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1. November 2009

Der große Irrtum der “Volksinitiative gegen Finanzdiktatur”

von @ 22:24. abgelegt unter Deutschland, Rechtsextremismus

Wer heute glaubt, gemeinsam mit einem “guten” Teil deutscher Kapitalisten gegen “böse” anglo-amerikanische Kapitalisten einen nationalen Klassenkampf kämpfen zu können, der unterliegt einem riesigen Irrtum, der aus der Geschichte bereits bekannt ist. Hier mal ein Zitat von jemanden, der diesen Kampf ebenso dumm wie entschlossen gekämpft hat:

“Wir sind Sozialisten, sind Feinde, Todfeinde des heutigen kapitalistischen Wirtschaftssystems mit seiner Ausbeute der wirtschaftlich Schwachen, mit seiner Ungerechtigkeit der Entlohnung, mit seiner unsittlichen Wertung der Menschen nach Vermögen und Geld statt nach Verantwortung und Leistung, und wir sind entschlossen, dieses System unter allen Umständen zu vernichten.”

Und, wer hat das gesagt? Anmerkung: Das Zitat stammt nicht von der Elsässer-Homilius-Volksinitiative gegen Finanzdiktatur.

Natürlich, das Zitat aus dem Jahr 1927 stammt - zitiert nach Kurt Gossweiler - von Gregor Strasser, dem damaligen Reichspropagandaleiter der NSDAP. Schauen wir mal an, was sein Chef Adolf Hitler kurz zuvor Hamburger Bankiers, Werftdirektoren und Großkaufleuten erläutert hat:

“Diese breite, sture Masse, die vernarrt, verbohrt für den Marxismus kämpft, ist die einzige Waffe für die Bewegung, die den Marxismus brechen will….Wenn eine Bewegung aber an die breite Masse appellieren will, in der Erkenntnis, dass man nur mit ihr allein das machen kann, tritt das große Recht in Erscheinung, dass dann jedes Mittel zu verantworten ist, das zum Ziel führt.”

Gregor Strasser hat seinen Irrtum schon weniger als eineinhalb Jahre nach der von ihm vorangetriebenen nationalen “Revolution” der Bewegung, für die er als “Sozialist” und “Todfeind des heutigen kapitalistischen Wirtschaftssystem” gekämpft hat, mit dem Leben bezahlt. Das nachfolgende Schicksal Deutschlands und der Welt zeigen, welch schreckliche Irrtümer historischen Ausmaßes Ideen wie “Querfront” und “Volksgemeinschaft” sind. Eine gemeinsame Bewegung zur weiteren Aufklärung von 911, Zionismus und Apartheid, CIA-Verbrechen und den Machenschaften von gewissenlosen Bankern gemeinsam mit antilinken nationalen Finanzkapitalisten aufzubauen, ist so vielversprechend, wie gemeinsam mit Waffenfabrikanten für Frieden und eine waffenfreie Welt zu kämpfen. Die Bildung und Förderung von aufklärerischen Bewegungen ohne scharfe Abgrenzung nach rechts außen dient Wirtschaftsbossen dazu, soziale und aufklärerische Oppositionsbewegungen in die Sackgasse Rechtsextremismus zu lenken.

Für eine soziale Oppositionsbewegung gegen eine raffgierige Regierungsclique ist eine scharfe Abgrenzung nach rechts außen unabdingbar. Das gilt wowohl für die Abgrenzung von antideutschen Fans von israelischen Faschisten wie Avigdor Lieberman als auch für die Abgrenzung von ihren deutschnationalen Antagonisten. Soziale Bewegungen ohne scharfe Abgrenzung nach “Rechts Außen” dienen letztlich dem Gegenteil dessen, was sie sich auf die Fahnen schreiben: der Entsolidarisierung So wird auch ein Schuh daraus, dass ausgerechnet der berüchtigte Kai Homilius Verlag die Volksinitiative gegen Finanzdiktatur unterstützt, deren Abgrenzung nach “Rechts Außen”, vorsichtig gesagt, stark zu wünschen übrig lässt.

14 Kommentare zum Beitrag “Der große Irrtum der “Volksinitiative gegen Finanzdiktatur””

  1. Manni sprach

    Schwache Kritik! Die Volksinitiative hat einen anderen Volksbegriff als Strasser und seine Nazi-Kumpanen. Deren Begriff von Volk war völkisch. Der der VI ist es nicht:

    “Unter “Volk” verstehen wir in der französischen Tradition ein politisches Bündnis der Unterdrückten, unabhängig von Herkunft, Religion und Geschlecht. Rechtsradikale und andere Völkische, die in unseliger Tradition nur Deutsche im Sinne der NS-Rassegesetze zum Volk zählen und gegen Immigranten und Flüchtlinge hetzen, machen die dringend nötige Einheit aller Unterdrückten unmöglich. Sie können bei der Volksinitiative nicht mitarbeiten und sind auch nicht unsere Bündnispartner.”

    Darüber hinaus würde ich gerne das Zitat sehen, wo die VI behauptet, gegen das anglo-amerikanische Kapital zu kämpfen. Wenn ich mich nicht irre, geht es der VI darum, das Finanzkapital (bzw. dessen “chauvinistischsten Teile” (siehe Dimitrov)) zu bekämpfen, von dem nach Meinung der VI die Gefahr von Faschismus und Krieg ausgehe, und die unbestrittenen Hauptbastionen des internationalen Finanzkapitals liegen in USA und UK. Bekämpft werden soll dieses mittels einer breiten Allianz (”Volksfront”), auch unter Einschluss derjenigen Kapitalisten, die sich selbst dem Angriff und Enteignung durch das Finanzkapital ausgesetzt sehen. Da ist nicht die Rede von einem nationalen Klassenkampf, schließlich richtet sich die VI auch gegen die Deutsche Bank. Überhaupt wird in der VI die Reduktion auf den “reinen Klassenkampf” aufgrund der gegebenen historischen Situation als sektiererisch betrachtet. Das kann man richtig oder falsch finden. Aber wenn sollte man auch wirklich Argumente bringen. Leider tun das auf der Seite der Linken fast niemand. Dort gibt man sich nicht die Mühe, differenziert am Thema zu argumentieren, sondern mittels undifferenziert-pauschaler Plattheiten sich der Argumentation zu entziehen und die VI als rechts außen darzustellen. Konkrete Kritik geht anders, wie es z.B. hier gemacht wurde:
    http://die-rote...volksinitiative

    http://die-rote...volksinitiative

  2. Meinungsfreiheit sprach

    *** Per anonymizer eingereichter Spam entfernt ***

  3. Redaktion sprach

    @Manni
    Klar verwendet heute hoffentlich niemand mehr den Volksbegriff des Reichspropagandaleiters der NSDAP, das wäre ja auch noch schöner. Um die Verwendung und Definition des Begriffes Volk geht es hier in dieser Kritik aber gar nicht, sondern um den Irrtum der Querfrontstrategie. In dem obigen Zitat hat auch Strasser den Begriff Volk nicht benutzt.

    Bis auf die übel scharfe Rhetorik mit Begriffen wie “Feinde”, “Todfeinde” und “vernichten”, die damals allerdings auch von links benutzt wurde, ist das, was NSDAP-Propagandaleiter Strasser da in diesem Zitat formuliert, eine linke Position.

    Der wichtige Teil der Kritik dieses Artikels ist nun das Hitler-Zitat, der die anscheinend “marxistische” bzw “sozialistische” Bewegung NSDAP mt Hilfe der Großunternehmer aufbaut, um sie im Sinne der Gegner des Marxismus - nämlich den Großunternehmern - gegen den Marxismus, gegen Arbeitnehmerrechte und für die Machterhaltung der Großunternehmer einzusetzen. Strasser hat tatsächlich, und das sicher ohne das Ergebnis - nämlich seine Ermordung durch Hitler - vorherzusehen, für die von ihm benannten “Todfeinde” - nämlich Hitler und seine Unternehmerfreunde - gearbeitet. Das Hitler die NSDAP auf Unternehmerkurs bringen konnte, lag unter anderem in der inhaltsleeren, rechtsextremen Ideologie sowie im Führerprinzip begründet. Wer nicht das gleich Schicksal leiden will, muss sich eben davon fernhalten - eine Querfront mit Rechts-Außen ist letztlich nichts anderes als eine Rechts-Außen-Bewegung, wobei “Linke”, die nicht die rechts-außen-spezifischen Forderungen vertreten, in der Querfront dann etwa die Rolle von Strasser spielen können. Es ist für eine aufklärerische Oppositionsbewegung also wichtig, sich nicht mit Rechts-Außen gemein zu machen, weil aus einer aufklärerischen Oppositionsbewegung für Menschlichkeit und Solidarität sonst faktisch eine Rechts-Außen-Bewegung wird.

    Das ist brandaktuell, denn das, was Hitler mit der Vereinnahmung des Marxismus gelang, könnte anti-sozialen Kräften durch Infiltration mit “Rechts-Außen”-Gedankengut auch mit der Vereinnahmung der 911-Truth-Bewegung gelingen: die Truther-Bewegung letztendlich gegen ihre eigenen Ziele umzudrehen, also zu einer pro-amerikanischen, pro-imperialistischen Bewegung der sozialen Kälte für die Stärkung von Eigentumsrechten der Konzerne zu machen.

    Und nun lesen wir mal, was Elsässer für seine Homilius-Elsässer-Volksinitiative vorschlägt:

    Die Interessierten könnte man dann über einen regelmäßig tagenden Stammtisch zusammenrufen. Aber Achtung: In vielen Städten gibt es schon Stammtischstrukturen, z.B. von Alles-Schall-und-Rauch. Hier ist die Volksinitiative darum bemüht, keine Konkurrenzprojekte hochzuziehen, was bestenfalls Terminverdoppelung ür die Aktivisten und schlimmerenfalls böses Blut bedeutet. Eine vorbildliche Lösung wurde in Stuttgart gefunden: Dort ist der Stammtisch auf der Internetseite als Anlaufpunkt „für alle Freunde von Schall-und-Rauch, nuoviso und infokrieg.tv“ ausgewiesen. Hier könnte man den Namen Volksinitiative einfach in die Aufzählung hinzunehmen.

    Elsässer versucht hier gemeinsame Aktivitäten unter anderem mit “Schall und Rauch” und Infokrieg.tv aufzubauen. Und nun schauen wir z.B. mal bei Infokrieg.tv ein bisschen hin:

    “Rechter Internetauftritt von Infokrieg immer professioneller”

    http://www.911v...de/news/091009/

    Das ist ein Bündnis mit “Rechts-Außen”, was das gesamte Bündnis de facto umdreht zu einer Rechts-Außen-Bewegung. Warum das falsch ist, bei so etwas mitzumachen, und scharfe Abgrenzung erfordert, wurde oben im Artikel anhand des geschichtlichen Kontextes reichlich erläutert.

    Und auch bei “Alles Schall und Rauch” darf man sicher mehr als große Zweifel haben, ob das ein akzeptabler Bündnispartner für eine aufklärerische soziale Bewegung ist:

    http://www.mein...chall_und_Rauch

  4. redchick sprach

    Die Volxxxinitiative hat Kontakte zu Büso, Infokrieg, Secret TV, Kopp Verlag. Was braucht es noch?

  5. Ulrich Brosa sprach

    Dieser Elsässer ist ein Lehrer aus Pforzheim, der als ält- und dicklicher H… Berlin durchröhrt. Dazu Louise, die sanfte H… von der PDS, und ein Typ mit dem Nick “Gregor Samsa”.

    Dann doch lieber Roland Koch.

    Elsässer wird sogar den letzten Schrott erzählen, wenn er sich damit nur wichtig tun kann.

  6. Thomas sprach

    @Manni
    >die unbestrittenen Hauptbastionen des internationalen
    >Finanzkapitals liegen in USA und UK
    Da machst du zufällig den gleichen Denkfehler wie Elsässer. Der erzählt auch immer so Quatsch wie dass die unbestrittenen Hauptbastionen des internationalen Finanzkapitals in USA und UK liegen. Das ist lange vorbei.

    Hier der Wikipedia-Eintrag der größten Bank der Welt:

    http://en.wikip...l_Bank_of_China

    Die größten Banken befinden sich zwischenzeitlich in China und legen zu:

    http://www.mana...,624879,00.html

    Das amerikanische Jahrhundert ist vobei, China hat gewonnen.

    Was nun wichtig ist, ist dafür zu streiten, dass vom Westen Impulse für ein menschenwürdiges Miteinander ausgehen und die Spielregeln so geändert werden, dass auch mächtige Verbrecher in den Knast kommen.

    Aber bei Elsässers Versuch, für sowas gemeinsam mit verkappten Nazis zu streiten, kann nur ein Crash voll vor die Wand herauskommen.

  7. Esel gegen Langohren « No Blood for Sauerkraut! sprach

    […] die sie seit Jahren genausogut gegen sich selbst richten könnten, der kann im Umfeld von Bartels, Elsässer, Külbel sowie den ganzen Infokriegern, 9/11-Truthern, schallrauchenden Utopie-Radios […]

  8. Pluralismus & Ausgewogenheit sprach

    “Jeder, der den Schmuh bemerkt und aus der rechtsextremen Schiene abspringt, ist jedenfalls herzlich willkommen.”

    Bisher bemerkt man nur, dass Rechtslastigkeit durch Linkslastigkeit ersetzt wurde anstatt durch Ausgewogenheit. Das ist sicher nicht die Lösung für bessere Informationen.

  9. satyamandira sprach

    @ redchick
    vielleicht den direkten - statt über Infokrieg - Kontakt zu dem evangelikalen, nach Züchtigung rufenden Ivo Sasek und seiner Anti Zensur Konferenz?
    ;-)

    [zu Ivo Sasek z.B. http://www.tage.../story/25399999 und
    http://video.go...6265221287595#]

    J.E. hat viele gute Recherchen gemacht und gute Analysen getroffen. Er muss sich dringenst fragen wo er steht und mit wem er sich einläßt. Da kann man nur noch kopfschüttelnd dastehen und sich fragen wie sich jemand mit diversen Leuten und Plattformen einlassen kann zu kooperieren und gleichzeitig vorgeblich andere Ziele als diese verfolgt. Was steckt dahinter? […]
    Eine breite Bewegung von Anarchisten, Sozialisten, Grünen bis hin zu CDU-lern wie Willy Wimmer und Jürgen Todenhöfer kann man sich nur wünschen.
    Jedoch alles mit ins Boot zu nehmen was nur irgendwie vom Mainstream abweicht kann es auch nicht sein.

  10. Redaktion sprach

    Sepp Aigner hat sich des Themas “Elsässer-Homilius-Volksinitiative” nun auch noch mal angenommen:

    Elsaesser: Volksfront oder Querfront?

    Lesenswert sind auch die Kommentare dazu - z.B. von Sepp Aigner:

    “Wer ein Europa dominierendes und auf eine Weltmachtrolle ausgreifendes Deutschland will, ist bei ihm gut bedient. Wer das nicht erstrebenswert findet, sollte sich allerdings nicht von Elsaessers Selbstverortung als “links” taeuschen und den Mann seines Weges ziehen lassen. Es braucht auch deswegen niemand ein schlechtes Gewissen “dem alten Linken” Elsaesser gegenueber zu haben. Es laufen ihm ja gerade ein Haufen neuer Freunde zu, darunter auch stramme Kameraden.”

    Und auch der Kommentar von Thomas (Kucaf) dazu:

    “Der von Dir angeführt Punkt 5. zeigt eigentlich das es um nichts anderes geht, als den Bündnisspartner zu wechseln. Aus dem jetzt bestehenden transatlantischen Bündnis, soll ein eurasisches Bündnis werden. Und die Linke soll die Arbeit fürs Kapital machen, Halleluja!”

    Und wer die “deutschnationale” Positionierung der Volksinitiative genauer kennenlernen möchte, der muss sich Elsässers Buch “Gegen Finanzdiktatur” kaufen. Das ist erschienen im Kai Homilius Verräter-Verlag, dem “linken” Kollaborateurs-Verlag, der sich ansonsten bisher durch kaum mehr als das In-den-Knast-bringen eines seiner linken Autoren ausgezeichnet hat.

    Man darf schon neugierig sein, wann der Ex-Antideutsche Elsässer und seine deutschnationale Volksinitiative Linke zu einer Franz-Josef-Strauß-Gedankveranstaltung einladen, um den großen deutschen Nationalisten und Terrorpaten Franz Josef Strauß gemeinsam mit den rechtsaußen Kämpfern gegen die “NWO” a la Infokrieg und den Kämpfern gegen die Islamisierung a la Ulfkotte gebührend zu ehren.

    Muhaha, Elsässer, fool me once …

  11. ZENSUR sprach

    …findet nicht statt in diesem unseren Lande.

    Art. 5 Abs. 1 letzter Satz GG
    dejure.org/gesetze/GG/5.html

    Ausser die Blogwarte sind Autisten, Truther oder Querulanten aus Neukölln.

    zu

    “Meinungsfreiheit sprach am 2. November 2009 um 18:10h
    *** Per anonymizer eingereichter Spam entfernt ***”

  12. Redaktion sprach

    @ZENSUR (per Anonymizer eingereicht)
    Du verwechselst da was. Wir sind für Meinungsfreiheit.

    Wir sind auch für Wonzimmertischfreiheit. Das heißt, jeder soll die Freiheit haben, seine unappetitliche Notdurft auf seinem Wohnzimmertisch verrichten zu dürfen. Das heißt jedoch noch lange nicht, dass ich das gestatte, dass jemand seine Notdurft auf *meinem* Wohnzimmertisch verrichtet.

    Das heißt: Du darfst deinen Spam gern auf deinem Blog veröffentlichen und dein Blog damit zumüllen. In unserem Blog entscheiden jedoch wir, was wir veröffentlichen und was wir als Spam wegfiltern.

  13. Kleines Gedicht zum Amselgesang » mein-parteibuch.com sprach

    […] zu kontaminieren und zu links und rechts mixenden revisionistischen Propaganda-Stationen, was einen aus der Geschichte bekannten übel stinkenden Vereinnahmungseffekt auslöst, umzudrehen versucht […]

  14. Richard Albrecht sprach

    @redakteur

    Betr. “Lumpen-Intelligenzia” (Jürgen Elsässer)

    1) Unterm Titel “Die Lumpen-Intelligenzia. Die ökonomischen Gründe der Verluderung der grünen Partei im allgemeinen und ihrer Vorsitzenden im besonderen” veröffentlichte der Autor Dr. Jürgen Elsässer (damals Beograd) am 12. Oktober 2004 in der Berliner Tageszeitung “junge Welt” (-> http://www.jung...4/10-12/004.php ) eine erkennbar an Hannah Arendt´s Überzähligkeitsthese als einem Gesichtspunkt ihrer historischen “Imperialismus”-Analyse geschulte dichte Lagebeschreibung der ganzdeutschen Aufstiegsgrünen mit dem damaligen Bundesvize und AA-Chef Joseph Fischer an der Spitze (wieder veröffenticht im 3. Jg. 2004/05 -> http://rechtskulturaktuell.de)

    2) Der Text zeigt, daß der Autor als politischer Publizist die Bedeutung der sogenannten “Mobführer”-These Hannah Arendts - genauer: das faschismusrelevante Bündnis von “Mob”-Führern mit einflußreichen “Elite”-Führern begriffen hat (-> Genozidpolitik im 20. Jahrhundert, 3 Bände, Aachen: Shaker, 2006/08, hier Band 1, Völkermord(en), 23 ff. -> http://www.shak...8-3-8322-5055-3 ; Band 2, Armenozid: 74 -> http://www.shak...8-3-8322-5738-1 ; Band 3: Hitlergeheimde: 7 -> http://www.shak...8-3-8322-6695-0 ). Was der Autor inzwischen aus seinen Erkenntnissen macht - ist dessen Sache. Und allein von ihm - und von sonst niemandem - historisch-politisch und publizistisch-moralisch zu verantworten.

    3) Ü b e r Jürgen Elsässer werde ich weder hier noch andernorts diskutieren. Sondern – wenn überhaupt und wenn darum gebeten und bei entsprechenden Rahmenbedingungen – öffentlich m i t Jürgen Elsässer.

    Mit freundlichem Gruß

    Dr.rer.pol.habil. Richard Albrecht, PhD.
    richard.albrecht.editor@rechtskultur.de
    http://ricalb.f...smehrheit10.pdf

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