Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk warnt angesichts des 70sten Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen davor, “die Geschichte zu vergessen oder zu fälschen”. Das ist ein sehr löbliches Anliegen, denn die Sicht auf den Hintergrund des 2. Weltkrieges ist, wie die jüngste Kontroverse über einen russischen Dokumentarfilm zum Hitler-Stalin-Pakt zeigt, je nach Perspektive recht unterschiedlich.
In Russland gibt es die geschichtliche Meinung, dass die Eroberung Polens durch Deutschland und die Sowjetunion hätte verhindert werden können, wenn Polen sich nicht mit England und Frankreich gegen die Sowjetunion verbündet hätte, sondern mit der Sowjetunion und England und Frankreich gegen Deutschland verbündet hätte. Heute hat Russland Archivmaterial freigegeben, der belegen soll, dass der polnische Generalstab sich vor dem Krieg mit der Aufteilung der Sowjetunion beschäftigte und zu diesem Zweck “Separatismus im Kaukasus, in der Ukraine und in Mittelasien” schürte. Die Chance, sich mit der Sowjetunion gegen Deutschland zu verbünden, hat Polen insbesondere vergeben, als Polen sich beim Münchener Abkommen gemeinsam mit Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien verbündete und polnische Truppen am 2. Oktober 1938 Teile der Tschechoslowakei besetzten.
Ist es nicht so, dass das Münchener Abkommen, das in der westlichen Geschichtsschreibung gern als Appeasement-Politik des Westens gegenüber dem Faschismus verklärt wird, ein Pakt gegen die Sowjetunion war? Ist es nicht naiv anzunehmen, dass das Münchener Abkommen von den Briten mit Hitler-Deutschland geschlossen wurde, um einen Krieg zu verhindern?
Zum Hintergrund des Münchener Abkommens ist doch auch den Polen bekannt gewesen, dass Deutschland und Italien in Spanien Krieg gegen die demokratisch gewählte spanische Regierung führten. Bekannt ist auch, dass die in Deutschland und Italien regierenden Faschisten diese militärische Hilfe den faschistischen Putschisten unter General Franco unter der weit mehr als wohlwollenden Billigung der Regierung von Großbritannien, der aufgrund der gegenteiligen Sympatie der Bevölkerung die Hände gebunden war, zuteil werden ließ. War es nicht so, dass die Briten unter Verweis auf die Farce der Neutralität und mit der Drohung, Großbritanien würde Frankreich den militärischen Beistandspakt aufkündigen, Frankreich davon abhielten, den spanischen Widerstanskämfern gegen den Faschismus Waffenhilfe zu leisten?
Als Hitler und Mussolini auf Seite von Franco gegen die gewählte Regierung von Spanien Krieg führte, war es allein die Sowjetunion, die der demokratisch gewählten Regierung von Spanien nach dem faschistischen Putsch Waffenhilfe leistete. Den Briten war doch das Wirtschaftssystem des Korporatismus von Franco, Hitler und Mussolini weitaus lieber als das Wirtschaftssystem der Sowjetunion, da sie Angst hatten, ihnen könnte in Großbritannien bei Wahlen ähnliches herauskommen wie in Spanien.
Das alles ist eigentlich weithin bekannt, doch wird es heute im heldenhaften Kampf der Briten und der USA gegen den deutschen Faschismus völlig verdrängt. Hatte die britische Unterstützung von Faschisten nicht Tradition? War Großbritannien nicht selbst eine Kolonialmacht, die in den verschiedensten Teilen der Welt die Menschen ausbeutete und mit Krieg überzog? Gegen Rassismus und Faschismus hatte die Führung von Großbritannien sicher wenig einzuwenden. Und war nicht auch die USA ein rassistisches Land, das seine schwarze Bevölkerung systematisch unterdrückte? Ist es nicht allgemein bekannt, dass Großbritannien und die USA seit der Revolution in Russland mit allen Mitteln versuchten, eine Konterrevolution in Russland anzuzetteln und dabei auch vor direkten Eroberungsversuchen mit eigenen Truppen nicht zurückschreckten?
Es gibt heute noch bemerkenswert viele Leute, die leugnen, dass weiten Teilen der westlichen Welt, der Kirche und auch der Regierung von Polen der Kampf gegen den Bolschewismus viel wichtiger war als der Kampf gegen den Faschismus, den damals und später viele kapitalistische Herrscher als geeignetes Instrument ansahen, um den Kommunismus zu bekämpfen. Es gibt noch viel zu tun, um Donald Tusk dabei zu helfen, die Geschichte vor dem 01. September 1939 nicht zu vergessen oder zu fälschen.
Wie die Geschichte nach dem 01. September 1939 weitergegangen ist, ist hingegen in groben Zügen recht gut bekannt.
Die polnische Ameeführung, die zum Teil der Meinung war, dem durchaus erwarteten deutschen Angriff standhalten zu können, war nicht in der Lage, Polen gegen die Truppen Hitlerdeutschlands zu verteidigen. Die mit Polen verbündeten Länder Frankreich und Großbritannien beantworteten den deutschen Überfall mit einem entschiedenen Sitzkrieg gegen Deutschland. Die Sowjetunion besetzte ab dem 17. September 1939 Ostpolen und Nordosteuropa. Ab dem 10. Mai 1940 eroberten die Truppen Hitlerdeutschlands die Benelux-Länder und Nordfrankreich. Am 22. Juni 1941 überfielen die Truppen Hitlerdeutschlands mit wohlwollender Billigung der katholischen Kirche die Sowjetunion, um “die Gefahr des Bolschewismus ein für allemal aus der Welt zu schaffen.” Die deutschen Truppen rückten auf ihrem Vernichtungsfeldzug zur Schaffung von leerem Raum im Osten für das deutsche Herrenvolk weit vor, wurden jedoch 1942 mit materieller Hilfe durch die USA bei Stalingrad geschlagen, in den Rückwärtsgang gezwungen und so daran gehindert, durch materielle Überlegenheit von Westen her unangreifbar zu werden.
Am 06.06.1944, als die sowjetischen Truppen vor der Rückeroberung von Minsk standen, landeten Verbündete unter britischer und amerikanischer Führung am westlichen Atlantik, eroberten Deutschland von Westen her und verhinderten dadurch einen möglichen Vormarsch sowjetischer Truppen bis zum Atlantik. Im Mai 1945 war Hitler-Deutschland vollständig von sowjetischen, amerikanischen und britischen Truppen erobert und kapitulierte. Das im 2. Weltkrieg mit Hitler-Deutschland verbündete Japan kapitulierte kurz darauf ebenfalls.
Briten und Amerikaner verzichteten wegen fehlender Siegchancen darauf, Krieg gegen die ihnen wegen ihrer kommunistischen Wirtschaftsordnung verhasste Sowjetunion zu führen und errichteten in den von ihnen eroberten Gebieten ein System von scheindemokratischen antikommunistischen Satellitenstaaten. Die Sowjetuion errichtete daraufhin ihrerseits in den von der Sowjetunion ein System von pro-sowjetischen Satellitenstaaten. Den USA gelang es nicht, zu verhindern, dass in China eine kommunistische Revolution stattfand.
Im Rahmen der Strategie der Spannung erschuf die USA wider besseren Wissens die Legende von der kommunistischen Gefahr, führte einen Propaganda-Krieg gegen die Sowjetunion und die mit der Sowjetunion verbündeten Staaten und versuchte durch zahlreiche Geheimoperationen und Stellvertreterkriege, ihr Machtgebiet auf mit der Sowjetunion verbündete oder potentiell verbündete Staaten auszudehnen. In Afghanistan gelang es den USA in den 80er Jahren, die Sowjetunion in eine Falle zu locken und in einem Stellertreterkrieg militärisch zu besiegen. Der katholischen Kirche gelang es währenddessen, in Osteuropa Widerstand von innen gegen die von der Sowjetunion in den von ihr eroberten Gebieten installierte sozialistischen Systeme zu organisieren.
Russland gab nach der Niederlage in Afghanistan ihren Herrschaftsanspruch über die osteuropäischen Satellitenstaaten und die sozialistischen Satellitenrepubliken der UdSSR auf und erklärte sich als nicht mehr sozialistisch. Seitdem dehnten die USA ihr Kriegsbündnis NATO nach Osteuropa aus, verwandelten ehemals mit Russland verbündete Länder mit von den USA mit finanziell dem Rest der Welt weit überlegener Propaganda organisierten farbigen Revolutionen in Satelliten der USA, versuchen Russland einzukreisen und versuchen auch, sich mit Angriffskriegen gegen Afghanistan und den Irak die Kontrolle über die Rohstoffe Asiens zu sichern.
Die Kosten der für den US-Imperialismus notwendigen Militärmaschine führten jedoch zu einer Schwächung der zivilen Wirtschaft und damit zu einer Stärkung der Positionen Russlands und Chinas. Der Fokus der US-Politik auf Asien führte dazu, dass sich weite Teile Südamerikas von der Beherrschung durch die USA befreien konnten. Der von den USA geplante und von den Marionettenregierungen in den Satellitenstaaten der USA unterstützte Angriffskrieg gegen den Iran zur Eroberung der iranischen Energiereserven ist bisher aus Kostengründen ausgeblieben.
Die von Mafia und kriminellen Geheimdiensten regierte USA ist trotz ausgiebiger Verwendung von Freiheitsrhetorik in der US-Propaganda seit dem zweiten Weltkrieg zum unfreiesten Land der Erde geworden, das einen größeren Teil seiner Bevölkerung in Gefängnissen eingesperrt hält als jeder andere Staat der Erde.
Es gibt über die Geschichte noch viel zu diskutieren. Reden wir in Frieden und Freundschaft darüber.
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Zu dem Thema empfehle ich das Buch “Englands Krieg gegen Deutschland” von dem britischen! Historiker Peter Nicoll. Kein Dahergesülze oder “Verschwörungstheorien”, sondern belegte Fakten. Da werden sicher einigen bei denen die Gehirnwäsche der Siegermächte gefruchtet hat die Augen aufgehen.
Ohje, der Nicoll hat sich in seinem Kommunisten-Hass, den er mit Churchill teilt, ganz kräftig vergaloppiert. Das wird sogar schon in der lobenden Rezension bei Amazon deutlich:
Tatsächlich war Churchill genau wie seine Vorgänger in erster Linie Kommunistenhasser. Als Kämpfer gegen die gewählte Links-Regierung in Spanien waren Hitler und Mussolini den Briten gerade recht. Besetzung von Tschechien, Anschluss von Österreich, alles kein Problem für die Briten. Schließlich brachte das die Möglichkeit eines deutschen Angriffes auf die UdSSR näher.
Sauer wurden die Briten erst, als Hitler mit Stalin paktiert hat. Und als Hitler den Ostfeldzug startete, war das Chuchill ziemlich egal. Hauptsache die Deutschen würden nicht so stark, dass sie beherrschbar waren.
Der spätere US-Präsident Harry S.Truman fasste diese Position im Juni 1941 so zusammen:
„Wenn wir sehen, daß Deutschland gewinnt, sollten wir Rußland helfen, wenn Rußland gewinnt, sollten wir Deutschland helfen, damit sich auf diese Art und Weise soviel als möglich gegenseitig töten.“
Und so haben Briten und USA 1942 Stalin geholfen. Als die UdSSR das Blatt gewendet hatte und auf dem Vormarsch nach Westen war, da haben Briten und USA ganz schnell von Westen angegriffen, um sicherzugehen, dass Festlandeuropa nicht kommunistisch wird.
Als der Krieg gegen Deutschland gewonnen war, ließ Chruchill gar einen Plan - Operation Unthinkable heißt er - erstellen, um den Krieg gegen die Sowjetunion weiterzuführen und Russland zu erobern.
Lies mal in der Rezension weiter, was Peter Nicoll für einen Blödsinn verzapft:
Tatsächlich hatte die Sowjetunion lange Zeit nur sehr wenige Atomsprengköpfe, während die Briten und die mit ihnen verbündeten USA mehr als Hundert hatten. Westliche Militärs und Regierungschefs wussten, dass die Sowjetunion ihnen weit unterlegen war, doch sie alle hielten an der Propaganda der angeblichen militärischen Überlegenheit der UdSSR fest, um weitere Rüstungsausgaben durchzusetzen und die Bevölkerung in Angst vor dem Kommunismus halten zu können. NATO-Chef Lemnitzer plante deshalb in den 60ern einen Angriffskrieg der NATO gegen die Sowjetunion, um den Kommunismus auszurotten. Lies mal:
http://www.heis...30/30812/1.html
Nun ja, das Buch von Nicoll ist eben alt. Der hatte damals eben kein Internet und wusste es nicht besser. Alan Milchman hatte zur Zeit von Nicoll die Hintergründe allerdings schon weit besser erfasst. Lies mal:
http://www.mein...ar_analysis.pdf
Briten und Amerikaner benutzten Hitler und Deutschland als Billiardkugel gegen die bolschewistische Sowjetunion. Genau dazu hat auch Shell-Chef Henri Deterding die Wahlkämpfe Hitlers mit Zig Millionen Pfund finanziert.
www.vorkriegsgeschichte.de
Fakt ist: Polen war nicht der friedliche Unschuldsengel, als der er dargestellt wird !
Fakt ist: GB gab die Garantieerklärung für Polen (eienen Staat zu dem keine Bindungen bestanden) nicht ohne Hintergedanken ab - Hitler zum Krieg zu zwingen
und Fakt ist: Hitler, dieser Irre nahm den Knochen auf und entfachte einen Weltenbrand
Nicoll mag sich in einigen seiner Aussagen vergallopiert haben. An der Grundaussage, dass England und nicht Deutschland den Krieg wollten oder brauchten und dafür die Polen einspannten, ändert das nichts. Etwas anderes wird uns aber heute permanent eingetrichtert.
@Anton
England und die USA spannten für den gewünschten Regime-Change in der Sowjetunion und ei Eindämmung des kommunistischen Virus insbesondere Deutschland ein. Genau dafür haben sie in Deutschland mit sehr viel Geld in Deutschland extra eine Partei aufgebaut: die NSDAP.
Große Teile der deutschen Bevölkerung waren dann auch so blöd und haben all das mitgemacht, was die von Briten, Amis und deutschen Industrillen finanzierte NSDAP und ihre geisteskranke Führung ihnen eingetrichtert hat. Viele sind dumm genug, um das schmutzige Spiel zur Bekämpfung des Bolschewismus bis heute nicht zu durchschauen.
Da hat sich auch nach dem Krieg wenig geändert. So gibt es heute wieder jeder Menge Leute, die die im wesentlichen aus den gleichen Finanzquellen gespeiste NSDAP-Nachfolgepartei CDU wählen oder gar von BfV oder LfV geführte Nazi-Parteien wie die NPD wählen.
@SRG
Polen war genauso eine Billiardkugel im schmutzigen Spiel gegen den Kommunismus wie Deutschland. Und die polnische Führung war auch reichlich größenwahnsinnig. Tatsächlich aber war es Hitler-Deutschland, das angegriffen hat. Von “zum Krieg gezwungen” kann keine Rede ein. Das schmutzige Spiel ging nur auf, weil eine ausreichende Anzahl von Deutschen einem größenwahnsinnigen Irren in den von vielen Seiten durchaus gewünschten Krieg gefolgt ist.
Gerd Schultze-Rhonhof zeigt auf seiner Seite www.vorkriegs geschichte.de, dass er das schmutzige Spiel der Instrumentalisierung Deutschlands im Kampf gegen Sozialismus und Kommunismus entweder noch nicht durchschaut hat oder absichtlich desinformiert. Lies mal, was der so schreibt, um Hitlerdeutschland vom Vorwurf des aus Gründen des Rassenwahns begangenen Verbrechens des Angriffskrieges zu entlasten:
Gerd Schultze-Rhonhof lügt hier vorsätzlich, denn tatsächlich hat Hitler-Deutschland Polen genau einen Tag nach der sowjetischen Ratifizierung des am 23.08.2009 unterzeichneten Hitler-Stalin-Paktes überfallen. Das lässt sich in jedem besseren Geschichtsbuch nachlesen oder auch bei RIA Novosti. Jemand, der wie Gerd Schultze-Rhonhof erklärt, er kennt sich mit der Vorkriegsgeschichte zum zweiten Weltkrieg aus, darf wohl getrost unterstellt werden, dass er das weiß.
@Anton (zum zweiten)
Nein, das ist falsch. Deutschland wollte den Krieg. Hitler wollte den Krieg gegen Polen führen. Er sagte am 22. August 1939:
Quelle:
http://www.ns-a.../22-08-1939.php
Eine andere Frage ist, ob die britische Führung mit dem Krieg wirklich so unglücklich war, wie sie öffentlich tat. Der Sitzkrieg zeugt jedenfalls davon, dass die Briten den öffentlichen Worten der Betroffenheit und der formalen Kriegserklärung wenig Taten zur Unterstützung der mit ihnen verbündeten Polen folgen ließen.
guter artikel…
doch mir fällt immer wieder auf, das historiker meist nur ein teilgebiet sich herauspicken um einen sachverhalt zu untermauern.
doch auch schon in früheren zeiten waren viele faktoren und umstände weltumspannend wirkend. beim 1.weltkrieg werden meist die bestrebungen der d-eliten ausgeklammert, sich auch an der aufteilung der welt zu beteiligen. (afrika/china u.a.) man kam zu spät … england,frankreich, spanien, portugal,italien u.a. hatten sich schon bedient…
auch beim 2.weltkrieg wird übersehen, das die welt noch immer aufgeteilt war und sich die kolonialmächte england,frankreich,spanien, portugal noch immer bedienten…warum also sollten die d-eliten da zurückstecken und sich die ostgebiete nicht einverleiben?
es war der selbe geist der eroberung von fremden land unter einer rassenideologie.
es war imperialismus! (am ende mit systematischer vernichtung von menschen)
p.s. ich wage zu behaupten, das es heutzutage - auch wenn es nur um erdöl,wasser u.a. resourcen geht - auch um imperialistische ziele geht. (nato, uno u.a.) die propaganda in den meisten medien sprechen von friedenserhaltenden maßnahmen/operationen …
haben wir aus der historie gelernt? - nie wieder krieg?
Eine interessante Erörterung!
Ich möchte mich mit einigen Thesen daran beteiligen.
Rolle der USA
Zunächst möchte ich die Interessen des amerikanischen Großkapitals Anfang des 20. Jahrhunderts hervorheben. Das amerikanische Kapital war “jung”, von Resten der alten Feudalgesellschaften vollkommen frei, rassistisch-messianisch ausgerichtet und hatte folgende zentrale Interessen:
- Beerbung der in Krise befindlichen europäischen Imperialismen (GB, Frankreich, Deutschland, Italien, etc.)
- Eindämmung und Rückgängigmachung der russischen Oktoberrevolution, welche als gefahr für das kapitalistische Weltsystem gesehen wurde
Aus diesen beiden zentralen Interessen erklären sich viele der Ereignisse im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg, vor allem die massive Unterstützung des Nationalsozialismus durch das US-amerikanische Großkapital. Bestimmung der Nazis aus der Sicht der Henry Ford etc. war die Zerschlagung der Sowjetunion, was der Selbstwahrnehmung der Nazi- Führung durchaus entsprach.
Die entsprechende Ideologie war der Antisemitismus, wonach alle modernen “Übel” wie Gewerkschaften, Sozialismus, Bolschewismus aus Verschwörungen des “Weltjudentums” zurückzuführen waren. Diese wahrliche “Verschwörungstheorie” war eine gedanklich Wiederspiegelung der Verhältnisse in der Bourgeosie selbst, die ihre Herrschaft im wesentlichen durch verdeckte Organisationen und “Geheimbünde” wahrnimmt. So erklärt sich
- die ideelle Vaterschaft eines Henry Ford für das Hitlersche Machwerk “Mein Kampf”
- die massive Unterstützung der NSDAP und später der Wiederaufrüstung der Wehrmacht durch amerikanische Banken
- der Interessensgegensatz zwischen dem US-Kapital und den gealterten Imperialismen der Entente
Rolle der Entente
Die gealterten Imperialismen der Entente (GB, Frankreich) hatten im wesentlichen folgende Interessen:
- Eindämmung und Niederhaltung des im 1.Weltkrieg geschlagenen deutschen Imperialismus (den die Entente nur durch die Unterstützung der USA hatte gewinnen können).
- Eindämmung und Rückgängigmachung der russischen Oktoberrevolution, welche als gefahr für das kapitalistische Weltsystem gesehen wurde
Die Widersprüchlichkeiten des Verhaltens der Entente etwa im Zusammenhang mit dem Münchner Abkommen erklären sich daraus.
Es war nun einmal allein Deutschland von allen imperialistischen Mächten, das auch nur die Chance hatte, gegen die Sowjetunion direkt Krieg zu führen.
Die Rolle Polens
Interessant in diesem Zusammenhang, dass Trotzki 1933 (nach der Machtergreifung Hitlers) einen bevorstehenden Krieg Deutschlands gegen die Sowjetunion prognostizierte (was ja auch eingetreten ist). Allerdings prognostizierte er ein Bündnis Hitlerdeutschlands mit Polen gegen die Sowjetunion (was nicht eingetreten ist). Ursächlich dafür: 1933 regierte in Polen noch das scharf antirussische und antibolschewistische Pilsudsky-Regime, 1939 allerdings der traditionell deutschfeindliche andere Flügel der polnischen “Elite”, die Endecija (”Nationaldemokraten”). Polen war in den 30er Jahren tatsächlich nach Osten “überdehnt” durch Annektionen rein weissrussischer und ukrainischer Territorien. Die Endecija war Angriffsplänen gegenüber der UdSSR abhold, weswegen Polen für Hitler ein Hindernis auf dem Weg nach Osten war.
Schwankende Entente - zielbewusstes US-Kapital
Das US-Kapital musste auf beide seiner Ziele Rücksicht nehmen. Die Beerbung der alten Imperialismen konnte aus verschiedenen Gründen nicht konfrontativ erfolgen, sondern musste integrativ vorgenommen werden. Die Entente wiederum war mit dem deutschen Imperialismus viel direkter konfrontiert als der US-Imperialismus; so gern sie die Zerschlagung der UdSSR sah, so sehr fürchtete sie (zu recht) die deutsche Vorherrschaft in Europa.
Die Rolle des Stalinismus
Der Stalinismus in der UdSSR hatte in erster Linie Interesse an “Ruhe” nach aussen und nach innen. Daraus erfolgte eine tatsächliche “Appeacement”-Politik Stalins gegenüber
a) der Entente (Rolle des Stalinismus bei der Erwürgung der spanischen Revolution im Einvernehmen mit der Entente)
b) Deutschland (Hitler-Stalin-Pakt); hier ist auch noch die doppelzüngige Stalin-Politik gegenüber der NSDAP zu nennen: die stalinisierte KPD erklärte den “Sozialfaschismus” (SPD) zum Hauptfeind und ermöglichte den Sieg der NSDAP in der (relativ naiven) Erwartung, die Nazis würden sich vor allem gegen die Entente wenden, so dass “wir in Russland in aller Ruhe den Sozialismus aufbauen können” (wörtliches Zitat Stalins gegenüber dem KPD-Funktionär Neumann).
Die allgemeine “Appeacement”-Politik des Stalinismus führte fast zum Untergang der UdSSR.
Das US-Kapital und der Krieg gegen Japan
Wenig Würdigung in der Geschichtsforschung fand bis jetzt der Umstand, dass die USA 1941 in den Krieg gegen Japan und nicht gegen Deutschland eintraten (Formelle Kriegserklärung Ds zwar schon 1941, aber erste Kriegshandlungen erst 1943/44). Wie erklärt sich das “Vorwissen” zu Pearl Harbour? Die meines Erachtens schlüssige Antwort: der US-Elite kam der Krieg im Pazifik gerade recht, um nicht (mit Rücksicht auf die verbündete Entente) in den Krieg in Europa eingreifen zu müssen. Der Krieg gegen Japan war zwar früher oder später unausweichlich, aber der Kriegsausbruch 1941 mit Japan kam sehr gelegen. 1941 sah es noch ganz so aus, als würde die deutsche Wehrmacht die Rote Armee schlagen. Damit wäre ein essentielles Ziel sowohl der Entente als auch des US-Imperialismus erreicht gewesen. Erst mit Stalingrad 1942/43 zeichnete sich ab, dass dieses Ziel nicht erreichbar war. Mit Rücksicht auf die Interessen der Entente (und dem eigenen Interesse des US-Kapitals, die Entente zu beerben) wurde nun die Zerschlagung Hitlerdeutschlands zum Hauptziel.
Die Strategie der Entente und des US-Imperialismus gegenüber der UdSSR im Krieg gegen Deutschland
Im wesentlichen liessen Entente und USA die UdSSR die Hauptlast des Krieges tragen. Die Invasion in der Normandie erfolgte spät und vor allem in der Sorge, dass die Rote Armee ganz Mitteleuropa erobern würde.
Insofern konsequent, dass unmittelbar nach dem 2.WK der “kalte Krieg” ausbrach (zumal in Ostasien die antikoloniale Revolution ausgebrochen war: China, Vietnam, Korea, Phillipinen, Indonesien). Das Ziel der Zerschlagung der UdSSR wurde erst 1990/91 erreicht, nicht mit militärischen Mitteln, sondern mit Hilfe des korrupten Jelzin - Flügels der stalinistischen Bürokratie, der auf diesem Wege hoffte, sich selbst in eine bürgerliche Klasse zu transformieren.
In aller Kürze.
http://www.rp-o...-Weltkrieg.html
In dem Artikel gibt der Historiker Sergej Kowaljew Polen die Schuld am Beginn des Zweiten Weltkriegs. “Wer sich mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs unvoreingenommen beschäftigt, weiß, dass er wegen Polens Weigerung begann, den Forderungen Deutschlands nachzugeben”, behauptet Kowaljew in dem Beitrag, der in einer Sparte veröffentlicht wurde mit dem Titel “Geschichte: Gegen Lügen und Fälschungen”.
@peter
Genau das ist der Punkt. Viele Leute versuchen die Lehre “Nie wieder Krieg!” nun wieder umzudrehen in die vor dem zweiten Weltkrieg im Westen gültige Doktrin “Nieder mit dem Bolschewismus!” oder die moderne Form “Nieder mit dem Islamismus!” Das würde heißen, nichts aus der Geschichte gelernt zu haben. Und genau danach sieht es aus, wenn man sich die Kriege gegen Jugoslawien, Afghanistan und den Irak oder die von den USA angezettelten Revolten im kommunistischen China (Tibet, Uighur) und Russland (Tschetschenien) anschaut.
@nemetico
Vom “Kapital” oder “US-Kapital” zu sprechen, greift m.E. zu kurz. Auch innerhalb der Elite der USA gab es verschiedene Fraktionen.
Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass unter Franklin D. Roosevelt die USA der Sowjetunion bereits unmittelbar nach dem Überfall Deutschlands - und nicht etwa erst nach der gewonnenen Schlacht um Stalingrad - massive Militärhilfe zukommen ließen. Auch in führenden US-Medien wurden Stalin damals als der gute “Uncle Jo” dargestellt, der tapfer gegen Hitler und den Faschismus kämpfte.
Andererseits gab es zur Zeit von Roosevelt viele reiche und einflussreiche Leute in den USA, die sich mit Hitler-Deutschland und seinem “Kreuzzug gegen den Bolschewismus” identifizierten. Henry Ford, Prescott Bush, im Business die Führer von GM, IBM, Ölgesellschaften, in der Administration praktisch mehr oder weniger das ganze Georgetown-Set unter Führung des Chairmans John McCloy und der Dulles-Brüder, die Liste der US-Kollaborateure mit Hitler ist schier unendlich.
Mit dem Wahlsieg von Harry S. Truman hatte die ehemalige Pro-Hitler-Fraktion dann auch die Macht in den USA und machte sich gleich daran, gemensam mit den besiegten Nazis den “Kreuzzug gegen den Bolschewismus” - offiziell Truman-Doktrin genannt - wiederaufzunehmen. Ich denke, die Geschichte sollte sehr differenziert betrachtet werden. Es gibt zwischen den US-Regierungen unter Roosevelt und Truman fundamentale Unterschiede.
Was völlig unterschätzt wird, ist meiner Meinung nach die Rolle der strikt antikommunistischen britischen Regierungen. Vor dem Ende des zweiten Weltkrieges war in Europa nicht die USA die führende imperiale Kraft, sondern das British Empire, das die führende imperiale Position erst durch den für das Empire zu teuren zweiten Weltkrieg an die USA verlor.
@SRG
Die rheinische Post ist eines der typischen deutschen Drecksblätter, das versucht, Hass gegen Rusland zu schüren, in dem es die Sätze von Sergej Kowaljew völlig aus dem Zusammenhang reißt. Liest man den ganzen Text, ist Sergej Kowaljew weit davon entfernt, den Deutschen die Schuld für den Ausbruch des zweiten Weltkrieges abzusprechen. Aus dem Kontext ergibt sich, dass er wohl eher meint, die polnische Schuld bestünde darin, russische Hilfe im Kampf gegen das durchgekanallte aggrissive Hitler-Deutschland abgewiesen zu haben, die Zerschlagung der Sowjetunion angestrebt zu haben und irrationale antikommunistische Großmachtsphantasien gehegt zu haben.
Der Artikel von Sergej Kowaljew mit Titel “Polen trägt ein hohes Maß an Mitverantwortung für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs”, in dem er beschreibt, wie aus Sicht Russlands die Vorgeschichte zum Hitler-Stalin-Pakt war, ist tatsächlich sehr lesenswert:
http://www.vele...ljow-polen.html
Interessant, Danke !
[Der Kommentar dieses Spammers der Israel-Lobby wird nun im Beitrag “Noch mehr SEO-Spaß mit der deutschen Israellobby” (Nachtrag 19) wiedergegeben.]
[…] Sep, 18:36 — Kommentar abgegeben zum Beitrag Hintergrund des 2. Weltkrieges immer noch umstritten […]
@nemetico
schöne Zusammenfassung - auch wenn meiner Meinung noch einige Punkte fehlen, die das Bild vervollständigen.
Außerdem - viele Akten zu diesen Zeiten sind heute noch klassifiziert, bzw. ohne Veröffentlichung schon vernichtet. Ein vollständiges und korrektes Bild der verschiedenen Interessenlagen und Aktivitäten zu zeigen ist also gar nicht mehr möglich.
Trotzdem einige Punkte in willkürlicher Reihenfolge:
-Die US-Hochfinanz hat die russische Revolution organisiert und finanziert, die russischen Folgeregierungen waren danach nicht mehr wirklich unabhängig.
-die USA waren lange vor der offiziellen Kreigserklärung im Westen aktiver Teilnehmer-wenn auch formal neutral.
-Churchill und Roosevelt haben im ersten Weltkrieg konspirativ zusammengearbeitet und u.a. die Toten der Lusitania auf dem Gewissen - es ist vorauszusetzen, daß diese zusammenarbeit im 2. Wk fortgesetzt wurde
-und nicht zuletzt das Netz der Verräter in der deutschen Führung, die maßgeblich zum Krieg und zum Sieg der Allierten beitrugen.
.. to be continued …
mfg zdago
@zdago
Hör doch mit diesen alten Nazi-Kamellen auf. Das stimmt doch vorne und hinten nicht und ist längst als Lügenpropaganda der Nazis und ihrer britischen und amerikanischen Marionettenspieler entlarvt worden.
Die Lüge, dass die sowjetische Führung von Lenin, Stalin und Co Marionetten der amerikanischen oder britischen Hochfinanz waren, haben die Nazis auch immer wieder verbreitet. Die Nazis sagten zwar noch “jüdische Hochfinanz”, aber im Prinzip steckt dahinter genau der gleiche Versuch, die kommunistische Revolution in Russland im Sinne des Antikommunismus der kapitalistischen Eliten zu diskreditieren.
Tatsächlich haben die USA nach der russischen Revolution sogar Krieg gegen die Sowjetunion geführt, um die russische Revolution zurückzudrehen. Siehe z.B. hier:
http://de.wikip...y_Force_Siberia
http://de.wikip...Bear_Expedition
Und die USA waren auch große Unterstützer der weißen Armee:
http://de.wikip...e#Zweite_Etappe
Tatsächlich finanziert hat die amerikanische “Hochfinanz” gemeinsam mit der deutschen und der britischen “Hochfinanz” in großem Stil die NSDAP - als Bollwerk gegen den “Bolschewismus”. Hier, lies selbst: Wer finanzierte Hitler?
Krieg gegen die Sowjetunion - das ich nicht lache. Die Jungs tragen auf beiden Schultern - egal wer gewinnt, sie sind immer dabei. Das Ziel war(ist die komplette Herrschaft, nicht Deutschland oder Russland.
Etwas zum schmunzeln:
Die Russen hatten 41 jede Menge Karten und Pläne fertig für den Marsch nach Westen, keinen einzigen für die Verteidigung.
Im Gegenzug hatten die Franzosen Güterwagen voller Generalstabskarten von… - nein, nicht Frankreich, nicht Deutschland - von der Ukraine. Die Geschäfte waren ganz anders geplant - dummerweise hat der Böse da nicht Gewinnoptimiert mitgespielt.
mfg zdago
Conjuring Hitler - How Britain and America Made the Third Reich:
http://www.mens.../preparata.html
Deckt sich das mit Peter Nicolls Sicht?
@zdago
Antelle, dass du nun gleich die nächste Lügen-Propaganda der Nazis auspackst, solltest du erstamal zu dem letzten anikommunistischen Unfug, den du hier bagesondert hast, Stellung nehmen. Ich habe dir belegt, dass Nicoll Unsinn verbreitet. Ich habe dir belegt, dass die herrschenden Kriese tatsächlich nicht nur finanziell, sondern auch durch direkte militärische Interventationen gegen die russische Revolution vorgingen, in deren Verlauf beispielsweise die Ölfelder von Sir Henri Deterding enteignet wurden.
Und alles was du machst, ist neue längst widerlegte Nazi-Propaganda zur Diskreditierung der russischen Revolution zu verbreiten, die längst widerlegte sogenannte Präventivkriegsthese:
http://de.wikip...ntivkriegsthese
@Nasenwurm
Nein, das deckt sich niht mit Nicolls Sicht. Guido Giacomo Preparata pflegt neben der richtigen Analyse, dass Hitler von Briten, Amerikanern und deutschen Industriellen an die Macht gebracht wurde, eine andere längst widerlegte Nazi-Theorie, nämlich die, dass die russische Revolution durch Großbritannien gezielt initiiert wurde, um Russland gegen Deutschland zu hetzen. Doch das haut nicht hin: die Briten haben sehr viel Geld für die weiße Armee ausgegeben, um gegen die russische Revolution eine Konter-Revolution zu fahren.
*** Antideutscher Spam der Israel-Lobby von IP 89.245.25.188 gelöscht ***
[…] erst wurden alle Menschen daran erinnert, was Krieg bedeutet. Bei den Feldzügen des zweiten Weltkrieges wurden mehr als 50 Mio Menschen aus niederen Motiven ermordet. Und heute schon muss man dann das […]
@16 … Lügen-Propaganda …
ach ja - es ist nicht alles Lügenpropaganda, was der pc-Geschichte eines Hr.Knoop nicht entspricht.
Übrigens - erschrecken sie nicht - auch der Sichelplan zur Eroberung der Vereinigten Staaten war ein Produkt der US-Propaganda - von der Vorläufern der CIA.
Die historische Manipulation der US-Hochfinanz und ihrer politischen Handlanger hat nicht erst bei der Tonkin-Legende in Vietnam, bei der Brutkasten-Legende im Irak oder bei 9/11 angefangen - und sie hört auch mit der “Finanzkrise” nicht auf.
mfg zdago
@zdago
Dass Hr Knoop Märchen erzählt, heißt noch lange nicht, dass die Lügen der Nazis stimmen. Du bleibt mal wieder Belege schuldig und kommst stattdessen mit dem nächsten Unfug um die Ecke.
Du bist Lügenpropaganda auf den Leim gegangen. Vermutlich merkst Du nicht mal, welchem Herrn du dienst. Dabei ist es gar nicht so schwer zu erkennen. Das Ziel der ganzen Propaganda ist seit vielen Jahrzehnten das gleiche: Schüren von Antikommunismus um die Entmachtung der finanzstarken Eliten durch kommunistische Revolutionen zu verhindern, so wie es CFR, Nazis und Transatlantiker schon seit der russischen Revolution gemeinsam machen. Genau dazu haben US-Bankster auch die NSDAP so großzügig finanziert.
[…] weiten Verbreitung der der antikommunistischen Illuminatentheorie vorhergehenden Theorien sind bekannt: Hass, unendliches Leid und weit mehr als 50 Mio Tote. Der Antikommunismus war damit freilich nicht […]
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