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23. Oktober 2009

Positionierung

von @ 23:11. abgelegt unter Deutschland, Rechtsextremismus, Geheimdienste

Vorgestern hat Mein Parteibuch ein paar Worte dazu geschrieben, woran sich verdeckte Propaganda erkennen lässt. Eigentlich war es angedacht, im nächsten Beitrag etwas dazu zu veröffentlichen, woran Einflussagenten zu erkennen sind. Doch heute möchte Mein Parteibuch erstmal einen kleinen Abstecher in die Praxis machen und zu zwei aktuellen Artikeln beim Eifelphilosophen Position beziehen.

Gestern gab es beim Eifelphilosophen einen Artikel, der viele Kommentare auf sich gezogen hat und den auch Mein Parteibuch kurz kommentiert hat. Heute gab es noch einen weiteren Artikel beim Eifelphilosophen zum Thema, den Mein Parteibuch mit einem etwas längeren Kommentar versehen hat.

Da sich diesem Kommentar auch eine recht deutliche Aussage zur Position vom Parteibuch entnehmen lässt, möchten wir diesen Kommentar auch unseren Lesern, die die Kommentare beim Eifelphilosophen nicht mitlesen, zur Kenntnis bringen.


Eifelphilosoph, fragst du dich nicht, wie es kommt, dass ihr keine “Araber” fragen könnt, ob und warum sie wirklich so drauf sind, wie sie drauf sein sollen? Könnte es sein, dass es daran liegt, dass hier bei dir im Blog Muslime massiv beschimpft und beleidigt werden?

Könnte es sein, dass Muslime das Wort “Kulturbereicherer” als strafrechtlich nicht so leicht zu greifendes rechtsextremes Synonym für das Wort “Kanake” verstehen?

Könnte es sein, dass Muslime das Wort “Kopftuchgeschwader” als strafrechtlich nicht so leicht zu greifendes rechtsextremes Synonym für das Wort “Kanakenschlampen” verstehen?

Könnte es sein, dass Muslime das Wort “H4-Zigeuner” als strafrechtlich nicht so leicht zu greifendes rechtsextremes Synonym für das Wort “arbeitsscheues Kanakenpack” verstehen?

Alles Worte, die hier in den letzten 48 Stunden geäußert wurden. Und zu denen du nur lapidar sagtest, sie hätten keine Bedeutung oder du wüsstest nicht, was sie bedeuten. Soviel zur Ausdrucksweise hier.

Nun zu Inge, zu Grilleau und zum Begriff “NWO”. Was bedeutet das Codewort “NWO”? NWO wird von Rechtsextremisten als Synonym für jüdisch-bolschwewistische Weltverschwörung gebaucht, die diesen Kreisen bestens bekannt ist aus den Protokollen der Weisen von Zion. Die rechtsextreme Propaganda arbeitet gerade heftig daran, de Juden in den Protokollen durch die Muslime zu ersetzen. Schau dich um bei PI: “Stand with Israel!”

Was wir im Artikel von Michael Brandt sehen, ist ein klassisches rechtsextremes Motiv: das schüren von Angst vor Überfremdung durch vorsätzliche Missinterpretation statistischer Daten. Schau in die Statistik rein: Personen mit Migrationshintergrund sind dort mitnichten nur Ausländer, Muslime oder Migranten, so wie Inge das in ihrem beitrag dazu nahelegt. Als “Personen mit Migrationshintergrund” zählen auch alle, bei denen ein Elternteil Ausländer oder nach 1949 nach Deutschland zugewandert ist. Also wer beispielsweise als Kind einer deutschen Frau und eines US-Soldaten 1950 zur Welt gekommen ist, der ist dieser Definition nach eine “Person mit Migrationshintergrund”. Nun kann jeder erkennen, dass eine Einteilung der Gesellschaft nach solchen Kriterien Schwachsinn ist. Die Ergebnisse widersprechen auch prompt allen rechtsextremen Klischees und offenbaren den zufälligen Charakter der Studie. Nicht etwa in Städten, die als Kriminalitätsschwerpunkte, bekannt sind, wie etwa Berlin, tauchen da in der Top-Liste nicht auf. Stattdessen findet sich die Nobelstadt Stuttgart auf Platz 1. Rechtsextremisten machen nun das Gegenteil daraus, nehmen die schaurig hohen Werte an Nicht rein-rassig Deutschen und schüren damit Angst vor Überfremdung.

So, und nun noch mal zu Grilleau, der behauptet, “man braucht einen gewissen Ausländeranteilen und jetzt auch Hartz IV-abhängige um ein Volk in Wallung zu bringen”. Das ist definitiv falsch und ein typisch rechtsextremes Klischee. Tatsächlich sind Rechtsextremismus und Fremdenhass in den Gegenden Deutschlands am größten, wo die wenigsten Ausländer leben. Fremdenhass zu schüren funktioniert um so besser, je weniger Fremde da sind, die die Menschen persönlich überzeugen können, dass Fremde nicht schlechtere Menschen als Einheimische sind. Wer mehr wissen will, sollte sich mal einschlägige Studien zum Rechtsextremismus anschauen, z.B. von der FES.

So, und nun noch mal zu Inge, die behauptet, ihr Sohn wurde überfallen und ausgeraubt, ihr Neffe auf dem Schulhof fast blind geprügelt, einem Schulkamerad das Auge ausgetreten, einer wurde abgestochen und das seien “alles Anatolen” gewesen. Tatsächlich korreliert Jugendkriminalität nicht damit, ob Menschen einen Migrationshintergrund haben, sondern vor allem mit der Bildung und den Einkommensverhältnissen der Eltern. Nur das will Inge eben nicht sehen, weil sie die ganze rechtsextreme Propaganda voll geschluckt hat. Skinhead-Gangs, wie sie im Osten Deutschlands häufig anzutreffen sind, unterscheiden sich in Punkto Brutalität durch praktisch nichts von Banden jugendlicher Muslime, wie sie z.B. im Wedding anzutreffen sind. Anstatt “alles Anatolen” hätte Inge genausogut schreiben können: alles Kindern von Eltern aus niederen sozialen Schichten. Für die zunehmende Brutalität dürfen wir Hollywood und dem Privatfernsehen in besonderer Weise danken. Und neuerdings dürfen wir auch Infokriegern wie Grilleau, der Hass durch Angstmache vor Überfremdung schürt, und dem Eifelphilosophen, der es zulässt, das auf seinem Blog Muslime massiv beleidigt werden, dafür danken.

Anstelle dessen, dass mehr Bildung, mehr Pädagogik, weniger gewaltverherrlichendes in Kino und Privatfernsehen gefordert wird, wird nun wieder Hass gegen Fremde geschürt. Bleibt anzumerken, dass Juden in den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts in Deutschland nicht zuletzt deshalb besonders wenig angesehen waren, weil damals viele arme und oft ungebildete Flüchtlinge aus Osteuropa unter ihnen waren.

Wem nun noch nicht schlecht ist: Es haben sich auch damals Infokrieger zusammengefunden, die dafür gesorgt haben, dass das die Judenfrage gelöst wurde. Die hatten sogar eine Partei: die NSDAP. Prost Mahlzeit!

Was Mein Parteibuch noch Anmerken möchte: Mein Parteibuch hat den Eifelphilosophen nach einem deutlichen Artikel zu einem von Moltaweto stammenden Beitrag beim Saarbreaker kennen und schätzen gelernt. Dieser Kommentar ist nicht als persönlicher Affront gedacht und erst recht nicht als Versuch der Zensur. Der Eifelphilosoph möge bitte weiter schreiben was und wie es ihm beliebt.

Mein Parteibuch ist allerdings neugierig, wie sich die Debatte weiterentwickelt - und dies insbesondere auch im Hinblick auf die Diskussion um Jürgen Elsässer, der gemeinsam mit dem spätestens seit dem Wirken von Said Dudin dort kräftig nach westlichen Diensten stinkenden Homilius Verlag und rechtskonservativen bzw antikommunistischen “Infokriegern” in einer “Volksfront” gegen das “anglo-amerikanische Finanzkapital” kämpfen will.

Im nächsten Parteibuch-Beitrag geht es dann hoffentlich darum, wie Einflussagenten von Nachrichtendiensten zu erkennen sind und wie man ihnen die Möglichkeit nahmen kann, soziale Bewegungen zu zersetzen oder sie in die gewünschte Richtung zu treiben. So viel sei schon jetzt gesagt: das wirksamste Gegengift gegen die Zersetzung von sozialen Bewegungen durch Geheimdienste ist eine klare Positionierung.

Nachtrag 24.10.2009: Puuuh! Nein, der Eifelphilosoph schürt nicht Hass gegen Fremde. Im Gegenteil. Es tut richtig gut, zu sehen, dass der Eifelphilosoph der Eifelphilosoph geblieben ist, wie Mein Parteibuch ihn kennen und schätzen gelernt hatte. Hier ist die Replik vom Eifelphilosoph. Und, ja, da ist noch eine Kleinigkeit: wir bitten um Entschuldigung für die “Beweiserschleichung”.

14 Kommentare zum Beitrag “Positionierung”

  1. Joice sprach

    Man siehe fortan, daß ein jeder Mensch nur all zu schnell in die `rechts`missliche Lage gebracht werden kann. Einzig ein paar unverständliche Worte gestreut reichen aus um aus der vorangegangenen Positionierung plötzlich das Gegenteil entstehen zu lassen. “Kopftuchgeschwader” ist nun wirklich nicht unverständlich und hat sehr wohl eine Bedeutung. Und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. So schnell kann’s gehen und man befindet sich auf der Seite eingeordnet über die man vorher noch schimpfte.
    Nein, Herr Philosoph. Dies ist tatsächlich kein Vorwurf, sondern ein Denkanstoß. Gespickt mit Fakten.

  2. hennetschi sprach

    Hier ist ja was los. Fangt Ihr endlich an, Eure Sprache zu verbessern? Dafür wünsche ich Euch gutes Gelingen. Auch der Eifelphilosoph hat erkennen lassen, daß es durchaus auf die Sprache ankommt. Und btw: Willkommen im Faschismus! Willkommen in der Realität!

    Macht Euch mal frei von den ganzen Plattitüden, dem Dummschwatz, dem Gutmenscheln. Definiert, was Gut und was Böse ist. Denkt an Humanismus, Bildung, Liebe und von mir aus auch an Jesus. Haut den Krieg aus Euren Köpfen! Fangt bei NULL an.
    Was haben uns die alle zu sagen? Marx, Hitler, Sarrazin, Schröder, Merkel, Brecht, Einstein, Thomas Mann, Stefan Zweig und die vielen anderen?

    Es wäre doch toll, wenn ein neues Bildungsbürgertum (Arbeiter, Angestellte, Ärzte, Anwälte etc. ) die NWO neu definierten, oder? Kinder an die Macht! Gegen Hartz 4, Gegen alles, was uns krank- und Angst macht.

    Naja, ich fange gerade an, zu erwägen, daß es vielleicht gute Kumpel und Freunde gibt, mit denen man einen Neuanfang versuchen könnte. Ihr wäret dabei, auch der Eifelphilosoph, Inge und die anderen. Wir müssen eine bessere Streitkultur finden. Eine bessere Sprache. Einfach mehr Kultur und Qualität.

  3. peter s. sprach

    diese serie über die gezielte propaganda ist sehr gut und aufschlußreich.

    erinnern möchte ich als beispiel an zwei aus den medien herausgehaltene ereignisse: (nicht vollständig !)

    1. Deutschland liefert an israel weiter waffen, obwohl es nach d-recht keine waffen in krisengebiete liefern darf. z.b. HDW wird israel ein weiteres atomwaffenfähiges U-Boot der dolphin-klasse U212 liefern. (der d-staat - wir! - bezahlen wieder einen großen teil davon durch steuergelder !) unter kohl wurden ein drittel (320 millionen euro) vom steuerzahler übernommen.
    - israel weigert sich bis heute dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten und seine atomanlagen von der internationalen atombehörde zur inspektion frei zu geben. iran läßt es zu und wird dafür angeprangert und mit unterstellungen kriegshetze betrieben.
    - israel weigert sich bis heute die resolutionen der UN zu befolgen
    - israel weigert sich seine völkerrechtsverletzungen in Gazastreifen untersuchen zu lassen (UN-bericht liegt vor !)
    2. In afghanistan wurden ca. 100 zivilisten durch einsatzanforderung der BW getötet als sie versuchten treibstoff aus tanklastwagen zu entnehmen.
    bisher kein einziges wort des bedauerns/hilfe/wiedergutmachung für die dorfbewohner von unserer regierung ! (friedenseinsatz ? hilfskontingent ? aufbauhilfe ? …)

    dem könnten noch mehr wichtige ereignisse hinzugefügt werden, die bei den propagandamedien kaum/keine rolle spielen. stattdessen wird unser volk abgelenkt um es die nächsten kriegshandlungen zu finanzieren und zu begehen.

    schon göbbels wußte, je größer die lügen - desto eher werden sie geglaubt. und das volk muß abgelenkt werden - schöne filme und erfolgsmeldungen statt realitäten. notfalls schweigt man zu ereignissen die das volk nur beunruhigen.

    unsere propaganda-medien haben dies verinnerlicht !

  4. Politik- und Medienanalyse Sachsen sprach

    Hallo,

    die hier angerissene Debatte muss auch in der Partei die Linke noch geführt werden, unter Beteiligung aller Basisgruppen und Zusammenschlüsse.

    Es gibt unter Linken keinen Grundkonsens zur Nation, zur Globalisierung, der Bedeutung von Heimat -in jeder Hinsicht - für die menschliche Identitätsbildung. Bis heute gibt es keine gemeinsamen tragfähigen Definitionen zu den Begriffen wie Faschismus, Imperialismus, Widerstandsrecht…in der Partei Die Linke.
    Es gibt keine Diskussionsbereitschaft z.b. im Landesverband Die Linke Sachsen über eine zeitgemäßen Umgang mit ‘corporate fascism’ Neokolonialismus bzw. Imperialismus. Das allein zeigt u.E. den Zustand der Partei. Die Strömung ‘emanzipatorische Linke’ veröffentlichte jetzt unter maßgeblicher Federführung von Katja Kipping (Redaktionsmitglied)Thesen zur
    Nation:
    http://www.prag...slosigkeit.html

    Der Vergleich mit den Ausführungen von
    M.F. Vogt (in dem Interview muslim-markt
    http://www.musl...w/2008/vogt.htm)
    zum Thema Rassismus, Integration, Heimat, Volk, zeigt gut die tragische Entwicklung in der Linken, und ihrer Repräsentanten.

    Wir möchten insbesondere die jüngeren Leser aus Sachsen auf den Landesjugendtag am 30.10 -1.11. in Zwickau hinweisen. Dort werden sich die gesamte parteinahe und parteigebundene Antifa, Vertreter der antideutschen Antifa und des Leipziger Bündnis für Antisemitismus und des BAK Shalom treffen. Alle linken politisch interessierten jungen Leute sind aufgerufen sich einzubringen (öffentliche Veranstaltung.) Mitglied der Linksjugend Sachsen kann auch werden der/die nicht Parteimitglied ist. Hier der Link.
    http://linksjug...index.php?id=67

    Es wäre DIE Gelegenheit, all das anzusprechen, was z. B. hier seit über 100 Kommentaren verhandelt wird. Und am 6./7. 11. dann zum Landesparteitag nach Burgstädt.

    solidarische Grüße

    R.Nitschke (Mtgl. Die Linke KV Erzgebirge)
    K. Mauersberger
    für die
    Politik- und Medienanalyse Sachsen

  5. hennetschi sprach

    Naja, kann man auch nicht verlangen, das, mit der besseren Sprache. Lernprozeß vielleict. Nachhilfe wohl weniger. Sorry. Traurig:

    “Es gibt unter Linken keinen Grundkonsens zur Nation, zur Globalisierung, der Bedeutung von Heimat -in jeder Hinsicht - für die menschliche Identitätsbildung. Bis heute gibt es keine gemeinsamen tragfähigen Definitionen zu den Begriffen wie Faschismus, Imperialismus, Widerstandsrecht…in der Partei Die Linke.”

    Traurig! Traurig.

    Und Ihr bekommt es wohl auch nicht hin? Dabei ist Deutsch eine gute Sprache, alles exakt auszudrücken, was man möchte.

  6. R. Nitschke sprach

    to mr./mrs. hennetschi

    Die “in alten Kulturen bestehende Vorstellung von Heimat als einem sozialen, mütterlichen Raum… stellt eine mehrdimensionale Hülle des Schutzes, der Geborgenheit und der Vertrautheit bereit, die für Identitätsfindung und- wahrung des Einzelnen unverzichtbar ist. Heimat bedeutet also keine Höhle, die den Menschen abschottet, sondern eine Brücke zur Welt. Von der verinnerlichten gewohnten Kultur abgeschnitten zu sein und sich in der neuen aufzulösen, kommt einem Identitätsverlust gleich.”(1)
    Im Heimatverlust, der bei Migranten, Exilanten und Vertriebenen zu Traumata führt, liegen die Gründe für verweigerte Anpassung, Gettoisierung und soziale Isolation. Auch plötzliche Wechsel innerhalb eines politischen Systems lösen kulturelle und soziale Bindungen auf und schaffen eine konfliktreiche Situation der inneren Emigration, bis in die nächsten Generationen hinein. Wie bei Migranten hat der Verlust stabiler Strukturen des “Kennen, Gekannt- und Anerkanntwerden” (so die Leipziger Psychologin Beate Mitzscherlich) auch bei vielen Ostdeutschen das innere Gleichgewicht erschüttert. Auch hier liegen die Wurzeln von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Es sind die unverarbeiteten Kulturbrüche der letzten hundert Jahre, in diesem Land.

    (1)Regine Igel: zum Heimatverlust bei Ostdeutschen, Freitag, 34/2005, Seite 18
    http://www.frei...tag-2005-34.pdf

  7. Matthias sprach

    @Katzenfreund, meine Achtung dafür, daß Du imstande bist, Dich ohne Wenn und Aber öffentlich zu korrigieren.
    Kurz zur NWO noch - es kann sein, daß es von Rechtsextremisten mißbraucht wird. Ich weiß aber definitiv, daß in den meisten Blogs NWO eher in der Richtung der Sorge vor einer zentralisierten Weltregierung gesehen wird - und die Anzeichen sind tatsächlich unübersehbar. Und es ist bekannt, daß Bush sen. am 11. September 1990 dieses Wort gebrauchte. Und nach ihm noch einige hochrangige Funktionäre.

  8. Maik sprach

    Mal unintellektuell ohne Kopfkrampf.
    Arschlöcher haben keine Nationalität!
    Korrekte Leute übrigens auch nicht.
    Sense,Aus,Micky Maus.

  9. Name²³ sprach

    “Bahnhof” - das denke ich gerade.

    @ Redaktion
    Eine Frage : Wer steckt hinter Moltaweto/Ziran und den Eifelphilosophen ?
    Schon das Buch “Hitlers Geheimpolitik” von Raimond Reiter gelesen ? ISBN-Nr. etc. zu finden unter http://rreiter.de .

  10. Redaktion sprach

    @Name23
    Herr Ziran und der Eifelphilosoph sind völlig unterschiedliche Menschen. Bitte den Nachtrag zu diesem Artikel beachten.

    Nein, das Buch “Hitlers Geheimpolitik” haben wir nicht gelesen. Warum auch? Sollte was wissenswertes drinstehen, dan wird es ohnehin bald im Netz auftauchen.

  11. Name²³ sprach

    @ Redaktion
    Natürlich habe ich aus dem Text gelesen, daß Moltaweto und der Eifelphilosoph sogar gegensätzliche Menschen sein sollen. Hat Herr Ziran unter einer rot-grünen Schale einen großen braunen Kern?
    Lies’ mal (Sorry: Wikipedia…) http://de.wikip...i/Geheimpolitik - schon der kurze Text ist wissenswert!

  12. Redaktion sprach

    @Name23
    Von “gegensätzlich” würde ich nicht reden wollen. Ich hatte wohlweißlich “unterschiedlich” geschrieben. Begriffe wie rot-grün oder braun tragen meiner Meinung nicht sehr weit. Besser ist es sich konkret formulierte politische Forderungen anzuschauen. Bei moltaweto, der vor der Bundestagswahl in “100 Blogs für die Linke” seine Unterstützung für die Linke kundgetan hatte, findet sich da zum Beispiel unter der Frage “Was könnte man als gemeinsame Ziele definieren, die möglichst bald angestrebt und verwirklicht werden müssen?” folgendes Ziel formuliert:

    “Das Thema der zumindest unter Missachtung des Völkerrechts und der Haager Landkriegsordnung annektierten „deutschen Ostgebiete“ sollte zumindest im Rahmen der ausschlaggebenden Gesetze behandelt und mittels Volksbefragung und Volksentscheid in den betreffenden Gebieten endgültig und für alle Seiten verbindlich geregelt werden.”

    Mir scheint obige von Moltaweto veröffentlichte politische Forderung eine mit linken Idealen völlig unvereinbare Position zu sein. Auch mit de Achtung des Völkerrechts und dem Ziel des friedlichen Zusammenlebens der Nationen scheint mir diese Forderung unvereinbar zu sein, denn schließlich wird hier von der polnischen Regierung gefordert, ein Referendum über die Anerkennung seiner Staatsgrenzen durch die Bevölkerung Polens durchzuführen. Eine solche Forderung steht Deutschland jedoch in keinster Weise zu.

    Östliche Nachbarn mit Forderungen in Sachen “Grenzfragen” unter Druck zu setzen, hat in Deutschland allerdings Tradition. Diese Forderungen waren im dritten Reich eine Schnittmenge von konservativen Strömungen mit der NSDAP. Ebenso gab es in der Bundesrepublik “Vertriebenenverbände” und ähnliche Konstrukte am rechten Rand, die die Grenze im Osten in Frage stellte.

    Ich weiß nicht, warum Moltaweto eine solche Forderung erhebt, doch ist dies ein dicker Widerspruch zur ebenfalls öffentlich geäußerten Unterstützung der Linken. Nachdem Moltaweto mit diesem Widerspruch öffentlich konfrontiert wurde, hat er bisher keine klare Stellung bezogen, sondern ist ausgewichen und hat öffentlich mit ausladender Schwafelei regiert.

    Was die Geheimpolitik angeht, so sind mir die Fakten aus der Wikipedia bekannt. Was in dem vorher empfohlenen Buch steht, weiß ich nicht. Und ich beabsichtige auch nicht, für ein dieses Buch Geld auszugeben, nur damit ich den Inhalt dann bestätigen oder widerlegen kann.

  13. Name²³ sprach

    @ Redaktion
    “Rot-Grün” und “Braun” sagen zwar nicht viel aus… Du hast doch ganz gut verstanden, was ich damit sagen wollte. Habe “Moltaweto” einfach mal gefragt, warum er ausgerechnet das Wort “Hochfinanz” gerne benutzt - warte immer noch auf Antwort … falls keine kommt, kann ich mir denken, warum.

  14. Redaktion sprach

    @Matthias
    Hier gibt es mehr zum Hintergrund der NWO-Theorie:

    http://www.mein...er-nwo-theorie/

    Diese Theorie wird als Mittel zur Zerstörung des Sozialwesens gebraucht. Vater der Propaganda ist Pat Robertson.

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