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30. Juni 2009

Petition wider den GEMA-Wahnsinn

von @ 15:01. abgelegt unter Deutschland, Musik, Urheberrechtswahrnehmungsgesetz, Urheberrecht

Die GEMA ist bekanntlich Nachfolgerin von Goebbels STAGMA, mit der die Nazis Deutschland und den angeschlossenen Gebieten einen Kulturmonopolismus nach ihrem Geschmack verordneten. An der Steuerung des Kulturbetriebes hat sich bis heute de facto kaum etwas geändert, nur dass die CIA den Kulturbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland von Goebbels übernommen hat. Die GEMA hat dank der im Urheberrechtswahrnehmungsgesetz festgeschriebenen und in völligem Widerspruch zu sämtlichen rechtsstaatlichen Grundsätzen stehenden GEMA-Vermutung natürlich auch in der Bundesrepublik ein gesetzlich festgeschriebenes Quasi-Monopol.

GEMA-Vermutung bedeutet nichts anderes, als dass die GEMA einfach behaupten darf, sie sei berechtigt, für jegliche Musik Schutzgelder einzutreiben, egal ob sie wirklich irgendwelche Rechte an der Musik hat oder nicht. Wer sich dagegen wehren will, muss klagen und Beweise vorlegen, dass die GEMA keine Rechte an freier Musik hat. Da Richter in Deutschland frei und unabhängig in ihrer Beweiswürdigung sind und deutsche Richter bekanntlich im Zweifel meist für die Mafia urteilen, ist das ein so riskantes Unterfangen, dass es kaum jemand macht.

Und, wer hätte das gedacht, die GEMA nutzt die GEMA-Vermutung dazu, um Nutzer und Künstler auszusaugen und die Schutzgelder an die Contentmafia zu verteilen. Wer sich dagegen wehrt, für das Aufführen selbstgeschriebener Musik an die GEMA dick abdrücken zu müssen aber fast nichts aus dem System wieder herauszubekommen, so wie es Barbara Clear gerade getan hat, der bekommt zu hören, dass die GEMA mit der Kohle machen kann, was sie will. Mit einer Versechsfachung der Schutzgelder für Verantstaltungen wird die GEMA demnächst aber erst richtig zulangen.

Beim Bundestag gibt es nun eine Petition zur Mitzeichnung, die sich gegen den GEMA-Wahnsinn richtet und die schon 80.000 Mitzeichner gezeichnet haben. Zwar ist das Ziel der Petition nicht die Zerschlagung der GEMA, wie es eigentlich für die Nachfolgeorganisation des NS-Kultur-Monopolisierungsapparates angebracht wäre, und auch wird nicht eine Streichung der GEMA-Vermutung gefordert, aber immerhin geht die Diskussion schon mal in die richtige Richtung, dass die GEMA ihre Macht missbraucht.

4 Kommentare zum Beitrag “Petition wider den GEMA-Wahnsinn”

  1. BigWhoop sprach

    Was die GEMA heute noch mit einer Nazieinrichtung zu tun haben soll ist mir rätselhaft. Wen juckt das 2009 noch?

  2. Rolf Schälike sprach

    Was haben wir mit Jesus zu tun. War vor 2000 Jahren. Wen jucktt das noch?

  3. Petition wider den GEMA-Wahnsinn >> GEMA, Musik, GEMA-Vermutung, Deutschland, Schutzgelder, Mein, Petition, Richter >> Womblog [Worte oder mehr] sprach

    […] Redaktion | Mein Parteibuch Blog | – Die GEMA ist bekanntlich Nachfolgerin von Goebbels STAGMA, mit der die Nazis Deutschland […]

  4. discotheken sprach

    Leider traegt die GEMA zu einer dramatischen kulturellen und sozialen Verarmung der Gesellschaft bei,die unverantwortlich ist. Besonderst betroffen sind kleine bis mittlere Gaststätten und Lokale auch ländliche Bereiche ,die gerne für ihre Gäste Geselligkeit Tanz und Lebensfreude und Entspannung bieten würden.Leider hat die Gema solche unverschämten Geldforderungen bei Veranstaltungen die in keinem Verhältnis zu den Einahmen vieler Gastronomen stehen Weiterhin wird die undurchsichtige Verteilung der Gema und ihren Verwaltungsapperat von vielen kritisiert. Gebühren sollten so gehalten sein das jeder kleine Veranstalter auch bezahlen kann. So hatte der Veranstalter noch genug Spielraum um kulturelle Einlagen bezahlen zukönnen. Das Resultat ,viele kleine Tanzveranstaltungen mit Kapelle ,Band, allein Unterhalter oder Discothek.

    Abschliessend noch eine ausgesprochene Formulierung der Gema die alles über diese sagt und keinen Kommentar benötigt.

    Zitat:”Der Zweck der GEMA ist es nicht, Kultur in dem Sinne zu fördern, dass sie verpflichtet wäre, andere Kulturschaffende oder Kultureinrichtungen, etwa Veranstalter, zu fördern, sondern sie ist dafür da, so viel Geld wie nur möglich für ihre Mitglieder zu beschaffen!”(nmz)

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