| Straße in Mumbai |
| GNU-FDL 2008 Kounosu |
Auf der Welt werden genug Nahrungsmittel produziert, um alle Menschen ausreichend ernähren zu können. Trotzdem leiden eine Milliarde Menschen Hunger.
Obwohl es eigentlich für alle Menschen genug zu essen gäbe, sterben jeden Tag 24.000 Menschen an Unterernährung, die sich im Jahr auf neun Millionen Hungertote summieren. Die Meisten dieser Menschen sind schlicht zu arm, um sich ausreichend zu ernähren.
Ursache von Hunger ist heute meist nicht eine zufällige Naturkatastrophe oder ein humanitärer Stabilisierungseinsatz, sondern menschliches Kalkül. Anstelle dessen, dass der Boden die Menschen ernährt, die darauf leben, werden in hochgelobten wirtschaftsliberalen Musterländern der Weltbank Produkte für den Export angebaut, die zwar nicht die Bevölkerung ernähren, aber denjenigen, denen der Boden gehört, Profit bringen, der dann für Luxusgüter der Machthaber anstelle von Nahrungsmitteln für die Bevölkerung ausgegeben wird. Ein manchen Investoren nicht unwillkommener Nebeneffekt einer solch mörderischen Wirtschaftspolitik ist, dass Hunger den Preis für den Ackerboden nach oben treibt und so weitere Spekulationsgewinne ermöglicht.
Ob in Guatemala oder in der vom Westen verhätschelten Demokratie Indien, wo mehr Menschen hungern als in jedem anderen Staat der Erde, die Gier der Reichen ist oft so grenzenlos, dass sie Menschen direkt neben vollen Lagern von Nahrungsmitteln verhungern lassen.
Verschärft wird der Hunger durch das Wachstum der Erdbevölkerung. Während in China in den letzten Jahrzehnten dank Ein-Kind-Politik und geplanter Wirtschaft große Erfolge im Kampf gegen den Hunger erzielt wurden, ist es dort, wo die Bevölkerung rasant wächst, selbst bei gutem Willen besonders schwer Erfolge im Kampf gegen Hunger und Armut zu erzielen.
Und mit dem traditionsbewussten Chef der katholischen Kirche, Joseph Ratzinger, stellt der von der Weltbank-Partnerin “Food and Agriculture Organization of the United Nations” (FAO) veranstaltete Welternährungsgipfel in Rom zur Eröffnungspredigt da ausgerechnet jemanden hin, der dafür mit seinem Dogma der Nicht-Verhütung in entscheidendem Maße mitverantwortlich ist. Und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso darf dann auch noch eine weitere “Liberalisierung des Handels” fordern, die, das Beispiel Madagaskar zeigt es überdeutlich, eine Ursache des Hungers ist.
Natürlich kommt beim Welternährungsgipfel der FAO in Rom nichts raus. Hunger ist menschengemacht und gewollt. Damit da wirklich etwas raus kommen könnte, müssten mindestens zwei Ursachen von Hunger erstmal klar benannt und als solche gebrandmarkt werden: Kapitalismus und Kirche.
Jedem Menschen, der hungert, einen Dollar pro Tag zu geben, um sich etwas zu essen zu kaufen, würde übrigens etwa 365 Milliarden Dollar jährlich kosten. Die UNO wäre schon mit $44 Mrd jährlich zur Hungerbekämpfung recht zufrieden. Die reichen Länder wiesen eine dementsprechende Bitte in Rom schroff zurück. Vor einem Monat wurde bekannt, dass allein US-Präsident Barack Obama das US-Militärbudget erhöht hat und dafür im nächsten Jahr mindestens 636 Mrd. Dollar ausgeben wird.
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Darum hat die Bundesregierung sogar schon seit 2008 auf die Halbierung
ihrer 18-Gänge Menues, bei offiziellen Empfängen, verzichtet!
Das Kinderarmut in diesem Lande benötigt hier keines schriftlichen Kommentars;
sie ist allerorts sichtbar!
Das passiert dann, wenn man Kommentare schreibt und
dann die halbfertige Arbeit abliefert. Damit unterscheidet
man sich dann nicht von der Arbeit vieler Politiker.
Gemeint war natürlich die Großmut der Regierung, die
vielen Gänge der Menues zu halbieren. Ob die andere
Hälfte den Tafeln zur Verfügung gestellt wird? Das
entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Das Kinderarmut in diesem Lande keines schriftlichen
Kommentares benötigt, ist allerorten sichtbar!
Auch am Elend wird gut verdient!
Wie ist das Spekulantengesindel Ende der 90er Jahre aufgesprungen, als der El Niño sich zu einem massiven Problem manifestierte. “Da steigen die Weizen-Kurse wie verrückt!”
Sogar das Blöd-Fernsehen übte - zaghaft - Kritik an diesem Verhalten - der Spruch des Anzugmörders wurde (wie zu erwarten) allerdings nicht direkt kritisiert.
Man beisst als Volksnarkose-Hündchen schliesslich nicht die Hand, die einen füttert.
Der Nordstern.
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[Anmerkung der Redaktion: Dieser Kommentar stammte von IP: 80.187.147.117, also aus dem Addressbereich 80.187.*.*, der Lesern von Mein Parteibuch als Hort der unter allen möglichen Pseudonymen postenden Trolle der antideutschen Israel-Lobby aus NRW zur verdeckten Unterstützung des israelischen Faschisten Avigdor Lieberman bereits bestens bekannt ist.]
Ele:
Fuer Hundernde oder Millionende ?
Ja, die Lebensmitteldistribution lässt sich nicht ideal umsetzen durch freimarktwirtschaftliche Aggregationsprozesse.
Nicht alles glauben was uns erzählt wird.Ob 11.9.01,der Klimaschwindel ,Schweinegrippe oder Terrorgefahr.Trotz der Tatsache das angeblich soviel Menschen täglich verhungern,ist weder Afrika oder Indien noch sonst ein armes Land in Gefahr auszusterben und unterzugehen,im Gegenteil-dieses trifft eher für die reichen Wohlstandsländer des Westens zu,Demographie usw.,es dient wohl eher dazu uns noch mehr Geld,für was auch immer,abzupressen.
@Herbert
>Trotz der Tatsache das angeblich soviel Menschen täglich
>verhungern,ist weder Afrika oder Indien noch sonst ein
>armes Land in Gefahr auszusterben und unterzugehen
So einen menschenverachtenden Volksprediger wie dich hatten wir hier im Parteibuch schon lange nicht mehr als Kommentator.
Du wärst mit deiner menschenverachtenden völkischen Theorie sicher ein guter Nazi geworden, wenn du nicht auch heute noch einer bist.