerziehung“ fanden hier eine willkommene zus&#228;tzliche Argumentationsplattform.</p>
<p><strong>Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung</strong></p>
<p>Um die Doppelz&#252;ngigkeit noch zu steigern, wurde den unterlegenen Deutschen die zur&#252;ckliegende und fortdauernde Zerst&#246;rung ihres Landes damit erkl&#228;rt, da&#223; sie sich der Nazis nicht fr&#252;hzeitig selbst entledigt hatten. Unter der &#220;berschrift „Grundlegenden Ziele der Milit&#228;rregierung in Deutschland“ forderte der US-Generalstab am 26. April 1945 von dem Oberbefehlshaber der Besatzungstruppen an vorderster Stelle:<br />
„Es mu&#223; den Deutschen klargemacht werden, da&#223; Deutschlands r&#252;cksichtslose Kriegf&#252;hrung und der fanatische Widerstand der Nazis die deutsche Wirtschaft zerst&#246;rt und Chaos und Leiden unvermeidlich gemacht haben und da&#223; sie nicht der Verantwortung f&#252;r das entgehen k&#246;nnen, was sie selbst auf sich geladen haben.“ Bruchlos daran anschlie&#223;end hei&#223;t es, die Maske des edlen Ritters ein St&#252;ck weit &#246;ffnend: „Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist &#8230; die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen.“<br />
Wohl auch im Sinne der „gewissen Absichten“ hielten es die Alliierten nach dem Krieg f&#252;r angebracht, die Interpretation aufrecht zu erhalten, laut der die Ereignisse des 20. Juli Frucht einer Verschw&#246;rung einiger weniger ehrgeiziger Offiziere gewesen war. So konnte man n&#228;mlich die (vor allem von der Nazi-Propaganda verbreitete) These st&#252;tzen, nach der es w&#228;hrend der Naziherrschaft in Deutschland keinerlei Form von Widerstand und Opposition gegen das Regime gegeben h&#228;tte, weshalb alle Deutschen als Nazis betrachtet und auch als solche behandelt werden m&#252;&#223;ten. Louis P. Locher, fr&#252;herer Chef des Berliner B&#252;ros der Associated Press und sp&#228;ter Kriegskorrespondent der Alliierten in Paris, erw&#228;hnt in seinem Buch „Always the Unexpected“, da&#223; die amerikanische Presse gezielt Meldungen &#252;ber den deutschen Widerstand unterdr&#252;ckte. Er erkl&#228;rt: „Berichte &#252;ber die Widerstandsbewegung passten nicht in das Konzept der bedingungslosen Kapitulation. Schon im Sommer 1942 hatte meine Annahme Best&#228;tigung gefunden, da&#223; Roosevelt entschlossen war, die Schuld des gesamten deutschen Volkes und nicht nur des Naziregimes f&#252;r den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges festzulegen.“ Jetzt erlie&#223; der US-Pr&#228;sident sogar eigens eine Weisung, da&#223; schriftliche Erw&#228;hnungen &#252;ber einen deutschen Widerstand w&#228;hrend der Hitlerzeit zu unterbleiben h&#228;tten.[24] Der lange Arm dieses Banns &#252;berschattete ein gutes St&#252;ck Nachkriegszeit des besetzten Deutschland und reichte mitten hinein in die sogenannten Kriegsverbrecherprozesse, bei denen es auch um die Aburteilung von Widerstandsk&#228;mpfern ging, die den Nachstellungen der Gestapo entgangen waren.</p>
<p>Nicht wenige K&#246;pfe der Opposition hatten die Kapitulation auf diplomatischen Positionen im Ausland &#252;berdauert, nur um jetzt zu erleben, da&#223; sie als Angeklagte vor das N&#252;rnberger Siegertribunal zitiert wurden. Nat&#252;rlich baten die Verzweifelten sofort ihre vermeintlichen Freunde im britischen Au&#223;enministerium um Bezeugung ihrer aktiven Widerstandsarbeit, doch liefen ihren Appelle zumeist ins Leere. So wurde infolge schwerster Rechtsbeugung der entschiedene Nazigegner Ernst von Weizs&#228;cker, ehemals Staatssekret&#228;r im deutschen Au&#223;enamt, zu einer Gef&#228;ngnisstrafe verurteilt – obwohl zahllose bekannte Antifaschisten aus aller Herren L&#228;nder f&#252;r ihn Partei ergriffen.“[25]</p>
<p>Die Rehabilitation sollte auf sich warten lassen. W&#228;hrend der von eigenen Landsleuten geleistete Widerstand besonders in den Niederlanden, in Polen, Frankreich und Italien zur Grundlage des politischen Selbstverst&#228;ndnisses der Demokratie wurde, blieb der Widerstand der Deutschen gegen den Nationalsozialismus auf Druck der Besatzungsm&#228;chte lange Zeit ein Tabuthema. Die Alliierten waren auch nach Kriegsende nicht an einem &#8220;Nachweis des anderen, besseren Deutschlands&#8221; interessiert. &#8220;Sie wollten nicht“, schreibt Gerd &#220;bersch&#228;r, „da&#223; sich die &#220;berlebenden der NS-Diktatur auf einen deutschen Widerstand berufen k&#246;nnten.“[26] Wobei praktisch-psychologische Gesichtspunkte, die sich von dem zentralen Begriff der Kollektivschuld herleiteten, bestimmend waren. </p>
<p><strong>Die Deutschen unten halten</strong></p>
<p>Das Bild wandelte sich erst Anfang der 50er Jahre, als die Sowjetunion Bonn im Austausch gegen eine Neutralisierung die sofortige Wiedervereinigung antrug. Zur gleichen Zeit suchten die Westm&#228;chte, „ihren“ Teil Deutschlands als aufger&#252;stete Frontspitze in die NATO zu integrieren. Jetzt behinderte die Theorie der Kollektivschuld pl&#246;tzlich die auf Einbindung der Bundesrepublik ausgerichteten Werbefeldz&#252;ge Londons und Washingtons. Um die eigene &#214;ffentlichkeit von der neuen Partnerschaft mit dem alten Feind zu &#252;berzeugen, beschlo&#223; man daher, das Naziregime von seinen Untertanen zu unterscheiden. Als deren Repr&#228;sentanten waren nun die „Guten Deutschen“ der 30er und 40er Jahre gefragt. Die am hei&#223;esten gehandelten Ikonen waren dabei jene Oppositionelle, die in der Tradition des Antikommunismus gestanden hatten.[27] So begann die Rehabilitation des 20. Juli 1944.</p>
<p>Der Schritt geschah aus rein praktisch-strategischen Gesichtspunkten. Und so kann es nicht verwundern, da&#223; es der ehemalige Berater des britischen Au&#223;enministers, John Wheeler-Bennett war, welcher jetzt als erster Engl&#228;nder von Rang den Verschw&#246;rern des 20. Juli ethische Motive zubilligte. Bis hart an diesen Moment heran hatte der linientreue Geheimdienstmann und „Historiker“ das Wohl und Wehe des Widerstands weit weniger vorteilhaft bew&#228;ltigt. Wobei seinem Wort als „Berater des Foreign Office f&#252;r die Ver&#246;ffentlichung von Akten des Deutschen Au&#223;enministeriums“ sowie zeitweiligem Chefherausgeber bleibendes Gewicht zukam. Auf diese Weise montierte nun ausgerechnet ein Mann, der nur wenige Jahre zuvor Hitlers Rachejustiz an Stauffenbergs Mannen bejubelt hatte, den Deutschen die spannenderen Passagen ihrer j&#252;ngsten Geschichte.<br />
Da&#223; die in der gebotenen Form pr&#228;sentiert und in ihren tagespolitischen Implikationen auch verstanden wurden, daf&#252;r hatte neben der alliierten Lizenzpresse vor allem der westdeutsche Rundfunk zu sorgen. Dessen erster und langj&#228;hriger Chef? Niemand geringerer als jener Hugh Greene, der 1944 an der Seite von Wheeler-Bennett die Schwarze Propaganda gegen Deutschland geleitet und M&#228;nner des Widerstandes &#252;ber den &#196;ther denunziert hatte.[28]</p>
<p>Diese englischen Quellen fragw&#252;rdiger Tradition waren es, die jetzt an vorderster Front daran arbeiteten, die Bundesrepublik „fit“ f&#252;r die NATO und die Wiederbewaffnung zu machen. Da&#223; die Mitgliedschaft in dem Milit&#228;rb&#252;ndnis die deutsche Teilung zementierte, wurde der &#214;ffentlichkeit freilich verschwiegen. Und auch die strategische Bedeutung der Allianz blieb dem stolzen Michel, der aufrichtig daran glaubte, nun wieder „wer“ zu sein, verborgen. Die NATO, sagte deren erster Generalsekret&#228;r, der Brite Lord Ismay, wurde gegr&#252;ndet, um „die Russen drau&#223;en, die Amerikaner drinnen, und die Deutschen unten zu halten“.[29] Am Taufbecken der vielbeschworenen Wertegemeinschaft stand niemand geringerer als Machiavelli.</p>
<p><strong>Schmerzliches Erwachen</strong></p>
<p>Doch es mu&#223;te noch manch andere Lektion nachfolgen, bis der als Mitglied der „Bekennenden Kirche“ in den Stauffenberg-Aufstand verwickelte Eugen Gerstenmaier, Bundestagspr&#228;sident 1954-1969, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einr&#228;umte: &#8220;Was wir im deutschen Widerstand w&#228;hrend des ganzen Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachtr&#228;glich vollends gelernt: da&#223; der Krieg schlie&#223;lich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland gef&#252;hrt wurde. Das Scheitern aller unserer Verst&#228;ndigungsversuche aus dem Widerstand (&#8230;) war deshalb kein Zufall. Es war ein Verh&#228;ngnis, dem wir vor und nach dem Attentat machtlos gegen&#252;berstanden“.[30] </p>
<p>Nicht wenige Briten haben Gerstenmaiers Sicht in unverstellter Offenheit selbst best&#228;tigt, allen voran die „Balance of Power“-Fraktion um Churchill und Vansittart. Sir Robert Vansittart, Staatssekret&#228;r im britischen Au&#223;enministerium und dortselbst diplomatischer Chefberater, stellte nach Churchills Machtantritt 1940 klar, da&#223; Deutschland niederzuwerfen sei, und nicht der Hitlerfaschismus. W&#246;rtlich schreibt er in seinem Positionspapier: &#8220;Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus, und diejenigen, die das bislang noch nicht begriffen haben, haben &#252;berhaupt nichts begriffen.&#8221; Weswegen die britische Regierung auch die Bem&#252;hungen zudringlicher Friedensvermittler satt habe: „Wir haben  mehr als genug von Leuten wie Dahlerus, Goerdeler, Wei&#223;auer und Konsor­ten.&#8221;[31] </p>
<p>Vor genau diesem Hintergrund erfuhren deutsche Widerst&#228;ndler auf der Insel immer wieder Zur&#252;ckweisung. Nur ganz wenigen wurde dabei die dahinterliegende imperiale Motivation offengelegt, die der langj&#228;hrige britische Laborparlamentarier Emrys Hughes in seiner Churchill-Biografie besonders drastisch &#252;berliefert. Ihm zufolge bekam ein Beauftragter des deutschen Widerstandes w&#228;hrend des Krieges von britischer Seite zur Antwort: &#8220;Sie m&#252;ssen sich dar&#252;ber klar sein, da&#223; dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die St&#228;rke der Deutschen, die man ein f&#252;r allemal zerschlagen will, gleichg&#252;ltig, ob sie in den H&#228;nden Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt&#8221;.[32] </p>
<p>Geopolitische Antriebe sind bis heute in der britischen Politik nachweisbar. Als im Sommer 1989 die deutsche Wiedervereinigung „drohte“, kommentierte das die liberale Wochenzeitung &#8220;Sunday Correspondent&#8221; mit den Worten: &#8220;Wir m&#252;ssen jetzt ehrlich &#252;ber die deutsche Frage sein, so unbequem sie auch f&#252;r die Deutschen, f&#252;r unsere internationalen Partner und uns selbst sein mag. ..Die Frage bleibt in der Essenz die gleiche. Nicht wie wir es verhindern, da&#223; deutsche Panzer &#252;ber die Oder oder Marne rollen, sondern wie Europa mit einem Volk fertig wird, dessen Zahl, Talent und Effizienz es zu unserer regionalen Supermacht werden l&#228;&#223;t. Wir sind 1939 nicht in den Krieg gezogen, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir f&#252;r den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, da&#223; wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren konnten!&#8221;[33]</p>
<p>Alle bis hier gegebenen Statements spiegeln zwischenstaatliche Positionen korrekt wieder. Nichtsdestoweniger sind sie mit nationaler Brille zu kurz gegriffen: Es war Britanniens Schicksal, da&#223; es durch diesen veralteten europ&#228;ischen Zentrismus die gr&#246;&#223;eren Abl&#228;ufe aus den Augen verlor. W&#228;hrend Downing Street mit dem Containment seiner autarkieversessenen Vettern besch&#228;ftigt war, teilten die verb&#252;ndeten Russen und Amerikaner nicht nur den Alten Kontinent, sondern gleich die ganze Welt unter sich auf. London wurde so zum Juniorpartner seiner alten Koloniallande degradiert; der von einer amerikanischen Mutter geborene Churchill, schreibt dessen gr&#252;ndlichster und kritischster Biograph Prof. John Charmley, servierte den Angelsachsen auf dem Tablett des Sieges „The End of Glory“ – das Ende nationaler Gr&#246;&#223;e.[34]<br />
Doch auch Gerstenmaier &#252;bersieht die Bedeutung der amerikanischen und der russischen Geopolitik, f&#252;r die nicht nur Hitler sondern selbst Deutschland eine auswechselbare Gr&#246;&#223;e darstellte - ein Hebel zur Ausschaltung und Beerbung des zentraleurop&#228;ischen Weltachse. </p>
<p>Nun sollten 40 Jahre Kalter Krieg nebst 17.Juni, Ungarnaufstand, und Prager Fr&#252;hling im Westen eigentlich zu einem gewissen Aufkl&#228;rungsbestand in Sachen Kreml-Imperialismus gef&#252;hrt haben. Gleichzeitig t&#228;uschte hier das in Zeiten sowjetischer Bedrohung koalition&#228;r empfundene Verteidigungsinstrumentarium NATO lange dar&#252;ber hinweg, da&#223; auch die USA seit jeher eigene Interessen wahrnehmen. Heute stellt diese „Wertegemeinschaft“ in einer unipolaren Welt mehr denn je zuvor einzig die Speerspitze Washingtons dar. Eine Speerspitze, mit der Amerika seine machtpolitischen Interessen mitunter nach Gutsherrenart „verteidigt“. Auch in Europa und gegen Europa. Im M&#228;rz 1991, als die Sowjetunion zusammenbrach und jedermann das goldene Zeitalter des Friedens angebrochen w&#228;hnte, prognostizierte kein geringerer als der ehemalige amerikanische Justizminister Ramsey Clark gegen&#252;ber der franz&#246;sischen Monatszeitschrift „L´Autre Journal“:  „Ich warne die Europ&#228;er davor zu glauben, dass die USA im Rahmen der Neuen Weltordnung Skrupel haben w&#252;rden, auch in Europa milit&#228;risch zu intervenieren. Unsere Armee wird &#252;berall eingreifen,  wo unsere Interessen gef&#228;hrdet sind und zwar mit allen Mitteln, einschlie&#223;lich Atomwaffen. (&#8230;) Ich gehe sogar so weit zu behaupten, da&#223; Amerika ohne Z&#246;gern auch in Westeuropa intervenieren w&#252;rde, wenn dies gegenw&#228;rtig auch manchen Leuten als absurde Idee vorkommen mag. Die USA w&#252;rden eine europ&#228;ische nukleare und wirtschaftliche Gro&#223;macht nicht lange dulden.&#8221; </p>
<p>Henry Kissinger, der ehemalige amerikanische Au&#223;enminister, f&#252;gte dem hinzu: „wenn sich auch heute noch keine europ&#228;ische Macht gegen&#252;ber den USA feindlich zeige, so n&#228;hme man doch den Beginn eines irgendwie gearteten hegemonialen Verhaltens in jener Region unverz&#252;glich als feindliches Verhalten wahr. Eine diesbez&#252;gliche Herausforderung k&#246;nne sich einerseits aus den osteurop&#228;ischen Instabilit&#228;ten ergeben und zweitens from the redefinition of Germany’s role, durch die Neudefinierung der Rolle Deutschlands“.[35]<br />
So befremdlich dies auch in den Ohren der vermeintlichen Verb&#252;ndeten klingen mag - die Warnungen hatten einen sehr realpolitischen, offiziellen Hintergrund: Als Pr&#228;sident George Bush sen. in den damaligen Umbruchtagen (s)eine neue Weltordnung ausrief, stellten die Vereinigten Staaten darin die einzige verbleibende Supermacht dar. Um diesen Status beizubehalten, stellte der Verteidigungsminister – und heutige Vizepr&#228;sident – Dick Cheney am 18.2.1992 eine neue Richtlinie zur Verteidigungsplanung fertig. Die New York Times ver&#246;ffentlichte Ausz&#252;ge aus diesem &#8220;Defense Planning Guidance (DPG)“ betitelten, geheimen Pentagonentwurf. Wir lesen:</p>
<p>&#8220;Unser wichtigstes Ziel ist es, das Wiederauftauchen eines neuen Rivalen, ob auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion oder anderswo, zu verhindern, der eine Bedrohung &#228;hnlicher Ordnung wie die fr&#252;here Sowjetunion darstellen k&#246;nnte. Dieser Gedanke bestimmt grundlegend die neue regionale Verteidigungsstrategie. Dies erfordert, da&#223; wir jegliche feindliche Macht daran hindern, eine Region zu dominieren, deren Ressourcen es ihr bei gen&#252;gender Kontrolle erlauben w&#252;rden, globale Macht zu erlangen.  Bei den in Frage kommenden Regionen handelt es sich um Westeuropa, Ostasien, das Gebiet der fr&#252;heren Sowjetunion und S&#252;dwestasien.&#8221;  Umgesetzt in die praktische Politik bedingt das drei Aufgabenstellungen:  “Erstens m&#252;ssen die USA den F&#252;hrungsstil zeigen, der n&#246;tig ist um eine neue Ordnung einzuf&#252;hren und zu sichern, eine die verspricht, potenzielle Konkurrenten davon zu &#252;berzeugen, dass sie erst gar nicht zu versuchen brauchen, eine gr&#246;&#223;ere Rolle zu spielen oder eine aggressivere Haltung einzunehmen, um ihre legitimen Interessen wahrzunehmen. Zweitens m&#252;ssen wir in den nicht-milit&#228;rischen Bereichen die Interessen der fortgeschrittenen Industrienationen (also insb. die EU-Staaten und Japan – W.E.) ausreichend ber&#252;cksichtigen, um sie davon abzuhalten, unsere F&#252;hrungsrolle in Frage zu stellen, oder zu versuchen die bestehende politische und wirtschaftliche Weltordnung zu kippen. Und schlie&#223;lich m&#252;ssen wir die Mechanismen pflegen, die potenzielle Konkurrenten davor abschrecken, eine bedeutendere regionale oder globale Rolle auch nur anzustreben. &#8221; [36] </p>
<p><strong>Der Preis ist das wert</strong></p>
<p>R&#252;ckblickend kann festgestellt werden, da&#223; das Scheitern des Stauffenberg-Aufstandes katastrophale Kriegsfolgen nach sich zog: Auf Grund der fortgesetzten alliierten Sabotage gegen den antifaschistischen Widerstand, die so weit ging, deutsche Freiheitsk&#228;mpfer den Nazis ans Messer zu liefern, wurden die K&#228;mpfe um ihr blutigstes Jahr verl&#228;ngert. Es war das Jahr der Zerst&#246;rung der deutschen St&#228;dte, das Jahr der millionenhaften Vertreibungen, das Jahr, in dem eine Aberzahl von Juden nach der R&#228;umung der KZs auf den todbringenden Evakuierungsm&#228;rschen vor Ersch&#246;pfung und Krankheiten umkamen. Endresultat? Zwischen dem 20. Juli 1944 und dem 8. Mai 1945 lie&#223;en allein auf dem hei&#223;umk&#228;mpften europ&#228;ischen Kriegsschauplatz 10 Millionen Menschen ihr Leben: Soldaten und Zivilisten, nicht nur Deutsche, sondern auch Russen, Franzosen, Engl&#228;nder und Amerikaner, mehr als in den gesamten vorangegangenen f&#252;nf Jahren dieses schlimmsten Konflikts der menschlichen Geschichte. Es war ein hoher Preis. Aber die Politik ist freigiebig, wenn es um die Verzinsung von Opferzahlen geht. </p>
<p>Erinnern wir uns an den ersten Irakkrieg, dessen Notwendigkeit bereits in den DPG-Richtlinien vom Februar 1992 hinsichtlich einer Kontrolle &#252;ber das &#214;l am persischen Golf geopolitisch begr&#252;ndet wurde. Erinnern wir uns, da&#223; George Bush sen. am Ende des Gemetzels den auf Bagdad zust&#252;rmenden General Schwarzkopf zur&#252;ckpfiff, wodurch Saddam Hussein – au&#223;en- und wirtschaftspolitisch ohnm&#228;chtig - im Amt verblieb. Um die Schlacht auf anderen Ebenen weiterf&#252;hren zu k&#246;nnen, verh&#228;ngte die UNO anschlie&#223;end auf Dr&#228;ngen der USA und Gro&#223;britanniens rigide Boykottma&#223;nahmen gegen die einstige Vormacht des Mittleren Ostens. Die Auswirkungen auf das geschw&#228;cht am Boden liegende Land waren verheerend, w&#228;hrend Washington strategisch und &#246;konomisch punkten konnte. In der in Nordamerika ausgestrahlten Fernsehsendung „60 Minutes“ fragte darob die Moderatorin Leslie Stahl am 12. Mai 1996 US-Au&#223;enministerin Albright: „Wir haben geh&#246;rt, da&#223; eine halbe Million Kinder (aufgrund der Wirtschaftssanktionen) gestorben sind. Ich meine, das sind mehr Kinder, als in Hiroshima gestorben sind. Ist das den Preis wert?“ Madeleine Albright bezweifelte die Zahlen gar nicht und erwiderte: „Ich denke, das ist eine sehr harte Wahl, aber wir denken, der Preis ist das wert!“[37]</p>
<p>Soweit die au&#223;enpolitische Vertreterin von Bill Clinton, welchem die republikanische Opposition ausgerechnet in der Irakfrage „Weichheit“ vorwarf. Statt dessen forderten f&#252;hrende Vertreter der neokonservativen Denkfabrik „Projekt f&#252;r ein neues amerikanisches Jahrhundert“ (PNAC) im Januar 1998 in einem offenen Brief an den Pr&#228;sidenten, den Irak mit einem neuen Krieg zu &#252;berziehen. Oder, wie sie es nannten, zur „Entmachtung des Regimes von Saddam Hussein“ [&#8230;]  „in kurzer Frist zur Durchf&#252;hrung einer milit&#228;rischen Aktion bereit zu sein, da die Diplomatie offenkundig versagt hat.“ Begr&#252;ndung: Das von internationalen Inspektoren bis unter den letzten Klosettdeckel des Pr&#228;sidentenpalastes durchschn&#252;ffelte Land produziere heimlich Massenvernichtungsmittel.[38] Doch das war eine Argumentation f&#252;r die &#214;ffentlichkeit. Ein im September 2000 ver&#246;ffentlichtes Strategiepapier des PNAC brachte &#252;ber die neuerlich vorgetragenen Kriegsplanungen einen entlarvenden Satz, der mit Bezug auf Hitler auch in einem Roosevelt´schen Europa- und Fernost-Strategiepapier h&#228;tte stehen k&#246;nnen: „Der ungel&#246;ste Konflikt mit dem Irak ist zwar als unmittelbare Rechtfertigung hilfreich, der Bedarf f&#252;r die Anwesenheit einer bedeutenden amerikanischen Streitkraft am Golf geht aber &#252;ber die Frage von Saddam Husseins Regime hinaus.&#8221; Die Kontrolle des Golfs und seiner &#214;lreicht&#252;mer, f&#252;gte das Dokument hinzu, sei notwendig, &#8220;um die globale Vorherrschaft der USA zu erhalten, dem Aufstieg einer rivalisierenden Gro&#223;macht vorzubeugen und die internationale Sicherheitsarchitektur gem&#228;&#223; den amerikanischen Prinzipien und Interessen zu gestalten&#8221;.[39]<br />
Wenige Monate sp&#228;ter sa&#223;en die Schreibtischt&#228;ter des PNAC bereits an den Hebeln der Macht. Von ihnen waren 10 Minister und Staatssekret&#228;re in der Bush II-Administration, allesamt im au&#223;enpolitischen und verteidigungstechnischen Bereich, ganz oben an der Spitze Vizepr&#228;sident Dick Cheney und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Noch im Fr&#252;hsommer 2001 brachten sie von hier ihre milit&#228;rischen Planungen f&#252;r Angriffskriege gegen den Irak und Afghanistan auf den Weg. Weil sich die Taliban weigerten, Amerika als Transitbasis zum Abpumpen der kasachischen &#214;lfelder zu dienen, sollten gegen sie die Waffen bereits im Oktober sprechen.[40] </p>
<p>Die Geschichte w&#228;re nicht vollst&#228;ndig, verg&#228;&#223;e man zu erw&#228;hnen, da&#223; die PNAC-Studie im gleichen Atemzug mit den genannten Mittelostaspirationen auf die Gefahr hinwies, dass bei fortlaufendem Trend der laschen Haltung zu Verteidigungsfragen die weltweite US-amerikanische Vorherrschaft nicht mehr lange aufrechterhalten werden k&#246;nne. Zugleich werde die Ingangsetzung eines dem Wortlaut gerecht werdenden „offensiven amerikanischen Jahrhunderts“ mit Widerst&#228;nden zu k&#228;mpfen haben und viel Zeit in Anspruch nehmen - es sei denn, so steht es in dem Bericht w&#246;rtlich, »ein katastrophales und katalysierendes Ereignis tritt ein, wie ein neues Pearl Harbor«, das die Bereitschaft der US-amerikanischen Gesellschaft zu Opfern wieder erh&#246;ht.[41] </p>
<p>Die Zeit war reif f&#252;r den 11. September. Oder, wie das Ereignis in Pentagonkreisen auch genannt wird, den Beginn des 3. Weltkriegs. </p>
<p>Wolfgang Eggert, geboren 1962, Studium der Politik, Geschichte und Journalistik, redaktionelle Ausbildung bei TV-Sendern, seit 2000 freier Publizist, Autor mehrerer B&#252;cher zu zeithistorischen Themen. Zuletzt „Erst Manhattan – dann Berlin. Messianisten-Netzwerke treiben zum Weltenende“ M&#252;nchen 2006, </p>
<p>http://www.chronos-medien.de/ <a href="http://www.chronos-medien.de/stauffenberg.html">Diese Verbrecher, die dem Krieg ein Ende setzen wolten</a></p>
<p>http://www.chronos-medien.de/stauffenberg-Dateien/image002.jpg</p>
<p>Befreier, die nicht zur Befreiung kamen: Churchill, Roosevelt und Stalin</p>
<p>Bibliographie</p>
<p>[1]Knightly, Phillip. The Master Spy: The Story of Kim Philby, New York: Alfred A. Knopf, 1989, Seite 108<br />
[2] Schm&#228;deke, J&#252;rgen / Steinbach, Peter (Hrsg): Widerspruch gegen den Nationalsozialismus, M&#252;nchen/Z&#252;rich 1985, Seite 1048 sowie Valentin Falin: Zweite Front. Die Interessenkonflikte in der Anti-Hitler-Koalition. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachfolger, M&#252;nchen 1995, Seite 414<br />
[3] Beschloss, Michael. The Conquerors: Roosevelt, Truman and The Destruction of Hitler&#8217;s Germany, 1941-1945, New York: Simon &#038; Schuster 2002, 1. Kapitel: The Plot to Murder Hitler<br />
[4] Falin,Valentin: Zweite Front. Die Interessenkonflikte in der Anti-Hitler-Koalition. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachfolger, M&#252;nchen 1995, Seite 414<br />
[5] Krause, Friedrich (Hrsg.), Goerdelers politisches Testament. Dokumente des anderen Deutschland, New York: 1945, Seite 58<br />
[6] Zu Deterding siehe: Roberts, Glyn, The Most Powerful Man in the World. The Life of Sir Henry Deterding , New York: Covici Friede, 1938. Deterding zeigte sich auch nach Hitlers Machtantritt spendabel. Am 12. Januar 1937 trug Goebbels in sein Tagebuch ein: Deterding hat 40 Millionen gestiftet. Die Tageb&#252;cher von Josef Goebbels- S&#228;mtliche Fragmente, Band 3,  KG Saur, M&#252;nchen 1987. Insgesamt spricht man allein bei diesem Geldgeber von einem Spendenaufkommen von 55 Millionen Pfund Sterling.<br />
[7] Seldes, George. Facts and Fascism, New York: In Fact Inc, 1943,  Seite 122<br />
[8] Tarpley, Webster/Chaitkin, Anton: George Bush - The Unauthorized Biography, Washington: Executive Intelligence Review 1992 sowie Joshua Tree/CA: Progressive Press 2004, Kapitel 2 „The Hitler Project“<br />
[9] Beschloss, Michael. The Conquerors: Roosevelt, Truman and The Destruction of Hitler&#8217;s Germany, 1941-1945, New York: Simon &#038; Schuster 2002, Kapitel 1: The Plot to Murder Hitler<br />
[10] Deschner, Karlheinz, Der Moloch. Eine kritische Geschichte der USA, Kapitel 10 „John Foster Dulles - eine Milliarde Dollar f&#252;r den »F&#252;hrer«“ Heyne, M&#252;nchen 1997. Die gegen Dulles gerichteten Enth&#252;llungen „hielten“ sich und erreichten bald die H&#246;hen der Politik: Im Oktober 1944 &#228;u&#223;erte US-Senator Claude Pepper, Florida, zu jenen, die Hitler zur Macht verhalfen, habe auch John Foster Dulles, der unter Pr&#228;sident Dwight D. Eisenhower von 1953 bis 1959 als Au&#223;enminister diente, geh&#246;rt, »denn es waren Dulles´ Firma und die Schroeder-Bank, die Hitler das Geld beschafften, das er ben&#246;tigte, um seine Laufbahn als internationaler Bandit anzutreten«.(Deschner, ebenda)<br />
[11] Ein fr&#252;her strategischer Paktabschlu&#223; zwischen den USA und der UdSSR zur Teilung der Welt stellt bis heute eine Black-Box in der Zeitgeschichtsforschung dar. Der Begr&#252;nder des akademischen Revisionismus, Berkely- Professor David L. Hoggan, datiert eine entsprechende &#220;bereinkunft auf das Jahr 1933, als beide L&#228;nder ihre diplomatischen Beziehungen wiederaufnahmen. Als Kronzeugen beruft Hoggan sich auf pers&#246;nliche Aussagen von William C. Bullitt, 1933 bis 1936 erster US-Botschafter in der Sowjetunion. Hoggan: „Die Tatsachen des Roosevelt-Stalin-B&#252;ndnisses von 1933 sind von den offiziellen Vertretern nie &#246;ffentlich eingestanden worden. Das Geheimnis des B&#252;ndnisses von 1933 wurde mir 1947 pers&#246;nlich best&#228;tigt, als ich Gast in Bullitts Haus in Washington, DC, war. Ich wurde Bullitt durch meinen bedeutendsten Harvard-Professor William Langer (1896-1977) vorgestellt. Langer war im Zweiten Weltkrieg Chef der geschichtlichen Abteilung des OSS, des damaligen CIA.&#8221; (Hoggan, Meine Anmerkungen zu Deutschland, Grabert, T&#252;bingen 1990, Seite 18f.)  Auch die russisch-amerikanische Finanzierung des Nationalsozialismus schon w&#228;hrend der 20er Jahre und der zeitige Beginn der sowjetischen Kriegsr&#252;stung (1928) vermitteln den Eindruck eines fr&#252;hen Agreements.<br />
[12] Klemperer, Klemens von. German Resistance Against Hitler: The Search for Allies Abroad: 1938-1945. New York: Clarendon Press/ London:Oxford University Press 1992, Seite 386. Bezug auf New York Times vom 9. August 1944<br />
[13] Rothfels, Hans. The German Opposition to Hitler: An Appraisal, Hinsdale/Ill.: H. Regnery Co 1948, Seite 160f. Bezug auf New York Times vom 9. August 1944 sowie Diese ´Verbrecher´, die dem Krieg ein Ende setzen wollten, Artikel in der „Civiltà Cattolica“, von Giovanni Sale. Interview: Davide Malacaria, 2003<br />
[14] Klemperer, Klemens von. German Resistance Against Hitler: The Search for Allies Abroad: 1938-1945. New York: Clarendon Press/ London:Oxford University Press 1992, Seite 386<br />
[15] Beschloss, Michael. The Conquerors: Roosevelt, Truman and The Destruction of Hitler&#8217;s Germany, 1941-1945, New York: Simon &#038; Schuster 2002, 1. Kapitel: The Plot to Murder Hitler sowie Kettenacker, Lothar. Der deutsche Widerstand aus britischer Sicht. In: Der deutsche Widerstands gegen Hitler: „Wahrnehmung und Wertung in Europa und den USA“. Hrsg. von Gerd R. &#220;bersch&#228;r, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2002, Seite  28, Anmerkung 15<br />
[16] Lamb, Richard. The Ghosts of Peace: 1935-1945,  Salisbury, Wiltshire (GB): Michael Russel 1987, Seite 296-297 nach Artikel British Aimed For End Of Germany, Not Nazism, gedruckt im “Executive Intelligence Review”, Oktober, 1998 sowie Klemperer, Klemens von. German Resistance Against Hitler: The Search for Allies Abroad: 1938-1945. New York: Clarendon Press/ London:Oxford University Press 1992, Seite 387<br />
[17] Roosevelt-Zitate nach Beschloss, Michael. The Conquerors: Roosevelt, Truman and The Destruction of Hitler&#8217;s Germany, 1941-1945, New York: Simon &#038; Schuster 2002, 1. Kapitel: The Plot to Murder Hitler<br />
[18] Beschloss, Michael. The Conquerors: Roosevelt, Truman and The Destruction of Hitler&#8217;s Germany, 1941-1945, New York: Simon &#038; Schuster 2002, 1. Kapitel: The Plot to Murder Hitler<br />
[19] Klemperer, Klemens von. German Resistance Against Hitler: The Search for Allies Abroad: 1938-1945. New York: Clarendon Press/ London:Oxford University Press 1992, Seite 386<br />
[20] Artikel British Aimed For End Of Germany, Not Nazism, gedruckt in: “Executive Intelligence Review”, October, 1998<br />
[21] Empire Radio, The Biggest Aspidistra In The World, Teil 8, erstellt von Michael R Burden, members.aol.com/skywave48/aspidistra.htm. Hier ist explizit erw&#228;hnt, da&#223; sich der deutsche Marineattaché in Stockholm, von Wahlert, unter den Genannten befand.<br />
[22] Falin, Valentin: Zweite Front. Die Interessenkonflikte in der Anti-Hitler-Koalition. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachfolger, M&#252;nchen 1995, Seiten 391, 400, 423<br />
[23] So &#252;bermittelte der von Widerst&#228;ndlern als Br&#252;cke nach England genutzte Bankier Wallenberg im November 1943 in einem Gespr&#228;ch mit Goerdeler, Churchill sehe dessen Verschw&#246;rungsvorbereitungen positiv. in: Moltke, Freya von/Balfour, Michael/Frisby, Julian: Helmuth James von Moltke 1907-1945, Stuttgart 1975. Stauffenbergs Liste ist im Bericht der Gestapo vom 2.8.1944 genannt, der sich mit der Vernehmung von Hauptmann Kaiser befasst.<br />
[24] Klemperer, Klemens von. German Resistance Against Hitler: The Search for Allies Abroad: 1938-1945. New York: Clarendon Press/ London:Oxford University Press 1992, Seite 386<br />
[25] Martin, Brian. The British Foreign Office and the German resistance to Hitler, Essay Blick auf  Patrica Meehan´s The Unnecessary War(… Whitehall and the German Resistance to Hitler, London: Sinclair-Stevenson, 1992/1997), ver&#246;ffentlicht in “Nonviolence Today”, No. 39, July/August 1994, Seite 16-18<br />
[26] Uebersch&#228;r, Gerd R., Der nicht endende Kampf um die Erinnerung, „Frankfurter Rundschau“ Nr. 159 v. 12.07.1994, Seite 10<br />
[27] Hamerow, Theodore. On The Road To The Wolf´s Lair: German Resistance To Hitler, Cambridge/Mass: Belknap Press of Harvard University Press 1997, Seite 2f.<br />
[28] Mit Beginn des Kalten Krieges mauserte sich der Gr&#252;nder des NWDR zum „Roten Tuch“ der Sowjets, da er eine Reihe hochrangiger Journalisten wegen ihrer „kommunistischen“ Sympathien feuerte (darunter den K&#246;lner Intendanten Burghardt und den politischen Kommentatoren Karl von Schnitzler). Nicht wenige der freien Stellen besetzte Greene anschlie&#223;end mit waschechten – daf&#252;r aber umso f&#252;gsameren – Altnazis, die ihre Sporen in Goebbels Propagandaministerium verdient hatten . Tracey, Michael: The Illusive Ideal: An Essay on Hugh Greene and the Creation of Broadcasting in the Federal Republic of Germany. Dissertation Univ. of Leicester 1984, Seiten 57-58.<br />
[29] Pond, Elizabeth. The Rebirth of Europe, Washington D.C.: The Brookings Institution, 2002, Seite 23 sowie Varwick, Johannes/Woyke, Richard: Die Zukunft der Nato. Transatlantische Sicherheit im Wandel, Opladen: Leske und Budrich 2000, Seite 55 sowie „Die Welt“, 18.5.2001, Seite 8<br />
[30] Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. M&#228;rz 1975. Nach Wikipedia, de.wikiquote.org/wiki/ Eugen_Gerstenmaier, sowie Die Aula – Das Freiheitliche Magazin, Graz, 15.1.2006, Seite 3<br />
[31]„Dringender“ Brief Vansittard an Au&#223;enminister Halifax vom 6. September 1940 betr. Weisung f&#252;r den britischen Botschafter Mallet in Stockholm, alle deutschen Friedensf&#252;hler zur&#252;ckzuweisen. Die Zerst&#246;rung Deutschlands gewann gegen&#252;ber der von den Konservativen angestrebten gegenseitigen Zerst&#246;rung Deutschlands und der Sowjetunion nun den Vorzug. Foreign Office To Mallet / Nr. 1011 / FO 371/24408-Public Records Office/PRO / XC 1973. In : Allen, Martin, The Hitler- He&#223; Deception, London : HarperCollinsPublishers, 2003. Der deutsche Text stammt aus der im gleichen Jahr erschienenen &#220;bersetzung Churchills Friedensfalle, Seite 113f.<br />
[32] Hughes, Emrys, Winston Churchill.British Bulldog: His Career in War and Peace, New York, Exposition Press, New York 1955,  Seite 145<br />
[33] The Sunday Correspondent, 17.September 1989, zitiert in Frankurter Allgemeine Zeitung vom 18. September 1989. Der Herausgeber des SC, Peter Cole, arbeitete als Stellvertretender Chefredakteur des Guardian und US-Korrespondent f&#252;r die London Evening News<br />
[34] Charmley, John, Churchill: The End of Glory, Hodder and Stroughton, 1993. (dt. u.d.T. Churchill - Das Ende einer Legende bei Propyl&#228;en und Ullstein)<br />
[35] Gerhard Wisnewski/Wolfgang Landgraeber/Ekkehard Sieker: Das RAF-Phantom, Knaur M&#252;nchen, 1992, Seite 197f. sowie Konkret, Hamburg, Ausgabe 9/92<br />
[36] New York Times vom 8. M&#228;rz 1992. Dt. siehe Bl&#228;tter f&#252;r deutsche und internationale Politik, Nr. 4/92, Seite 429f. sowie Der Spiegel, 16. M&#228;rz 1992. F&#252;hrend bei der Erstellung dieses Dokumentes waren der damalige Staatssekret&#228;r im Verteidigungsministerium Paul Wolfowitz (unter Bush II Vizeverteidigungsminister) und der stellvertretende Staatssekret&#228;r im Verteidigungsministerium Lewis Libby (unter  Bush II Stabschef und Nationaler Sicherheitsberater des Vizepr&#228;sidenten).<br />
[37]Unter anderem in The Independent, London 25.9.2002 und junge Welt, Berlin 7. 12.2002<br />
[38] Letter to President Clinton on Iraq, 26.Januar 1998, Webseite des PNAC, http://www. newamericancentury.org/iraqclintonletter.htm. In &#228;hnlicher Weise argumentiert der  Offene Brief an Clinton vom 19. Februar 1998 des ebenfalls neokonservativ besetzten &#8220;Komitee f&#252;r Frieden und Sicherheit in der Golfregion&#8221;.<br />
[39] Rebuilding America´s Defenses: Strategy, Forces and Resources for a New Century, September 2000, Webseite des PNAC, http://www.newamericancentury.org/Rebuilding AmericasDefenses.pdf. Zur Mitautorenschaft von Cheney und Rumsfeld siehe Jochen B&#246;lsche, &#8220;Bushs Masterplan - Der Krieg, der aus dem Think Tank kam&#8221;, Der Spiegel, 4. M&#228;rz 2003<br />
[40] Michael Meacher, „This war on terrorism is bogus“, The Guardian, 6.September 2003. Meacher amtierte unter den Laborregierungen Harold Wilson, James Callaghan und zuletzt Tony Blair (1997-2003) als britischer Minister. Die Entlarvung des Afghanistan-Kriegsplans findet sich zuerst bei George Arney, US planned attack on Taleban, BBC News, 18.September 2001 sowie vier Tage sp&#228;ter detaillierter im Guardian.<br />
[41] Rebuilding America´s Defenses&#8230;, Seite 63. Gro&#223;britanniens Ex-Minister Meacher, der 9/11 in die N&#228;he eines „Inside Jobs“ r&#252;ckt, schl&#228;gt in seinem vorerw&#228;hnten Artikel den Bogen zwischen beiden Ereignissen: »Das Nationalarchiv der USA hat enth&#252;llt, dass Pr&#228;sident Roosevelt in Bezug auf Pearl Harbor am 7. 12. 1941 genau diese Taktik angewandt hat. Warnungen &#252;ber den bevorstehenden Angriff waren rechtzeitig eingegangen. Die anschlie&#223;ende nationale Entr&#252;stung (&#252;ber den japanischen Angriff) &#252;berzeugte eine widerwillige amerikanische &#214;ffentlichkeit von der Notwendigkeit, sich am Zweiten Weltkrieg zu beteiligen« Roosevelts Taktik dr&#252;ckt sich vielleicht am plastischsten in einem Tagebuchvermerk aus, den sein Verteidigungsminister Henry Stimson am 25.11.1941 nach einer Unterredung mit dem Pr&#228;sidenten notierte. »Die Frage war“, schreibt er &#252;ber die Japaner, „wie man sie in eine Position man&#246;vrieren k&#246;nnte, in der sie den ersten Schuss abgeben w&#252;rden, ohne dass uns allzu viel passiert [&#8230;] es war w&#252;nschenswert, sicherzustellen, dass die Japaner dies w&#228;ren (die den ersten Schuss abgeben), sodass niemand auch nur den geringsten Zweifel haben k&#246;nnte, wer der Aggressor war.« Ausf&#252;hrlich zum Thema z.B. Robert B. Stinnett: Pearl Harbor. Wie die amerikanische Regierung den Angriff provozierte und 2476 ihrer B&#252;rger sterben liess, Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2003, (Besprechung auf 3sat)</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/10/15/stauffenberg-verraten-von-allierten/ ">Stauffenberg verraten von Allierten?</a></p>
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		<title>Richtige Besetzung</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 10:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der zuk&#252;nftige Pr&#228;sident des Bundesverfassungsgerichtes, Andreas Vo&#223;kuhle, hat in einem am 1. April (kein Scherz) erschienenen Interview mit der Badischen Zeitung auf die Frage hin, ob die Dopinggeschichte nicht auch eine Frage des Systems sei, erkl&#228;rt:
&#8220;Ich glaube nicht, dass das systemisch ist. Es gibt Doping sicherlich als Strukturph&#228;nomen im Sport, aber nicht in Hinblick auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zuk&#252;nftige Pr&#228;sident des Bundesverfassungsgerichtes, <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Andreas_Vo%C3%9Fkuhle">Andreas Vo&#223;kuhle</a>, hat in einem am 1. April (kein Scherz) erschienenen <a href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg-vosskuhle-im-bz-interview.103838">Interview mit der Badischen Zeitung</a> auf die Frage hin, ob die Dopinggeschichte nicht auch eine Frage des Systems sei, erkl&#228;rt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich glaube nicht, dass das systemisch ist. Es gibt Doping sicherlich als Strukturph&#228;nomen im Sport, aber nicht in Hinblick auf Kliniken. Das Problem liegt doch darin, dass ein sehr, sehr kleiner Personenkreis eine riesige Organisation mit tausenden von Mitarbeitern de-savouiert.&#8221;</p></blockquote>
<p><a id="more-2734"></a>Da ist der <a href="http://www.pr-inside.com/de/jurist-vosskuhle-auf-dem-absprung-von-r545734.htm">aus einer Juristenfamilie kommende</a> Jurist aus Baden-W&#252;rttemberg im <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/04/22/neues-vom-krieg-gegen-den-journalismus/">Krieg gegen den Journalismus</a> und im Kampf gegen die <a href="http://www.law-europe.eu/deutschland-interview-mit-bverfg-richter-andreas-vosskuhle/">Demokratie</a> sicher die <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/05/02/freiheit-unabhangig-von-der-wetterlage/">richtige Besetzung</a> als <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/;art15532,2523430">oberster H&#252;ter</a> der <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/03/gedanken-zum-tag-der-pressefreitheit-in-deutschland/">Pressefreiheit in Deutschland</a>. Sch&#246;n, dass <a href="http://www.r-archiv.de/article3004.html">zuf&#228;llig</a> auch <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/G%C3%BCnther_Oettinger">G&#252;nther Oettinger</a> seiner Nominierung so <a href="http://www.focus.de/politik/diverses/bundesverfassungsgericht-andreas-vosskuhle-wird-nachfolger-von-winfried-hassemer-_aid_296129.html">ganz schnell zugestimmt</a> hat. Den aus &#252;bersch&#252;ssigen S&#252;dwest-Juristen <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/S%C3%A4chsischer_Sumpf">s&#228;chsischen Sumpf</a> hat es passenderweise auch <a href="http://karl-nolle.de/aktuell/pressem.php?id=8685">nie gegeben</a>.</p>
<p>Preisfrage: Wie kommt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kishore_Mahbubani">Kishore Mahbubani</a> blo&#223; auf die komische Idee, <a href="http://www.tvo.org/cfmx/tvoorg/tvoutils/globalfiles/VideoPop.cfm?spot_id=5491&#038;sitefolder=theagenda">dass es einen negativen Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Korruption geben k&#246;nnte</a>? Naja, das muss man wohl nicht ernst nehmen. Schlie&#223;lich hat Deutschland seit langem kontinulierlich gut 10% Wachstum und China ist schon ewig nahe an der Stagnation. Vermutlich hat der Mann einfach keine Ahnung.</p>
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		<title>Gro&#223;e Lachnummer von Peter Ruggenthaler</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 08:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankenkontrolle]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.Und wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.&#8221; (George Orwell in 1984)
 Peter Ruggenthaler &#252;berraschte j&#252;ngst unter dem Titel &#8220;Stalins gro&#223;er Bluff: Die Geschichte der Stalin-Note in Dokumenten der sowjetischen F&#252;hrung&#8221; mit einem Sammelband, mit dem er offenbar mehr oder weniger direkt die absurde Behauptung aufstellt, die Sowjetunion sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.Und wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.&#8221; (George Orwell in 1984)</p></blockquote>
<p> Peter Ruggenthaler &#252;berraschte j&#252;ngst unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ISBN=3486583980?tag=trafficstatis-21">Stalins gro&#223;er Bluff: Die Geschichte der Stalin-Note in Dokumenten der sowjetischen F&#252;hrung</a>&#8221; mit einem Sammelband, mit dem er offenbar mehr oder weniger direkt die absurde Behauptung aufstellt, die Sowjetunion sei Schuld an der Teilung Deutschlands gewesen. In der <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ISBN=3486583980?tag=trafficstatis-21">Buchbeschriebung bei Amazon</a> hei&#223;t es, &#8220;Stalins Einigungsangebot war nicht ernst gemeint, sondern ein St&#246;rman&#246;ver gegen die Wiederbewaffnung Westdeutschlands.&#8221;</p>
<p><a id="more-2733"></a>Ob Peter Ruggenthaler auch darauf eingeht, wie die westlichen Siegerm&#228;chte ihr Gebiet mit dem schnellen <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/04/06/zur-geschichte-der-mediensteuerung/">Aufbau einer antikommunistischen Propagandamaschine</a> unter Kontrolle brachten, <a href="http://www.stalinwerke.de/wahrheit/wahrheit-208.html">im M&#228;rz 1948 in London einseitig die Einf&#252;hrung einer Westw&#228;hrung und damit die Teilung Deutschlands beschlossen</a>, einseitig die Bundesrepublik gr&#252;ndeten, zur Durchsetzung der strikten Westbindung John McCloys <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Auguste_Adenauer">Schwager</a> zum Bundeskanzler des einseitig ausgerufenen Weststaates machten, durch die <a href="http://www.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB146/index.htm">Nachfolger von Hitler&#8217;s &#8220;Fremde Heere Ost&#8221;</a> im Rahmen einer <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Strategie_der_Spannung">Strategie der Spannung</a> zur Aufr&#252;stung Deutschlands eine <a href="http://mellowbox.de/blog/archives/865">angebliche milit&#228;rische Bedrohung durch die kasernierte Volkspolizei der DDR erfanden</a> und dann <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/02/03/mit-demselben-personal-weitergemacht/">das alte Personal</a> durch die Repatriierung von Nazi-Verm&#246;gen ein antikommunistisches <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Wirtschaftswunder">Wirtschaftswunder</a> inszenieren lie&#223;en, kann bei der Pr&#252;fung der Frage, ob die Stalin-Note im Zeitalter des erst sp&#228;ter mit Hilfe der die <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Operation_Mockingbird">Operation Mockingbird</a> beendeten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/McCarthyismus">McCarthyismus</a> ernst gemeint war, sicherlich offen bleiben.</p>
<p>Ernst Schumacher hat sich die gro&#223;e Lachnummer von Peter Ruggenthaler trotzdem angesehen und unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.sopos.org/aufsaetze/47f62c2b2f0d9/1.phtml"><strong>Wer hat Deutschland geteilt?</strong></a>&#8221; einen Kommentar dazu bei Ossietzky ver&#246;ffentlicht.</p>
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		<item>
		<title>Michael Bohn und die Mobbing-Zentrale bei Rotglut.org</title>
		<link>http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/04/michael-bohn-und-die-mobbing-zentrale-bei-rotglutorg/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 14:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Recht und Unrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche, &#252;ber die bei rotglut.org berichtet wird, freuen sich dar&#252;ber sicherlich. Andere freuen sich vermutlich weniger. Die Mobbing-Zentrale, die in der Vergangenheit bereits mit Fanpost f&#252;r den Mobbing-Gegner aufgefallen ist, hat es nun geschafft, &#252;ber den Umweg eines Berichtes &#252;ber Rechtsanwalt Michael Bohn, Gie&#223;en, der ein Mandat der zwielichtigen &#8220;Deutschen Inkassostelle GmbH&#8221; hat, bei rotglut.org [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche, &#252;ber die bei <a href="http://rotglut.org/">rotglut.org</a> berichtet wird, freuen sich dar&#252;ber sicherlich. <a href="http://rotglut.org/nachricht,100037,Faustus+Eberle+und+das+Instrument+der+Abmahnung">Andere</a> freuen sich <a href="http://rotglut.org/nachricht,100036,Guenter+Freiherr+von+Gravenreuth+im+Berufungsverfahren+zu+11+Monaten+auf+Bewaehrung+verknackt">vermutlich weniger</a>. Die Mobbing-Zentrale, die in der Vergangenheit bereits <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2006/04/27/mobbing-zentrale-mahnt-mobbing-gegner-ab/">mit Fanpost f&#252;r den Mobbing-Gegner aufgefallen</a> ist, hat es nun geschafft, &#252;ber den Umweg eines Berichtes &#252;ber Rechtsanwalt Michael Bohn, Gie&#223;en, der ein Mandat der zwielichtigen <a href="http://rotglut.org/nachricht,921,Deutsche+Inkassostelle+-+Wie+dreist+Udo+Polzin+luegt">&#8220;Deutschen Inkassostelle GmbH&#8221;</a> hat, bei rotglut.org zu landen. Sollte es sich dabei wirklich um eine Sperrung des Kontos einer Mutter von f&#252;nf Kindern aufgund einer &#8220;Pf&#228;ndungsvorank&#252;ndigung&#8221; handeln, die keine wirksame Rechtsgrundlage hat, dann w&#228;re das wirklich ein dicker Hund.</p>
<p><a id="more-2732"></a>Zur Mobbing-Zentrale hei&#223;t es in dem Artikel <a href="http://rotglut.org/nachricht,100039,Tja+Herr+Michael+Bohn+aus+Giessen">bei rotglut.org</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Michael Bohn, Am alten Friedhof 16, 35394 Gie&#223;en ist Mitglied des &#8220;Netzwerk der Mobbing-Zentrale&#8221;. Offenbar hat das &#8220;Mobbing-Zentrale&#8221; hier eine ganz andere Bedeutung als man gew&#246;hnlich vermuten w&#252;rde&#8230; denn beim &#8220;Netzwerk Mobbing&#8221; m&#246;chte man sich von dem Herrn Bohn wohl nicht distanzieren, obgleich dessen Vertretung der h&#246;chst fragw&#252;rdigen &#8220;Deutschen Inkassostelle GmbH&#8221; dort mitgeteilt wurde.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ob sich <a href="http://forum.mobbing-gegner.de/mobbing/gewerkschaft-metall-und-rechtsschutz-t440.html#p1381">Margit-Ricarda Rolf</a> &#252;ber die Erw&#228;hnung bei der Mobbing-Zentrale freut, ist hier nicht bekannt. Leser m&#246;gen nun denken: <a href="http://www.arbeitslosennetz.de/forum/showthread.php?t=5214">Trau schau wem</a>. So falsch ist das sicher nie.</p>
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		<title>Die b&#246;sen Chinesen sind schuld</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 19:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[CDU]]></category>

		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>

		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im deutschen &#8220;Krieg an der Heimatfront&#8221; fordert die CDU in Person von Fraktionschef Volker Kauder in Abstimmung mit Kriegsminister Franz-Josef Jung, Staatssicherheitsminister Wolfgang Sch&#228;uble und Dosenpfandkanzlerin Angela Merkel nun einen dem Kanzleramt unterstellten &#8220;Nationalen Sicherheitrat&#8221; sowie die Vorbereitung auf einen B&#252;rgerkrieg in Deutschland durch die Legitimation von bisher illegalen Bundeswehreins&#228;tzen im Inland. Volker Kauder macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im deutschen &#8220;<a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/03/20/krieg-an-der-heimatfront/">Krieg an der Heimatfront</a>&#8221; fordert die CDU in Person von Fraktionschef Volker Kauder in Abstimmung mit Kriegsminister <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Franz-Josef_Jung">Franz-Josef Jung</a>, Staatssicherheitsminister <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Wolfgang_Sch%C3%A4uble">Wolfgang Sch&#228;uble</a> und <a href="http://www.mein-parteibuch.de/dosenpfandministerin-angela-merkel-cdu/">Dosenpfandkanzlerin</a> <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Angela_Merkel">Angela Merkel</a> nun einen dem Kanzleramt unterstellten &#8220;Nationalen Sicherheitrat&#8221; sowie die Vorbereitung auf einen B&#252;rgerkrieg in Deutschland durch die Legitimation von bisher <a href="http://www.faz.net/s/RubF0E4F4ECFDD24816BC0C6759093E04F7/Doc~EAF68E40849CA4D028B57223148464174~ATpl~Ecommon~Scontent.html">illegalen</a> Bundeswehreins&#228;tzen im Inland. Volker Kauder macht aus seiner <a href="http://bundesrecht.juris.de/gg/art_87a.html">verfassungsfeindlichen</a> Gesinnung keinen Hehl und <a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/196/172685/">l&#228;sst sich in der SZ wie folgt zitieren</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Gerade bei der Bedrohung durch den globalen Terrorismus ist es wichtig, dass wir die traditionellen Grenzen zwischen innerer und &#228;u&#223;erer Sicherheit &#252;berwinden.&#8221;</p></blockquote>
<p><a id="more-2731"></a>Da die in verschienden <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/11/20/video-der-global-islamic-media-front-gimf/">Terrorvideos</a> verbreiteten <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/08/07/shopped/">M&#228;rchen</a>, die &#252;blicherweise zur Begr&#252;ndung f&#252;r die Abschaffung der Grundrechte herangezogen werden, inzwischen kaum noch f&#252;r mehr als <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1uwOL4rB-go">Spott</a> zu gebrauchen sind, setzt Volker Kauder bei der <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/04/30/wolfgang-schaeube-redet-ueber-blogger-und-qualitaetsjournalismus/">Regierungspropaganda</a> <a href="http://www.tagesschau.de/inland/nationalersicherheitsrat2.html">in der Tagesschau nun auch auf ein neues Zugpferd</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wie sollen wir reagieren, wenn die Chinesen in Afrika Diktatoren unterst&#252;tzen, um sich den Zugang zu Rohstoffen zu sichern?&#8221;</p></blockquote>
<p>Stammtischexperten aufgepasst: <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/04/28/die-versenkung-der-modernen-kanonenboote-der-cia/">Die b&#246;sen Chinesen</a> sind ab heute schuld daran, dass <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/03/06/alternative-zum-vorschlag-von-roman-herzog/">die meudalistische Einheitspartei Deutschlands</a> die Reste der freiheitlich-demokratischen Grundordnung <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/04/23/eu-vertraege-ohne-die-voelker-europas/">leider abschaffen musste</a>.</p>
<p>Wie es weiter im Drehbuch geht, ist auch schon klar: <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/01/28/andrea-ypsilanti-kann-nun-farbe-bekennen/">wie immer</a>. &#8220;Engagierte&#8221; Politiker der SPD werden ein filmreifes Theater dagegen auff&#252;hren, aber dann letztendlich in Bundestag und Bundesrat &#8220;<a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/11/13/dokument-der-schande/">mit gro&#223;en Bauchschmerzen</a>&#8221; doch <a href="http://www.radio-utopie.de/2008/01/16/unwahlbare-spd-kampfeinsatz-in-afghanistan-durch-isaf-soldaten/">alles abnicken</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gedanken zum Tag der Pressefreiheit in Deutschland</title>
		<link>http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/05/03/gedanken-zum-tag-der-pressefreitheit-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 09:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:cre