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| 1-Mann-Demo für Äußerungsfreiheit |
Samuel Huntington hat vor ein paar Jahren die selbsterfüllende Prophezeihung aufgestellt, dass der Westen bald einen globalen Krieg gegen Muslime führen würde. Angesichts der großen Militärbasen, mit der die USA Muslime in aller Welt in Schach halten, hätte man das auch schon als Angriffsdrohung verstehen können. George W. Bush hat am Beginn des zusammengelogenen Krieges gegen den Terror der ganzen Welt erklärt: “Entweder seid ihr mit uns oder mit den Terroristen.” Die schiitischen Zaydis im Nordwesten des Jemen unter Führung von Al-Houthi haben den USA darauf eine deutlich ablehnende Antwort gegeben.
Mit Verbrecherstaaten wie den USA und Israel wollen sie keine gemeinsame Sache machen. Zum Bestandteil ihres wöchtlichen Gebetes haben sie diese, in den USA vermutlich erlaubte und in Deutschland in der unkritischen Wiedergabe sicher verbotene Parole, gemacht, um damit ihrer Solidarität mit den Palästinensern und allen anderen von der mörderischen US-israelischen Kriegsmaschinerie unterdrückten Muslimen Ausdruck zu verleihen:
“Allah ist groß, Tod Amerika, Tod Israel, ein Fluch auf die Juden, Sieg dem Islam”.
Die Zayidis malten dazu Plakate, auf denen die Parole zu sehen ist, grün der erste und letzte Teil, rot die drei Mittlteile. Die jemenitische Regierung ist der Meinung, dass es den Zaydis verboten ist, das zu äußern und versucht seitdem, diese Sätze aus der Welt zu schaffen. Zuerst erschienen Haftstrafen und Hinrichtungen als das richtige Mittel. Seit einigen Jahren setzt die jemenitische Regierung zur Durchsetzung des Äußerungsverbotes auf Soldaten, Artillerie und Kampfbomber. Darum, ob diese Sätze im Jemen geäußert werden dürfen, tobt seit mehr als fünf Jahren ein Krieg, der Tausende von Opfern gefordert und Zigtausende Menschen zu Flüchtlingen gemacht hat.
Es sind zwar Tausende von jemenitischen Soldaten in Gefechten mit den Houthis, wie sie sich inzwischen nennen, ums Leben gekommen, doch trotz der “Operation Verbrannte Erde” ist es der jemenitischen Regierung, die über 600.000 Soldaten verfügt, nicht gelungen, die Verbreitung des Slogans zu verhindern. Zur Verteidigung ihrer Äußerungsfreiheit haben Houthis inzwischen jemenitische Militärbasen besetzt und Kampfflugzeuge abgeschossen und da Transparente mit ihrem Slogan, den sie sich nicht verbieten lassen wollen, befestigt.
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| Hartnäckiger Widerstand gegen Zensur |
Direkt nördlich der Grenze zum Jemen liegt das Saudi-Arabien, ein Land, dessen feudalistisches Regime und mehrheitliche Bevölkerung aus Sunniten besteht, dessen reichste Ölquellen jedoch in Gebieten liegen, wo die Bevölkerung mehrheitlich schiitisch ist. Dass die Feudalherrscher von Saudi-Arabien Marionetten der USA sind, deren wichtigste Aufgabe darin besteht, die Verträge mit den USA zur Ausbeutung der Ölquellen durch US-Firmen gegenzuzeichnen und so dem Raub der arabischen Rohstoffe einen Anschein von Legitimität zu verleihen, weiß auf der arabischen Halbinsel jedes Kind. Nur sagen darf das natürlich keiner, der nicht möchte, dass ihm der saudische Statthalter der USA den Kopf abschlagen lässt.
Da es der jemenitischen Regierung nicht gelungen ist, die Houthis und ihre gefährliche antiamerikanische Meinung auszurotten, kämpft der feudalistische US-Marionettenstaat Saudi-Arabien, der die Regierung des Jemen protegiert, inzwischen mit seiner ölfinanzierten und von US-Contractors ausgebildeten Militärmaschinerie gegen die Houthis. Mehr als 70 saudische Soldaten sind bei den Gefechten zur Einschränkung der Äußerungsfreiheit der Houthis inzwischen ums Leben gekommen.
Der saudische Feudalherrscher von Gnaden der USA hat nun erklären lassen, er habe den Krieg gewonnen. Der Slogan der Houthis jedoch ist bekannter als je zuvor. Selbst die englische Übersetzung des Kampf-Slogans der Houthis (”Allah is the greatest of all, Death to America, Death to Israel, A curse on the Jews, Victory to Islam.”) ist im Internet nun weit verbreitet.
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Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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[…] gefallen sind, erfahren die Konsumenten der Tagesschau nichts. Vom Kampf gegen US-Dominanz als Hintergrund des Aufstandes der Houthis erfahren die Konsumenten der Tagesschau nichts. Von den geopolitischen Implikationen des […]
[…] die USA im Jemen gemeinsam mit ihren Ölmarionetten aus Saudi Arabien gegen den bewaffneten Volksaufstand der Houthis gegen das jemenitische US-Marionettenregime kämpfen, der auf die ölreichen Provinzen Saudi Arabiens überzugreifen droht und die […]
[…] von Gnaden der USA Tausende mit Panzern, Artillerie und Flugabwehrraketen bewaffnete antiamerikanische Widerstandskämpfer schiitisch-zaiditscher Houthis im Nordjemen. Diese trotzen bis heute der “Operation […]
[…] Krieg im Jemen, allerdings nicht gegen Al Kaida, sondern gegen die schiitischen Houthis, deren strikter Antiamerikanismus den USA und ihren Lakaien auf der arabischen Halbinsel seit Jahren ein Dorn im Auge […]
[…] But the U.S. long-lead war in Yemen is not against Al Qaeda. It is against the Shia Houthis whose strict anti-Americanism is already for years a thorn in the US’s and its lackeys in the Arabian peninsula’s […]
[…] in Yemen. But the US is not at war in Yemen against Al Qaeda. It is against the Shia Houthis whose strict anti-Americanism has already been a thorn in the US’s and its lackeys in the Arabian peninsula’s […]