Als die CIA vor gut einem Jahr in der chinesischen Provinz Xizang Pogrome geschürt hat, haben sich die Chinesen mit einer angemessenen Antwort so lange Zeit gelassen, bis sich die westliche Presse durch einseitige, verlogene Hetze völlig diskreditiert hatte. Als dann die chinesische Antwort in Form eines Videos kam, war sie vernichtend. Westliche Medien haben in China mit der Bloßstellung ihrer verlogenen Propaganda das Gesicht verloren.
Wie Yavuz Özoguz das hier sehr anschaulich erklärt, passiert etwas ganz ähnliches gerade im Iran. Die politische Fürhung und die Revolutionären Garden waren sich der Absicht der USA sehr bewusst, den Iran mit einer farbigen Revolte zu destabilisieren. Trotzdem hat die politische Führung des Iran den politischen Kräften des Iran, die sich partout zum Handlanger der verbrecherischen US-Imperialisten und ihren Verbündeten in Europa und dem nahen Osten machen wollten, überraschend viel Raum gelassen. Die sogenannten “Reformer”, die letzlich kaum mehr sind als der politische Arm von korrupten Milliardären, haben genau wie die westliche Medien die Chance bekommen, sich bloßzustellen. Und sie haben die Gelegenheit, sich völlig zu kompromittieren, reichlich genutzt.
So ist es nun an der Zeit, aufzuräumen. Inzwischen gibt es in Teheran bereits die ersten Demonstrationen, die ein schärferes Vorgehen der iranischen Sicherheitsorgane gegen die Krawallmacher fordern. Bei Youtube gibt es schon einen Vorgeschmack auf Bilder, wie sie demnächst im iranischen Fernsehen sicherlich häufiger zu sehen sein werden.
Dass Barack Obama vorgibt, die USA würde zu den inneriranischen Vorgängen eine neutrale Haltung einzunehmen, wurde nun auch noch dadurch als dumme Lüge entlarvt, dass Twitter geplante Wartungsarbeiten wegen der zentrale Rolle von Twitter bei der Randale im Iran auf Bitten des US-amerikanischen Außenministeriums hin verschoben hat.
Neben den westlichen Massenmedien, deren Rolle als Propaganda-Outlets der CIA bereits bestens bekannt ist, nehmen bei der Destabilisierungskampagne gegen den Iran diesmal Falschmeldungen eine zentrale Rolle ein, die von einer handvoll Nutzern in großer Anzahl anonym in den Microbogging-Dienst Twitter eingespeist werden.
So richtig dumm ist nun für die Gegener von Mahmud Ahmadinejad, dass ausgerechnet die rechte israelische Zeitung Jpost dabei erwischt wurde, die Twitter-Kampagne gegen ihn mitaufgebaut zu haben. Dass die von Israel unterstützten anonymen Twitter-Spammer nun dazu aufrufen, die Webseite, die sie entlarvt hat, zu hacken und die Jpost hektisch versucht, die Beweise für ihre Verwicklung in die Destabilisierungskampagne verschwinden zu lassen, macht die israelischen Sabotage-Bemühungen nur noch weiter lächerlich. Und auch dort gibt es wieder Kommentare unter verschiedenen Namen von einer IP, die versuchen, Ahmadinejad und die Aufdeckung der Kampagne zu bashen. Genau das kennt auch Mein Parteibuch von den rechten Freunden Israels, die hier im Parteibuch in den letzten Tagen auch wieder von den bekannten IP-Blöcken der Israel-Spammer unter den verschiedensten Namen versucht haben, Ahmadinejad zu bashen. Die offizielle Einführung einer “Army of Bloggers” durch das israelische Ministerium für Immigrationsabsorption beweist, dass Israel Einheiten, die mit Propaganda im Internet beauftragt sind, unterhält. Wenn bekannt proisraelische deutsche Massenmedien wie der Spiegel dann noch kolportieren, die zionistische Vorkämpferin und Chefin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, unterstütze die Krawallmacher in Teheran, macht die deutsche Unterstützung für “die grüne Welle” vollends lächerlich. Dazu muss man wissen, dass eine Unterstützung durch das rassistische Apartheidregime von Tel-Aviv im Iran nicht gerade als politischer Vorteil gilt.
Im Sumpf der gleichgeschalteten deutschen Medienlandschaft ist mal wieder Peter Scholl-Latour einer der ganz wenigen Journalisten, die noch halbwegs klar denken können und sich trauen, ihre Gedanken auch auszusprechen. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sagte er gestern zu den Krawallen nach der Wiederwahl von Mahmud Ahmadinejad:
“Aber vergessen wir eines nicht: Die Regierung und das Regime hat seine Kräfte noch nicht eingesetzt.”
Und Peter Scholl-Latour benennt auch die Kräfte, die im Iran im Zweifel den Ausschlag geben werden: Die Pasdaran. Recht hat er. Und wo die revolutionären Pasdaran und die zu ihnen gehörenden Basij stehen, hat Mein Parteibuch gestern dargelegt: auf Seiten des Revolutionärs Mahmud Ahmadinejad. Die vom Westen unterstützte grüne Konterrevolte des twitternden Snob-Mobs hat nicht den Hauch einer Chance. Die Armen werden sich ihre Revolution nicht noch einmal stehlen lassen.
Das Einzige, was der grüne Snob-Mob erreicht, ist, dass seine Anführer sich bloßstellen und aus dem Verkehr gezogen werden.
PS: Um mal ein paar Namen zu nennen: Neben der Milliardärsfamilie Rafsanjani, der in den letzten Tagen ungewöhnlich still war, könnten auch Großajatollah Hossein Ali Montaseri und der Milliardar Habibollah Asgaroladi sowie einige führende Mitglieder der Association of Combatant Clerics schon morgen, wenn der oberste iranische Religionsgelehrte Ali Chamenei in der Uni Teheran predigen wird, ziemlich alt aussehen. Behzad Nabavi, Saeed Hajjarian und Mohammad Ali Abtahi wurden offenbar bereits vorläufig aus dem Verkehr gezogen.
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| Müllsamler |
Par·tei·buch n. Heft mit persönlichen Daten und Mitgliedsnummer zum Beweis der Mitgliedschaft in einer Partei
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Hier gibt’s Telefonnummern für die iranische Regierung. Bitte anrufen, um Ihre Sorgen wegen der Wahlen auszudrücken:
President: 00989121196***, 00989123274***
Vice-president Esfandiyah Rahim-Masha’i: ***@ichto.ir
Guardian Council: 00982166401***
Presidential campaign manager Mojtaba Samareh-Hashemi: 00989121081***
Presidential press advisor Ali Akbar Javanfekr: ***@hotmail.com, 00989123279*** (tel.), 00982164454*** (fax)
Government spokesman Gholamhoseyn Elham: 00989121486***
[Editor: Vorstehender Kommentar, bei dem die Redaktion von Mein Parteibuch einige Details der Kommunkationsadressen durch Sterne ersetzt hat, wurde von der britischen IP 86.132.123.244 unter Angabe der E-Mail-Adresse mauricedaigle@rocketmail.com gepostet. Er wurde hier zu Dokumentationszwecken stehengelassen. Der Kommentar passt bestens ins Bild des westlichen Destabilisierungsversuches gegen den Iran, wo anonyme Online-Aktivisten mit guten Beziehungen nach Israel dazu aufgerufen haben, die Webseiten der iranischen Regierung lahmzulegen und so beispielsweise dafür gesorgt haben, dass die Webseite der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA seit Tagen nicht mehr erreichbar ist.]
[…] werden deutsche Medien morgen über die vorhersehbare Niederschlagung der von westlichen Geheimdiensten unterstützten Milliardärsrandale im Tenor von der […]
[…] ist gestern, nach einer Woche weitgehender Untätigkeit der iranischen Sicherheitsorgane, wie erwartet niedergeschlagen worden. Zahlreiche iranische Politiker und Journalisten, die den Versuch des […]
[…] ist gestern, nach einer Woche weitgehender Untätigkeit der iranischen Sicherheitsorgane, wie erwartet niedergeschlagen […]
[…] ist, dass die aufgrund der Beliebtheit von Mahmud Ahmadinejad bei der Bevölkerung des Iran chancenlose per Twitter gesteuerte farbige Revolte im Iran insbesondere von der der rechten israelischen […]
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