Bekanntlich ist das von der deutschen Friedrich Naumann Stiftung für den Faschismus unterstützte Putschistenregime in Honduras immer noch an der Macht, gerät jedoch zunehmend unter Druck. Harald Neuber berichtet heute bei Amerika21 unter dem Titel “Konflikt erschüttert Naumann-Stiftung in Honduras“:
Nach einem Bericht der mexikanischen Tageszeitung La Jornada trat der liberale Jungpolitiker (gemeint ist FDP-Mann Christian Lüth) jüngst im honduranischen Fernsehen neben der “Außenministerin” des Micheletti-Regimes, Martha Lorena Alvarado auf, um sich gegen eine auch nur symbolische Rückkehr des letzten gewählten Präsidenten Manuel Zelaya in das Präsidentenamt auszusprechen. Im Falle einer solchen Rückkehr würde “nur ein Tag” genügen, “damit er (Zelaya, d. Red.) Honduras zu einem neuen Kuba macht”.
Das möchte Mein Parteibuch nicht unkommentiert lassen.
Mein Parteibuch hält es für nicht richtig, bei den Menschen falsche Hoffnungen zu wecken. Zwar könnte Manuel Zelaya die katastrophale Situation der Menschenrechte in Honduras sicherlich recht schnell verbessern, aber bis beispielsweise das honduranische Gesundheitssystem oder Bildungssystem auf den vorbildlichen Stand von Kuba gebracht werden kann, wird es mit Sicherheit länger als einen Tag dauern.
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»Zwar könnte Manuel Zelaya die katastrophale Situation der Menschenrechte in Honduras sicherlich recht schnell verbessern,«
Wie denn? Er ist in der brasilianischen Botschaft eingesperrt. Er kann überhaupt nichts machen.
@Superguppi
Du Schlaumeier. Da steht “könnte”, und das ist auf den Fall bezogen, dass er wieder als Präsident agieren könnte.
Soviel zum “Demokratieverständnis” der deutschen “Liberalen”.
Aber ausserhalb der Landesgrenzen muss man ja auch nicht die freiheitlich-demokratische Maske aufsetzen und kann seine wahre Fratze zeigen.
“Deutsche Liberalerei? Geldgeil, Sieg Heil und seit Weltkrieg 1 immer dabei!”
Der Nordstern.
“Putsch-Kardinal” aus Honduras in Deutschland
Vorsitzender der Bischofskonferenz des mittelamerikanischen Landes in NRW. Einladung von Bistum Münster. Abgeordnete kritisiert Reise
Berlin/Tegucigalpa. Demokratische Kräfte in Deutschland und Honduras haben mit Sorge auf die Einladung des honduranischen Kardinals Oscar Rodríguez Maradiaga nach Deutschland reagiert. Der Vorsitzende der honduranischen Bischofskonferenz steht in seinem Heimatland als einer der bekanntesten Fürsprecher des Putschregimes in massiver Kritik. Wie nun bekannt wurde, traf Rodríguez Maradiaga, der auch der katholischen Organisation Caritas International vorsteht, bereits am Freitag in Nordrhein-Westfalen ein.
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