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21. Juni 2009

#CNNfail

von @ 3:34. abgelegt unter Iran, Medienmanipulation

Der mit Unterstützung der westlichen Presse unternommene Versuch der Milliardärsfamilie Rafsanjani, mit Krawallen von leicht zu manipulierenden Jugendlichen aus den Wohlstandsvierteln von Teheran einen Coup gegen die antiamerikanische islamische Revolution des Iran zu vollziehen, ist gestern, nach einer Woche weitgehender Untätigkeit der iranischen Sicherheitsorgane, wie erwartet niedergeschlagen worden. Zahlreiche iranische Politiker und Journalisten, die den Versuch des gewaltsamen Staatsstreiches unterstützt haben, wurden verhaftet und müssen mit Strafverfahren rechnen.

Natürlich konnte die Konterrevolution nicht gelingen, denn Ali Chamenei und Mahmud Ahmadinejad sind im Iran nicht nur aus guten Gründen sehr beliebt, sondern sie bestimmen auch über das iranische Fernsehen und Sicherheitskräfte wie Pasdaran und die sich traditionell aus Armen rekrutierenden Basij verteidigen ihre islamische Revolution mit Zähnen und Klauen. Selbst der Expertenrat, dem Rafsanjani vorsitzt, sah sich nach den gestrigen Ausschreitungen gezwungen, in einer Erklärung zu betonen, dass er Ali Chamenei voll und ganz unterstützt.

Westliche Propaganda-Sender und Heerscharen westlicher Politiker haben der Minderheit der wohlhabenden englischsprechenden Jugendlichen in Teheran trotz des Fehlens jeglicher Erfolgsperspektive die falsche Hoffnung gemacht, der Coup der Milliardäre gegen die Regierung der Armen von Ajatollah Ali Chamenei und Mahmud Ahmadinejad könnte gelingen. Hätte die bei CNN, BBC, Voice of America und Co tätige Journallie ein Gewissen, so könnte sie sich nun für den Tod der jungen Menschen im Iran verantwortlich fühlen, die sie mit ihrer Anstachelung in den Tod getrieben hat. Doch da die Journallie im westlichen Schurkenstaat stets kompromisslos auf der Seite der Milliardäre steht, wird das nicht geschehen.

So bleibt nichts, als wieder einmal um die Opfer des Mighty Wurlitzer zu trauern.

36 Kommentare zum Beitrag “#CNNfail”

  1. Name²³ sprach

    “Oder in der BRD.” ???
    Bei uns wählt man die softe Art des Faschismus - z.B. wurden bei der Europawahl in meinem Wohnort zufällig hunderte ausgefüllter Wahlzettel einfach in einem Tresor liegengelassen. Macht ja nichts, oder…
    In Deutschland werden die Knüppel nicht so oft rausgeholt und nur manchmal “effizient” eingesetzt. Vorher werden mit anderen Methoden die Menschen (der Wille des Volkes) weitesgehend unterdrückt. Der “Deutsche Mensch” wird zu Obrigkeitshörigkeit erzogen und fühlt sich frei als “Nutztier”.

  2. @Name sprach

    [Editor: Spam der bekannten Trollkompanie israelischer Rechtsextremisten gelöscht]

  3. Name²³ sprach

    @ “@Name”
    Frag’ einfach mal bei Herrn Meihsies (dieGrünen; übrigens die absoluten Wahlgewinner vor Ort) nach:
    http://www.grue...ndex.php?id=116
    Der wird meinen “Schwachsinn” bestätigen und ist garantiert auch schon zum Wahlleiter gegangen.
    Die “abhängige Tageszeitung” (es gibt hier nur eine, welche sich laut Gerichtsurteil und aus guten Gründen seit Jahren nicht mehr unabhängig oder überparteilich nennen darf) hat den Text leider nicht Online gestellt.
    Desinformation ist eines der Gründe, weshalb bei den meisten Deutschen die westliche Welt/Kultur immer so toll ist und alles andersartige das Böse an sich …

  4. Waldschrat sprach

    Dont`t feed the Troll

  5. Name²³ sprach

    @Waldschrat - Who’s the Troll?

  6. catlover sprach

    The Pak Alert Press reported that former Pakistani Army General Mirza Aslam Beig claims that the CIA distributed around $400 million inside Iran to incite revolution. In a June 15 interview with Pashto Radio, he cited “undisputed” intelligence proving interference.

    “The documents prove that the CIA spend $400 million inside Iran to prop up a colorful-hollow revolution following the election” to incite regime change for a pro-Western government. He called Ahmadinejad’s victory “a decisive point in regional policy and if Pakistan and Afghanistan unite with Iran, the US has to leave the area, especially (from) occupied Afghanistan.”

    Writing in the New Yorker’s June 29, 2008 issue, Seymour Hersh said “Late last year, Congress agreed to a request from President Bush to fund a major escalation of covert operations against Iran, according to current and former military, intelligence, and congressional sources. These operations, for which the President sought up to four hundred million dollars, were described in a Presidential Finding signed by Bush, and are designed to destabilize the country’s religious leadership.”

  7. Rolf Schälike sprach

    In der DDR ging die Wahlfälschung kultivierter vor sich vor als in den weniger zivilisierten Diktaturen. Trotzden hatte die absolute Mehrheit für die DDR-Dikatatoren gestimmt.

    Unter dem lupenreinen Demokraten werden Stimmen gekauft mit dem Segen unseres Kanzlers a.D.

    Die Abgeordneten des Petersburger Parlaments lachten sich halb tot angesichs unserer Wahlkontrolleure. Sie brachten ein halbes Dutzed Beispiele, wie auch bei uns Stimmen gekauft werden können, trotz der angeblich sicheren Kontrolle. Der Hamburger Wahlchef staunte, konnte diese Möglichkeiten nicht verneinen.

    Eine Möglichkeit bestand darin, dass man den Wählern draußen vor dem Wahllokal eine angekreutze Liste in die Hand drückt und das Geld nach Übergabe seiner leeren Liste auszahlt.

    In der DDR fand ich die 11 Gegenstimmen meines Wahlkreises in meinen Stasiakten. Als Beweis für meine “staatsfeindliche” Tätigkeit wurden diese allerdings bei der Verurteilung 1984 nicht genutzt.

    In unserem hochgezüchtetem zivilisiertem Staat funktioniert es anders. Man wird existentiell und politisch kaputt gemacht, kriminalisiert und geht nicht mehr zur Wahl, weil es niemanden Vernünftioges zu wählen gibt.

    An diesem materiell und politisch korrupten System bilden allen voran die Juristen mit der Alwatselite die Vor- und Nachhut.

    In Iran scheint es egal zu sein, wer obsiegt. Das Ziel unserer hochgezüchteten Zivilisation mit dem vermeintlichen Superegoismus als Leitfiktion besteht in der Destabilisierung des Irans, damit wir weiterhin über unsere Verhältnisse leben können und dürfen.

    Die Leidttragenden in solchen Auseinandersetzugnen auf der Straße sind immer die einfachen missbrauchten Menschen.

  8. Ein Brandenburger sprach

    @Name#2
    Zitat:
    “Post vergaß 800 Wahlstimmen
    (dpa). Eine peinliche Panne bei der Europawahl ist erst jetzt bekanntgeworden. Rund 800 per Briefwahl abgegebene Stimmen in Pankow sind von der Post vergessen und nicht mitgezählt worden. Das teilte Landeswahlleiter Andreas Schmidt von Puskás mit. Die Briefumschläge mit den Stimmzetteln sind demnach von der Post erst zwei Tage nach dem Wahlsonntag gefunden worden. Einfluss auf das Wahlergebnis hätten die Stimmen nicht gehabt.”

    Also nix mit schwachsinniger Desinformation und auch kein Grund für eine ungültige Wahl.

  9. Freigeist666 sprach

    Die Revolution geht weiter

    Heutige Videos aus Iran:

    > http://vigilant...alist.com/blog/

    Tausende Menschen sind auf den Straßen, trotz des gestrigen
    Massakers.

    Selbst Laridschani ergreift offen Partei für Demonstranten und
    kritisiert das staatliche Fernsehen Irib.

    > http://www.pres...ionid=351020101

    Das system ist gespalten und immer mehr schlagen sich auf der Seite
    der Demonstranten. Selbst einige der gestrigen Schüsse(sie schossen
    in die Luft) kam von der Polizei die die BAsij von den Menschen
    trennen wollte.
    Kleriker und Mullahs beteiligen sich am Protest und werden genauso
    verhaftet.
    Manche denken dass die Iraner keine echte Revolution zustande bringen
    die freiheitliche Werte folgt und und/oder es in einer
    Lakaienbeziehung zum Westen endet. Die Bewegung im Iran steht hinter
    den Emanzipationsbewegungen in Venezuela, Peru, Ecuador und andere
    Staaten die sich vom joch des Imperialismus befreien.

    Modrow war auch ein Teil des DDR-systems, und hat der
    DDR-Freiheitsbewegung viel Schwung verleiht, so wie jetzt viele Köpfe
    der isl. Republik.

    Es geht hier weniger um pro Rafsandjani oder Mousavi, sondern um
    Selbstbestimmung.

    Der heutige Presseclub als Angebot der MSM bietet mit seiner Sendung
    einen besseren Überblick, als das was ich zur Zeit in deutschen Blogs
    und Foren lesen kann.

    > http://www.wdr..../tv/presseclub/
    Die Ziele sind:

    1 Befreiung aller politischen Gefangenen
    2 Strafrechtliche Verfolgung aller an den Morden Involvierten
    3 Abschaffung der Todesstrafe
    4 Abschaffung des Schleierzwangs
    5 Uneingeschränkte Freiheit der Meinung, Streik und Protest und die
    Zulassung von Parteien und Organisationen
    6 Grundeinkommen von 1. Mio Toman/monat.

  10. Ein Brandenburger sprach

    Da fehlen bestimmt noch einige Ziele.
    [Ironie/On]
    -Einführung des deutschen Grundgesetzes
    -Erfüllung aller Forderungen der deutschen Bundeskanzlerin
    -Uneingeschränkte Meinungs- Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit wie in Deutschland
    -Uneingeschränkte Pressefreiheit wie in Deutschland
    -Zensur findet nicht statt
    -Zulassung des christlichen Glaubens zur Staatsreligion
    [Ironie/Off]

  11. Redaktion sprach

    @Freigeist666
    Was du erzählst, ist großer Unfug. Mal der Reihe nach:

    >Die Revolution geht weiter
    Richtig. Die Revolution von 1979 entwickelt sich weiter. Und zwar im Sinne der Revolutionäre Ali Khamenei und Mahmud Ahmadinejad. Lies selbst die Ankündigung: Was hat die Wahl im Iran mit dem Zwölften Imam zu tun?, die Rede von Ali Chamenei und schau dir das Ergebnis an.

    >Heutige Videos aus Iran:
    >> http://vigilant...alist.com/blog/
    >Tausende Menschen sind auf den Straßen, trotz des
    >gestrigen Massakers.
    Obwohl CNN und BBC alles versucht haben, sind im Iran heute nicht halb so viele Menschen auf den Straßen wie in Berlin-Tempelhof. Und dabei hat Mahmud Ahmadinejad seine wichtigsten Kräfte noch gar nicht eingesetzt. Die revolutionären Garden brauchten bisher gar nicht in das Geschehen einzugreifen.

    >Das system ist gespalten und immer mehr schlagen sich
    >auf der Seite der Demonstranten. Selbst einige der
    >gestrigen Schüsse(sie schossen in die Luft) kam von
    >der Polizei die die BAsij von den Menschen trennen
    >wollte.
    Na sowas, du bist ja gut informiert. Woher hast du den Unfug? Aus Israel? Richtig ist wohl eher, dass sowohl Polizisten als auch Basij oft in die Luft geschossen haben, um Randalierern klarzumachen, dass sie mit Brandstiftungen aufhören müssen, sie aber nicht verletzen wollten.

    >Kleriker und Mullahs beteiligen sich am Protest und >werden genauso verhaftet.
    Das Problem korrupter Kleriker und Mullahs hat Mahmud Ahmadinejad vor den Wahlen sehr deutlich angesprochen. Und die werden nun verhaftet. Prima Schachzug von Ali Chamenei, den korrupten Teil des Klerus auf diese Weise matt zu setzen.

    >Manche denken dass die Iraner keine echte Revolution
    >zustande bringen die freiheitliche Werte folgt und
    >und/oder es in einer Lakaienbeziehung zum Westen
    >endet.
    “Manche” soll wohl zeigen, dass der Satz so dämlich ist, dass du dafür nicht einmal eine bessere Quelle als “manche” hast. Die Iraner haben schließlich 1979 eine echte Revolution zustande gebracht - und die wird gegen CIA, MI6, Mossad, CNN, BBC und die Tagesschau mit Zähnen und Klauen verteidigt.

    >Die Bewegung im Iran steht hinter den
    >Emanzipationsbewegungen in Venezuela, Peru, Ecuador
    >und andere Staaten die sich vom joch des Imperialismus
    >befreien.
    Stimmt - allerdings ganz anders als du hier einen Eindruck erwecken willst. Der beliebte Revolutionär Mahmud Ahmadinejad steht genauso fest an der Seite von Hugo Chavez und den Emanzipationsbewegungen in Südamerika wie Hugo Chavez an der Seite von Mahmud Ahmadinejad steht. Das kommt nicht ganz von ungefähr, denn auch Mahmud Ahmadinejad macht mehr Politik für die armen Massen als für die reiche Elite. Die randalierenden Wohlstandskinder von Teheran heute sind hingegen den Putschisten von 2002 in Venezuela in vielen sehr ähnlich.

    >Modrow war auch ein Teil des DDR-systems, und hat der
    >DDR-Freiheitsbewegung viel Schwung verleiht, so wie
    >jetzt viele Köpfe der isl. Republik.
    Modrow hat ja nun seine Quittung dafür bekommen. Die revolutionären Garden im Iran werden jedoch darauf aufpassen, dass dort solche Pfeifen nicht den Ton angeben können.

    >Es geht hier weniger um pro Rafsandjani oder Mousavi,
    >sondern um Selbstbestimmung.
    Herrje wie naiv. Es geht weder um das eine noch das andere, sondern um einen von den USA geplanten Staatsstreich auf der einen Seite und um die Säuberung der Führung der iranischen Revolution von Leuten, die sich zum Handlanger der USA machen, auf der anderen Seite.

    >Der heutige Presseclub als Angebot der MSM bietet mit
    >seiner Sendung einen besseren Überblick, als das was
    >ich zur Zeit in deutschen Blogs und Foren lesen kann.
    >> http://www.wdr&.../tv/presseclub/
    Ha, der Witz ist gut. Als ob im Presseclub irgendjemand das Wort bekäme, der den Leuten die Wahrheit erzählen würde. Timothy Leary sagte zu solchen Talkshows mal: “It’s the right wing of the CIA debating the left wing of the CIA.” Nichts anderes ist der Presseclub.

    >Die Ziele sind:
    >1 Befreiung aller politischen Gefangenen
    >2 Strafrechtliche Verfolgung aller an den Morden Involvierten
    >3 Abschaffung der Todesstrafe
    >4 Abschaffung des Schleierzwangs
    >5 Uneingeschränkte Freiheit der Meinung, Streik und >Protest und die Zulassung von Parteien und
    >Organisationen
    >6 Grundeinkommen von 1. Mio Toman/monat.

    Schön, dass der Presseclub sich solche Ziele steckt. Wann wird die Regierung von Saudi-Arabien denn die Ziele verwirklichen? Oder sollte es dem Presseclub gar nicht um die Befreiung der Bevölkerung von Saudi-Arabien gehen, weil in Saudi-Arabien ohnehin ein US-amerikanisches Marionettenregime an der Macht ist, dass das Öl billigst verschleudert? Der Iran kann ja wohl kaum gemeint sein, denn da sind die Wahlen schließlich schon gelaufen und der mit großer Mehrheit wiedergewählte Präsident Mahmud Ahmadinejad legt auf die Ratschläge des deutschen Presseclubs keinen Wert.

  12. Rolf Schälike sprach

    zu @Freigeist666
    >Modrow war auch ein Teil des DDR-Systems, und hat der
    >DDR-Freiheitsbewegung viel Schwung verleiht, so wie
    >jetzt viele Köpfe der isl. Republik.

    Modrow hat 1984 als Chef der Dresdner Stasi - er stand als SED-Chef über dem Stasi-Bezirkschef - die Genehmigung zu meiner Verhaftung persönlich gegeben und unterschrieben.

    7 Jahre Zuchthaus hat das Bezirksgericht für die Verbreitung von 7 Büchern in 13 Fällen mit bverpasst. Es waren alles Bücher, welche sich mit der Unterdrückung durch den Stasi- und Parteiapparat beschäftigten. Bei dem einem Buch “Die Wahrheit über Polen” war Böll der Herausgeber.

    Heute sitze ich zwar noch nicht im Knast, was jedoch noch durchaus passieren kann, wenn mir das Geld ausgeht. Es klagen Mörder und Anwälte in eigener Sache. Es klagen auch ein Finanz-Manipulator und eine Schönheit, die sich verkauft. Mörder werden bekannter Weise von den Mächtigen für alle möglichen Schweinereien missbraucht, die Anwälte sind die Stasi in Deutschland Heute, Finanz-Manipulatoren haben zusammen mit den Juristen uns in das heutige Wirtschaftsdesaster gebracht. Schöne käufliche Frauen dienen zur Verdummung und zum Machterhalt korrupter Politiker und Wirtschaftsbosse.

    Insofern ist das westliche Modell wiklich kein Heil für den Iran.

  13. Freigeist666 sprach

    Lieber Rolf,

    Genau darauf wollte ich hinweisen. Er hat genauso viel Dreck am Stecke, aber er hilft beim Übergang.

    Redaktion:

    Ich halte die Wahlergebnisse für maipuliert. Darauf weist auch the Nation hin:

    http://www.then...dreyfuss/445128

    Der Muslimmarkt betreibt übelste Hetze wen er von Schickimicki und vom Westen Hörige bezeichnet.
    Ansonsten erlaube ich mir zu behaupten dass ich besser weiss worum es bei der damaligen Revolution geschah.

    Begehrlichkeiten der USA die Revolution an sich zu reissen sind da und die Aufgabe der Iraner wachsam zu sein.

  14. Redaktion sprach

    @Freigeist666
    >Artikel in “The Nation”
    Der Artikel von Robert Dreyfuss in “The Nation” ist großer Unfug. Schaut man da genauer hin, bleibt da nichts übrig als eine völlig unfundierte Wahlstimmenanalyse der inoffiziellen britischen Geheimdienstorganisation Chatham House. Ja, Chatham House ist genau die Organization, die gerade erst den mit einer Coloured Revoultion an die Macht gebrachten Ehemann der Reagan-Mitarbeiterin Chumachenko mit ihrem Chatham House Prize ausgezeichnet hat.

    Im Muslimmarkt wurden schon oft ziemlich präzise Analysen zum US-Imperialismus veröffentlicht und damit meist recht behalten. Was im Iran gerade los ist, ist auch anderen nicht von den USA gesteuerten Analysten zufolge der Versuch des Milliardärs Rafsanjani, sich mit Propaganda-Unterstützung durch westliche Geheimdienste gegen seine Entmachtung zu wehren. Den Muslemmarkt pauschal der Hetze zu beschuldigen ist schlicht eine grobe Beleidigung. Schau dir mal die gleichgeschalteten westlichen Medien wie BBC, CNN, Tagesschau, Springerpresse, Bertelsmann und so weiter und so fort an, dann weist du, was Hetze ist.

    >Begehrlichkeiten der USA die Revolution an sich zu
    >reissen sind da und die Aufgabe der Iraner wachsam zu
    >sein.
    Damit hast du völlig recht. Und die revolutionären Garden sind wachsam. Genau deshalb führt die ebenso massive wie platte Propaganda von CNN und Co zu gar nichts, außer dazu, dass Iraner sterben und jegliche Bewegung für eine freizügigere Auslegung des Koran im Iran für lange Zeit völlig diskreditiert ist.

  15. Rolf Schälike sprach

    #13 Freigeist666

    Von dem guten Modrow kann ich so einiges aus einiger Erfahrung erzählen.

    Den Lenigrader - heute Petersburger - Genossen begründete er die Notwendigkeit des Macherhalts damit, dass in Falle der Aufgabe der Macht, sie alle an den Bäumen hängen werden.

    Die Geschichte hat das Gegenteil bewiesen. Lediglich der Dresdner Stasichef General Böhm hat sich selbst 1990 erschossen. War aber auch nicht notwendig. Hätte eine bessere Rente erhalten als ich oder bei Schäuble und Merkel, vielleicht sogar bei Schröder, weiter dienen können.

    Was die “Faxen” der Wissenschaftler betraf, so hat er den Leningrader Genossen geraten, man sollte denen materielle Vorteile - Erholungsheime, gutes Gehalt etc. - gewähren. Aufpassen solle man nur darauf, dass die Ergebnisse uns - dem Staat, der SED, der Stasi gehören. Ist heute nicht anders.

    Als ich Modrow fragte, weshalb ich kein Visum zu meinen Freunden in Polen - es war die Silidarnosc-Zeit - erhalte, wollte er der Sache nachgehen. Am nächsten Tag hat dieser Feigling einen Vertreter geschickt, der mit den Leningrader Genossen Erfahrungen austauschte. Die Antwort schuldet er mir heute noch.

    Dass Modrow als Wahlfälscher nach 1990 verurteilt wurde, ist hinlänglich bekannt.

    Modrow galt in Dresden als Asket. Das erste, was er in der Bezirksleitung tat als er deren Chef wurde, das war die Entfernung der Mikrofone und das Aufhören der Aufzeichnungen während den Leitungssitzungen. Jetzt konnte jeder führende Dresdner Genosse mir weniger Angst reden. An der Politik hat sich nichts geändert- her das Gegenteil. Tolle Leistung.

    Mir sind Lebemänner als Politiker lieber als Asketen, die gern als Saubermänner wirken. Himmler war wohl solch einer. Strauß war unbestritten kein Asket.

  16. Rolf Schälike sprach

    #16:

    Es gibt einen kleinen Unterschied, ob die Mächtigen meinen, sie haben immer Recht, oder ob eine Redaktion eindeutige und klare Positionen vertritt.

    Die Demokratie funktioniert dadurch, dass es sehr viele gibt, die meinen sie haben immer Recht, auch wenn die Meinungen entgegengesetzt sind.

    In Dikaturen bestimmen die Diktatoren, wer Recht hat und vernichten die Andersdenkenden und Andershandelnden.

    Der Versuch, allen Recht zu geben, kann gut gemeint sein, darf jedoch nicht zur Pflicht erhoben werden. Das wäre wieder Diktatur.

    [Editor: Please, don’t feed the trolls. Wir haben den Kommentar, auf den du dich bezogen hast gelöscht. Der Kommentar gehörte zum Spam der bekannten Trollkompanie Israels. Heute sind unter verschiedenen Pseudonymen Dutzende dieser Kommentare von den bekannten IP-Adressbereichen der Spammer gekommen.]

  17. Der Nordstern sprach

    Ein zwiespältiges Gefühl beschleicht einen bei dieser ganzen Thematik - sowohl was die Berichterstattung an sich als auch viele der Kommentare angeht. Hier werden eindeutig zuviele Süppchen gekocht und die Wahrheit bleibt auf der Strecke. (Als ob das jetzt einen noch juckt.)

    Und mal ein Hinweis an die Nr. 17: “Islamfaschisten” ist ein Begriff, den sich ein rechter Massen- und Raubmörder aus den USA ausgedacht hat. Gehörst Du auch zu dem Verein?

    [Editor: Please, don’t feed the trolls. Wir haben den Kommentar, auf den du dich bezogen hast gelöscht. Der Kommentar gehörte zum Spam der bekannten Trollkompanie Israels. Heute sind unter verschiedenen Pseudonymen Dutzende dieser Kommentare von den bekannten IP-Adressbereichen der Spammer gekommen.]

  18. Der Nordstern sprach

    Religiöse Fanatiker kann man vielleicht mit Faschisten vergleichen*, aber die ganze Religion wegen dieser Mörderbande pauschal zu verunglimpfen (was das Hauptmotiv für die Entstehung dieses Begriffs war), ist schlicht und ergreifend FALSCH!

    Generell bist Du mit dem Begriff “faschistisch” viel zu grosszügig.

    Solche Begrifflichkeiten lassen sich abklären (sogar auf der Wikipedia), ausser man ist zu bequem dafür oder will “nur eben kurz” seinen Senf zu diesem Thema abgeben.

    Und zur Diskussion hast Du auch in keinster Weise beigetragen, denn der Kommentar war dafür viel zu pauschal.

    Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Cheney und seine Bande lassen sich problemlos auf die Nazikollaborateure des US-Establishments zurückführen. Das waren und das sind Nazis und von daher kann man die auch problemlos als solche bezeichnen. (”Korporatisten” betrifft in dem Fall nur das nähere Umfeld.)

    Was den Iran angeht habe ich den Eindruck, dass die wahren Machthaber mit dieser dreisten und offensichtlichen Wahlfälschung den demokratischen Prozess selber untergraben wollen.

    Ahmadinejad ist ihnen nicht allzu unbequem - ebensowenig wie der andere Kandidat - aber der Trend der Wähler insgesamt gefällt ihnen nicht.

    Und der Westen (und vor allem Israel) will in erster Linie dieses Land soweit wie möglich polarisieren und radikalisieren, damit man es immer weiter verteufeln kann - oder es auseinanderfällt.

    Ersteres ist wahrscheinlicher, denn die Mullahs sitzen viel zu fest im Sattel.

    Und schon sind alle zufrieden! Der Westen fühlt sich bestätigt und die Drahtzieher im Iran haben ihre Macht für die nächsten Jahre konsolidiert.

    Der Nordstern.

    *
    Myanmar wäre ein exzellentes Beispiel für eine faschistische Diktatur - ebenso Nordkorea. Aber ersteres Land ist noch besser geeignet, denn der Westen hat “seltsamerweise” nicht allzuviele Probleme damit. Trotz der ständigen eklatanten Menschenrechtsverletzungen.

  19. #CNNfail >> Chamenei, Iran, Revolution, Coup, Armen, Politiker, Mahmud, Ahmadinejad >> Womblog [Worte oder mehr] sprach

    […] Redaktion | Mein Parteibuch Blog | – Der mit Unterstützung der westlichen Presse unternommene Versuch der […]

  20. Jochen Reinberg sprach

    [Editor: Unter falschem Namen mit falscher URL und falscher E-Mail abgegebenen Spamkommentar der Israellobby gelöscht - siehe dazu unseren Beitrag: Deutsche Israellobby mobilisiert für Staatsstreich im Iran]

  21. Deutsche Israellobby mobilisiert für Staatsstreich im Iran » mein-parteibuch.com sprach

    […] es nicht so traurig, könnte man das für einen schlechten Scherz halten. Diejenigen, die die Bombardierung des […]

  22. Bronsteyn sprach

    Ich möchte kurz meine Position zu den Ereignissen zur Diskussion stellen.
    1. Selbst wenn ich durchaus bereit bin, Wahlmanipulation in Ägypten -äh- Iran anzunehmen, halte ich es für wenig wahrscheinlich, dass ein “echtes” Wahlergebnis eine Mehrheit für Mussawi ergeben hätte. Aber das iranische Wahlsystem ist ohnehin sehr kanalisiert, es kann nur kandidieren, wer dem Wächterrat passt. Wichtig: Mussawi GEHÖRT DAZU!
    2. Ich warne vor “politischem Satanismus”. Wenn man den “lieben Gott” als Monstrum erkannt hat, ist der scheinbare “Widersacher” (Lucifer, der Lichtträger) nicht deswegen zwingend der “good guy”.
    Europäische Antiimperialisten haben einen berechtigten Zorn auf die CIA-Medien, da mag Ahmadinedschad als “good guy” erscheinen. Iranische Linke wie z.B. die WCPI oder die Tudeh-Partei, deren Reihen durch das Mullah-Regime brutal dezimiert wurden, mögen in Mussawi, der demokratische Rechte und Freiheiten verspricht, einen “good guy” sehen. Das ist aber beides eine sehr naive Sicht auf die komplexen Ereignisse, meiner Ansicht nach.
    3. Die Medienmanipulation der westlichen Medien und die Versuche auf einen “regime chance” sind unbestreitbar.
    4. Unbestreitbar ist aber auch, dass in den Demonstrationen im Iran eine grundsätzliche Unzufriedenheit von breiten Teilen der Bevölkerung (allerdings nicht der formellen Mehrheit) mit dem System zum Ausdruck kommt.
    5. Ahmadinedschads verbalen Antiimperialismus nehme ich nicht so richtig ernst. Was wenig bekannt ist: ohne iranische Unterstützung wäre die US-Besatzung im Irak schon längst zusammengebrochen. Die Maliki-Regierung wird fast ausschließlich von proiranischen Parteien gestützt, die Versuche der USA, eine Marionettenregierung aufzubauen, waren mit Allawi schon kläglichst gescheitert. Die Sadristen (die lose mit dem Iran verbandelt sind) haben nach Anfangserfolgen gegen die US-Besatzung zurückgesteckt.
    In Afghanistan paktieren die proiranischen Kräfte auch mit der US-Besatzung.
    Das muss doch ins Auge fallen.
    6. Umgekehrt Mussawi zum Helden von Demokratie und freier Meinungsäusserung zu stilisieren, ist ein schlechter Witz. Mussawi war Premierminister 1981-89 unter Khomenei und PERSÖNLICH für die Massaker an der iranischen Linken speziell im Jahr 1988 verantwortlich. Das wäre so ähnlich wie Heinrich Himmler - wenn er denn überlebt hätte - in den 50er Jahren zum Helden der Demokratie in der BRD zu erklären.
    7. Die iranische Oligarchie ist ganz offensichtlich gespalten, und zwar in einen Rafsandschani-Flügel und einen Chamenei-Flügel (Mussawi und Ahmadinedschad sind nach meiner Einschätzung im wesentlichen Aushängeschilder von verschiedenen Fraktionen der Oligarchie.
    8. Der Imperialismus versucht dabei natürlich sein Spiel zu machen. Nicht nur die offene Militärintervention und Putsch zählen zu seinem Handwerkszeug, sondern auch die Beeinflussung und “Umlenkung” von Volksbewegungen. Es läuft aber in beiden Fällen nicht immer in seinem Sinne.
    Georgien ist da ja wohl weitgehend schiefgegangen (über die massiven Demonstrationen gegen Sakaashwili derzeit liest man in den Medien natürlich fast nichts).
    9. Der Konflikt zwischen beiden Flügeln ist über die “richtige Art und Weise”, sich dem Imperialismus unterzuordnen. Der Mussawi-Flügel geht da weiter als sein Kontrahent und will auch massiv privatisieren (und damit Arbeitsplätze abbauen), die antiimperialistische Rhetorik reduzieren und macht dafür vage Versprechungen auf demokratische Rechte und Freiheiten (was ihm Unterstützung in den nördlichen Städten einbringt; ich glaube durchaus, dass viele Menschen die Nase voll vom Gottesstaat haben). A. mobilisierte dagegen (Fernsehdiskussion) den sozialen Hass auf die Rafdsanschani- Millionäre (ein sozialer Hass, der auch berechtigt ist).
    10. Den meisten Iranern sind diese zusammenhänge aus meiner Sicht nicht unbedingt klar, und den meisten Deutschen auch nicht.
    11. Sowohl der Mussawi-Flügel als auch der Ahmadinedschad-Flügel werden alle ihre Versprechungen brechen, davon bin ich überzeugt.
    12. Es kann zu überraschenden Wendungen in der iranischen Entwicklung kommen, daher nochmals meine Warnung: weder Mussawi noch Ahmadinedschad sind “good guys” und natürlich muss man auch jedes Eingreifen des Imperialismus denunzieren.
    13. Erst wenn, wie 1979, eine unabhängige Arbeiterbewegung (speziell die Arbeiter in der Ölindustrie) in diese Ereignisse eingreifen, werden wir klarer sehen. Der Sturz des Schah war das Verdienst genau dieser Bewegung, die später vom Mullahregime unterdrückt wurde.

    So, das war meine Stellungnahme.

  23. Der Nordstern sprach

    Ein fundierter und diskussionswürdiger Standpunkt! Ich teile einige (sogar die meisten) Deiner Ansichten.

    Andererseits sieht man derzeit noch kein Gesamtbild der Situation dort, denn alle Seiten werfen mit Nebelkerzen um sich. Die einen wollen nicht ihr Gesicht verlieren, die anderen eine “Revolution” herbeireden.

    Tatsache ist aber die: einerseits engagiert sich der Westen viel zu halbherzig für eine richtige Revolution (logisch, denn eine “freundlichere” Regierung würde denen schon reichen) und zum anderen hat jede bisherige Einmischung des Westens (Ermordung Moussadeqs und Etablierung des Schahs, Aufrüstung Sadam Husseins usw.) MEHR SCHADEN als Nutzen gebracht.

    Dass das Regime dort unten jetzt mit aller Gewalt losschlägt, ist nicht verwunderlich, die fühlen sich so oder so bedroht. Aber ausser einem Blutbad wird wohl leider nichts dabei herauskommen (siehe Myanmar).

    Der Nordstern.

  24. Deutsche Israellobby mobilisiert für Staatsstreich im Iran >> Iran, Post, Ihre, Lieferung, Kundenbereich, Israel, eMail-Adresse, Unterstützung >> Womblog [Worte oder mehr] sprach

    […] es nicht so traurig, könnte man das für einen schlechten Scherz halten. Diejenigen, die die Bombardierung des […]

  25. Bronsteyn sprach

    @Nordstern
    Ich möchte da auf was aufmerksam machen. Ist es Zufall, dass du als “faschistische Diktaturen” Myanmar und Nordkorea nennst? Nein, es ist kein Zufall, weil beide Länder von autoritären bis diktatorischen Regierungen beherrscht werden, die NICHT VOLLSTÄNDIG dem US-Imperialismus untertan sind, sondern eher als Alliierte Chinas gelten.
    Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah?
    Was ist etwa mit Ägypten und den phänomenalen Wahlergebnissen der dortigen Regierung, während gleichzeitig das Volk auf der Strasse revoltiert? Gewiss, Ägypten ist ja schließlich ein “gemäßigter” (d.h. absolut den USA untertaner) arabischer Staat. Da ist zum Beispiel auch noch die letzte absolute Monarchie der Welt, Saudi Arabien. Aber da S-A ja auch ein “gemäßigter” arabischer Staat ist, wollen wir über solche unwesentlichen Kleinigkeiten hinwegsehen…
    Blicken wir über den Teich: Haiti ist seit einigen Jahren de facto eine von US-Truppen besetzte Neukolonie, deren rechtmäßig gewählter Präsident ausser Landes gekidnappt wurde. Aber das ist gewiss ja auch ein “gemäßigter” Staat (was auch sonst?)
    Ich möchte jetzt nicht endlos Fakten über Staaten wie Indonesien, Phillipinen, die DomRep, Panama, Honduras, Afghanistan, Irak, Jordanien, Ruanda usw anführen.
    Nordstern, fällt dir nicht auf, dass du als “faschistisch” ausgerechnet jene autoritären/diktatorischen Regime benennst, die zufällig relativ renitent gegenüber dem US-Imperialismus sind? Ich glaube, dass hat tatsächlich mit dem Wahrnehmungsmanagement unserer Medien zu tun. Wobei ich den autoritären/totalitären Charakter etwa Myanmars oder Nordkoreas gar nicht bestreiten will. Aber ausser der antiimperialistischen Rhetorik dieser Regime wüsste ich beim besten Willen nicht, worin sie “schlimmer” sein sollten als beispielsweise Saudi-Arabien, Ägypten oder Haiti. Dreist Wahlen gefälscht werden auch in Ägypten z.B. Die Massaker in Guatemala oder Indonesien stellten sogar in Zahlenverhältnissen (gemessen an der betroffenen Bevölkerung) die Schlächtereien der Nazis in Europa in den Schatten.
    Und tatsächlich: gemessen an Saudi-Arabien ist der Iran geradezu ein Musterbeispiel an “Demokratie”. Von Ländern unter direkter US-Besatzung wie Haiti, Irak oder Afghanistan will ich gar ganz schweigen.
    Die dortigen Blutbäder (die rein zahlenmäßig erheblich sind) kommen hierzulande in den Medien ja gar nicht vor, sind “terra inkognita”.
    Ich bitte dich, deine eigene Wahrnehmung da mal zu überprüfen.
    Regime mit antiimperialistischer Rhetorik kommen nämlich in aller Regel - in eigenem Interesse - den Stimmungen in der eigenen Bevölkerung entgegen. Wer sich nicht direkt auf die Präsenz von US-Truppen im Lande stützen kann oder will, übt sich gern in antiimperialistischer Rhetorik, das schafft Akzeptanz.
    Mit dem Begriff “Faschismus” wäre ich sehr vorsichtig (er entstammt immerhin dem Kontext Deutschland/Italien 1930-1945) und er sollte nicht aus einem geschichtswissenschaftlichen Zusammenhang gerissen werden, finde ich. Echte und sehr deutliche Parallelen zum historischen Faschismus finde ich in der Nachkriegszeit beispielsweise in erster Linie beim Suharto-Regime in Indonesien ab 1965 oder der südkoreanischen Diktatur ab 1948 bis 1987 vor. Diese gelten aber in der imperialen Propaganda natürlich als “Demokratien” oder - wahlweise, wenn der Blödsinn zu offenkundig ist - als “gemäßigte” (weil pro-USA) Staaten.

  26. Bronsteyn sprach

    26
    Fliegenpatsche? Wo ist?
    :-)
    Aber eigentlich sollte man das Posting tatsächlich stehenlassen, als zeitloses Dokument der abgrundtiefen Menschenverachtung dieses Trollgesindels im Dienste der Welt-Massenmörder.
    Wie wäre es damit?
    Ägypten - “Egal wie schlimm eine Diktatur seine Bevölkerung knechtet. Hauptsache” sie ist proamerikanisch.
    Guatemala - “Egal wie schlimm eine Diktatur seine Bevölkerung knechtet. Hauptsache” sie füllt die Kassen der multinationalen Konzerne.
    Südkorea, Indonesien - “Egal wie schlimm eine Diktatur seine Bevölkerung knechtet. Hauptsache” sie rottet genügend “Kommunisten” aus.
    Saudi-Arabien - “Egal wie schlimm eine Diktatur seine Bevölkerung knechtet. Hauptsache” sie kann als “gemäßigt” hingestellt werden.
    Vielleicht noch ein paar eindrucksvolle Bilder von den Segnungen der westlichen Demokratien für die Menschheit.
    http://pakalert...acre-by-israel/
    Aber das sind ja aus Imperialtroll-Sicht ja alles Untermenschen.
    Also meinetwegen weg mit dem Fliegendreck dieses Gesindels…

  27. Der Nordstern sprach

    Du musst mich da gar nicht drauf aufmerksam machen, die Medienkonditionierung ist mir sehr wohl bewusst!

    Die Semantik- bzw. Sprachgebrauchfrage zum Thema “Faschismus” ist eine unendliche Geschichte, eine besonders fiese und dumme Sau wollte mir auch einmal weiss machen, dass man “Humanismus” nicht mehr in modernen Kontexten verweden kann, weil das ja ein Begriff der Renaissance wäre. Whatever.

    Entscheidend zum Thema Iran aber ist und bleibt die Frage, wie es dort jetzt weitergeht. Und das Endergebnis (Niederschlagung der Proteste, Konsolidierung der Fundamentalisten) zeichnet sich schon deutlich ab. Nicht dass eine andere Wahlentscheidung irgendetwas daran geändert hätte.

    Der Nordstern.

  28. Redaktion sprach

    @Bronsteyn
    Zu spät. Fliegenpatsche hat schon zugeschlagen. Deiner Ansicht zur Geschichte der Politik des Iran mag ich nicht so ganz zustimmen. Ich denke, da sind bei genauerer Betrachtung sehr viele Überraschungen drin. Ich denke, man muss genau schauen, wer da welche Greueltaten begangen hat. Unter dem Dach des Islam tummeln sich sehr unterschiedliche Personen - vermutlich noch weit unterschiedlicher als diejenigen, die sich in Deutschland zur Demokratie bekennen.

    Insbesondere vernachlässigt die Darstellung der angeblich unterwürfigen iranischen Politik gegenüber den USA, dass dabei innerhalb des Iran verschiedene Kräfte an verschiedenen Enden ziehen. Was die Politik von Ahmadinead angeht, hat er es trotz massiven politischen Widerstandes von innerhalb des Iran jedenfalls geschafft, den Iran zum Bündnispartner von Russland und China zu machen. Die iranische Politik bezogen auf die USA und den Irak kann man übrigens auch so deuten, dass die USA im Irak ausbluten sollen, damit sie keine Kräfte für einen neuen Krieg freisetzen können.

    @Nordstern
    Der Begriff Fundamentalisten ist bezogen auf den Iran ein sehr indifferenter Begriff - er passt auf praktisch alle politischen Kräfte dort. Falls du mit Fundamentalisten die politische Achse Khamenei - Ahmadinejad meinst, so gebe ich dir recht, diese Fraktion ist auch unsere Analayse zufolge durch den Versuch der von den USA unterstützten farbigen Revolte gestärkt worden.

    Deine Schlussfolgerung halte ich jedoch für falsch. Sollte das tatsächlich so sein, dass der Rückhalt in der Bevölkerung für Ahmadinejad durch die Revolte eher größer geworden ist, dann könnten dadurch demnächst mehr Freiheiten im Iran erlaubt werden. Es gibt tatsächlich schon ein Anzeichen dafür:

    Stoning to be omitted from Iran penal lawsc

    Da die konservative Clique um Rafsanjani und Moussavi sich nun gerade ganz weit für Reformen aus dem Fenster gelehnt hat, wird sie dem Gesetzesvorschlag nun kaum widersprechen können. Mal schauen, ob es publik wird, wer sich nun als Bremser bei der Abschaffng der Gesetze aus der Steinzeit entlarvt.

  29. Bronsteyn sprach

    @27
    Nun, ich meine nicht, dass der Begriff Faschismus heute keine Relevanz mehr hätte.
    Für ein reines Militärregime erscheint er mir nicht angebracht (was mit Sicherheit keine moralische Wertung darstellen soll), wichtig erscheint mir die Existenz einer konterrevolutionären Massenbewegung, die direkt gegen die Arbeiterbewegung und ihre Organisationen gerichtet ist (so wie NSDAP, SA, SS). Insofern erscheint es mir schlüssig, den Putsch in Indonesien 1965 als faschistisch zu bezeichnen, denn ausser dem Militär kam damals eine “islamistische” Massenbewegung zum Einsatz, die die eigentlichen Massaker besorgte.
    Myanmar sehe ich als “reines Militärregime” mit “sozialistischer” Rhetorik an. Nordkorea dagegen ist ein stalinistisches Regime, das ein Überbleibsel der von den USA und ihren Vasallen 1948-1953 ausgerotteten Opposition Gesamtkoreas ist (Kim Ill Sungs Fraktion, die alle anderen Fraktionen ausschaltete, ging aus der mandschurischen Guerillia 1938-45 hervor).
    Mir geht es also darum, aussagekräftige Kategorien zu verwenden, und keine moralisierenden.
    Zum Iran. Ich denke, man muss die Frage der imperialistischen Propaganda in den Medien von den tatsächlichen Geschehnissen im Land getrennt betrachten. Natürlich ist dem Imperialismus ein Mussawi lieber als ein Ahmadinedschad (deswegen der mediale Hype), aber er paktiert auch gern mit Ahmadinedschad (siehe Irak und Afghanistan).
    Die Bewegunggründe der Menschen im Iran sind eine ganze andere Sache (sowohl der Demonstranten gegen eine vermutete “Wahlfälschung” als auch der Wähler von Ahmadinedschad).
    “Dazwischen” spielt sich aus meiner Sicht der Machtkampf zwischen der Chamenei- und der Rafsandschani-Fraktion ab, was eine eigene Ebene ist. Soziale und politische Gegensätze spiegeln sich n.m.M. hier sehr verzerrt wieder.
    Ich würde auch die Fraktion Ahmadinedschads nicht zu “Fundamentalisten” erklären, das ist trügerisch. Mussawi und Rafsandschani haben sich in der Vergangenheit nicht weniger als “Fundamentalisten” ausgegeben und umgekehrt übt sich A. in sozialkritischer Rhetorik.
    Hintergrund dieser ganzen Geschehnisse ist meiner Ansicht nach aber auch eine geringfügige (d.h. taktische) Änderung in der US-Strategie. Es gibt Anzeichen dafür, dass die USA bereit sind, die regionale Vormacht des Irans anzuerkennen - natürlich hätten sie dabei lieber die noch gefügigeren Mussawi/Rafsandschani an der Macht, vor allem um den Iran auch ökonomisch mehr zu “öffnen” (Mussawis Privatisierungsbestrebungen, die eigentlich die iranische Industrie zur Beute des Imperialismus machen würde).
    Es gibt Anzeichen dafür, dass die USA ihre Aufmerksamkeit mehr dem ostasiatischen Raum zuwenden wollen (direkte Drohungen gegen Nordkorea und indirekte gegen China), wo einiges auf dem Spiel steht.

  30. Bronsteyn sprach

    @redaktion
    Grundsätzlich meine ich, dass Volksbewegungen von unten auch aus falschen Gründen das richtige tun können, salopp gesagt.
    Ich denke beispielsweise an die carlistische Bewegung im Spanien des 19. Jahrhunderts. Unter der Fahne eines äusserst reaktionären Ultramontanismus kämpften breite Volksschichten etwa im Baskenland und Katalonien gegen eine zentralistische “liberale” Monarchie. Natürlich war das widersprüchlich. Aus dem baskischen Carlismus gingen sowohl ein Flügel der Franco-Faschisten hervor (die sogenannten “Requetes”) als auch die Vorläufer der späteren ETA und der heutigen linksnationalistischen Bewegung im Baskenland.
    So etwas spielte sich historisch immer wieder ab. In Irland unterstützte der frühe und noch sehr unreife Volks -Nationalismus im 17. Jahrhundert die katholische Reaktion gegen die erste bürgerliche Revolution Europas unter Cromwell. Der irische Nationalismus verband aber später die nationale Frage im Osteraufstand 1916 mit dem Sozialismus, woraus die IRA usw. und die heutige irische Linke hervorgegangen ist.
    Auch das ist eine sehr “widersprüchliche” Entwicklung.
    Ich appelliere nur dringend, solche Widersprüche (die nebenbei bemerkt auch ein Motor der Geschichte sind) nicht zu übersehen und auf “politischen Satanismus” zu verfallen, d.h. in scheinbaren zeitweiligen Widersachern des US-Imperialismus gleich den Lichtträger (”Lucifer”) zu sehen.
    Aus der Sicht eines Gegners des US-Imperialismus (der ich bin) scheint die Herausbildung der SCO (Shanghai Cooperation Organisation aus China, Russland usw.) eine positive produktive Entwicklung zu sein, und dann natürlich auch die Anlehnung A.s an die SCO. Doch so einfach mit “good guy” SCO und “bad guy” US-Imperium ist die Sache leider nicht.
    Was die Schachzüge des Iran im Irak und Afghanistan angeht, so bestreite ich gewiss nicht, dass ein bedrohter Staat wie Iran auch taktische Konzessionen machen muss. Aber muss es in diesem Zusammenhang sein, dass es an den Stimmen proiranischer Parteien im irakischen “Parlament” scheitert, die US-Truppen öffentlich zum Abzug aufzufordern? Ich finde das zumindestens seltsam.
    Ich möchte ein historisches Beispiel aufwärmen. Ich habe volles Verständnis dafür, wenn der Diktator Stalin 1940 einen Pakt mit Hitler abschloss, um die UdSSR vor einem deutschen Angriff zu schützen.
    Aber musste es in diesem Zusammenhang sein, 90% des oberen Offizierskörpers der Roten Armee 1936-38 auszurotten (was die UdSSR im Krieg ab 1941 fast die Existenz gekostet hätte)?
    Auch am Gesamtverhalten Stalins ist -hm wie soll ich sagen? - etwas widersprüchliches gewesen, oder?
    Und: Feind des Nazi-Regimes in Deutschland zu sein (und in dem Zusammenhang u.U. sogar den Hitler-Stalin Pakt als taktische Massnahme gutzuheissen) hätte nicht unbedingt bedeutet, Stalin (als “Lucifer”) zu glorifizieren (denn er war tatsächlich ein blutiger Diktator).
    Erst wenn ich Stalin als Repräsentanten einer von der Arbeiterklasse unabhängigen Bürokratie (mit eigenen Interessen) begreife, werden solche Widersprüche erklärbar.
    Ähnlich würde ich gern methodisch an das Thema Iran herangehen. Ein Regime, das streikende Arbeiter auspeitschen lässt, verdient meines Erachtens nicht das Vertrauen, sondern höchstes Misstrauen von Linken hierzulande, auch wenn die grundsätzliche Gegnerschaft zum US-Imperialismus und seinen Medienmanipulationen unstrittig sein sollte.
    http://www.iwsn...org/deutsch.htm

  31. Redaktion sprach

    @Bronsteyn
    Ich denke, wir sind so ziemlich einer Meinung. Auch ich stehe Chamenei und Ahmadinejad kritisch gegenüber und erst recht den revolutionären Garden, auf die sie ihre Macht stützen.

    Wahrscheinlich wären die Wahlen im Iran hier im Parteibuch nicht mal erwähnt worden - egal wer gewonnen hätte -, wenn es nicht die gigantische PSYWAR-Operation gegen den Iran geben würde. Das hat uns veranlasst, da mal näher hinzuschauen, warum die westliche Medien - hinter denen bekanntlich die geliebten westlichen Geheimdienste stecken - Ahmadinejad nicht leiden können. Und siehe da - Überraschung - Ahmadinejad kämpft gegen die Macht der Milliardäre. Da hat er unzweifelhaft etwas mit vielen Arbeiterführern der Welt gemein. Das ist der Grud dafür, weshalb wir die Propaganda der geliebten deutschen Massenmedien zum Iran gerade so auf’s Korn nehmen. Dass Ahmadinejad gegen Milliardäre kämpft, macht ihn aber noch lange nicht zum Heiligen - auch Hitler kämpfte schließlich gegen die Macht einiger Milliardäre. Auch wenn ich die Innenpolitik des Iran kaum beurteilen kann - wer kennt schon die genauen Unterschiede zwischen der “Combatant Clergy Association” und der “Association of Combatant Clerics” - , sind für mich die außen- (SCO) und sicherheitspolitischen (kein Krieg) Erfolge von Khamenei und Ahmadinejad unzweifelhaft.

    Bei der Innenpolitik ist mir nach viel Recherche bisher bloß klargeworden, dass dort - wie in vielen komplexen politischen Systemen - jede Menge Intrigen ablaufen, es geradezu ein Wunder ist, dass es dort bisher keinen Bürgerkrieg gibt und dass man sehr genau hinschauen muss, wer für welche Greueltaten verantwortlich ist. Ich denke, wenn der Westen aufhören würde, den Iran zu attackieren, hätte der ziemlich schnell eine ziemlich freizügige Gesellschaft.

    Die Arbeiterbewegung halte ich im Iran für ziemlich irrelevant, de wurde ähnlich wie die Kommunisten im Adenauer-Deutschland - schlicht ausgerottet oder marginalisiert. Wichtiger als Arbeiterbewegungen sind im Iran Bürgerrechtsbewegungen. Und da ist erstmal zu unterscheiden zwischen denen, die “Essen für alle” fordern und denen, die “Freie Entfaltung der Persönlichkeit für alle” fordern.

    Ich mag mich irren und halte Kritik und eine lebendige Diskussion für sehr angebracht. Aber sicher bin ich mir in einem Punkt: die Kampagne, die gegen den Iran gerade läuft, die ist im Sinne des Wohlergehens der allergrößten Mehrheit der Bevölkerung des Irans - auch der Anhänger Moussavis - absolut kontraproduktiv. Die Kampagne hat keinen anderen Zweck als Bürgerkrieg zu schüren.

    Eine farbige Revolution gegen die revolutionären Garden ist in jeder Hinsicht absolut aussichtslos. Ich persönlich halte das Thema Iran derzeit insgesamt übrigens eher für unwichtig. Vermutlich dient das Thema Iran den deutschen Medien auch nicht zuletzt als Lückenfüller, um nicht über Deutschland berichten zu müssen.

    Weltpolitisch eine weit größere Bedeutung hat meiner Meinung nach das, was gerade in Peru passiert. Dort verlieren die USA gerade womöglich die nächste Kolonie. Aber darüber in Deutschland zu berichten, ist vermutlich nicht opportun - es könnte ja die Proteste gegen das mörderische Regime anheizen.

  32. Bronsteyn sprach

    @redaktion
    Ich finde es völlig in Ordnung, wie ihr gegen den Medienhype angegangen seid. Und es ist ja auch wichtig, darüber wirklich zu diskutieren (ich rede nicht von Fliegen, die man natürlich wegwedeln muss).
    Ich denke, wir stimmen in jedem Fall darin überein, Länder wie den Iran gegen den Imperialismus zu verteidigen. Für mich kann ich sagen, dass das sogar für den Irak unter Saddam Hussein galt, und das, obwohl S. zweifellos als CIA-Agent zur Macht gekommen ist.
    Doch die wirkliche Unabhängigkeit eines Landes vom US-Imperialismus setzt für mich das politische Erwachen der Arbeiterschaft voraus. Das beste Beispiel ist ja gerade der Iran 1979: was dem Schahregime wirklich das Rückgrat brach, war der Streik der Erdölarbeiter UND die Weigerung der Soldaten, auf diese zu schiessen. Die iranische Revolution war in jeder Hinsicht eine Arbeiterrevolution, die allerdings dann in eine “islamische” überging, das die Bazaris (die hauptsächlich in den Mullahs ihren politisch-religiösen Ausdruck hatten) zur Macht brachte. Auch das ist eine Wurzel der heutigen Konflikte aus meiner Sicht. Die Bazaris, also das iranische Bürgertum (Bourgeosie) sind selbst sehr sozial differenziert. Die reichsten (Randschandschani steht für sie) neigen dazu, sich wieder mit dem Imperialismus zu verbandeln, die weniger reichen neigen dazu, den sozialen Interessen der Bevölkerungsmehrheit Ausdruck zu verschaffen, aus eigenem Interesse natürlich (Ahmadinedschad steht hier - zumindest verbal - für die Interessen der Landbevölkerung und Teile der Arbeiterschaft). Über kreuz gewissermaßen liegt die Frage der demokratischen Rechte und Freiheiten, die sich in den nördlichen Städten Irans drängender stellt als anderswo, und die natürlich demagogisch von Mussawi & Co ausgenutzt wird.
    Die Klassengegensätze im Iran kommen aus meiner Sicht bei den gegenwärtigen Entwicklungen nur sehr verzerrt und verformt zum Ausdruck, und bei alledem hat natürlich noch die imperialistische Propaganda ihre Finger drin, die alles so zurecht interpretiert wie es im Interesse ihrer Zahlmeister liegt.
    Es ist tatsächlich hier wichtig, nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen, sondern genau zu betrachten und zu analysieren.
    Der Imperialismus ist der Todfeind aller Völker des Nahen und Mittleren Ostens, und das gilt sogar für die meisten Demonstranten von Teheran, auch wenn sie sich darüber noch nicht im Klaren sind.
    “Ich denke, wenn der Westen aufhören würde, den Iran zu attackieren, hätte der ziemlich schnell eine ziemlich freizügige Gesellschaft.” Das wird der Westen aber nicht tun. Er ist erst zufrieden, wenn im Iran eine Regierung wie in Ägypten herrscht. Wahlfälschung etc. ist dann wieder “ok”. Dann gibt es zwar weiterhin Riots, aber darüber wird dann einfach nichts mehr in den Zeitungen stehen. Ist doch klar.
    http://www.yout...h?v=lB_fbdAzKUo

  33. Zeit-gemäße Propaganda von Ulrich Ladurner » mein-parteibuch.com sprach

    […] der zeit-gemäßen Propaganda ist für solche Kleinigkeiten wie Wahrheit und Sachkenntnis in Deutschland aber einfach kein […]

  34. Michael Jackson ist tot >> Ahmadinejad, Mahmud, Rechtsextremisten, Iran, Medien, Mohr, Reinhard, Bevölkerung >> Womblog [Worte oder mehr] sprach

    […] die deutschen Propagandainstitutionen, die stets fest an der Seite von USA und Israel für die Amerikanisierung der Welt […]

  35. Michael Jackson ist tot » mein-parteibuch.com sprach

    […] als Topthema in den Medien zu halten ohne dass es allzusehr auffällt. Selbst die deutschen Propagandainstitutionen, die stets fest an der Seite von USA und Israel für die Amerikanisierung der Welt […]

  36. Auch-Links-optimierte Erstschlagsvorbereitung Israels gegen den Iran » mein-parteibuch.com sprach

    […] Dank an alle “Linken”, die sich heldenhaft für die “Demokratie-Bewegung” im Iran eingesetzt haben. Die den atomaren Holocaust des Holocaustleugners so verhindern wie einst Rudolf […]

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