Der World Uyghur Congress hat bekanntlich, wie seriöse deutschen Medien ihre Leser und Zuschauer gerade ausgiebig informieren, seinen Sitz im bayerischen München. German Foreign Policy meint nun, die Bundesregierung unterstützt den World Uyghur Congress, weil die sich freut, wenn der Weltkongress der Uiguren China destabiliert. Und auch die chinesischen Behörden sind ja bekanntlich, wie es in seriösen deutschsprachigen Medien berichtet wird, der Meinung, dass der World Uyghur Congress, der auch prima mit der CIA-Nachfolgeorganisation NED zusammenarbeitet, für die Randale in Urumchi, bei der schon mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen sind, verantwortlich ist. Doch tatsächlich ist alles ganz anders. Auslöser der Randale in Westchina ist eine “Unbeabsichtigte Muskelkontraktion”.
Man weiß ja, wie brutal die Polizei in China ist. Und so ist es kein Wunder, dass da kürzlich bei einer Kontrolle eines mit zwei Uiguren besetzten Autos durch sieben Polizisten, die natürlich allesamt Han-Chinesen waren, der uigurische Fahrer einfach mal von einem der an der Personenkontrolle beteiligten Zivilpolizisten erschossen wurde. Da die Han-Chinesen in der Polizei alle zusammenhalten, haben seine sechs Kollegen dann natürlich erstmal einen halben Tag lang vergessen, Beweise wie Schmauchspuren an den Händen des Schützen zu sichern. Der Polizist, ein guter Han-Chinesse, der schon lange im Polizei ist, wurde dann aber doch angeklagt. Schließlich ist China ja bemüht, sich das Gesicht eines Rechtstaates zu geben. Und die Angehörigen des Opfers sollen ja auch irgendwie ruhiggestellt werden.
Aber wie das in China eben so ist, entpuppt sich der Rechtsstaat dann doch als nichts anderes als eine Farce. So litten die sechs han-chinesischen Kollegen des angeklagten han-chinesischen Polizisten vor Gericht auf einmal allesamt an Amnesie. Keiner wusste mehr, wie oder warum der Fahrer des uigurischen Autos von ihrem Kollgen erschossen wurde. Sicher waren die Kollegen sich bloß, dass der Kollege die Waffe vorschriftsmäßig auf den Boden gerichtet hatte. Vermutlich muss man das so verstehen, dass die tödliche Kugel in einem Bogen um die Ecke geflogen sein soll. Der Angeklagte erklärte den Todesschuss mit einer unbeabsichtigten Muskelkontraktion.
Weil in China die Staatsanwaltschaft grundsätzlich immer auf Seiten der Polizei steht, forderte natürlich auch der han-chinesische Staatsanwaltschaft einen Freispruch für den han-chinesischen Zivilpolizisten. Und da auch han-chinesische Richter immer auf Seiten von han-chinesischen Polizisten stehen, hat die junge han-chinesische Richterin den Todesschützen prompt freigesprochen.
Dass es sich bei dem Todesschuss um eine “unbeabsichtigte Muskelkontraktion” gehandelt habe, sei dem Schütze nicht zu widerlegen gewesen. Ja, und nach diesem Akt des alltäglichen Rassismus, der im Gewand einer Farce von Rechtsstaat kaum verkleidet ist, und den jeder Uigure schon selbst zu spüren bekommen hat, waren die Uiguren stinksauer. Und jetzt ist da eben mächtig Randale in der westchinesischen Stadt Urumchi.
Oh, halt! Äh, ja, die oben erzählte Geschichte hat sich ja gar nicht in China zugetragen. Dazu, wie es zu der Randale in China gekommen ist, wird eine ganz andere Geschichte erzählt. Die oben geschilderte Geschichte spielt in einem Land, wo es ganz normal ist, dass Polizisten gefesselte Neger ungestraft in einer Gewahrsamszelle verbrennen oder gefesselt ersaufen: Deutschland. Das ist das Land, wo es völlig OK ist, wenn ein Polizist ohne Not einen Demonstranten von vorne in den Hinterknopf abknallt. Außer es kommt dann raus, dass der Todesschütze Zuträger von Kommunisten war, natürlich. Diesmal fiel der Todesschuss in Hamburg, das Opfer ein Rumäne. Aufruhr deswegen? Aber doch nicht in Deutschland.
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| Hundescheisse |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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grandios beschrieben diese “chinesische” fasson von rechtsstaat.
[…] Redaktion | Mein Parteibuch Blog | – Der World Uyghur Congress hat bekanntlich, wie seriöse […]
Der SED-Mitgliedsausweis von Kurras ist eine primitive Fälschung aus neuester Zeit. Die neuen, vermessingten Stahlringösen, die keine Alterung zeigen, sind auf den Kopien des Ausweises scharf abgebildet. Scharf ist auch der farblose Prägestempel und der gerade noch zu sehende, feine Druck des SED-Dokumentenpapiers. Aber ausgerechnet das Passfoto ist seltsam unscharf.
Originale Passfotos waren 1964 immer sehr scharf. Es handelt sich hier um eine nachträgliche Kopie, auch zu sehen am oberen, schräg abgelichteten Rand. So etwas Schräges, bei gleichzeitig rechtwinklig Geradem an den drei anderen Seiten, wurde 1964 bei einem Passbild weder auf dem Film noch auf dem Abzugspapier fotographisch erzeugt. Um diese einseitige, später digital verzerrte Kopie zu verschleiern, hat man wohl inzwischen das Bild aus dem Mitgliedsausweis so knapp am Rand und auch schräg abgeschnitten, dass die im Ausweis nur oben vorhandene Schräge aufgrund des schrägen knappen Ausschnitts links unten nicht mehr auffällt.
Die Fälschung beweisen natürlich auch, die fast nicht sichtbaren Abdrücke der Ringösen auf der linken Ausweisseite, ein Ding der Unmöglichkeit nach 45 Jahren, in denen sich solche Ösen heftig in der Gegenseite Abdrücken und Abfärben. Seltsam ist auch der Prägestempel in der rechten, unteren Ecke, nur auf dem Passfoto. So einer setzt sich normalerweise im Dokumentenpapier daneben fort, um eine Fälschung durch Austausch des Bildes zu erschweren. Hier ist offensichtlich die verschwommene Kopie eines Bildes von Kurras mit einem SED Prägestempel versehen und nachträglich in den vorher leeren SED Ausweis eingelocht worden.
Natürlich ist auch die praktisch gleiche Handschrift für den offiziellen Datenteil und die “eigenhändige” Unterschrift ein Unding.
Inzwischen ist die angeblich 9 Jahre ältere Verpflichtungserklärung von Kurras, eingetragen auf irgend eine vorher leere Seite in einem vielleicht auch gefälschtem Stasi Heft mehrfach, ich kann nur spöttisch, ironisch sagen “echt scharf” veröffentlicht — wahrscheinlich alles “unters Volk” gebracht von dem Müller-Enbergs, Bithler-Behörde, der an seiner Chefin vorbei, mit Kurras vorprescht und seinen Vortrag von der Laufschrift abliest: http://www.spie...eo-1003882.html
Bei dieser “Kurras Geschichtsrevision” sind mehrere Dinge beachtlich:
a) Dokumente werden, wie bei Orwell laufend neu geschrieben (nach außen natürlich als Entdeckungen getarnt), um die Geschichte umzuschreiben. Übrigens ist das ohnehin in der kritischen Geschichtsforschung bekannt, dass Geschichte laufend neu, angepasst ans jeweilige “Denken” neu erfunden wird.
b) Die allmächtig, böse Stasi wird rechtzeitig zur Systemkrise, 60-Jahre-Grundgesetz-Jubel und Bundespräsidentenwahl (schließlich hat der Sodan Sympathien für Soziales geäußert und die Schwan Sympathien für die DDR geheuchelt) aus dem Sack gelassen, um alle Ideen an eine sozialere Welt und alle im Menschheitsdenken tief verwurzeltem Wissen von einem sozialen Zusammenleben mit den Sauereien eines real niemals existierendem Sozialismus gegenüber der zwar ungerechten, aber scheinbar einzig möglichen kapitalistischen Weltordnung zu denunzieren.
c) Und das Ganze wird so brutal, dreist, mit eigentlich durchschaubaren Lügen den Menschen reingehauen, wie z.B. der 11. September 2001, oder der Lee Harvey Oswald, dass sich die Meisten aus Feigheit, Karrieresucht oder Schwäche nicht mehr dagegen wehren. Dadurch fallen die dumm auf, die noch kritisch denken und sich äußern.
Hoffentlich sind wir noch in der Lage, bei solchen Informationen noch etwas von der Welt zu verstehen.
[…] der Erben von Hitlers bestem Zeitschriftendücker genauso notorisch lügen wie die braune rassistische Polizei, glaubt kein Wort. Doch was geschah […]
Ich meinen obigen Kommentar zu einem Post auf meinem Blog gemacht und illustriert: http://wahrheit...s-ist-eine.html
[…] rechte Justiz schützt rechte Gewalttäter vor wiksamen Strafen, schützt rechte Aktivisten vor Bloßstellung und rechte Medien vor anderen Meinungen. Kaum […]
[…] ein Witz von Parlament, Militär führt Eroberungskriege für den US-Imperialismus, faschistoide Polizei, rechte Gesinnungsjustiz, permanenter Abbau von Grundrechten, Verfolgungsbetreuung ersetzt […]
[…] ein Witz von Parlament, Militär führt Eroberungskriege für den US-Imperialismus, faschistoide Polizei, rechte Gesinnungsjustiz, permanenter Abbau von Grundrechten, Verfolgungsbetreuung ersetzt […]
[…] Logisch, würde man in Deutschland sicher genauso machen. Wenn irgendwelche Kriminellen es wagen würden, zwei Tanklastzüge zu rauben, würde man da sicher auch F15 und 500-Pfund-Bomben für die richtigen polizeilichen Maßnahmen halten. Was dabei aus den Fahrern der Tanklaster wird, kann der Polizei schließlich egal sein, da Polizisten grundsätzlich keine Strafverfolgung zu befürchten haben. […]