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7. Februar 2010

Die USA und ihre Vasallen haben abgewirtschaftet

von @ 22:30. abgelegt unter Außenpolitik, USA, Iran, Israel

Einst waren die USA und die NATO der Schrecken der Welt. Wo auch immer in der Welt eine der US-Mafia nicht genehme Regierung an die Macht kam, die es wagte, die US-Mafia und ihr Kolonialregime Israel zu kritisieren oder eine nicht auf der Ausplünderung der Armen basierende Wirtschaftspolitik einzuführen, haben die USA und die ihr in der NATO angeschlossenen Vasallenstaaten sie erpresst, bedroht, sabotiert, sanktioniert, terrorisiert, bombardiert und schließlich erobert. Die Liste der vom Mafiastaat USA in den letzten Jahrzehnten zum Zwecke des Regime Changes mit subtilem hinterhältigem Terror und brachialer militärischer Gewalt überzogenen Länder ist schier endlos. Das funktioniert nun nicht mehr. Die USA haben den Bogen mit ihrer Arroganz überspannt. Nirgendwo wurde das bisher so deutlich wie auf der Münchener Kriegsverbrecherkonferenz 2010.

Die arroganten Großmächte ärgert es, dass der Iran den Widerstand der Palästinenser gegen die rassistische Kolonialherrenunterstützt und es sich obendrein herausnimmt, ein Atomprogramm zu betreiben und sich dabei Know-How in der Atomtechnik zu erwerben. Im Gegensatz zu Mafiastaaten wie Israel lässt der Iran sein Atomprogramm von der internationalen Atomenergiebehörde kontrollieren. Trotzdem blökt die von der zionistischen Mafia eingefärbte Propaganda des Westens seit Jahren, dass das iranische Atomprogramm eine Gefahr für Israel und die Welt sei.

Im Oktober letzten Jahres hat die internationale Atomenergiebehörde dem Iran ganz wie man das von der Mafia kennt, ein Angebot unterbreitet, das er nicht ablehnen darf: Uran her oder es gibt Strafsanktionen und einen militärischen Überfall. Das Ganze hat Warlord Barack Obama dann auch noch mit einem Ultimatum bis zum 31. Dezember versehen. Obwohl der Iran nach dem Völkerrecht überhaupt keine Veranlassung hat, auf die weitere Urananreicherung zu verzichten, die USA und ihre Vasallen gleichzeitig ein blutiges Programm zur Destabilisierung des Iran und zum Regime Change von Innen gefahren haben und das mit militärischen Drohungen verknüpfte Ultimatum ein Affront gegen die Würde er Bevölkerung des Iran war, hat der Iran zugestimmt, sein Uran zur weiteren Anreicherung ins Ausland zu geben, wenn er dafür Zug um Zug im Austausch Brennstoff für seinen Teheraner Forschungsreaktor bekommt.

Die USA und ihre Vasallen haben alle Verhandlungen über ihr ultimatives Angebot abgelehnt und klargemacht, dass es ihnen nicht nur darum geht, ganz sicher zu sein, dass der Iran keine atomaren Waffen baut, sondern vor allem darum, dass der Iran der in den USA und Israel herrschenden Mafia die Stiefel leckt. In der letzten Woche haben sowohl der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad als auch sein Außenminister Manuchehr Mottaki das Angebot des Iran, ernsthaft über einen Austausch Zug um Zug zu verhandeln, wiederholt. Die Mafia regierte darauf mit ebenso arroganten wie leeren Sanktions- und Kriegsdrohungen.

Heute hat der Iran der Mafia eine Antwort in einer Sprache gegeben, die sie versteht. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad erklärte, der Iran beherrsche nun die kompakte und fortschrittliche Technologie der Laseranreicherung und kündigte sehr zum Missfallen der Israel-Lobby an, einen Teil seines auf 3,5% angereicherten Urans zur Verwendung im Teheraner Forschungsreaktor selbst auf 20% anzureichern. Das ist das gute Recht des Iran. Die USA, Russland, Frankreich, China, Goßbritannien, Deutschland, Israel und ein paar andere Länder reichern genauso Uran an, wie der Iran das tut. Gleichzeitig erklärte Mahmud Ahmadinejad, das Angebot des Iran, sein Uran Zug um Zug gegen Brennstoff für den Teheraner Reaktor auszutauschen, liege nach wie vor auf dem Tisch.

Und da saßen sie nun auf der Münchener “Sicherheitskonferenz”, die Warlords der NATO, und waren ratlos. Ihre Ratlosigkeit überspielten sie mit einem Geheule und Gezeter ihres Propaganda-Apparats, wie er kaum ohrenbetäubender sein könnte. Der Statthalter der USA in Deutschland, Warlord von und zu Guttenberg, erklärte, die Geduld der zionistischen US-Mafia sei “nun wirklich am Ende”. Ach? Na los, auf geht’s, Taten statt Worte, die Mafia will, dass Deutschland sich selbst ins Bein schießt. Wie wäre es damit, nun die NABUCCO-Pipeline zu stornieren, die ohne iranisches Gas nicht sinnvoll betrieben werden kann? Der Chef der Mafia im US-Senat, Joseph Lieberman, kündigte an, er wolle straffe Strafsanktionen. Für den Fall, dass das dank der zahlreichen guten internationalen Beziehungen des Iran nicht funktioniert, kündigte er an, das Verbrechen begehen zu wollen, den Iran mit einem Angriffskrieg zu überziehen. Na los: Lieberman an die Front! Substanz hat das Heuelen und Zähneklappern der seit Jahrzehnten daran, dass die Welt nach ihrer Pfeife tanzt, gewöhnten Mafiabosse nicht.

Mit Sanktionen schneiden sich die USA und ihre Vasallen bloß ins eigene Fleisch und machen der Welt klar, was für arrogante Mobber sie sind. Der Iran zählt nicht nur alle seine Nachbarn zu seinen Freunden, sondern hat auch wirtschaftlich starke Freunde wie China, die sich freuen, iranische Produkte wie Öl und Gas kaufen zu können und dem Iran gern all das liefern, was der Iran gern impotieren möchte. Wenn die USA und ihre Vasallen darauf verzichten wollen, mit dem Iran Handel zu treiben, dann sollen sie es eben bleiben lassen.

Warum die militärischen Drohungen der mit mehr als 5.000 Atombomben hochgerüsteten US-Mafia ins Leere laufen, hat der pensionierte US-General Anthony Zinn vor ein paar Monaten mit drei einfachen Worten erklärt: “Und dann was?” Natürlich können die USA ihrem Frust dadurch Luft machen, dass sie in gewohnter Tradition ein paar Raketen und Flugzeuge losschicken, die irgendwo im Iran dazu führen, dass da ein paar Bomben einschlagen, aber was dann?

Selbst wenn die Bomben und Raketen ihre Ziele treffen würden, so lässt sich das Wissen darum, wie man Zentrifugen und Laser baut, nicht wegbomben. Der Iran könnte nach einem Angriff einfach woanders neue Anlagen bauen und den Standort weder der Atomaufsicht noch den USA mitteilen. Die Bevölkerung des Iran würde sich bei einem Angriff hinter der iranischen Regierung versammeln. Iranische Gegenschläge würden vermutlich ein paar US-Schiffe und ein paar benachbarte Basen der USA zerstören. Die USA und die von ihnen unterstützten Diktatoren auf der arabischen Halbinsel würden noch unbeliebter bei ihren Bevölkerungen. Neben menschlichem Leid wäre die einzige Folge von Bombardements, dass die iranische Regierung einen Popularitätsschub in der gesamten iranischen Welt erfahren würde. Die USA könnten natürlich auch versucht sein, den Iran nach einem Bombardement mit Bodentruppen militärisch zu erobern, so wie sie das mit dem Irak gemacht haben. General Zinn sagte zu dieser Idee: “Wenn du den Irak und Afghanistan magst, so wirst du den Iran lieben.” So ist das.

Der Iran ist nicht nur wesentlich größer als der Irak und Afghanistan zusammen und hat auch wesentlich mehr Enwohner als diese beiden von den USA zuletzt überfallenen Länder zusammen, sondern er ist auch wesentlich besser bewaffnet, hat dank der islamischen Befreiungstheologie eine höchst motivierte Bevölkerung und seine Militärs sind nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen der Mahdi Army und der Badr-Milizen sowie Hisbollah kampferfahren im Befreiungskampf gegen Besatzungstruppen der NATO. Obendrein kann sich der Iran darauf verlassen, dass die schiitischen Kampfverbände im Irak, die dort den Kampf gegen die USA gewonnen haben, den Kampf gegen die Besatzer mit ihm Seite an Seite führen würden. Mit einer Truppe von 250.000 Mann, so wie sie das im Angriffskrieg gegen den Irak gemacht haben, bräuchten die USA gegen den Iran erst gar nicht antreten. Das kann nur schief gehen. Aber selbst wenn die US-Mafia zwei oder drei Millionen NATO-Soldaten aufbieten würde, um dem Iran den Mund zu stopfen, so stünden die Siegeschancen der USA in dem fremden Land, von dem sie nichts verstehen, nicht besser als beim Krieg gegen den Irak, den sie mit Pauken und Trompeten verloren haben. Sollten die Diktatoren auf der arabischen Halbinsel in Versuchung geraten, den USA zu helfen, so müssen sie befürchten, dass der Iran den Bevölkerungen auf der arabischen Halbinsel hilft, ihre dortigen US-hörigen Diktatoren loszuwerden. Gewiss wäre dabei nichts, aber die USA hätten dabei viel zu verlieren: nämlich die Kontrolle über den Ölhahn. Lediglich auf eines könnten sich die USA im Fall des Angriffs auf den Iran ganz gewiss verlassen: der nahe Osten würde sprichwörtlich in Flammen stehen.

Das ganze Mobbing von USA, NATO und Israel funktioniert nicht, weil sie dem Iran nichts können und der Iran keine Angst hat. Die USA und ihre Vasallen haben nach zwei verlorenen Kriegen in Irak und Afghanistan abgewirtschaftet. Angesichts ihrer totalen Hilflosigkeit bleibt der in den USA, Europa und Israel herrschenden Mafia nichts anderes übrig, als ihren eigenen Bevölkerungen mit ebenso radikalem wie sinnfreiem Kriegsgeheul das Gehirn zu vernebeln, auf dass sich ihre eigenen Bevölkerungen nicht so arg bald zusammenzuraufen, um die Kriegsmafia dahin zu stecken, wo sie hingehört: ins Gefängnis.

Nachtrag: Geschehen noch Wunder auf Erden? Also, dass man das noch erleben darf. Der strikt pro-israelische Bertelsmann-Sender n-tv hat gerade einen Kommentar von Manfred Bleskin veröffentlicht, in dem erklärt wird, gegen das iranische Atomprogramm könne man nichts machen:

Ein militärischer Angriff auf das Land, wie jüngst wieder von US-Senator Joe Lieberman ins Spiel gebracht, würde verheerende Folgen für die Region, ja für die ganze Welt haben.

Und auch interessant dabei diese - wenn auch etwas verspätete - Einsicht:

Die Invasion im Irak wurde ja gerade deshalb möglich, weil die USA wussten, dass der Diktator in Bagdad keine Massenvernichtungsmittel (mehr) besaß.

Und dann noch diese Bewertung der Bush-Administration:

Der Iran ist dabei, zur neuen Regionalmacht im Nahen und Mittleren Osten zu werden, die sich auf einen mehrheitlich schiitischen Irak und weitere Staaten stützen kann. Dazu hat die Bush-Administration mit ihrer Irak-Strategie ein gerüttelt Maß beigetragen. Die Kurzsichtigkeit der Planer in Washington muss unvorstellbar weit fortgeschritten gewesen sein.

Dass soviel Ehrlichkeit in einem Bertelsmann-Kommentar publiziert wird, kann man kaum für möglich halten. Wo steckt der Haken? Steht ein selbstmörderischer Angriff gegen den Iran unmittelbar bevor und will man den Iran nun in Sicherheit wiegen? Räumt man einem CIA-gesponsorten Staatsstreich am Jahrestag der Revolution mehr Chancen ein, wenn man nicht soviel Wind um die Atomfrage macht? Irgendwo muss doch ein Haken sein, wenn Bertelsmann sowas publiziert.

13 Kommentare zum Beitrag “Die USA und ihre Vasallen haben abgewirtschaftet”

  1. Westler... sprach

    Genialer Artikel! Ich hoffe der 3.Weltkrieg geht für die Guten aus… (natürlich hoffe ich, dass er gar nicht statt findet). Aber ich habe den Eindruck, dass die Zionisten (in USA u. EU) wie vor dem 2. Weltkrieg wieder versuchen werden ihren wirtschaftlichen Totalkollaps durch einen Weltkrieg zu retten. Nur diesmal haben sie ihren moralische-ideologischen Vorsprung (sprich die Mähr von Freiheit, Demokratie, usw..) komplett verloren.. jede besetzte Nation (v.a. die muslimischen) würde es niemals hinnehmen nichts zu tun..

  2. 140 Konterrevolutionäre, die das Geschäft der CIA besorgen » mein-parteibuch.com sprach

    […] Revolutionsregierung des beliebten iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad, der sich standhaft weigert, der US-Mafia und ihren Vasallen die Stiefel zu […]

  3. Anton sprach

    Ein klasse Beitrag, dem kann man eigentlich nichts hinzufügen. Man beobachte aber mal wie US-treue CDU-Schmierblätter wie der Focus massive Hetze gegen den Iran betreiben. Die scheinen ja tatsächlich die dumme deutsche Bevölkerung auf einen Krieg vorbereiten zu wollen.

  4. Charlie.Osten sprach

    Aus US-Armeerika kommt nichts mehr. Dass das die schleimleckenden Medien einfach nicht sehen können… Na und, ich emfinde selbstbewusste Nationen und Völker als Hoffnung für uns Alle.

  5. Anonymous sprach

    Nachdem schon fast rituell erst mal den üblichen Verdächtigen pauschal alle Verantwortung zugeweisen wird und Schuldfragen somit schon im Vorfeld geklärt werden, bleibt doch die Frage, wie sehen zum Beispiel die Nachbarstaaten eine atombeaffnete Regional Macht Iran. Bis jetzt hat der Iran mit allen regionalen Initiativen versagt und ist seiner Rolle als Hegemonialmacht nicht gerecht geworden.
    Ich kenne kein Land in der Region, dass einen Bürgerkrieg zwischen Schiiten und Sunniten im Irak gut finden würde. Der unausweichliche Krieg zwischen den Sunniten auf der anderen Seite des Golfs ist auch keine tolle Perspektive. Genau diese Konflikte heizt der Iran aber massiv an. Das Regime im Iran ist schon innenpolitisch für hoffnungslos überfordert und in der Außenpolitik gibt es seit 20 Jahren keine neuen Ansätze die regional Zustimmung finden. Ich finde das Versagen des Irans als Regionalmacht viel bedrohlicher als der Einfluß Dritter in der Region.

  6. Redaktion sprach

    @Anonymous
    Wie wäre es damit, die Artikel, die du mit deinem Sermon begleitest, erstmal zu lesen?

    >bleibt doch die Frage, wie sehen zum Beispiel die
    >Nachbarstaaten eine atombeaffnete Regional Macht Iran.
    Schon in der Frage ist eine falsche Unterstellung. Der Iran hat genausowenig wie Deutschland ein militärisches Atomprogramm. Das deutsche Atomprogramm ist weit umfangreicher als das iranische. Wo bleiben die Forderung nach Sanktionne gegen Deutschland wegen des deutschen Atomprogrammes? Kanada hat 85% angereichertes waffenfähiges Uran. Wo bleiben die Forderungen nach Sanktionen? Was mit dem Iran gerade unter Hinweis auf sein Atomprogramm veranstaltet wird, ist großer Unfug.

    Wie die Nachbarn das iranische Atomprogramm sehen, wurde hier bei der Beschreibung der Beziehungen des Iran zu seinen Nachbarn kurz zusammengefasst:

    Die Sanktionen kann der Westen sich von der Backe putzen, denn der Iran pflegt mit seinen Nachbarn ein erstklassiges Verhältnis. Der Irak wird von einer schiitischen Teheraner Partei regiert, die Chomenei mitgegründet hat. Azerbaidschan liefert Gas in den iranischen Norden. Turkmenistan speist iranisches Gas in seine Pipeline gen China ein und Afghanistan braucht den Iran, um die persische Minderheit in Zentralafghanistan gewogen zu stimmen. China hat gerade angekündigt, für mehrere Mrd Dollar Raffinerien im Iran zu bauen, nimmt iranisches Öl und Gas genauso gern wie die Türkei, Pakistan baut eine Pipeline von Iran nach China und Japan freut sich auf die Arbeitsplätze, die der Hafenausbau von Bandar-Abbas nach Japan bringen wird, den die Hamburger Hafengesellschaft auf Druck der Israel-Lobby abgesagt hat.

    Hier nochmal ein paar Sätze dazu, wie die Türkei, Irans Nato-Nachbar, das iranische Atomprogramm sieht:

    Erdogan tat ein Übriges und pries das iranische Atomprogramm als friedlichen und humanen Zwecken dienend. In einem Interview mit dem britischen »Guardian« vor seiner Abreise nach Pakistan und Iran tat Erdogan die Befürchtungen des Westens, das iranische Atomprogramm diene dem Bau einer Bombe, als »Gerede« ab.

    Mit anderen Worten: das ganze Geschrei der Israel-Lobby ist mal wieder nichts anderes als der übliche Propaganda-Zirkus, mit dem die Lobby von den krassen und durch die UNO festgestellten Menschenrechtsverletzungen Israels ablenken will.

    >Ich kenne kein Land in der Region, dass einen
    >Bürgerkrieg zwischen Schiiten und Sunniten im Irak gut
    >finden würde.
    Doch, da gibt es so einige. Insbesondere den Herrschern der von den USA gestützen Diktaturen Saudi-Arabien und Jordanien ist der Gedanke nicht unsympatisch, da sie damit prima von ihrem eigenen Unrechtsregime ablenken können. Doch das Schüren des Bürgerkrieges im Irak funktioniert trotz zahlreicher von der NATO begangenen Attentate unter falscher Flagge funktioniert nicht, weil die Irak-Politik des Iran auf Ausgleich bei gleichzeitigem Rauswurf der NATO-Prokateure und ihrer Marionetten angelegt ist.

    Ach ja, der ganze Mummenschanz mit den Sanktionen hat heute gerade eine empfindlichen Rückschlag erlitten:

    China calls for more diplomacy after Iran starts 20% uranium enrichment

    Der Iran hat sehr potente Freunde.

  7. Anonymous sprach

    Liebe Redaktion,

    Bevor Du den Begriff Sermon verwendest solltest Du Dich erst mal schlau machen was er eigentlich bedeutet.
    Der Iran hätte all diese Problem nicht wenn er nicht mit der Vernichtung eines anderen Volkes gedroht hätte und permanent dazu aufrufen würde. Damit hat er sich selber diese ganze Diskussion eingebrockt. Sollte der Iran den absoluten Gewaltverzicht gegen jede Nation erklären wäre er fast alle politischen Probleme los. All deine Ausführungen haben mit dieser Kernfrage leider überhaupt nichts zu tun.
    Seit 700 Jahren werden die Schiiten aus religösen Gründen von Sunniten verfolgt und abgeschlachtet. Die arabische Welt hat geschlossen und ohne Gegenstimme zum Kampf gegen die Schiiten aufgerufen als Chomenie die Schiiten im Irak zum Aufstand aufgerufen hat. Der Irak hätte ohne die breite Rückendeckung aller arabiscgen Staaten neimals den Iran angegriffen. An dieser Situation hat sich nichts geändert. Der einzige arabische Staat der mit dem Iran zusammenarbeitet ist Syrien.

    Isolierter kann man kaum noch sein.

    Der von Dir zizierte Erdogan hat aber auch nie einen Zweifel daran gelassen, daß der Iran niemals waffenfähiges Uran haben darf und hat den Iran mehrfach aufgefordert durch entsprechende Kontrollen jeden Zweifel an seinen Intentionen auszuräumen.

    Ich mache mir Sorgen weil der Iran eben keine Freunde hat sondern sich wegen des eindimensionalen Weltbildes des Regimes hervorragend benutzen läßt. Das Länder mit ihm Handel treiben heißt nicht dass es Freunde sind. Wenn der Iran nicht jeden der rechtzeitig in Deckung geht mit Öl beschmeissen würde, wären wie ziemlich einsam.

  8. Redaktion sprach

    @anonymous
    Du halluzinierst.

    >Der Iran hätte all diese Problem nicht wenn er nicht mit
    >der Vernichtung eines anderen Volkes gedroht hätte und
    >permanent dazu aufrufen würde.
    Oha, du scheinst die krassen Lügen der Hasbara wirklich zu glauben. Erstmal: der Iran hat im Gegensatz zum Apartheidsregime von Tel-Aviv, das Angriffskriege mit einer gewissen Regelmäßigkeit durchführt, noch nie ein anderes Land angegriffen und trotz der ständigen zionistischen Kriegsdrohungen gegen den Iran nicht mal damit gedroht. Tatsächlich hat der Iran dem zionistischen Besatzungsregime jedoch angekündigt, dass es untergehen werde. Das wird sicherlich geschehen, denn das Apartheidsregime von Tel-Aviv wird genauso am eigenen Unrecht scheitern wie das Apartheidsregime von Südafrika am eigenen Unrecht gescheitert ist. Die Prophezeihung, dass ein unrechtes Besatzungsregime untergehen wird, ist nun doch etwas anderes als die Vernichtung eines “Volkes”, welches da auch immer gemeint sei.

    >Damit hat er sich selber diese ganze Diskussion
    >eingebrockt.
    Ja, sicher, da hast du recht, der Iran bräuchte bloß Amerika und Israel die Steifel zu lecken, und schon wäre er die Diskussion los. Nur der Iran tut das nicht, weil seine Führung im Gegensatz zu einigen anderen Herrschern der Region so etwas wie Würde hat und Solidarität mit Unterdrückten im Iran Staatsräson ist.

    >Sollte der Iran den absoluten Gewaltverzicht gegen jede
    >Nation erklären wäre er fast alle politischen Probleme
    >los.
    So frei nach dem Motto: wenn Israel oder die USA uns oder unsere Freunde angreift, werden wir uns natürlich nicht wehren? Das ist doch nicht dein ernst. Wie wäre es damit, wenn Israel und die USA mit einem solchen Schritt des bedingungslosen und vollständigem Gewaltverzicht beginnen? Sag denen mal, die sollen ihr Militär abschaffen.

    >Seit 700 Jahren werden die Schiiten aus religösen
    >Gründen von Sunniten verfolgt und abgeschlachtet.
    Ziemlich platt, deine Analyse der politischen Gewalt im nahen Osten. In Europa bekriegen sich seit Jahrhunderten Katholiken und Reformer. Wenn du dich bemühen würdest, die politischen Hintergründe hinter den angeblich religiösen Konflikten zu sehen, kämest du der Sache sicher näher.

    >Die arabische Welt hat geschlossen und ohne Gegenstimme
    >zum Kampf gegen die Schiiten aufgerufen als Chomenie
    >die Schiiten im Irak zum Aufstand aufgerufen hat.
    Oh, ja, und die von USA und Israel an der Macht gehalteten Diktatoren haben auch allen Grund, die Schiiten zu fürchten, denn sie sprechen für die Unterdrückten. Nur genutzt hat es nichts: der Irak wird heute zu wesentlichen Teilen von pro-iranischen Schiiten regiert und auch im Libanon sitzen pro-iranische Schiiten in der Regierung.

    >Der Irak hätte ohne die breite Rückendeckung aller
    >arabiscgen Staaten neimals den Iran angegriffen.
    Alles, was der Irak zu dem Angriff benötigte, war die Rückendeckung der USA. Die Marionetten der USA stimmen dann schon zu.

    >Der einzige arabische Staat der mit dem Iran
    >zusammenarbeitet ist Syrien.
    Auch das ist glatt gelogen. Seitdem die USA den Krieg im Irak verloren haben, arbeitet der Irak mit dem Iran sehr gut zusammen. Das ist auch kein Wunder, denn schließlich wurde die führende Regierungspartei des Irak von Khomenei in Teheran gegründet. Enger verbunden kann ein Land kaum mit einem anderen sein. Und im Libanon sitzt die Hisbollah mit in der Regierung, die auch bestens mit dem Iran zusammenarbeitet. Ein weiterer arabischer Staat, der sehr gut mit dem Iran zusammenarbeitet, ist der Sudan. Etwas schwieriger gestaltet sich natürlich die Zusammenarbeit mit den von der Israel-Lobby unterstützten pro-amerikanischen Diktaturen, aber auch da gibt es, wie jüngste Abkommen des Iran mit Bahrein zeigen, Fortschritte.

    >Isolierter kann man kaum noch sein.
    Der Witz ist gut. Der Iran hat gerade gemeinsam mit seinem Nachbarn Pakistan ein erfolgversprechendes Beitrittsgesuch zur Shanghai Corporation Organsation eingereicht. Stärkere Freunde kann man, wenn man den USA und der zionistischen Mafia nicht die Stiefel leckt, gar nicht haben. Auch mit Indien, einem weiteren Beitrittskandidaten für SCO, unterhält der Iran seit Jahrzehnten gute Beziehungen. Und obendrein ist der Iran eine der führenden Mächte in der Organisation der Blockfreien.

    >Der von Dir zizierte Erdogan hat aber auch nie einen
    >Zweifel daran gelassen, daß der Iran niemals
    >waffenfähiges Uran haben darf und hat den Iran mehrfach
    >aufgefordert durch entsprechende Kontrollen jeden
    >Zweifel an seinen Intentionen auszuräumen.
    Das deckt sich doch mit der Position des Iran. Der Iran will und braucht keine Atomwaffen und lässt das gern von der IAEO überprüfen.

    >Ich mache mir Sorgen weil der Iran eben keine Freunde
    >hat sondern sich wegen des eindimensionalen Weltbildes
    >des Regimes hervorragend benutzen läßt.
    Da unterschätzt du die Regierung des Iran gewaltig. Sorgen brauchst du dir keine zu machen, der Iran ist sehr gut in der Lage, für seine Sicherheit zu sorgen.

    >Das Länder mit ihm Handel treiben heißt nicht dass es
    >Freunde sind.
    Nichts stärkt die Freundschaft zwischen Ländern so sehr wie der Aufbau von umfangreichen Handelsbeziehungen. Und genau das macht der Iran. Die iranische Außenpolitik ist sehr vielseitig.

    >Wenn der Iran nicht jeden der rechtzeitig in Deckung
    >geht mit Öl beschmeissen würde, wären wie ziemlich
    >einsam.
    Wenn der Hund nicht … Fakt ist, dass der Iran eben nicht einsam ist, sondern praktisch alle Länder zu seinen Freunden zählt, die Israel und den USA nicht die Stiefel lecken. Die USA, EU und Israel sind nur ein sehr kleiner Teil der Welt. Der weit größere Teil der Welt steht hinter dem Iran.

  9. Anonymous sprach

    Wen man deine stereotypen mal wegstreicht bleibt von deinen Themen echt nichts übrig. egal um welches Thema es sich handelt du spulst immer die gleiche Propaganda ab die Du anderen vorwirfst.
    Falls du kein Argument hast versuchst du den anderes denkenden in bester Goebbelsart zu diffamieren und zu diskreditieren. Die Drohung gegen Israel wurde exakt so ausgesprochen und wiederholt. Das ist ein Fakt den Du nicht umdichten kannst. Es ist jeder ernsthaften Diskussion unwürdig wie immer versuchst Unrecht zu verechnen oder mit anderem Unrecht zu rechtfertigen. Ich habe ja historisches Verständnis für die Paranoia der Schiiten und möchte nicht!! dass sie wieder zu den Opfern gehören obwohl dies ja leider eine Ihrer Lieblingsrollen ist. Die gesamte politische Situation ist im wesentlichen historisch und oder religös begründet. Solange Du das nicht verstehst wirst solltest Du Dir auch nicht anmaßen die Lage beurteilen oder jemanden verurteilen zu wollen. Du bekommst das mit der sachlichen vorurteilsfreien Berichterstattung noch nicht mal hin. Nach Deiner Lehrstunde hat der Iran ein paar Leute im Libanon in der Regierung plaziert und zahlt für das bißchen gekauften Einfluss ein Vermögen.
    Die Kurden und die Sunniten würden lieber heute als Morgen die Schiiten abschlachten und machen daraus auch keine Hehl mehr. Wenn Die Sunnis die Wahl haben mit einer Bombe Schiiten oder Amis zu töten wählen sie immer die Schiiten. 90% der Anschläge im Irak sind eben nicht gegen die Amis sondern gegen die Schiiten gerichtet. Deine proinranischen Schiiten regieren den Irak nicht sondern 21% seiner Fläche im Süden. Das Dir dann noch die Massenmörder im Sudan als Freunde bemühst scheint eher der Verzweiflung geschuldet zu sein. Nach Deiner Aufstellung sind dann knapp 1 Mrd Moslems oder 90% der arabischen Welt keine Freunde des Irans. So extrem habe ich die Situation des Iran noch nicht mal dargestellt.
    Das Regime im Iran hat sich eh bald den den Druck von Innen und von Außen hält niemand Stand. Gerade weil alle Oppositionsführer selber in der Regierung waren oder dem Klerus angehören und man sie nicht als Ami oder Israel Freunde verunglimpfen kann hat das Regime keine Chance.
    Gerade hat der russische Sicherheitsberater im Namen seiner Regierung zum wiederholten Male die unmögliche Politik des Iran kritisiert und ihn ausdrücklich gewarnt so weiter zu machen. Ivanow findet, daß die Regierung den Iran ganz nah an den Abgrund geführt hat. Welch ein Kompliment von einem guten Freund und Geschäftspartner. Das nimmt schon tragikomische Züge wie bei Chavez an. Wenn ich keine Unterstützer oder Freunde habe dann kaufe ich mir halt mit meinem Öl Freunde und Anerkennung. Ohne Druck von außen hat er sein Land so weit hingerichtet, daß die Bevölkerung für seine Wahnvorstellungen trotz der Öleinnahmen 40% ihres Vermögens verloren hat.

  10. Redaktion sprach

    @anonymous
    Tatsächlich sieht das doch wohl so aus, dass du, wo dir keine Argumente mehr einfallen, Goebbels bemühst und versuchst, mit Nazi-Vergleichen ad hominem Attacken zu fahren.

    >Die Drohung gegen Israel wurde exakt so ausgesprochen und
    >wiederholt. Das ist ein Fakt den Du nicht umdichten
    >kannst.
    Du scheinst wirklich an die Hasbara zu glauben. Dabei ist es inzwischen breit bekannt, dass Ahmadinejad weder Israel mit einem Angriffskrieg gedroht noch eine Drohung zur Vernichtung des in Palästina lebenden Volkes ausgesprochen hat. Ahmadinejad wurde absichtlich falsch übersetzt, um ihn zu diskreditieren. Lies:

    http://www.stei...e.com/08bpb.htm

    Selbst in der Süddeutschen war das nachzulesen, dass er den ihm angedichteten Satz gar nicht gesagt hat:

    http://www.sued...72/437217/text/

    Auch die bpb hat sich inzwischen korrigiert. Trotzdem kolportieren zahlreiche Massenmedien und israelische Propagandisten den Unfug weiter. Das spricht nicht gegen Ahmadinejad, sondern gegen diese Medien.

    Du magst den Sudan nicht mögen, und das ist verständlich, weil die bekannte israelische Lügnertruppe auch viel Propaganda gegen den Sudan gemacht hat, doch ändert das nichts daran, dass deine Aussage, der Iran habe keine Freunde in der arabischen Welt, falsch ist.

    >90% der Anschläge im Irak sind eben nicht gegen die Amis
    >sondern gegen die Schiiten gerichtet.
    Ja, das stimmt. Nur was sagt das aus? Die Besatzer der NATO verüben seit langem Bomben-Anschläge gegen Schiiten. Der Terrorismus der NATO ist bestens bekannt. Ursache für den Terrorismus der NATO ist ihre Hilfslosigkeit. Die USA wissen genau, dass sie den Krieg verloren haben, und das pro-iranische Kräfte den Irak regieren, und nun versuchen sie, wie üblich mit Terroranschlägen Angst und Schrecken zu verbreiten.

    >Das Regime im Iran hat sich eh bald den den Druck von
    >Innen und von Außen hält niemand Stand.
    Den Unfug verbreitet die westliche Propaganda schon seit über 30 Jahren. Doch das funktioniert nicht.

    > Gerade weil alle
    >Oppositionsführer selber in der Regierung waren oder dem
    >Klerus angehören und man sie nicht als Ami oder Israel
    >Freunde verunglimpfen kann hat das Regime keine Chance.
    Was willst du damit sagen? Es ist ein Kennzeichen einer Demokratie, dass Regierung und Opposition unterschiedliche Meinungen haben. Und so ist das auch im Iran. Dass die USA, Israel und einige ihrer Vasallen nun auf die Opposition setzen, ist gut bekannt. Nur funktioniert das Konzept der von Soros finanzierten bunten Revolutionen im Iran nicht, weil es im Iran die Pasdaran gibt, die die Gefahr eines durch feindliche Propaganda angezettelten Umsturzes genau kennen.

    Das ist natürlich auch nicht weiter schwer. Man braucht bloß zu schauen, wieviel der demokratische Iran in den westlichen und zionistischen Medien kritisiert wird, und das damit vergleichen, wie wenig die saudische Diktatur in denselben Medien kritisiert wird, und schon sieht man, wieviel Propaganda die westlichen Medien machen.

    Aber du kannst natürlich gern auf einen Regierungswechsel im Iran hoffen, das steht dir völlig frei. Das wird jedoch nicht geschehen und Du wirst lernen, mit der Enttäuschung umzugehen, dass der Iran den USA und Israel nicht die Stiefel lecken wird.

  11. demonstrant sprach

    Sehr guter Artikel @ redaktion.

    An den Israel Schreiber würde ich nicht soviel Zeit verschwenden.
    Egal ob er jetzt von der Blogger-Armee ist oder ein verwirrtes Propaganda Schäflein, Argumente kommen (wie immer) keine, also hat die “Dikussion” mit ihm auch keinen Sinn.

    Zu deinem Nachtrag mit n-tv.

    Tja, das ist wirklich ertmal komisch. Vor allem wenn man, wie du, davon ausgeht, dass die Bertelsmann Stiftung Israel-nah ist.
    Was ist wenn sie USA-nah ist?

    Mir ist aufgefallen, dass es in letzter Zeit in den großen Medien vermehrt Anzeichen gibt gegen die (davor selbst geschaffene) Islamophobie anzugehen, sei es durch die berühmten “Einzelschicksale” oder durch (halbwegs) ausgewogene Berichte über muslimische Staaten.

    Meine Vermutung dahinter (vielleicht überseh ich auch was):

    Die “USA-Lobby” (zu der ich die Rüstungsindustrie, das Finanzwesen und andere, “kleinere Verbände” zähle) erkennt die Aussichtslosigkeit eines Kriegs gegen den Iran und auch der eigenen wirtschaftlichen Lage.

    Sie verspricht sich mehr davon die nächste Zeit einen Gang runterzuschalten und platziert deshalb in den (gesteuerten deutsche/europäischen) Medien Artikel, Dokumentationen usw die einen Iran-Angriff als unmöglich darstellen.

    Während auf der anderen Seite die zionistische Israel-Lobby ihren immer weiter schwindenden Herrschaftsanspruch in der Region um jeden Preis verteidigen will.

    Wie wir wissen hat die Israel-Lobby nicht nur das sagen über Israel sondern auch über große Teile der amerikanischen und der europäischen Politik.

    Aus diesem “Machtkampf der Lobbies” resultiert meiner Meinung nach die extreme Häufung von Streitigkeiten und Auseinandersetzungen innerhalb der westlichen Machtkreise.

    Beispiele wären dafür die Auseinandersetzungen innerhalb der CIA, die Auseinandersetzungen um Bernanke und im Finanzsektor allgemein und unter einigen anderen Dingen eben auch die Wiedersprüche im islamophoben Weltbild der Medien.

    Denn die 7 bis 8 Jahre nach 11/9 waren sich diese beiden riesen Lobbies einig was den Feindbild Islam angeht. Das wird jetzt nunehmend bröckelig.

    Wie schon gesagt, dass sind nur meine unausgegorenen Gedanken dazu, denn ich denke auch der n-tv Bericht würde in dieses Bild passen.

    (Aber nur wenn Bertelsmann nicht ausschließlich pro-israelisch, sondern eben zumindest teilweise stark pro-amerikanisch-lobbyistisch beeinflußt ist)

    grüße

    und vielen Dank für den Artikel und deine Arbeit!

    demonstrant

  12. Redaktion sprach

    @Demonstrant
    Ja, mit der Analyse, was n-tv angeht, könntest du durchaus richtig liegen. Bertelsmann scheint in der Tat ein Asset der CIA zu sein. Auch wenn zwischen Liz Mohn und der Israel-Lobby lange kein Blatt ging, so scheint sich da nun was zu tun. Möglicherweise ist das aber auch ein Zeichen eines Risses innerhalb der Israel-Lobby. Wie hier dargelegt, sind zwar Laien recht leicht von einem Krieg gegen den Iran zu begeistern, einige Generäle aber wohl sehr skeptisch.

    In der New York Times, wahrlich ein Blatt, dass des Pazifismus, des Anti-Amerikanismus und einer kritischen Haltung zu Israel unverdächtig ist, gab es gerade einen Op Ed von David Sanger zu Iran und Israel mit einem bemerkenswerten Satz zum Ziel von Obama drin:

    “This is about driving them back to negotiations,” said one senior official, “because the real goal here is to avoid war.”

    Dazu passt auch, dass die ganze Anti-Iran-Propaganda nun, nachdem die Feiern zum 31. Jahrestag der Revolution für die Regierung des Iran höchst erfolgreich, und für diejenigen, die da einen Regime Change erzwingen wollen, höchst enttäuschend verlaufen sind, auf einmal wie weggeblasen ist.

  13. Amira (Hasbara) sprach

    Der Iran hat wohl erst recht abgewirtschaftet. Dioe sind ja nicht mal in der Lage, genug Benzin bereit zu stellen, und das als zweitgrößter Ölproduzent.

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