Katze

Mein Parteibuch BlogNo Copyright - Kopieren erlaubt

Ein Internet-Tagebuch mit Katzenbildern

[Mission Statement] [Krieg ist illegal]

[International]   [Headlines]   [Forum]   [Wiki]   [Ticker]   [Mitmachen]

18. März 2010

Aufstehen für Hermann Dierkes

von @ 18:59. abgelegt unter Deutschland, Medienmanipulation, Rechtsextremismus, Die Linke, Geschichte

Der Duisburger Gewerkschafter und Politiker der Partei die Linke Hermann Dierkes hat letztes Jahr bei seiner Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters erfahren, wie stark die israelische Lobby in Deutschland ist. Nachdem Hermann Dierkes laut darüber nachgedacht hat, ob eine Unterstützung der auf dem Weltsozialforum in Brasilien vorgestellten Kampagne für Boykott, Desinvestition und Sanktion von Israel dazu beitragen könnte, Israel dazu bringen kann, Völker- und Menschenrecht zu beachten, ging eine mediale Schmierenkampagne gegen Hermann Dierkes los, die andere Aktivisten, die sich in Deutschland und weltweit für Frieden und geschichtliche Wahrheit in Bezug auf Palästina einsetzen, darunter der israelische Historiker Ilan Pappe, der renommierte US-Politologe Norman Finkelstein und Bundesverdienstkreuzpreisträgerin Felicia Langer, gut bekannt ist.

Bei der letztjährigen Kampagne gegen Hermann Dierkes spielten sich Werner Jurga, der nicht nur Beisitzer in einem Duisburger Ortsverein der mit der Linkspartei konkurrierenden SPD ist, sondern auch Duisburger Vize der Pro-Israel-Lobbyorganisation DIG ist, sowie das mit für die Springerpresse und anderen ähnlich unseriösen Unternehmen der Milliardärspresse tätigen Journalisten gespickte Weblog Ruhrbarone zu Skandalisierern auf. Dieter Graumann vom schon lange als führende deutsche Propaganda-Einrichtung der in Israel herrschenden Rechtsextremisten tätigen “Zentralrat der Juden” versuchte Hermann Dierkes via Bild-Zeitung zum Antisemiten abzustempeln und unterstellte Hermann Dierkes obendrein noch “moralische Verkommenheit und Skrupellosigkeit”. Andere unseriöse Massenmedien wie der den Erben von Hitlers bestem Zeitschriftendrücker gehörende Berliner Tagesspiegel, der von Bimbeskanzler Kohls früherem Rechtsanwalt Stephan Holthoff-Pförtner kontrollierte WAZ-Konzern und die dem grünen Bataillon der NATO nahestehende taz stürmten bei der verlogenen Hetzkampagne gegen den Friedensaktivisten Hermann Dierkes begeistert mit. Nachdem Hermann Dierkes anschießend auch noch von zwei prominenten Führungsfiguren in der Linkspartei, nämlich Gregor Gysi und Petra Pau, gezielt desavouiert und damit aus den vermeintlich eigenen Reihen sabotiert wurde, verzichtete Hermann Dierkes auf die Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters.

Doch Hermann Dierkes hat sich durch die Schmutzkampagne nicht mundtot machen lassen und gemeinsam mit Sophia Deeg über die tabuisierte Diskussion zur Politik gegenüber Israel sowie seine Erfahrungen mit der Hasskampagne der Israel-Lobby ein Buch herausgegeben: “Bedingungslos für Israel?” Anlässlich der öffentlichen Vorstellung seines Buches gibt es nun wieder eine Schmutzkampagne gegen Hermann Dierkes. Und wieder sind Werner Jurga und die Ruhrbarone ganz vorn mit dabei. Diesmal hat es Broders Berliner Buddy Benjamin Weinthal, der als rechter Hetzer schon eine bemerkenswerte Historie vorzuweisen hat, mit einem Artikel in der “rechtskonservativen” zionistischen Jerusalem Post den Job übernommen, die Hetzkampagne in den Massenmedien zu starten. Ein zum Medienkonglomerat des Sohnes eines alten Nazis aus Köln am Rhein gehörendes Blättchen aus Frankfurt am Main übernahm es dann, mit einer deutschen Fassung von Weinthals Artikel den Sturm in deutschen Massenmedien zu entfachen. Für den Zentralrat der Juden betätigte sich diesmal Generalsekretär Stephan Kramer als rechtsradikaler Hetzer gegen Dierkes, unterstellte ihm völlig entgegen den Tatsachen das Schüren von Hass und beschimpfte ihn mit dem bei Rechtsextremisten schon immer sehr beliebten Begriff “Gutmensch“. Und wieder taten sich Dierkes vermeintliche Parteifreunde Gregor Gysi und Petra Pau damit hervor, Hermann Dierkes in der traditionell rechten Milliardärspresse zu desavouieren.

Doch diesmal kam die Hetzkampagne nicht zum Ziel. Das Ziel, die Stadt Duisburg dazu zu bringen, Hermann Dierkes die Nutzung von der städtischen VHS gehaltener Räume in Duisburg zur Präsentation seines Buches verbieten zu lassen, wurde von der Israel-Lobby diesmal nicht erreicht. Hermann Dierkes und Sophia Deeg konnten ihr Buch in Duisburg erfolgreich der Öffentlichkeit vorstellen, die Verstaltung war gut besucht und Einladungen für weitere Buchpräsentationen liegen vor.

Und die zionistische Lügenpropaganda wird auch in Zukunft nicht mehr so einfach funktionieren wie in der Vergangenheit. Schon nach der letztjährigen Kampagne der Israel-Lobby gegen Hermann Dierkes haben sich Hunderte zum Teil sehr prominente und hoch angesehene jüdische Friedensaktivisten aus aller Welt in einem offenen Brief mit Hermann Dierkes solidarisiert und seiner Verleumdung als Antisemit widersprochen. Die primitive Methode der Hasbara, Friedensaktivisten, israelische Verbrechen zu deutlich ansprechen, mit haltlosen Diffamierungen als Antisemiten, Rechtsextremisten oder Geschichtsrevisionisten zu beschimpfen, damit gesellschaftlich zu stigmatisieren und letztlich mundtot zu machen, ist inzwischen auch unter Friedensaktivisten in Deutschland inzwischen hinreichend bekannt. Auch dass Petra Pau und Gregor Gysi weder Linke noch Menschenrechts- oder Friedensaktivisten sind, sondern an der Spitze einer neokonservativen Seilschaft stehen, die systematisch die Partei die Linke unterwandert hat, um sie zu einem links camouflagierten Werkzeug der Kriegspolitik des religiös verbrämten rassistischen Apartheidstaates Israel zu machen, wurde zwischenzeitlich gut dokumentiert. Die Unterwanderung der Partei “Die Linke” durch Lobbyisten des von Rechtsextrmisten beherrschten Staates Israel kann nicht ohne Folgen bleiben. Hermann Dierkes hat auf der Veranstaltung im Februar in Berlin bereits angekündigt, auf dem nächsten Parteitag eine Auseinandersetzung um de Parteipositionen in Bezug auf Israel zu führen, mit dem Ziel, dass die Linke zu Israel feststellt, dass Äquidistanz zu Okkupatoren und Okkupierten nicht die Position der Linken ist, sondern die Linke selbstverständlich solidarisch mit den Opfern, also den Okkupierten, ist.

Die Israel-Lobby hat die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt. Mit der Schlappe, die Veranstaltung von Hermann Dierkes abzusagen, gibt sie sich nicht zufrieden. Kampagnenjournalist Benjamin Weinthal hat nach der erfolgreich verlaufenen Buchvorstellung in der Jpost nachgelegt und lässt nun Shimon Samuels vom Simon Wiesenthal Center fordern, Dierkes wegen angeblicher “Holocaust-Beschimpfung” aus der Linkspartei auszuschließen. Stefan Laurin, der auch für die Veröffentlichung des letzten im Blog Ruhrbarone veröffentlichten Diffamierungsgeschreibsels von Werner Jurga verantwortlich zeichnete, hat die dazugehörige Pressemitteilung vom Simon Wiesenthal Center, welches, wie Stefan Laurin erklärt, “nach dem Österreichischen Nazi-Aufklärer Simon Wiesenthal” benannt sei, auch prompt bei den Ruhrbaronen veröffentlicht und dabei Hermann Dierkes “antisemitischer Ausfälle” bezichtigt. Das “Simon Wiesenthal Center” rege an, dass Pau und Gysi ihre Mitglieder über die Besonderheiten des Deutsch-Israelischen Verhältnis aufklären und fordere Geschichtsunterricht für Mitglieder der Linkspartei, schreibt er.

Geschichtsunterricht ist eine prima Idee. Zunächst aber lohnt eine kurze Betrachtung der Tätigkeit der Organisation “Simon Wiesenthal Center”. Denn dass das Simon Wiesenthal Center Teil der Propaganda-Truppe Israels ist, verschweigt Stefan Laurin, genauso wie Werner Jurga in seiner jüngsten Publikation zur Diffamierung von Hermann Dierkes vergessen hat, zu erwähnen, dass er nicht nur Funktionär der mit der Linken konkurrierenden Partei SPD ist, sondern als DIG-Funktionär auch Teil der Israel-Lobby ist.

Shimon Samuels beisielsweise war laut Teilnehmerliste im Dezember 2009 Teilnehmer - er wurde dort bezeichnet als “Director for International Relations” und als Land wurde Frankreich angegeben - der großen vom Rechtsextremisten Avigdor Lieberman einberufenen Konferenz in Jerusalem, auf der führende Israel-Lobbyisten ihre Strategie zur Bekämpfung der globalen Boykott-Kampagne gegen den Apartheidstaat Israel abgestimmt haben. Wie in dem zwischenzeitlich bekannt gewordenen Zusammenfassung der Konferenzdiskussion ersichtlich wird, haben die Lobbyisten Israels nicht etwa darüber diskutiert, wie sie Israel dazu bringen können, die völkerrechtswidrige Besatzung zu beenden oder wenigstens als ersten Schritt mal den illegalen israelischen Siedlungsbau auf palästinensischem Gebiet zu stoppen, haben die Lobbyisten Israels auf der Konfernez darüber nachgedacht, mit welchen propagandistischen Maßnahmen sie sicherstellen können, dass auf die fortgesetzten israelischen Schandtaten nicht mit Boykottaufrufen wie gegen die Apartheid in Südafrika reagiert wird. Als geeignete Mittel fand die Konferenz die Einrichtung eines zentralen Kriegsraumes um diejenigen, die zur Unterstützung der internationalen Boykottkampagne aufrufen, lächerlich zu machen, zu beschimpfen und zu beschämen. Gesagt, getan. Nach dieser Absichtserklärung zum iffamierenden Vorgehen gegen diejenigen, die die Verhältnisse in Israel und den besetzten Gebieten beim Namen nennen und Konsequenzen fordern, liegt der Hintergrund der diffamierenden Presseerklärung von Konferenzteilnehmer Shimon Samuels auf der Hand. Bemerkenswert in der im üblichen Stil der Diffamierung daherkommenden Pressemitteilung des Wiesenthal Centers ist allerdings, dass Shimon Samuels darin eine besondere, zwischen ihm einerseits und Petra Pau und Gregor Gysi andererseits seit den 90er Jahren bestehende Vereinbarung zur Zusammenarbeit bestätigt. Deutlicher hätte Shimon Samuels nicht erklären können, dass Gregor Gysi und Petra Pau Teil der Israel-Lobby sind.

Nun aber zum Geschichtsunterricht. Zum Kennenlernen der Geschichte sollte auf den hochdekorierten “Nazi-Aufklärer” Simon Wiesenthal sollte man bei dem Geschichtsunterricht besser nicht zuviel zurückgegriffen werden, denn Simon Wiesenthal hatte ein leicht gestörtes Verhältnis zur Wahrheit, oder anders ausgedrückt, er log wie gedruckt. Natürlich log er nur im Dienste der guten Sache und im Dienste Israels, und das tat seiner Meinung nach seinem Werk auch keinen Abbruch, doch der Vermittlung der Wahrheit über die schreckliche Wirklichkeit des Holocaust, seiner Vorgeschichte und seiner Folgen waren seine als Wahrheit verkauften Märchen natürlich nicht gerade dienlich.

Zur geschichtlichen Besonderheit der Beziehung der deutschen Politik zu Israel und seiner zwanghaften Solidarität mit den Verbrechen Israels hat Mein Parteibuch anlässlich der weltweiten Israel Apartheid Week vor ein paar Wochen erst berichtet:

Die während der Zeit des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen wurden in der Bundesrepublik Deutschland nicht wirklich aufgearbeitet. Deutschland wird nach wie vor beherrscht von einer konservativen Partei und den sie unterstützenden Wirtschaftsstrukturen, deren Personal, Bürokratie und Anhängerschaft sich noch lange nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland aus alten Nazis zusammensetzte. Während des Nationalsozialismus zusammengeraubte große Vermögen sind heute noch vielfach in der Hand der Erben der Täter. Auch die Kirchen sind noch weit entfernt davon, für ihre zentrale Rolle bei den im Namen des Kampfes gegen den Bolschewismus begangenen Verbrechen entsprechend Buße getan zu haben und den zionistischen Machthabern in heutigen zentralen jüdischen Organisationen sind die der deutschen Öffentlichkeit weitgehend unbekannten bis an Komplizenschaft reichenden Sympathien für die Rassenpolitik der Nazis, durch die die zionistischen Organisationen während des Nationalsozialismus geprägt waren, bis heute ebenfalls peinlich.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges haben insbesondere die USA in der Bundesrepublik Deutschland dafür gesorgt, dass alte Nazis wieder in Amt und Würden gekommen sind, weil diese den von der dem Nationalsozialismus nahestehenden Ideologie des Antikommunismus geprägten Machthabern der USA als besonders zuverlässige und skrupellose Kämpfer gegen kommunistische Umtriebe galten. Die Machthaber der USA und Konrad Adenauer wollten für die Bundesrepublik Deutschland Westbindung und Wiederaufrüstung. Um diesen Plan in den USA innenpolitisch gut verkaufen zu können, war es notwendig, sich mit jüdischen Organisationen gutzustellen. Die maßgeblichen jüdischen Organisationen waren schon damals - nicht zuletzt wegen des von Deutschland verbrochenen Holocausts - von Zionisten dominiert. 1952 schloss Konrad Adenauer mit der Jewish Claims Conference das Luxemburger Abkommen, in dem Deutschland als Verursacher von Holocaust und Krieg vornehmlich verpflichtet wurde, der israelischen Regierung zu helfen, unter anderem materiell und finanziell bei der Eingliederung von jüdischen Flüchtlingen in Israel. Sehr überspitzt formuliert bedeutete das etwa: Der Staat der Täter zahlte aus dem Steueraufkommen aller darin lebenden Menschen, also auch aus dem Steueraufkommen von kommunistischen KZ-Opfern, Wiedergutmachung an Sympatisanten der Täter. Die wesentliche Gegenleistung für diese seltsame Art der “Wiedergutmachung” dürfte darin bestanden haben, dass Israel durch Schweigen und Anerkennung dafür sorgte, dass die von NS-Tätern dominierte Bundesrepublik Deutschland international nicht als Paria-Staat geächtet und geschnitten wurde.

Der Deal israelische Unterstützung gegen bundesdeutsche Unterstützung brachte vielen Seiten Vorteile. Der Weg für die von den Machthabern in den USA gewünschte antikommunistische Wiederaufrüstung und Westeinbindung der Bundesrepublik Deutschland als Exportnation war frei, zionistische Organisationen und Israel kamen zu Geld, um neue Immigranten nach Israel anzulocken und so den kolonialen Siedlerstaat nach den Vorstellungen der dortigen Machthaber durch größere Reinheit jüdischen Blutes zu festigen und alte Nazis konnten in der Bundesrepublik Deutschland von Zionisten ungestört ihre Karriere fortsetzen, und wie schon unter Hitler einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen, nämlich der politischen Verfolgung von Linken, nachgehen.

Daran, die während der Zeit des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen wirklich aufzuarbeiten, war natürlich weder den zionistischen Organisationen, die anstelle der Opfer Entschädigungszahlungen für die während des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen erhalten hatten, noch den USA, für die der Deal bedeutete, Deutschland in die NATO holen zu können, und erst recht nicht den in Deutschland tonangebenden früheren Nazis, die als Täter nicht nur unbehelligt blieben, sondern oft sogar ihre Beute behalten konnten, ernsthaft gelegen. Ideologisch besonders gut in dieses verschwiegen System passen die Kollektivschuldhypothese und der Anspruch Israels, als jüdischer Staat das Judentum insgesamt zu vertreten. Wenn alle Schuld sind, ist praktisch keiner der wirklichen Täter so richtig persönlich Schuld und Deutschland als Staat muss Israel, ganz gleich was für Verbrechen dessn Regierung begeht, aus Wiedergutmachungsgründen unterstützen. Um die Namen wenigstens einiger in der Bundesrepublik Deutschland einflussreicher NS-Täter aufzudecken und öffentlich bekannt zu machen, bedurfte es erst der Arbeit von Albert Norden, der aus der DDR heraus in den 60er Jahren das Braunbuch herausgab und dafür, obwohl oder gerade weil die Informationen sehr zutreffend waren, übel beschimpft wurde. Dieses schon aus dem Haavara-Abkommen bekannte Prinzip der Zusammenarbeit der höchst unappetitlichen deutschen Rechten mit Zionisten funktioniert in groben Zügen bis heute so.

Hinzu kommt, dass seit dem Ende des zweiten Weltkrieges die Machthaber der USA diese Zusammenarbeit nach Kräften unterstützen. So indet sich in dem von der Besatzungsmacht USA aufgebauten Presse- und Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland bis heute keine Kritik an der deutschen Unterstützung für das israelische Besatzerregime, obgleich doch die Lehre aus der NS-Zeit eigentlich sein sollte, dass es Rassentrennung nie wieder geben sollte. Besonders augenfällig ist das in der Springerpresse, wo die Verpflichtung zu bedingungslosen Unterstützung für USA und Israel sogar noch heute als Anlage zum Arbeitsvertrag gereicht wird. Bei anderen Verlagen wird die Interessenverquickung auch auf andere Weise deutlich. Beim Verlagsimperium der Erben von Hitlers bestem Zeitungsdrücker sitzen kriegstreiberische Zionistenkumpels an führender Stelle mit im Boot und einen Teil der Zentrale des Medienimperiums des Sohnes eines alten Nazis aus Köln am Rhein, der kürzlich einen wichtigen Anteil an einer großen israelischen Zeitung kaufen durfte, wurde auf ein in der Nazizeit preiswert erworbenes zuvor in jüdischem Besitz befindliches Grundstück gebaut.

Heute läuft die Beziehung nicht mehr auf Geld gegen Schweigen sowie gegenseitige diplomatische Unterstützung hinaus, sondern auf eine Vereinbarung Schweigen gegen Schweigen. Israel schweigt zu den von Deutschen während der Zeit des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen und Deutschland schweigt zu den von Israel gegenwärtig begangen Verbrechen und der fortwährenden Weigerung Israels, seine klare völkerrechtliche Verpflichtung zum Ende der Besatzung einzuhalten.

Wer diesen Pakt der nationalsozialistischen deutschen Täter von gestern und den zionistischen israelischen Tätern von heute in Deutschland dadurch gefährdet, dass er von Israel nachdrücklich die Einhaltung von Völkerrecht und Menschenrecht einfordert, wird mit dem von Norman Finkelstein beschriebenen Einsatz von falschen Antisemitismus-Vorwürfen als politischer Waffe, wofür der Begriff des sekundären Antisemitismus vermarktet wird, regelmäßig mundtot gemacht.

Das Durchbrechen des Schweigekartells der Täter birgt nicht nur die Aussicht durch einen Beitrag für einen gerechten Frieden in Palästina ein gutes Werk zu tun, sondern gerade auch für die Linke ein enormes politisches Potenzial. Sollte es gelingen, das Schweigekartell zu durchbrechen, könnte das Kräfte für eine ernsthafte Aufarbeitung der Verbrechen während der Zeit des Nationalsozialismus freisetzen. Da alte Nazis sich in der frühen Bundesrepublik vor allem in konservativen Parteien eingenistet haben und deren tatsächliche und geistige Erben dort nie wirklich vertrieben wurden, könnte das zu einem Zusammenbrechen einer Reihe faschistisch-konservativer Machtzirkel in Politik, Wirtschaft, Justiz und Medien nach dem Muster von Fritz Ries führen, von dem politisch vermutlich vor allem die Linke profitieren würde.

Es lohnt sich also in vielerlei Hinsicht, für Hermann Dierkes aufzustehen und gemeinsam mit Hermann Dierkes den politischen Kampf gegen die Israel-Lobby und die rechtsextreme “Mossad-Fraktion” in der Linken durchzufechten.

54 Kommentare zum Beitrag “Aufstehen für Hermann Dierkes”

  1. Harry Schwiebert sprach

    Ich habe das nicht alles gelesen.
    Der Hermann sollte
    Falls er nicht nur sabbeln will
    Die abgefackte Frontorganisation
    Der Menschenrechtverletzer,
    Der Alles Muß Bleiben Wie Es Immer War
    Denn Ich Profitiere
    Partei
    verlassen
    Sonst
    Bleibt er
    Unglaubwürdig

    Shalom

  2. Der Nordstern sprach

    Die Ruhrbarone fallen zwischenzeitlich immer wieder unangenehm auf.

    Schade, nachdem die CDU so eifrig gegen dieses Blog gekeilt hatte, hätte man fast glauben können, die wären wirklich frei und unabhängig.

    Der Nordstern.

  3. Modesto sprach

    Attenzione: Auf der islamophoben Website “Achse des Blöden” speit der aus Funk und Fernsehen bekannte Rechtsreaktionär Henryk M. Schlämmer bereits am frühen Morgen Gift und Galle und ringt kurzatmig und schwer nach möglichst beleidigenden Worten gegen euren Aufruf. Allmählich macht man sich fast Sorgen, dass er sich um Kopf und Kragen koddert(erst vorgestern hat er dort die Grünen-Politikerin ulla Jelpke als “Schlampe” tituliert, was ihm schon in einem ähnlichen Fall ganz schlecht bekommen ist). Hoffentlich erleidet der alte Mann keinen diabetischen Schock, sonst seid ihr schuld, ihr pösen pösen Menschenrechtler.

  4. wazlaf sprach

    @Modesto:
    Was soll diese Beleidigung? Die respektable Ulla Jelpke ist bei der Linkspartei, nicht bei den Grünen! Ich muss doch wohl sehr bitten. ;)

  5. Modesto sprach

    @ wazlaf

    Oh, Verzeihung! Soll nicht wieder vorkommen. Liegt wohl an meiner Rot-grün-Blindheit. Kein Wunder, dass ich an der Verkehrsampel immer in die Autos rein laufe.

    :-)

  6. Redaktion sprach

    @Modesto
    So ist das. In der Disziplin des Beleidigens sind Zionisten sehr fleißig. Typisch ist, dass sie dabei sehr primitiv sind. Menschen mit anderen Meinungen als geisteskrank hinzustellen, ist genausowenig geistreich wie die Titulierung einer Frau als Schlampe. Das sagt nur etwas über denjenigen aus, der es nötig hat, mit solchen Ausdrücken öffentlich um sich zu werfen. Bei manchen Sechsjährigen fragt man sich, woher es kommt, wenn sie andere Kinder ständig mit Kraftausdrücken beschimpfen. Wer Broders Blog liest, der lernt das zu verstehen.

    Und wie immer, wenn Broder seine Geschichte mit der Bombe im jüdischen Gemeindehaus bringt, dann unterschlägt er da die Hälfte der Geschichte, nämlich den Teil, dass der Berliner Verfassungsschutz die Bombenleger angestiftet und die Bombe geliefert hat, um Linke zu diskretieren. Das weiß Broder sicher auch, steht sogar in der Wikipedia, passt aber nicht in Broders Konzept:

    http://de.wikip...en_Gemeindehaus

    In Disziplinen wie Geschichtskunde, Völkerrecht und Menschenrecht sind sie im allgemeinen weniger bewandert.

    @Wazlaf
    Du sprichst so primitiv wie ein Zionist. Bist du Zionist?

  7. Modesto sprach

    @ Redaktion

    Was mich allerdings wundert, ist dass Broder nach einem Leben als verkrachte Journalistenexistenz sich nach wie vor beim “Spiegel” (wo er im Herbst des Lebens sein Gnadenbrot frisst) halten kann. Denen kann ja unmöglich verborgen bleiben, dass ihr Reporter-Dr.-Jekyll andernorts als Mr. Hyde sein demagogisches unwesen treibt. Allerdings hat der “Spiegel” von heute auch nur noch sehr wenig Ähnlichkeit mit dem einstigen “Sturmgeschütz der Demokratie”. Schade.

    Den Beitrag von wazlaf fand ich übrigens gar nicht primitiv, sondern habe ihn als augenzwinkernd ironisch aufgefasst. Eine zionistische Haltung konnte ich da nicht rauslesen.

    LG

    Modesto

  8. Redaktion sprach

    @Modesto
    Frauen einer anderen Partei oder mit einer anderen Meinung augenzwinkernd als “Schlampen” hinzustellen ist primitiv. Ganz gleich, ob diese Frauen Anhänger oder Mitglieder einer grünen, roten oder gelben Partei sind.

    Für viele Zionisten ist so ein Verhalten normal. Trotz oder gerade wegen der von ihm gepflegten Beschimpfungen steht Broder bei Zionisten hoch im Kurs. Deshalb war meine Vermutung, dass der hier bisher völlig unbekannte Kommentator “wazlaf” ein Zionist ist, der gerade von Broder hierher gekommen ist.

  9. Modesto sprach

    @ Redaktion

    wazlaf spricht aber (zu Recht) von “der respektablen ulla Jelpke”. Also ist doch wohl eindeutig, wie er sich positioniert, oder?

    Vielleicht kann er selbst ja noch mal was dazu sagen. Ich glaub schon, dass ich ihn da richtig verstanden habe.

  10. wazlaf sprach

    wer broder “verstehen” möchte, der muss abi melzer lesen (sehr aufschlussreich, echt jetzt!):

    http://www.ders...-schriftsteller

  11. wazlaf sprach

    ich bin kein zionist (wie kommt ihr darauf?), ich sehe mich eher als anti-imperialistisch.

    und ulla jelpke ist ja wohl im denken aufgeklärter und progressiver als alle henryk broders und benjamin krügers zusammen.

    der kommentar an modesto war ironisch gemeint.

  12. HTTP 89.245.7.80 sprach

    Dierkes hatte schon immer etwas krude Meinungen. Er sollte einfach mal seine Klappe halten. Heil Israel!

  13. wazlaf sprach

    *** niveaulose und mit Kraftausdrücken gespickte Hetze entfernt ***

  14. wazlaf sprach

    wenn man auf faschistoide antideutsche hinweist und von ihnen aus eigener erfahrung erzählt, ist man ein “hetzer”? komisch. ich hatte ja nicht mal namen genannt.

  15. WDR führt Kampagne gegen Hermann Dierkes fort » mein-parteibuch.com sprach

    […] wird im WDR bei der gestrigen Ausgabe von Lokalzeit Duisburg fündig. Die Israel-Lobby arbeitet weiter kräftig daran, Hermann Dierkes fertigzumachen, weil der es wagt, die Untaten Israels deutlich beim Namen zu […]

  16. Patrizia sprach

    ***Dieser Kommentar, in dem “Patrizia” den Menschenrechtler Hermann Dierkes, wie es eine beliebte Masche von Zionisten zur Bekämpfung der universellen Menschenrechte ist, als Judenhasser verleumden wollte, wurde von der Redaktion entfernt.***

    Anbei noch ein Text zur Aufklärung darüber, auf welcher Seite der Geschichte des Rassismus führende Zionisten schon immer standen:

    Kollaboration von Zionisten mit Nazis

    “1937, nachdem er Berlin verlassen und nach Amerika ausgewandert war, schrieb Rabbi Joachim Prinz über seine Erfahrungen in Deutschland und bezog sich auf ein Memorandum, das die ZVfD – wie heute bekannt ist – am 21. Juni 1933 an die Nazi-Partei schickte. Prinz beschreibt in seinem Artikel die Stimmung der Zio- nisten in den ersten Monaten des Jahres 1933: „Jeder in Deutschland wusste, dass nur die Zionisten die Juden gegenüber der Nazi-Regierung verantwortlich vertreten konnten. Wir alle waren sicher, dass die Regierung eines Tages eine Konferenz mit den Juden am runden Tisch einberufen würde, auf der – nachdem die Unruhen und Grausamkeiten der Revolution vorbei wären – der neue Status der deutschen Juden diskutiert werden könnte. Die Regierung erklärte höchst feierlich, dass es kein anderes Land in der Welt gäbe, das so ernsthaft versuchte, das Judenproblem zu lösen wie Deutschland. Lösung der Judenfrage? Das war unser zionistischer Traum! Wir hatten das Bestehen der Judenfrage nie bestritten! Dissimilation? Das war unser eigener Aufruf! … In einer Erklärung, bemerkenswert für ihren Stolz und ihre Würde, forderten wir eine Konferenz.“”

  17. Zodiac Mindwarp sprach

    …ja, und zusammen mit der NSDAP hat der Zionistische Weltkongress dann den Holocaust geplant und durchgeführt. Diese letztendlich nur tragisch zu nennende Fehleinschätzung der wahren Ziele der Nazis seitens Teilen der damaligen jüdischen Bevölkerung in Deutschland als Kollaboration zu diffamieren, ist an Zynismus nicht zu überbieten. Dierkes hier versammelte Beifallklatscher, gegen deren Beifall er sich nicht wehrt, zeigen wo er steht: er ist ein Israelhasser, ein Antisemit, der seinen Antisemitismus nur noch mühsam und notdürftig mit einer vermeintlich ernsthaften Kritik an der aktuellen Politik der israelischen Regierung kaschiert. Nicht umsonst wird Dierkes in der rechten Szene schon als der kommende Horst Mahler gefeiert.

  18. Redaktion sprach

    @Zodiac Mindwarp
    Da du eine IP-Adresse aus dem typischen Bereich 83.135.*.* hast, von dem aus eine “pro-israelische” Spammertruppe hier im letzten Jahr massenhaft unter den verschiedensten Pseudonymen ihre systematischen Beleidgungen und Sabotageversuche abgesondert hast, vermute ich, dass du auch zu diesen Spammern gehörst. Korrigiere mich einfach, falls ich Unrecht habe. Wie dem auch sei, es freut mich jedenfalls, dass du einer der Israelfreunde bist, die in der Lage sind, ganze Sätze von sich zu geben und ich möchte dir im Detail antworten.

    >…ja, und zusammen mit der NSDAP hat der Zionistische
    >Weltkongress dann den Holocaust geplant und
    >durchgeführt.
    Wie kommst du zu so einer abstrusen Ansicht? Steht sowas in den Geschichtsbüchern der Freunde Israels? In meinem Geschichtsbuch steht, dass die NSDAP den Holocaust geplant und durchgeführt hat. Dafür, dass der zionistische Weltkongress an der Planung und Durchführung des Holocausts beteiligt war, habe ich keine Hinweise - mal abgesehen davon, dass einige führende Zionisten - vorsichtig ausgedrückt - auch nicht gerade alles in ihrer Macht stehende getan haben, um den Genozid zu verhindern.

    >Diese letztendlich nur tragisch zu nennende
    >Fehleinschätzung der wahren Ziele der Nazis seitens
    >Teilen der damaligen jüdischen Bevölkerung in
    >Deutschland als Kollaboration zu diffamieren, ist an
    >Zynismus nicht zu überbieten.
    Wie möchtest du diese “Fehleinschätzung”, was den kleinen zionistischen Teil der jüdischen Bevölkerung in Deutschland angeht, denn nennen? Sympathie von Zionisten für Nazi-Ideologie? Konnte ihnen der Rassismus verborgen geblieben sein? Waren die Leute der zionistischen Vereinigung in Deutschland vor 1937 nicht in der Lage, “Mein Kampf” zu lesen? Dem war nicht so. Führende Zionisten in Deutschland hatten eine Gemeinsamkeit mit den Nazis: den Rassismus. Und es waren auch insbesondere zionistische Organisationen, die den internationalen Boykott gegen das junge Nazi-Deutschlnad sabotiert haben, weil sie sich durch den Boykott-Bruch Vorteile für die Verwirklichung ihres rassistischen Kolonialprojektes in Palästina erhofft haben: Israel. Diese traurige Vergangenheit gehört zur Geschichte des Zionismus dazu.

    >Dierkes hier versammelte Beifallklatscher, gegen deren
    >Beifall er sich nicht wehrt, zeigen wo er steht: er
    >ist ein Israelhasser, ein Antisemit, der seinen
    >Antisemitismus nur noch mühsam und notdürftig mit
    >einer vermeintlich ernsthaften Kritik an der aktuellen
    >Politik der israelischen Regierung kaschiert.
    Was du hier machst, ist Hermann Dierkes und uns mit haltlosen Unterstellungen übel zu beleidigen. Weder wir hier im Parteibuch sind Israelhasser oder Antisemiten, noch ist Hermann Dierkes das. Worum es uns geht, ist das Israel seit über 40 Jahren eine brutale Okkupationsmacht ist, die Völkerrecht und Menschenrecht ignoriert. Einer der Gründe dafür ist sicher Angst, Angst vor Vernichtung, die zu einer paranoiden Sicherheitspolitik führt, und es ist sicher richtig, dass der von Deutschland verübte Holocaust für die Angst entscheidend mitursächlich ist. Insofern ist es richtig, dass die israelische Politik eine Folge des von deutschen verbrochenen Holocausts ist. Leider ist Israel als Staat gewordene zionistische Ideologie jedoch auch eine Fortsetzung der Rassenideologie westlicher Art, unter der heute die ursprünglichen Einwohner der von Israel beherrschten Gebiete leiden. Es sind die mutwilligen zionistischen Verbrechen an den Palästinensern, die heute Leute wie Hermann Dierkes und uns auf die Barrikaden treiben - nicht Antisemitismus oder Judenhass.

    Wir verstehen die Lehre aus dem Holocaust so, dass wir niemals wieder zu sclimmen Formen von Rassismus, Menschenrechtsverletzungen und Völkerrechtsbrüchen schweigen wollen - und zwar ganz gleich, ob sie von Christen, Juden oder Muslimen begangen werden. Bedauerlicherweise ist es so, dass Israel seit über 40 Jahren durch seine Flüchtlings-, Siedlungs- und Besatzungspolitik einen schweren Völkerrechtsbruch begeht, was inzwischen obendrein zu zahlreichen indirekt damit verbundenen Unrechtssituationen im nahen Osten geführt hat.

    Das ist sehr simpel: Israel hält ab morgen das Völkerrecht ein und zeigt Wertschätzung für die Menschenrechte und wir stehen ab morgen an der Seite Israels. Leider denkt die derzeitige faschistische Regierung von Israel nicht einmal daran, das Völkerrecht einzuhalten: stattdessen will sie entgegen dem Völkerrecht weitere illegale Siedlungen zur Zionisierung Palästinas bauen. Das ist der Knackpunkt. Sicherheitsinteressen? Dafür haben wir Verständnis. Aber für den von Israel praktizierten fortgesetzten mutwilligen Völkerrechtsbruch, der mit Grausamkeiten aller Art einhergeht, dafür haben wir kein Verständnis und dagegen gehen wir an. Wenn Israel ein normaler Staat sein möchte, dann muss es wie jeder normale Staat seine eigenen Landesgrenzen anerkennen und darauf verzichten, fremdes Land zu erobern und zu besetzen.

    >Nicht umsonst wird Dierkes in der rechten Szene schon
    >als der kommende Horst Mahler gefeiert.
    Das Argument ist dumm. Wenn wir sagen 2 und 2 gleich vier, und dann kommt ein Nazi und sagt, dass wir Recht haben, dann ist das wir sagen deshalb nicht falsch oder richtig. Wer wie du damit argumentiert, ob irgendwelche vom VS durchseuchten Rechtsextremisten ihn feiern oder verdammen, der gibt der rechten Brut viel zu viel Einfluss.

    Übrigens, ein Vorschlag: Versuch doch mal ehrlich zu diskutieren, ohne Beschimpfungen, Beleidgungen und haltlose Unterstellungen. Wäre doch schön, wenn du unseren Lesern zeigen könntest, dass Zionisten und “Israelfreunde” in Diskussionen zu mehr als Pöbeleien und Beleidgungen in der Lage sind.

  19. Jaja sprach

    Wer eine andere Meinung hat als die Redaktion ist Antideutsch, ein Spammer, faschistisch? Eine interessante Reaktion der Redaktion, die wohl große Probleme damit hat, dass es andere Meinungen gibt als ihre, die wahre.

  20. Onkel Josef sprach

    Interessant, dass hier jemand auf eine jüdische Zusammenarbeit mit Nazis hinweist. Da wäre es doch auch angebracht, darauf hinzuweisen, dass zwischen 1939 und bis zum Überfall auf die Sowjetunion es eine sowjetisch-nazistische Kollaboration gegeben hat, dass über 1000 deutsche und österreichische Kommunisten - von denen viele auch Juden waren - die in der Sowjetunion Zuflucht erhalten hatten in Brest-Litowsk an die Gestapo übergeben wurden.
    Aber wer das Parteibuch mehr schätzt als sein Hirn und sein Gewissen, hat auch dafür eine Erklärung.

  21. hasi sprach

    Diese undifferenzierte blinde Solidarisierung mit dem Herrn Dierkes finde ich in Anbetracht der vielen intelligenten Menschen die sich hier äußern etwas peinlich. Natürlich wird hoffentlich jeder zu jedem Zeitpunkt Herrn Dierkes Recht auf freie Meinungsäußerung verteidigen. Aber vielleicht wäre es ja auch denkenswert nicht nur darüber nachzudenken einer seite den Hahn abzudrehen sondern alle Beteiligten unter Quarantäne zustellen. Kein Geld oder Subventionen für Israel aber das gleiche dann bitte auch für die Fatah und die Hamas. Ich glaube alle Parteien würde ziemlich schnell in einem Zelt oder an einem Tisch sitzen. Die Sache wird solange weiter gehen wie sich Staaten finden die ie Weiterführung des Konfliktes finanzieren.

  22. Redaktion sprach

    @Jaja (89.245.37.196)
    Nein, du behauptest da etwas, was nicht stimmt. Wer eine andere Meinung als wir hat, ist deswegen noch lange nicht Antideutsch, ein Spammer oder faschistisch. Wer aber die Kommentare hier systematisch mit haltlosen diffamierenden Unterstellungen und Beleidigungen zumüllt, Hunderte Wikiseiten verunstaltet, E-Mail-Adresse in Spamlisten einträgt, für Warenbestellungen unsere E-Mail-Adresse angibt, so wie das hier die “Freunde Israels” über Monate hinweg täglich mehrere Stunden gemacht haben, und dabei obendrein nicht einmal ansatzweise irgendwie zeigt, dass er oder sie überhaupt diskutieren und nicht nur beleidigen will, der ist ein Spammer.

    Du kannst dir hier im Artikel “Noch mehr SEO-Spaß mit der deutschen Israellobby” einen typischen Querschnitt dessen anschauen, was Pro-Israel-Spammer - auch aus dem Adressbereich 89.245.*.* hier über Monate hinweg täglich abgesondert haben. Gruselt es dich nicht, dich mit Leuten, die sich so benehmen, gemein zu machen?

    Gerade eben ist hier schon wieder so ein Spamkommentar aus dem IP-Bereich 89.245.*.* der “Freunde Israels” zu unserem Artikel “WDR führt Kampagne gegen Hermann Dierkes fort” bei uns hereingekommen.

    Autor : KPD (IP: 89.245.10.151)
    E-Mail : kpd@de.de
    URI :
    Kommentar:
    Ach, Herr Rook, lassen Sie doch einfach diese schwachsinnigen Artikel. Ihnen glaubt
    dank Ihrer DKP-Mitgliedschaft doch sowieso keiner mehr.

    Wer auch immer den Kommentar von der IP: 89.245.10.151 geschrieben hat, er versucht den Freunden Israels mit aus der Luft gegriffenen Behauptungen und Beleidigungen zu helfen. Er geht auf keinerlei Argument ein. Diese Person, die den Freunden Israels offenbar nahesteht, versucht nur, mit Lügen zu verleumden und völlig beleglos zu diffamieren. Diese Person einen “Herrn Rook” dadurch zu verleumden, dass er völlig beleglos behauptet, er sei Autor des von ihm ohne irgendeine Begründung als “schwachsinnig” bezeichneten Artikels und ihn obendrein durch das Vorhalten einer KPD-Mitgliedschaft als unglaubwürdig hinzustellen versucht.

    In zahlreichen der bei uns eingehenden Kommentare der “Freunde Israels” kommt eine Menschenverachtung zum Ausdruck, wie sie typisch für die Nazis war. Palästinensischen Opfern israelischer Gewalt wird von Freunden Israels häufig jegliche Menschenwürde abgesprochen, die Dokumentation ihrer Verletzungen werden als “Pallywood” verspottet und von Isaelis ermordete Palästinenser systematisch mit Ausdrücken wie “Terroristen” oder “Islamofaschisten” beleidigt. So wie diese “Freunde Israels” verhalten sich Nazis und Faschisten.

    Heute agieren, wie wir an den zahlreichen uns erreichenden Kommentaren sehen, viele Freunde Israels wie typische Faschisten. Ein zufälliges Beispiel eines deiner Nachbarn habe ich dir ja hier nun gegeben. Da Herr Shturman inzwischen ausgepackt hat, wissen wir auch, dass der rechtsradikale israelische Außenminister Avigdor Lieberman ein umfangreiches Programm zum anonymen Zuspammen von Blogs und Foren mit proisraelischer Propaganda finanziert. Dank des Protokolls der letztjähigen von eben diesem Außenminister Lieberman einberufenen Jerusalem-Konferenz zur Koordination israelischer Propaganda wissen wir auch, dass Beleidigungen und Diffamierungen im Internet fester Bestandteil der Strategie der Israel-Lobby sind.

    Die Methode der systematischen völlig beleglosen Verleumdung und Diffamierung ist typisch für Faschisten. Genauso hat früher der Stürmer agiert und gegen Andersdenkende gehetzt. Israel hat die Methode der Propaganda faschistischer Art zum staatlichen Programm erhoben. Das heißt natürlich nicht, dass jeder einzelne faschistische Spammer für Israel von Israel bezahlt wird, es bedeutet nur, dass Isael faschstische Spammer offiziell unterstützt.

    De Bezeichnung “Antideutsch” empfinden meines Wissens viele “Freunde Israels”, die in linken Zusammenhängen agieren, nicht als beleidigend, sondern sie benutzen sie wertneutral oder sogar stolz als Selbstbezeichnung ihrer politischen Strömung. Stimmt das nicht? Gerade hat der BAK Shalom eine Stellungnahme zu “Antideutschtum” veröffentlicht, der nicht danach klingt, als ob der BAK Shalom “Antideutsch” als Begriff für eine ihm nahe stehende politische Strömung empört von sich weisen und ablehnen würde. Im Gegenteil, da wurden vom BAK Shalom große Sympathien für die zentrale antideutsche Zeitschrift Bahamas geäußert.

    @Onkel Josef
    Klar, weise darauf hin. Stalin war alles andere als ein Menschenfreund mit besonderem Respekt vor dem Leben. Die Säuberungsaktionen waren brutal. Der Hitler-Stalin-Pakt ist allerdings rational sehr gut nachvollziehbar. Schlüsselereignisse zum Verständnis dessen sind der faschistische Putsch in Spanien mit anschließendem Bürgerstand und die Zerschlagung Tschechiens - beides Ereignisse, wo Großbritannien in einer informellen Koalition mit Hitlerdeutschland gemeinsam gegen die Sowjetunion gehandelt hat und den Faschismus unterstützt hat.

    Polen hat in Tschechien für kleinere Gebietsgewinne mit Hitler-Deutschland gemeinsam gegen die Sowjetunion gehandelt und war obendrein noch bemüht, der Sowjetunion durch Sabotage in der Sowjetunion zu schaden. Stalin hatte durch die Erfahrung, dass Großbritanien in Spanien und Tschechien gemeinsame Sache mit Faschisten zu Lasten von linken und brügerlichen Regierungen gemacht hat, die Überzeugung gewonnen, dass Großbritanien bestrebt war, Deutschland zu einem Krieg gegen die Sowjetunion zu bewegen.

    Eine Anti-Hitler-Koalition, wie sie Stalin über Jahre versucht hatte, war nicht möglich, weil insbesondere Großbritannien heimlich mit Hitler zusammenarbeitete. Ein Krieg von Nazi-Deutschland gegen die Sowjetunion 1939 wäre vermutlich das Ende der Sowjetunion gewesen. Stalins Pakt mit Hitler führte dazu, dass die britische Strategie, Hitler zum Krieg gegen die Sowjetunion zu bringen, erstmal nicht aufging und die deutschen Agressionen sich stattdessen nach Westen richteten.

    Erst nachdem Großbritannien selbst von Hitler-Deutschland überfallen wurde, war Großbritannien zum gemeinsamen Kampf mit der Sowjetunion gegen das rassistische und imeperialistische Nazi-Deutschland bereit. Die USA haben sogar noch länger gebraucht, um dazu bewegt zu werden, gemeinsam mit der Sowjetunion den Kampf gegen das kriegerische Hitlerdeutschland aufzunehmen.

    talin hat zahlreiche Menschen in Säuberungsaktionen ermordet, darunter auch viele seiner Getreuen. Das dem auch Kommunisten zum Oper gefallen sind, ist bekannt. Warum du betonst, dass unter den von Stalin in den sicheren Tod verkauften Kommunisten auch “Juden” waren, erschließt sich mir nicht. Da einen Unterschied zu machen, erscheint mir eher Ausdruck von Rassismus. Juden und Kommunisten waren oft gemeinsam Opfer in den KZs der Nazis.

  23. Redaktion sprach

    @hasi
    >Diese undifferenzierte blinde Solidarisierung mit dem
    >Herrn Dierkes finde ich in Anbetracht der vielen
    >intelligenten Menschen die sich hier äußern etwas
    >peinlich.
    Nein, was gegenwärtig läuft, ist eine Rufmordkampagne gegen Hermann Dierkes, weil er sich für Menschenrechte und Völkerrecht in Israel einsetzt und wegen Völkerrechtsbrüchen und Menschenrechtsverletzungen die bedingungslose Solidarität Deutschlands mit Israel in Frage stellt. Wir haben hier eine Täter-Opfer-Situation. Da gilt es, parteiisch zu sein, und zwar mit dem Opfer der mit extrem fiesen Kampagne. Mit sachlichem Journalismus oder einer kritischen Auseinanderetzung mit seinen Positionen hat das, was die Kampagne gegen Hermann Dierkes auffährt, längst nichts mehr zu tun. Schau einfach mal rüber zu Broder. Vo ein paar Tagen noch hat er versucht, Menschen, die sich für Menschenrechte in Palälstina einsetzen, als geisteskrank hinzustellen, und heute benutzt er “Pädophilie”, um Hermann Dierkes zu diffamieren. Weinthal und Kramer sind, wie hier im Artikel gezeigt, in der Wahl ihrer Methoden, um Hermann Dierkes zu schaden, kaum besser.

    >Natürlich wird hoffentlich jeder zu jedem Zeitpunkt
    >Herrn Dierkes Recht auf freie Meinungsäußerung
    >verteidigen.
    Ich habe das Gefühl, es geht längst nicht mehr darum, Hermann Dierkes nur das Recht auf freie Meinungsäußerung zu nehmen. So wie ich die Art und Weise der Kampagne sehe, geht es darum, Hermann Dierkes mit Hetze zu zerstören. Die letzte Hetzkampagne hat nur seine Gesundheit angegriffen, diesmal scheinen die proisraelischen Hetzer, die die Macht von Springerpresse und ZdJ im Rücken haben, sich damit nicht zufrieden zu geben.

    >Kein Geld oder Subventionen für Israel aber das
    >gleiche dann bitte auch für die Fatah und die Hamas.
    Klar, so ist das. Nur hat die EU zur Hamas ohnehin gar keine Beziehungen und für die Fatah gibt es nur geringe und zweckgebundene Mittel. Der Handel mit Palästina ist marginal und praktisch vernachlässigbar.

    Wichtig sind allerings die Handelsbeziehungen zu Israel. Würde die EU heute Handelsbeschränkungen in der Beziehung zu Israel einführen, bis Israel den Palästinensern ein annehmbares Friedensangebot auf Grundlage des Völkerrechts macht, wäre der Palästina-Konflikt vermutlich sehr bald gelöst. Auf der Konferenz der Israel-Lobby in Jerusalem letzten Dezember wurde genau das als große Gefahr für Israel ausgemacht - dass die EU Israel mit Sanktionsdrohungen zu Frieden zwingt. Es wurde von der Israel-Lobby dabei beschlossen, gegen entsprechende Bestrebungen wie BDS mit Hetzkampagnen und Diffamierung vorzugehen. Und was sehen wir gerade: Hermann Dierkes hat laut über BDS nachgedacht, wagt sich mit dem Thema Israel an die Öffentlichkeit und schon gibt es eine gnadenlose und völlig an sämtlichen relevanten Fakten und sachlicher Argumentation vorbeilaufende Hetzkampagne gegen ihn, die mit der geballten Macht der Lobby ausgeführt wird.

    >Die Sache wird solange weiter gehen wie sich Staaten
    >finden die ie Weiterführung des Konfliktes
    >finanzieren.
    Eben. Und Hauptsponsor ist die EU. Ohne die Unterstützung der EU wäre Israel vermutlich dazu gezwungen Frieden zu schließen, anstatt weitere illegale Siedlungsprojekte voranzutreiben.

  24. “Ruhrbaron” Thomas Meiser im Doppelpass mit Nazis » mein-parteibuch.com sprach

    […] der Kampagne gegen den linken Politiker Hermann Dierkes, der die Frechheit besitzt, die illegale und brutale israelische Besatzungspolitik Israels in […]

  25. hasi sprach

    @redaktion

    Die Fatah Palestinenser konnten 2004 den Verbleib von über 898 Mio $ Unterstützung von der EU von nicht! nachweisen. Bericht der UN EU und Weltbank nach Buchprüfung. Sie hatten bis dahin schon diverse MRD an Unterstützung seit Oslo bekommen.
    Trotzdem dieses Diebstahls am Palestinensischen Volk werden seitdem allein von der EU im Jahr ca. 250 Mio. $ an gezahlt was fast 30% des gesamten Palestinensischen Haushaltes ausmacht.
    Der Iran brüstet sich gegenüber den anderen arabischen Staaten 2 Mrd $ pro Jahr an die Hamas zu zahlen.
    Es fehlen dann immer noch die Zahlungen vom Golf etc. Vorsichtig ganz konservativ und nur auf Basis der offiziellen Zahlungen bekommen die Palestinener egal ob Hamas oder Fatah ca. 4,5 Mrd $ pro Jahr ohne die Waffenlieferungen.

    Viele Junge Palestinenser beklagen zu recht, daß man wie ein Junkie von dem Geld aus dem Ausland abhängig geworden sei und weder die Hamas noch die Fatah ein wirkliches Interesse daran haben eine Wirtschaft auszubauen.

    Wenn von Außen jedes Jahr Mrd von Dollars auf Privatarmeen niederegnen und sie im Geld ersaufen, haben diese als letztes ein Interesse daran, daß der Konflikt endet. Das Gegenstück zu den Berufsnaziopfern.

  26. khadkh sprach

    @ Hasi

    Wie stellst du dir eine Wirtschaft in einem Gefängnis vor?
    Fischerboote werden beschossen, Handwerksbetriebe als “Bombenwerkstätten” ausgebombt,
    an die Gasfelder, wo schon Verträge für die Förderung unterschrieben waren, wird Israel sich bereichern.

    Die Gelder an die PA sind nur als Bezahlung für Kollaboration zu betrachten.

  27. Redaktion sprach

    @hasi
    Was du hier an Zahlen verbreitest, ist offensichtlich Unfug. Gib doch mal Quellen für deine Zahlen an. Schau, ein Beispiel - du behauptest:

    >Der Iran brüstet sich gegenüber den anderen arabischen
    >Staaten 2 Mrd $ pro Jahr an die Hamas zu zahlen.

    Das Israel-Project behauptet hingegen, dass Iran Hamas, also, die Regierung von Gaza, mit $150 Mio für die zweite Hälfte 2008 unterstützt hat:

    http://www.thei...rt_of_Hamas.htm

    Von 2 Mrd Dollar jährlich findet sich da keine Spur. Das Israelproject ist nun sicher keine Hamas-freundliche Quelle und die Seite ist so angelegt, dass sie die Unterstützung sicher nicht untertreibt, weil das Israel damit eine Unterstützung des Iran für angebliche “Terroristen” belegen will.

    $150 Mio sind natürlich eine großzügige Finanzhilfe für ein halbes Jahr für Gaza ud die Bewohner von Gaza sind dem Iran dafür sicher dankbar. In Luxus leben werden sie davon aber nicht - es reicht allenfalls um nicht zu verhungern. Rechnest du 150 Mio$ für sechs Monate auf die 1,5 Mio Bevölkerung um, so sind das gerade mal 16 Dollar pro Monat und Einwohner.

  28. hasi sprach

    @redaktion
    Du hast ja hellseherische Fähigkeiten. Bevor du meine Quelle kennst weist du schon das ich “offensichtlich” Unfug erzähle.

    http://www.inde...as-1638243.html
    aber auch wiki u.a.

    Ich hab die Hälfte genommen und dann fair auf hisbollah und hamas verteilt.
    Für alle anderen Teilnehmer fände ich es gut wenn du einen Autor erst anworten lässt und dann verurteilst. Vorverurteilungen haben so etwas faschistisch und totalitäres. Passt eigentlich garnicht zu Dir.

  29. hasi sprach

    @khadkh

    Natürlich ist die Situation durch die Blockade unerträglich. Das ist aber die freie Entscheidung der Hamas die die Bevölkerung in Geiselhaft nimmt. Sowohl Ägypten und die arabische Liga haben uneingeschränkten Zugang zum Gaza zugesagt, wenn die Hamas den Waffenschmuggel einstellt.
    Der Hamas ist die Versorgung für Waffen für sinnloase Kämpfe wichtiger als freien Zugang und Handel via Ägypten. Das die Fatah “ihr” Volk benutzt und betrogen hat steht außer Frage aber die Hamas steht mit Erpressungsgeldern bei der eh schon verarmten Bevölkerung etc. denen nicht mehr viel nach.

  30. Cabral sprach

    @hasi
    Die Hamas ist in erster Linie die gewählte Regierung der Palästinenser. Bevor die Hamas an der Macht war hat sich Israel geweigert mit Arafat zu verhandeln bis freie Wahlen stattfinden. Als es diese Wahlen gab hat die Hamas gewonnen. Israel hat sich natürlich dann erst recht geweigert mit den Palästinensern zu Verhandeln, weil jetzt “Terroristen” an der Macht sind. Erst freie Wahlen fodern und wenn das Ergebnis nicht stimmt muss man die Palästinesische Bevölkerung halt “Umerziehen”. Das ist Pure Heuchelei, wenn du jetzt hier Dinge absonderst wie “Wenn die Hamas dies nicht tun würde oder jenes nicht tun würde, hebt Israel die Blockade auf” kann ich nur drüber lachen. Israel findet immer einen Grund um die Palästinensische Bevölkerung zu schikanieren und Verhandlungen zu boykotieren oder zu sabotieren. Und Ägypten tut eh das was im von den USA und Israel gesagt wird, Mubarak ist doch nichts anderes als eine Marionette.

  31. hasi sprach

    @redaktion

    “Seit Einrichtung der Autonomiebehörde 1993 flossen etwa 10 Milliarden Dollar an internationalen Hilfsgeldern ins Land. Die EU war mit rund zwei Milliarden Euro in den vergangenen zehn Jahren der größte Geldgeber der Palästinensischen Autonomiegebiete.”

    http://de.wikip...utonomiegebiete

    Die EU überweist den Palästinensern bisher jährlich 500 Millionen Euro und ist damit vor den USA mit 400 Millionen Euro der größte Geldgeber.

    http://www.sued...08/359633/text/

    Diese Mittel sind alle seit der Zerstörung des Gaza noch erheblich angehoben worden und es sind nur die Gelder der EU und Amerikas. Amerika gibt mehr als die arabischen Brüder !

    Waffenschmuggel etc kommt noch on top.

    Da ist die Hisbollah und die Flüchtlinge im Libanon noch außen vor.

  32. khadkh sprach

    @hasi

    “Ägypten und die arabische Liga haben zugesagt”…
    Also, das ist der granz große Knaller.
    Was haben diese Wichte zu sagen?
    Zum Waffenschmuggel:
    Flugabwehr, Panzerabwehr, Bunkerbrechende Raketen, Panzer, Drohnen oder gar Kampfflugzeuge?
    Welches davon, wann und wieviel?

    Von den Geldern, die geflossen sind, außer was bei den Kollaborateuren hängengeblieben ist,
    wurde in Infrastruktur und Wirtschaft investiert. Da weder der West-Bank noch Gaza keinerlei wirtschaftliche Restriktionen auferlegt sind, boomt die Wirtschaft.
    Durch das rücksichtsvolle Vorgehen der moralischsten Armee wurde auch nichts beschädigt und
    steht auch alles noch wie am esten Tag.

    Davon abgesehen, wo landen letzendlich die meisten Gelder, wenn nur ein Handelspartner bleibt, der die Regeln vorschreibt?

    Was jetzt die Hisbollah damit zu tun hat erschließt sich mir jetzt nicht.

  33. Cabral sprach

    @ hasi
    Und da es keine Blockade gibt können sich die Palästinenser im Gaza-Streifen von dem Geld problemlos Baumaterial, Medikamente usw. kaufen.

  34. Redaktion sprach

    @hasi 28
    >Du hast ja hellseherische Fähigkeiten. Bevor du meine
    >Quelle kennst weist du schon das ich “offensichtlich”
    >Unfug erzähle.
    Offensichtlich Unfug war tatsächlich meine Bewertung dessen, was du an Zahlen verbreitet hast, ohne auch nur einen Beleg dazu zu liefern. Und ich habe meine Ansicht ja auch belegt.

    Du hattest - beleglos - behauptet:
    >Der Iran brüstet sich gegenüber den anderen
    >arabischen Staaten 2 Mrd $ pro Jahr an die Hamas
    >zu zahlen.

    Inzwischen hast du auch einen Beleg geliefert:
    > http://www.inde...as-1638243.html

    In der von dir als Beleg angebenen Quelle steht nichts davon, dass der Iran sich brüstet, 2 Mrd $ pro Jahr an die Hamas zahlen. Zuerst mal: wieviel Geld geben die “arabischen Bruderstaaten” der Hamas-Regierung von Gaza. Befragen wir deine westliche Quelle “The Independent”:

    The gathering in Egypt also raised $5.2bn in pledges to rebuild Gaza after Israel’s recent offensive but the funds will bypass the coastal strip’s Hamas rulers.

    (the funds will bypass the coastal strip’s Hamas rulers - dtsch: die Mittel werden an der Hamas-Regierung des Gaza vorbeigeleitet) Klartext: Von der ägyptischen Konferenz geht nichts geht an Hamas - das Geld geht an die von Abbas kontrollierten Kollaborateure.

    Und nun deine Quelle zu der Frage, wieviel der Iran der Hamas gibt (du hast behauptet, er brüste sich, 2 Mrd Dollar jährlich zu zahlen):

    However, it was not clear if the gathering, which ended today, actually raised any funds for Hamas.

    In deiner Quelle steht überhaupt keine Zahl drin, wieviel Geld die Hamas aus Richtung Iran angeblich bekommt.

    Im Gegenteil, da steht ausdrücklich, “es war nicht klar, ob (bei der Teheraner Konferenz) tatsächlich überhaupt irgendwelche Mittel für die Hamas zusammengekommen sind.”

    >Ich hab die Hälfte genommen und dann fair auf
    >hisbollah und hamas verteilt.
    Und die Hälfte von nichts ist zwei Milliarden jährlich?

    Völlig haltlos ist deiner eigenen Quelle zufolge obendrein deine Behauptung, es würde sich um jährliche Gelder handeln. Es steht ausdrücklich drin, dass die Konferenzen in Ägypten und Iran einmalige Gelder zum Wiederaufbau des durch das israelische Massaker verwüsteten Gaza-Streifens gesammelt haben.

    Was deine Quelle belegt, ist einzig und allein, dass die arabischen Länder viel Geld (5.2 bn USD) für die korrupte und dem Westen hörige Verwaltung von Abbas gesammelt haben und der Iran eine Konferenz veranstaltet hat, um Mittel für den Wideraufbau des Gaza unter Führung der Hamas zu sammeln, wobei völlig unklar ist, wieviel da zusammenkam. Schaut man sich heute Gaza an, kann es nicht viel gewesen sein - aber immerhin hat der Iran guten Willen gezeigt.

    >Für alle anderen Teilnehmer fände ich es gut wenn du
    >einen Autor erst anworten lässt und dann verurteilst.
    >Vorverurteilungen haben so etwas faschistisch und
    >totalitäres. Passt eigentlich garnicht zu Dir.
    Ich habe nicht dich verurteilt, sondern deine beleglosen Aussagen als “Unfug” bewertet. Das hat weder etwas mit “faschistisch” noch mit “totalitär” zu tun. Belegst du deine Behauptungen, dann können wir uns darüber gern unterhalten. Ohne Quellen geht es nicht.

    Nun zu deinem Kommentar #31:

    Du hattest in Kommentar #25 behauptet:

    >nur auf Basis der offiziellen Zahlungen bekommen die
    >Palestinener egal ob Hamas oder Fatah ca. 4,5 Mrd $
    >pro Jahr
    Ich hatte deine Zahlenangaben als “Unfug” bewertet. Du belegtest nun deine Behauptung mit einem Zitat aus Wikipedia, das seinerseits nicht durch eine Quellenangabe gestützt ist. Du zitiertest:

    >Seit Einrichtung der Autonomiebehörde 1993 flossen >etwa 10 Milliarden Dollar an internationalen >Hilfsgeldern ins Land.
    Auf welchen Zeitraum sich das genau bezieht, ist unklar. Gehen wir von 1993 bis 2007 aus, so sind das USD 10 Mrd verteilt auf 15 Jahre etwa 600 Mio USD pro Jahr, also nur ein Bruchteil der von dir behaupteten 4,5 Mrd $ pro Jahr.

    Weiter schriebest du:

    >Die EU war mit rund zwei Milliarden Euro in den
    >vergangenen zehn Jahren der größte Geldgeber der
    >Palästinensischen Autonomiegebiete.
    Das sind im Schnitt 200 Mio Euro jählich vom größten Geldgeber, was an die Fatah ging.

    Die von dir zitierte Süddeutsche schreibt nennt mit Datum Januar 2006 ganz andere Zahlen:

    >Die EU überweist den Palästinensern bisher jährlich
    >500 Millionen Euro und ist damit vor den USA mit 400
    >Millionen Euro der größte Geldgeber.

    Nun steht da, dass die EU mit Datum Januar 2006 möglicherweise bereit sei, die Zahlungen fortzusetzen. Wieviel Geld fließt denn aber nun von der EU tatsächlich an die Hamas-Regierung? Dazu schrieb die Süddeutsche im April 2006 etwas: “Brüssel stoppt Zahlungen an Hamas-Regierung”

    Quelle:

    http://www.sued...53/351186/text/

    Klartext: Die Hamas bekommt von der EU kein Geld.

    Das begrüdet die EU damit, dass die Hamas nicht bereit ist, Israel anzuerkennen. Die Hamas jedoch sieht die “Anerkennung von Israel” entsprechend dem Völkerrecht als möglichen Endpunkt von Verhandlungen, bei denen auch Israel seine völkerrechtlich anerkannten Grenzen anerkennt. Das hat gute Gründe: die Fatah von Arafat hat aus Sicht vieler Palästinenser in der Vergangenheit den Fehler, Israel anzuerkennen, ohne darauf zu bestehen, dass Israel gleichzeitig seine eigenen völkerrechtlich anerkannten Grenzen anerkennt. Arafat hat darauf vertraut, dass Israel seine Grenzen in Zukunft anerkennt. Israel hat das jedoch einfach nicht getan - und setzt die Besatzung fort und weitet die illegalen Siedlungsprojekte aus, obwohl die Fatah Israel anerkannt hat.

    Das ist übrigens immer noch ein Punkt, mit dem Israel sich vor Verhandlungen drückt: die Hamas will ANerkennung Zug um Zug, Israel, die USA und die EU wollen Anerkennung seitens Hamas als Vorleistung.

    Arafat ist nun tot - nicht wenige denken in Palestina, Sharon hat ihn ermordet, damit Israel seine Zusagen ihm gegenüber nicht erfüllen muss.

    Du behauptest nun:

    >Diese Mittel sind alle seit der Zerstörung des Gaza
    >noch erheblich angehoben worden und es sind nur die
    >Gelder der EU und Amerikas. Amerika gibt mehr als die
    >arabischen Brüder!

    Für die Hamas-Regierung? Meines Wissens bekommt die Hamas-Regierung von der EU und den USA auf Druck der Israel-Lobby immer noch gar nichts. Da hat sich meines Wissens seit April 2006 nichts dran geändert, obwohl die Hamas zwischenzeitlich mehrfach Waffenstillstände vereinbat und eingehalten hat. Gebrochen wurden die Waffenstillstandsabkommen mit der Hamas stets von Israel.

  35. Hartmut Barth-Engelbart sprach

    Deeutsche Botschaft Ankarar
    Der Militärattaché (Dienstsitz Istanbul)
    B.Nr.1629 geh. 11.1.41

    Sehr geehrter Herr Botschafter

    In der Anlage übersende ich Ihnen:

    …..
    3.) einenVorschlag der nationalen Militärorganisation in Palästna zur Lösung der jüdischen Frage in Europa

    Mit einer Empfehlung bin ich Ihr ergebener
    (Unterschrift)

    Übe diesees Dokument aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes AZ: E234158 habe ich 1991 in den Neuen Hanauer zeitung (nhz) einen Artikel geschrieben, der zu einem Disput mit dem Tel Aviver Mazpen-Mitglied Taut führte, der anmewrkte, dass in meinem Artikel die tatsache nicht erwähnt würde, dass der Zionismus das Erbebnis des zentraleuropäischen Antisemitismus sei. Das allerdings setze ich beim Leser als bekannt voraus., we auch etwa, dass die verfolgung der demokratischen bestrebungen in Deutschland große tele der 48er gegen ihren Willen zu Siedlern und landräubern in Nordamerkika machte, wie davor schon die ganzen an die briztische Krone verkaufen hessischen Dörfer, deren Männer dann im Unabhängigkeitskrieg der meist brtischen Sklavenhalter-Siedler auf der Seite der Britischen Kolonialmacht gegen die revoltierenden Siedler kämpften - aber halt auch um Land, das sie für genügend abgelieferte Siedler- und Indianer-Skalps versprochen bekamen. Aber diese Auswanderungsbewegungen gingen nicht nurb ins land derunbegrenzten Zumutbarkeiten, der unbegrenzten Landnahme gegen dioe indigene Bevölkerung BNordamerikas, sie ging auch religiös verbrämt 1858 ins Heilige Land: die Württemberger Templer gründeten in Haifa, Tel Aviv und Jerusalem deutsche Kolonien. Immer wieder wurde die vertribenen, verbannte Armut zu kolonialen Vorposten der europäischen Großmächte gemacht. Der Zonismus ist eine solche Bewegung die nur schlecht und recht religiös verbrämt den Brückenkopf der europäischen Kolonialmächte gegen die arabischen Unabhängigkeitbestrebungen bilden sollte und bildete - 4in Höhepunkt bei diesem Brückenkopfunternehmen ist der vom späteren Premierminister Israels - Ytzhak Shamir organisierte Mord an dem schwedischen UN-Sonderbeauftragten Graf Folke Bernadotte 1948, neben denr zerstörung von über 500 palästinensischen Dörfern unfder massakrierung und vertreibung ihrer Bewohner, war das das”Gebutrtstagsgeschenk” zur Gründung des Siedler-Appartheid-”Gottes”-Staates Israel.

    Deen ganzen Artikel werden ich in den nächsten Tagen auf meine seite stellen inklusive der Antwort aus Tel Aviv.

  36. Hartmut Barth-Engelbart sprach

    Meine Augen machens nachts nicht mehr so dolle! Scheiß Rechtschreibung!

  37. hasi sprach

    @khadkh

    Ägypten und die Liga der arabischen Staaten als Wichte zu bezeichnen finde ich politisch gewagt. Sie haben sich zwar bei Ihrer Unterstützung für die Palestinenser nicht gerade mit Ruhm bekleckert aber ohne diese Wichte wird es keine Lösung geben.

    If you think tolerance is expensive, try ignorance.

    Waffen umsonst, als Spende zu bekommen ist für mich eine geldwerte Leistung die natürlich mit in Betracht kommt. Ähnliches gilt natürlich auch für subventionierte Waffenkäufe der Israelis.
    In den letzten Jahren sind ja diverse Schiffe mit Waffen hopp genommen worden. Die Ägypter sagen, dass 20% des Schmuggels, an dem sie mitverdienen, Waffen sind. Wenn das nicht alles Wasserpistolen und Wattebälle sind, kommt da einiges zusammen. Zähneknirschend mußte die Fatah 2004 einräumen fast 900 Mio $ veruntreut zu haben. Als Diebe sind sie erfolgreicher als als politische Organisation. All diese Gelder sind ins Ausland geflossen und nicht in die lokale Wirtschaft.

    Dein Bild der blühenden Landschaften kann ich nicht nachvollziehen. Auf Ihrer Webseite ist die Regierung der Palestinenser bzw. die Autonomie Behörde weißt man zu recht darauf hin, dass mit teilweise 80 % Arbeitslosigkeit alles am Boden liegt.

    http://www.ausw...aestineser.html

    Bald ist es billiger jedem direkt eine Rente zu zahlen. Durch die Zersiedlungspolitik der Israelis wird es auch immer schwieriger wirtschaftsräume zu entwickeln.

    Mein Hinweis auf die Hisbollah meinte, dass ich sie und die Flüchtlinge im Libanon unberücksichtig gelassen habe, da ich da zu wenig infos habe.

  38. Redaktion sprach

    @hasi
    Die Familie von Mahmud Abbas verfügt bekanntlich über erstaunlich lukrative Kontakte in die USA. Die Palästinenser fühlen sich von der Fatah verraten und glauben, Abbas sei loyal zu Israel und den USA und habe von denen die Aufgabe übernommen, die palästinensische Bevölkerung zu unterdrücken. Genau deshalb hat die Hamas die Parlamentswahlen gegen die Fatah gewonnen.

    Der Link zur Webseite des auswärtigen Amtes, den du angegeben hast, enthält einige wichtige Tatsachen, die du denn dann auch mal zur Tatsache nehmen könntest. Zuerst mal zu der Frage, an wen das Geld der Geberkonferenz geht:

    Ziel war es, im Anschluss an die Nahost-Konferenz in Annapolis Geberländer zu mobilisieren und der Palästinensischen Autonomiebehörde finanzielle und politische Unterstützung zu gewähren.

    Ergo: Deutschland, die EU und die USA verteilen viel Geld an die palästinensische Autonomiebehörde, die von der total korrupten Fatah unter Führung von Mahmud Abbas beherrscht wird. Dass die Al-Aksa-Brigade der Fatah gegen den Willen der Hamas sinnlosen mörderischen Terror unterstützt, der nur Israel nutzt, stört weder Deutschland, die EU, noch die USA. Sie unterstützen weiter das korrupte und von den Palästinensern nicht gewollte Terrorregime von Abbas.

    Ein weiteres Zitat aus dem von dir verlinkten Text:

    Deutschland hilft schon jetzt mit einem Paket aus konkreten Maßnahmen, insbesondere bei der Unterstützung der Polizei.

    Im Klartext: Deutschland unterstützt ganz offen die Todesschwadrone von Mohammed Dahlan und die Folterknechte von Mahmud Abbas. Wenn Palästinenser protestierende Palästinenser ermorden, sieht das in der Presse schließlich besser aus, als wenn die Israelis das wie gewohnt selbst erledigen. Obendrein haben die dann auch noch mit den USA versucht, einen Bürgerkrieg zwischen Palästinensern anzuzetteln, was die Hamas jedoch klug zu verhindern gewusst hat.

    Dafür wird nun, wie aus dem von dir verlinkten Text hervorgeht, die von den Palästinensern gewählte Regierung der Hamas boykottiert:

    Dabei werden die Gelder nicht über die Hamas-Regierung geleitet.

    Zuviel Dankbarkeit von Palästinensern sollte man für eine solch “großzügige Unterstützung der Palestinenser” nicht erwarten.

  39. hasi sprach

    @redaktion

    http://www.ausw...aestineser.html

    Die internationale Gemeinschaft unterstützt die Zukunft eines unabhängigen palästinensischen Staates. Bei einer Konferenz in Paris am 17. Dezember 2007 wurden etwa 5 Milliarden Euro für den Aufbau der Palästinensergebiete bis 2010 zugesagt.

    und so weiter und so weiter.

    Es macht doch keinen Sinn über ein paar hundert Mio mehr oder weniger zu diskutieren. Wir sind doch keine Buchhalter auf einem Kongress. Beide Seiten haben unglaublich viel Geld zur Verfügung.

    Zitat

    “Was deine Quelle belegt, ist einzig und allein, dass die arabischen Länder viel Geld (5.2 bn USD) für die korrupte und dem Westen hörige Verwaltung von Abbas gesammelt haben”

    Das sind dann nochmal 5,2 BN Dollar on Top.

    Die Größenordnungen sind so gigantisch, dass es eigentlich schon fast unfair gegenüber anderen Unterdrückten in der Welt ist wieviel Geld die Palestinenser bekommen.

    Allein diese beiden unstrittigen Quellen stehen für ca. 12.7 MRD USD in knapp 5 Jahren plus noch die alle anderen Geldflüsse.

    Eine Diskussion das der eine aber 200 mio mehr oder weniger bekommen hat ist doch lächerlich.

    All das was Du anführst hat nichts mit meiner Ansicht zu tun, daß alle Parteien entschieden zuviel Geld zur Verfügung haben. Mit einer normalen Wirtschaft im Frieden können die garnicht soviel Geld einspielen. Da die Gelder ja nachweislich fließen stellt sich doch die Frage wieso geht es den Leuten trotzdem so elend.

    Zitat:
    “Für die Hamas-Regierung? Meines Wissens bekommt die Hamas-Regierung von der EU und den USA auf Druck der Israel-Lobby immer noch gar nichts. Da hat sich meines Wissens seit April 2006 nichts dran geändert, obwohl die Hamas zwischenzeitlich mehrfach Waffenstillstände vereinbat und eingehalten hat.”

    Lass mal die pawlovsche Israel Lobby Paranoia weg. Die Hamas und die Hisbollah wollen !!!!! keine Unterstützung.

    Das Gejaule um die Hamas und die Hisbollah ist doch maximal verlogen. Sie selber haben sich als Akt der Unabhängigkleit aus freien Stücken ausserhalb des Völkerechts gestellt und nehmen als Konsequenz in Kauf dann auch keine internationale Unterstützung zu bekommen.

    Nur irgendjemand muss die Party bei denen ja bezahlen. Erwirtschaften tun beide Organisationen nichts.
    Woher kommt das Geld um 1,7 Mio im Gaza und rund 800.000 im Libanon zu finanzieren.
    Schon bei nem Euro am Tag kommen da heftige Beträge zusammen.

    Sollten allerdings in den letzten 24 Stunden die Hamas und die Hisbollah das Völkerrecht und das Existenzrecht Israels anerkannt haben so hätten sie natürlich einen Anspruch auf Unterstützung.
    Mir ist keine Stellungnahme der Hamas oder der Hisbollah bekannt aus der sich ergibt dass sich das geändert hat.

    Weder Hamas und Hisbollah einen Anspruch auf Geld. Es ist ihre freie Entscheidung. Die solltest Du respektieren und nicht versuchen für sie einen Stellvertreterkrieg zu führen.

  40. hasi sprach

    @redaktion

    Irgendwie hat sich das Thema bei dir verselbständigt oder Du befindest dich in einer Schleife.

    Ich habe gerade noch mal nachgeschaut. Sowohl Hamas und Hisbollah nehmen in Kauf als Konsequenz für die Weigerung das Völkerrecht und das Existenzrecht Israels anzuerkennen kein internationale finanzielle Unterstützung zu bekommen.

    Wenn Dir das nicht gefällt, dann solltest Du den Widerstand gegen die Hamas und Hisbollah Führung organisieren und sie zum Teufel jagen.

  41. Redaktion sprach

    @hasi
    >All das was Du anführst hat nichts mit meiner Ansicht
    >zu tun, daß alle Parteien entschieden zuviel Geld zur
    >Verfügung haben.
    Wir reden ja gerade über Geld, und da ist es eben auch wichtig, über konkrete Summen zu reden. Es macht einen großen Unterschied, ob jemand einen Dollar, zehn Dollar oder 500 Dollar am Tag zur Verfügung hat, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

    >Mit einer normalen Wirtschaft im Frieden können
    >die garnicht soviel Geld einspielen.
    Das trifft auf Israel sicher zu. Gerade heute stand in der Tagesschau, dass Israel allein von den USA drei Milliarden Dollar Militärhilfe jährlich bekommt.

    http://www.tage...tanjahu188.html

    Und das, obwohl die israelischen Streitkräfte allen anderen Streitkräften der Region, selbst wenn die sich verbünden würden, ohnehin haushoch überlegen sind und Israel auf dem Weltmarkt beste Handelsbedingungen hat, so zum Beispiel “Prefered Status” bei der EU.

    Auf die Palästinenser trifft das nicht zu. Die haben in er Westbank israelische Checkpoints an jeder Ecke, die nur mit Passierschein und zeitraubenden Schikanen und und oft auch willkürlich einfach gar nicht zu durchqueren sind. In Gaza gibt es praktisch gar keinen Außenhandel , denn Israel blockiert die See- und Luftwege nach Gaza.

    >Woher kommt das Geld um 1,7 Mio im Gaza und rund
    >800.000 im Libanon zu finanzieren. Schon bei nem Euro
    >am Tag kommen da heftige Beträge zusammen.
    Bleiben wir doch bei Gaza. 1,7 Mio Menschen * 1 Euro am Tag * 365 Tage = über den Daumen rund 500 Mio pro Jahr. Die Größenordnung könnte in etwa stimmen, denn das Geld, was die Fatah bekommt, ist wie gezeigt dafür da, die Palästinenser im Westjordanand zu terrorisieren.

    Die gibt es aber nicht als Geld, sondern als Grundnahrungsmittel wie im Knast. Hamas bekommt von der EU und den USA, wie du ja schon gesehen hast, gar nichts.

    >Nur irgendjemand muss die Party bei denen ja
    >bezahlen.
    Hast du schon mal eine Party von einem Dollar am Tag gemacht? Viele Kinder in Gaza sind unterernährt, weil es nicht genug vitaminreiche Nahrung gibt. Israel beschießt Fischer und Farmer in Gaza und zerstörte die Mühle und die Hühnerfarm, um die Not der Menschen in Gaza absichtlich zu verschlimmern. Was du da von dir gibst, ist menschenverachtender Zynismus. Erst einknasten wie im Ghetto, aushungern, und dann noch von “Party” sprechen.

    >Mit einer normalen Wirtschaft im Frieden können die
    >garnicht soviel Geld einspielen.
    Was du da schreibst, ist einfach nur menschenverachtend. Du unterstellst ausgehungerten Menschen, sie hätten ein Interesse daran, ausgehungert und eingesperrt zu werden, weil sie sonst gar nicht leben können.

    >Sollten allerdings in den letzten 24 Stunden die
    >Hamas und die Hisbollah das Völkerrecht und das
    >Existenzrecht Israels anerkannt haben so hätten sie
    >natürlich einen Anspruch auf Unterstützung.
    Ach? Die Hamas hat das Völkerrecht nicht anerkannt? Wie kommst du auf diese Idee? Du behauptest schn wieder wildes Zeugs ohne das zu belegen.

    Die Hamas erkennt im Gegensatz zu Israel sehr wohl das Völkerrecht an. Israel ist das Land, was das Völkerrecht nicht anerkannt. Israel ist das Land, was sich sogar weigert, zu erklären, was es selbst als seine geografischen Grenzen betrachtet.

    Wieso sollte irgendjemand die Pflicht haben zu erklären, ich unterstütze das Existenzrecht Israels? Mir ist keine Vorschrift im Völkerrecht bekannt, die das verlangt. Das ist übrigens nichts ungewöhnliches: auch die BRD hat die DDR jahrzehntelang nicht “anerkannt”.

    Darüberhinaus hat die Hamas - genau wie die ganze arabische Liga - Israel angeboten, mit Israel diplomatische Beziehungen aufzunehmen, wenn Israel sich auch selbst in seinen völkerrechtlich anerkannten Grenzen anerkennen würde und die Flüchtlingsfrage auf völkerechtskonformem Weg lösen würde. Israel denkt jedoch nicht daran, das Völkerrecht einzuhalten. Der israelische Apparat sieht dazu keine Notwendigkeit, da Israel von den USA und der EU auch unterstützt wird, wenn Israel sich einen Dreck um Völkerrecht und Menschenrecht schert.

    Die Regierung von Gaza will aber gar keinen “Anspruch auf Unterstützung”, sondern, im völligen Einklang mit dem Völkerrecht, das Recht sich selbst ernähren zu dürfen und Handel treiben zu können. An der Ausübung des Rechtes, zu fischen und Handel treiben zu können, wird die in Gaza ansässige Regierung von Palästina jedoch von Piraten gehindert, die sich selbst “IDF” nennen, und von den größten Schurkenstaaten der Welt unterstützt werden.

    So sieht die Realität aus. Palästinenser wollen nicht Hilfe, sondern ihr Recht.

  42. hasi sprach

    wer lesen kann ist klar im vorteil.

    Woher kommt das Geld um 1,7 Mio im Gaza und rund 800.000 im Libanon zu finanzieren.
    Schon bei nem Euro am Tag kommen da heftige Beträge zusammen.

    Ich habe eine Musterrechnung auf gemacht. Bei einem Euro Unterstützung am Tag muss irgendjemand schon im Monat 75. Mio auf den Tisch legen, aufs jahr gerechnet 900 Mio….. bla bla

    Ich hatte gerade von dir nicht erwartet dass Du nicht verstehst, dass es sich um eine beispielhafte Rechnung handelt die einfach darstellt, dass sowohl hamas als auch Hisbollah Unsummen von irgendwem bekommen müssen, damit bei Ihnen nicht das Licht aus geht.

    Wie du ganz messerscharf feststellst kommt man mit einem Euro am Tag nicht weit also müssen die Beträge die im Hintergrund fliessen noch viel größer sein. Bei 2 Euro sind wir dann bei 1,8 Mrd pro jahr etc. Jeder kann selber entscheiden welchen Betrag er für wahrscheinlicher hält.

    Eine nette Truppe:

    „Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‘Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!’“

    – Artikel 7 der charta der hamas

    Richtet sich nicht gegen den Staat Israel oder Israelis sondern ruft zur Tötung von Angehörigen eine anderen Glaubensrichtung auf.

    Adolf lässt grüssen.

    Abd al-Aziz ar-Rantisi, einer der Gründer und zwischenzeitlich der Führer der Hamas, bezeichnete den Holocaust als die größte aller Lügen, als Propaganda, welche die Zionisten über die Medien verbreiteten.

    Wiki

    Ziel der Hamas bleibe die Befreiung von ganz Palästina, sagte Hamas-Führer Ismail Hanija am Montag in Gaza. “Palästina vom Mittelmeer bis zum Fluss Jordan ist ein islamisches Gebiet, das nicht Gegenstand von Konzessionen ist”, sagte er.

    http://www.ster...us-1529324.html

    ich empfehle Dir bei Google als Suchbegriff “Hamas” und “Existenzrecht” Israels einzugeben und die veröffentlichen Positionspapiere der Hamas zu lesen.

    Die Verfolgung von Angehörigen anderer Glaubensrichtungen, Auslöschung von Staaten etc. ist immer noch nicht mit dem Völkerrecht vereinbar.

    Zitat
    “Die Hamas erkennt im Gegensatz zu Israel sehr wohl das Völkerrecht an.”
    “Die Hamas hat das Völkerrecht nicht anerkannt? Wie kommst du auf diese Idee? Du behauptest schon wieder wildes Zeugs ohne das zu belegen.”

    Deine Stellungnahme zeigt, daß Du offensichtlich keine Ahnung hast was überhaupt die Position der Hamas ist.
    Von nichts eine Ahnung aber zu allem eine Meinung….

    Das sind die basics. Als nächstes wirst du wohl nen Beiweis für die Existenz des Internets und dass die Erde eine Kugel ist verlangen.

    Die Hinweise darauf, das andere Kinder auch mit Sand geworfen haben sind hilflos. Ich habe und ich spreche ausschließlich von der veröffentlichten Position der Hamas.

    Ich verweise bei jeder Gelegenheit darauf, dass es der palestinensischen Bevölkerung sau dreckig geht.
    Du kannst nicht belegen, daß die wirtschaftliche Kraft in den Autonomiegebieten oder sonst auch nur annähernd so groß ist wie der Subventionstopf. Ist bei 85% Arbeitslosigkeit auch schwer möglich.
    Als spar dir unverschämte Kommentare wie meine Feststellunegn seinen menschenverachtender Zynismus.

    Alles dreht sich um meine Idee doch mal zu versuchen durch finanzielle Quarantäne der verfeindeten Parteien und trocknenlegen der Geldströme auf alle Parteien einen Einigungsdruck auszuüben.

    Ich betone bei jeder Gelegenheit wie saudreckig es den Palestinensern geht und dass sie von Allen und vorallem von ihren Führern und befreundeten Staaten am meisten betrogen und ausgebeutet werden.

    Wenn Du mit der Bewertung der Rolle der Hamas schon offensichtlich überfordert bist, sollten wir Nasrallah besser aussen vorlassen.

    Es tut mir leid dass das wirkliche Leben Deine Klischees von Gut und Böse nicht bedient.
    Das Leben ist nich Schwarz oder Weiss sondern triste Grau.

  43. Mustafa sprach

    Aufstehen für diesen Antisemiten? Nene, dann lieber für die ermordeten Christen im Irak oder in der Türkei.

  44. @ Hasi sprach

    Erwarte von Freunden dieser Islamfaschisten doch bitte nicht dass sie lesen wollen. Sie könnten, ja, aber dann würde sich doch ihr ganzes Weltbild in Luft auflösen.

  45. Redaktion sprach

    @hasi
    Siehste, wenn du Quellen angibst und deine Ansicht so belegst, dann kann man auch darüber diskutieren. Niemand bestreitet, dass die Hamas als Widerstandsorganisation mit einem widerwärtigen rassistischen Programm gegründet wurde. Bekannt ist inzwischen auch, dass der Shin Bet die Gründung der Hamas mit eben jener antisemitischen Agenda unterstützt hat, um so der PLO zu schaden.

    Doch die Zeiten haben sich geändert. Inzwischen ist es Israel gelungen, die PLO von innen her mit Agenten zu infiltrieren und so total zu korrumpieren und die Hamas zu einer Organisation geworden, die die Interessen der Palästienenser auf Basis des Völkerrechts vertritt. Israel kann die Hamas deshalb nicht mehr brauchen und versucht sie, zu delegitimieren. Die “Charta” der Hamas ist ein heute völlig irrelevantes Dokument, dass eine praktische politische Rolle nur noch in der israelischen Propaganda spielt.

    Ich bin Deinem Rat gefolgt und habe nach “Hamas” und “Existenzrecht” Israels gegooglet. Da finde ich zuerst mal die Wikipedia-Einträge zu “Existenzrecht Israels” und zu “Hamas”, und dann gleich als nächstes folgenden Eintrag einen Artikel vom 21.01.2010 der deutschen pro-israelischen Zeitung “Die Welt”: Nahost-Konflikt: Hamas will Israels Existenzrecht anerkennen

    Hier die Einleitung zum Artikel:

    In ihrer Charta will die Hamas Israel „vernichten”. Doch jetzt schlägt die Palästinenser-Organisation sanfte Töne an. Ein Top-Repräsentant erkannte das Existenzrecht Israels an und signalisierte sogar die Bereitschaft, die Charta aufzuheben. Doch die Bedingung der Hamas kann Israel nicht erfüllen.

    Gelogen ist dabei, dass die Welt so tut, als sei die faktische Anerkennung von Israel und die Anerkennung der völkerrechtlichen Grenzen Israels durch die Hamas etwas Neues. Das ist es aber nicht, schon im März 2006 hat der Generalsekretär des Politbüros der Hamas, Khalid Mashaal, diese Position vertreten:

    http://www.ynet...3223438,00.html

    Richtig ist, dass im Gegensatz zur Hamas Israel seine international anerkannten Grenzen nicht anerkennen will. Zur Charta der Hamas steht in dem Artikel in der Welt auch was:

    Die Hamas im Westjordanland kämpft um die Anerkennung der internationalen Gemeinschaft und wäre bereit, ihre Charta zu vernichten und das Existenzrecht Israels anzuerkennen.

    … und weiter …

    „Die Charta wurde vor mehr als 20 Jahren verfasst“, sagte Dwaik dem Bericht zufolge. „Niemand will irgendjemanden ins Meer treiben.“

    Die Springerpresse ist zwar nicht für eine besonders große Wahrheitsliebe bekannt, aber nun eine wahrlich pro-israelische Quelle, die ihrer Scheriber sogar im Arbeitsvertrag auf Freundschaft mit Israel verpflichtet und deren Chef die Israelflagge im Büro hängen hat, und selbst die musste inzwischen zugeben, dass die Hamas inzwischen von Israel nichts weiter verlangt, als dass Israel das Völkerrecht einhält.

    Israel ist dazu jedoch nicht bereit. Meine Meinung ist, dass auch keine israelische Regierung innenpolitisch je in der Lage sein wird, durchzusetzen, dass Israel sich an das Völkerecht hält und sich auf die völkerrechtlich anerkannten Grenzen zurückzieht. Insoweit stimme ich mich der Meinung von Israel’s faschistischem Außenminister überein.

    Ich denke, dass Israel unfähig ist, seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten und die 500.000 Siedler aus den besetzten Gebieten abzuziehen, lässt tatsächlich Raum für das friedliche Erreichen des politischen Zieles der Hamas: einen Staat vom Fluss bis zur See zu schaffen. Wenn Israel nämlich nicht willens oder in der Lage ist, seine Verpflichtung zum Rückzug auf seine völkerrechtlich anerkannten Grenzen einzuhalten, könnte Israel die besetzten Gebiete - vorausgesetzt die Palästinenser stimmen zu - offiziell annektieren. Für diesen Weg gibt es heute keine Mehrheiten, aber es ist denkbar, dass es dafür mal Mehrheiten geben wird und bei Zustimmung aller Seiten wäre das eine mögliche völkerrechtskonforme Lösung des Nahostkonfliktes. Schon heute weisen verschiedene israelische Ministerien auf offiziellen Landkarten alle besetzten Gebiete als Israel aus. Was dazu noch fehlt, wäre ein Ende der Apartheid und das Wahlrecht zu Knessetwahlen für alle Palästinenser. Zahlreiche muslimische und jüdische Friedensakivisten fordern “One Country” - einen sekulären demokratischen Staat mit gleichen Rechten für alle. Das politische Ziel der Hamas - ein Land vom Fluss bis zur See - wäre erreicht, wenn nach gleichen, fairen und demokratischen Wahlen aller seiner Bürger Israel von der gewählten Regierung - und möglicherweise per Volksabstimmung bestätigt - umbenannt würde in Palästina.

    Die Rechten in Israel wissen, dass der politische Prozess in der Realität auf Annektion der besetzten Gebiete durch Israel, ein Ende der Apartheid und die Umwandelung ihres nach Rassenkriterien besiedelten jüdischen Staates Israel in einen sekulären laizistischen Staat mit gleichen Rechten für alle zulaufen könnte. Genau deshalb wehrt sich die israelische Rechte heftig gegen die Diskussion einer möglichen Ein-Staaten-Lösung. Gleichzeitig ist es jedoch die israelische Rechte, die durch Ausweitung der Siedlungspolitik in der Westbank diese Lösung immer wahrscheinlicher werden lässt.

  46. Redaktion sprach

    Ach ja, und es geht der Hamas der Gegenwart auch ganz sicher nicht um Judenhass. Schau, “Hamas leader Ismail Haniyeh” empfing gerade religiöse Juden zur Feier des Sabbat in Gaza. Die Haaretz berichtete am 02.01.2010:

    During their meeting, Haniyeh told them he held no grudge against Jews, but against the state of Israel, according to a Hamas Web site.

    http://www.haar...es/1139332.html

  47. Antisemiten und Hunde » mein-parteibuch.com sprach

    […] Norman Finkelstein, Rabbi Yisroel Dovid Weiss sowieso, Evelyn Hecht-Galinski, Felicia Langer und - gerade mal wieder aktuell - Hermann Dierkes als Antisemiten oder gar als Holocaust-Leugner, was eine verschärfte Form […]

  48. hasi sprach

    die Tendenzen bei der Hamas sehe ich auch und immer wieder versuchen Gruppen innerhalb der Hamas zur Realpolitik zurückzufinden nur scheint dies immer noch nicht mehrheitsfähig zu sein. Es muss ja einen Grund geben warum es keine offizielle Erklärung gibt hiermit ändern wir die Charta in xx Punkten und wir erkennen zumindest das Existenzrecht an. Ich würde an deren Stelle den Teufel tun und die Grenzfrage erst mal offen lassen. Schwupp würde sie überall mit am Tisch sitzen. Offensichtlich versprechen sie sich ja Vorteile aus Ihrer Haltung, die ich aber leider nicht erkennen kann. Wie Du selber bei der Entwicklung der Diskussion siehst kommt leider immer nur langweiliges Israel bashing und es scheint sich leider niemand für die Frage zu interessieren welche Möglichkeiten die Hamas und die Hisbollah haben sich zu bewegen. Wenn man wirklich voran kommen will muss man sich auch vorwärst bewegen. Den IST Status zu zementieren und immer in die Vergangemheit schauen und jammern das Moses Abraham ein Schaf mehr geklaut hat bringt gar nichts. Mich würde es freuen wenn nicht noch mehr Palestineser ihre Zukunft verlieren weil die Alten immer noch die Schlachten einer verloren Krieges gewinnen wollen. Da bliebe immer noch das weltweite Ärgernis bei Bürgerkriegen, dass die Parteien nicht wollen, das er Endet weil man Angst hat mit dem Frieden nicht kalr zu kommen und zu scheitern. Fast überall haben die Kämpfer auf beiden Seiten im Frieden ihre Macht verloren.

  49. Gemeinsame Werte » mein-parteibuch.com sprach

    […] Apartheid. Deutschland ist solidarisch mit Israel und schweigt. Oder man hetzt israelsolidarisch gegen Friedensaktivisten, gegen Muslime und natülich auch gegen israelkritische Juden. Schließlich hat man […]

  50. hasi sprach

    @redaktion

    hältst Du die akzuellen Aktionen der Hamas für zielführend irgendetwas für die Bevölkerung zu erreichen.

    Jetzt ist eine Woche rum und sie haben mal wieder völlig sinnlos 10 Raketen auf Zivilisten abgefeuert und einen unschuldigen Thai getötet um sich abzureagieren. Sowohl militärisch als auch Imagemäßig eine Katastrophe. Heute konnten sie zwar bei Ihren Fans punkten:

    “Hamas-Sprecher Abu Obeida sagte im Radio seiner Organisation, die Israelis seien östlich von Khan Junis in einen Hinterhalt seiner Kämpfer geraten.”

    Und einen Erfolg für die Moral der eigenen Gefolgschaft erziehlen, aber im Grunde genommen sind diese Aktionen genauso sinnlos wie verzweifelt. Als möglicher Gesprächspartner schießt Du dich völlig ins aus. Für die Bevölkerung und für die Sache Palestinas bringt das alles nichts. Die Militärs konnten sich mal wiede austoben und sich legitimieren.

    Mich macht die Ideen und Konzeptlosigkeit der Verantwortlichen echt depressiv. Dieser Weg und solche bekloppten Aktionen haben schon in den letzten 40 Jahren rein gar nichts gebracht. Ich glaube die Definition von Wahnsinn war immer wieder das gleiche zu tun und trotzdem ein anderes Ergebnis zu erwarten.

  51. khadkh sprach

    @ Hasi
    schon mal mitgezählt, wieviel israelische Angriffe in der letzten Zeit erfolgt sind?
    Da wurden vorher auch keine Raketen abgeschossen, wobei, wer die abschießt und zu welchen Zweck
    ist eine fruchtlose Diskussion.
    Glauben Sie, die beschossenen Fischerboote der letzten Tage hatten eine Invasion in Israel vor,
    die beschossenen Bauern mit ihren Traktoren einen Angriff auf Tel Aviv geplant?
    Die jetzt in das Feuergefecht verwickelte Einheit wollte mit Sicherheit keine CARE-Pakete bringen.

    Sicher, die Hamas hatte Anschläge in Israel geplant gehabt, etwas anderes können die Palästinenser ja auch nicht.
    Deshalb sitzen ja auch tausende in israelischen Kerkern rum, hunderte unter 16 Jahren und teilweie unter 10, und lassen es sich da auf Kosten der schwer arbeitenden isr. Bevölkerung gut gehen.
    Aber nicht genug, das sie Anschläge planen, sie gehen viel gemeiner vor: friedliche Demonstrationen und Widerstand. Alles nur weil sie die Israelis nicht lieb haben und auf ihre Kosten im Knast sitzen möchten.

    Mit Gewalt geht es nicht, friedlich geht es nicht. Welches Konzept bleibt noch?
    Noch mehr Druck auf die Palästinenser und hoffen das sie endlich gehen.
    “Wir müssen uns in einem klar sein.Es ist kein Platz in diesem Land für beide Völker.
    Wir werden unser Ziel nicht erreichen wenn die Araber in diesem kleinen Land sind.
    Es gibt keinen anderen Weg als die Araber in die Nachbarländer zu verlegen- alle.
    Nicht ein Dorf, nicht ein Stamm darf übrig bleiben.”
    Joseph Weitz, Vorsitzender des Departements der Jewish Agency
    “Wir müssen die Araber vertreiben und ihre Orte übernehmen.”
    D. Ben Gurion

    Das ist das einzige Konzept das Israel akzeptiert.

  52. Wie der pseudolinke Neocon Benjamin Krüger anderen seine eigenen Schandtaten vorwirft » mein-parteibuch.com sprach

    […] der jüngsten Erklärung von Benjamin Krüger werden zwar weder Norman Finkelstein noch Hermann Dierkes direkt als “Antisemiten” beschimpft, aber er unterstellt ihnen die Verwendung […]

  53. Lösung des Nahostkonfliktes in Sicht? » mein-parteibuch.com sprach

    […] Ein paar Worte sollen noch dazu gesagt sein, warum der Nahostkonflikt so wichtig ist. Das scheinen leider noch nicht alle Menschen begriffen zu haben. Der Nahostkonflikt ist mit etwa 1000 direkten Toten pro Jahr primär vergleichsweise unblutig, doch die systematische Quälerei der Palästinenser in den besetzten Gebieten setzt da noch eine Menge an Leid drauf, was weit über die nackte Zahl der Todesopfer hinausgeht und recht gut mit dem vergleichbar ist, was die indigene Bevölkerung im Südafrika der Aprtheid ertragen musste. Die israelische Lobby und die deutschen Medien belügen die Öffentlichkeit systematisch über den Nahostkonflikt und versuchen recht erfolgreich, jeden mit unbegründeten Vorwürfen von Antisemitismus gesellschaftlich zu vernichten, der zu deutliche Kritik an Israel übt und Konsequenzen fordert, und sei es auch nur, damit Israel das Völkerrecht einhält und seine international anerkannten Grenzen anerkennt. Selbst in der linken Partei Deutschlands, die sich Frieden und Antimilitarismus auf die Fahne geschrieben hat, ist es “Freunden Israels” bereits gelungen, Stimmen für den Frieden mundtot zu machen. […]

  54. Der große Ruhrbarone-Skandal » mein-parteibuch.com sprach

    […] “Spitzeleien”. Und Thomas Rodenbücher, Chef der Seite Xtranews, die bei der Kampagne gegen Hermann Dierkes auch ganz vorn mit dabei war, freut sich im Kommentar bei den Ruhrbaronen “hähä, […]

Kommentieren (Erlaubte Tags)

Lurusa Gross, Let's do the ZPO
Let's do the ZPO

Mirrors

Recherche

Net News Global

Net News Global

Netradio

Aktionen

Parteibuch Forum

Letzte Kommentare

Ältere Beiträge

Archiv

März 2010
M D M D F S S
« Feb   Apr »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Literaturtip

Tod im Milliardenspiel

Umfrage zu 9/11

Werbung

NPD - made by
Verfassungsschutz

Kapitel

Sonstiges

Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei

Sponsored Links

RSS-Feeds

Infos zu Honduras

Information zu Gaza

Termine

Neu im Parteibuch Wiki

Parteibuch Ticker (Feed)

International (Feed)

Media News Clips

Counter & Stuff

[32 queries. 4.280 seconds. 11 level2 caches. Top ]